• Produktbild: Harlem Shuffle
  • Produktbild: Harlem Shuffle
  • Produktbild: Harlem Shuffle
  • Produktbild: Harlem Shuffle
  • Produktbild: Harlem Shuffle
  • Produktbild: Harlem Shuffle

Harlem Shuffle Roman

94

26,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

3,2/15,2/21,8 cm

Gewicht

556 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

4

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27090-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

3,2/15,2/21,8 cm

Gewicht

556 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

4

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27090-9

Herstelleradresse

Hanser, Carl, Verlag GmbH & Co. KG
Vilshofener Str. 10
81679 München
Deutschland
Email: info@hanser.de
Url: www.hanser-literaturverlage.de
Telephone: +49 89 998300
Fax: +49 89 99830157

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Offenbach

    5/5

    29.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überraschend gut!

    Ich habe das Buch vorrangig gekauft, weil die in New York angesiedelt ist und ich mehr amerikanische Literatur lesen wollte. Man begleitet den Protagonisten Raymond über mehrere Jahre hinweg während seiner Zeit als Teppichhändler, der ein bisschen in die Kriminalität abrutscht. Eigentlich möchte er Geld verdienen, um seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen. Dass dabei Diebesgut helfen muss, ist ihm nicht so ganz recht. Sein Cousin jedoch zieht ihn in zwielichte Geschäfte mit hinein. Was die beiden währenddessen so alles erleben (von Einbruch, Mafiabossen und Mord ganz zu schweigen), erzählt der Autor locker flockig und ohne viel Brimborium. Jedoch immer so, dass man am liebsten immer weiter lesen möchte... Colson Whitehead schreibt in einer Sprache, die mit wenigen Worten viel erzählt. Man taucht ab der zweiten Seite vollends ins Harlem der 60er Jahre ein, erfährt nebenbei immer wieder neue Dinge und ist doch immer noch gefangen in der Geschichte um Raymond. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal etwas anderes als klassische Krimis oder Romane lesen will. Die Verbindung aus (Klein-)Kriminalität und Lokalkolorit ist eins A für mich!

  • Bewertung

    5/5

    12.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im New York der 60er Jahre, einer...

    Im New York der 60er Jahre, einer Zeit der schwarzen Bürgerrechtsbewegungen und der Blütezeit des kriminellen Untergrunds tauchen wir in das Leben eines jungen Familienvaters ein. Für ihn entwickelt sich ein gefährliches Doppelleben. Atmosphärisch dicht und spannend geschrieben!

  • Bewertung

    5/5

    13.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein mitreißendes Zeitporträt

    Dem genialen Colson Whitehead ist erneut ein großer Roman gelungen: fasziniert folgen die gebannten Leser*innen dem Autor in das pulsierende Harlem der 60er Jahre und hoffen und leiden mit seinem sympathischen Helden Ray Carney, der krampfhaft versucht, ein "anständiges" Leben zu führen. Doch was tun, wenn die geringen legal erworbenen Einkünfte nicht genügen, um die Erwartungen der Schwiegerfamilie zu erfüllen? Ein rasanter, sprachlich und stilistisch brillanter Mix aus Krimi, Zeitporträt und Schelmenroman. Und eine Homage an eine untergegange Welt. Klasse!

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    24.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Starke Charaktere, ein Scorsese-Film-Gefühl in 380 Seiten..

    Sicherlich ist der sehr ausufernde Schreibstil des Autoren nicht für jedermann geeignet. Jedoch schafft es Whitehead in so wenig Seiten so viele Charaktere mit jeweils starker Backstory zu kreieren. Man fühlt sich beim Lesen schnell in einem der Mafiafilme von Martin Scorsese in der die Gesamtstory eher in den Hintergrund tritt. Stattdessen saugt man die Atmosphäre regelrecht auf und befindet sich inmitten von Harlem in den 60er Jahren. Super authentisch und eine Lesereise wert!

  • Bewertung

    aus Issum

    5/5

    21.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht leicht zu lesen, aber es lohnt sich

    Buchmeinung zu Colson Whitehead – Harlem Shuffle „Harlem Shuffle“ ist ein Roman von Colson Whitehead, der 2021 beim Carl Hanser Verlag in der Übersetzung von Nikolaus Stingl erschienen ist. Der Titel der amerikanischen Originalausgabe lautet „Harlem Shuffle“ und ist 2021 erschienen. Zum Autor: Colson Whitehead, 1969 in New York geboren, studierte an der Harvard University und arbeitete für die New York Times, Harper's und Granta. Whitehead erhielt den Whiting Writers Award (2000) und den Young Lion’s Fiction Award (2002) und war Stipendiat der MacArthur „Genius“ Fellowship. Für seinen Roman Underground Railroad wurde er mit dem National Book Award 2016 und dem Pulitzer-Preis 2017 ausgezeichnet. Für seinen Roman Die Nickel Boys erhielt er 2020 erneut den Pulitzer-Preis. Der Autor lebt in Brooklyn. Klappentext: Eigentlich würde Ray Carney am liebsten ohne Betrügereien auskommen, doch die Einkünfte aus seinem Laden reichen nicht aus für den Standard, den die Schwiegereltern erwarten. Cousin Freddy bringt gelegentlich eine Goldkette vorbei, die Ray bei einem Juwelier versetzt. Doch was tun mit dem Raubgut aus dem Coup im legendären „Hotel Theresa“ im Herzen Harlems, nachdem Freddy sich verdünnisiert hat? Als Polizei und Gangster Ray in seinem Laden aufsuchen, steht sein waghalsiges Doppelleben auf der Kippe. Meine Meinung: Dieses Buch war für mich eine Herausforderung, denn ich fand es nicht leicht zu lesen. Der Schreibstil des Autors ist komplex und erwähnt viele Details. Zudem gibt es keine sich entwickelnde klassische Handlung. Aus der Sicht der Hauptfigur werden Episoden aus dem Leben in Harlem zu Beginn der sechziger Jahre vorgestellt. Ray Carney führt einen Möbelladen, ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Er verkauft neue und gebrauchte Möbel und manchmal hehlt er auch ein bisschen. Er versucht weitgehend gesetzestreu seinen Weg zu gehen, aber immer gelingt es ihm nicht. Rassentrennung und Rassismus ist allgegenwärtig. Aber auch kriminelle Strukturen beeinträchtigen die freie Entfaltung. Während auf den Straßen Krawalle ausbrechen, arbeitet Ray an seinem eigenen kleinen Aufstand. Der Autor beschreibt ein lebendiges Harlem mit vielen Facetten und man begegnet vielen Figuren, die versuchen dort zurechtzukommen. Ray wirkt sympathisch und versucht seine Träume umzusetzen, sei es ein größeres Geschäft oder eine größere Wohnung. Er sucht nach Anerkennung für seine Leistung, auch außerhalb seiner Familie. Man spürt die Liebe des Autors zu seinem Kosmos Harlem und den Menschen, die dort leben. Reichlich vorhandene Sozialkritik wird meist indirekt vermittelt und dieser Weg wirkt langfristig. Bei manchen Punkten muss man entsetzt feststellen, dass viele Probleme immer noch aktuell sind. Fazit: Ein nicht leicht zu lesendes Buch über das Harlem der frühen 60-er Jahren, dem der Autor Leben einhaucht. Ich hätte mir einen konsequenteren Handlungsfaden gewünscht. Trotzdem bewerte ich das Werk mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung aus.

Kundinnen und Kunden meinen

5

41

4

35

3

17

2

1

1

0

Bewertungen (94)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Hagen

    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    30.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebst du noch oder dealst du schon?...

    Lebst du noch oder dealst du schon? In „Harlem Shuffle“ erzählt Colson Whitehead die Geschichte eines einfachen Mannes im New York der sechziger Jahre und zeichnet dabei ein Sittenbild Amerikas.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    18.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Kriminellen, Cops und Couchgarnituren

    Wenn man als bislang einziger Mensch zwei Mal den Pulitzer Preis gewinnt und das noch innerhalb von gerade einmal vier Jahren, steigt die Erwartungshaltung auf den nächsten Roman gleich enorm. Colson Whitehead entgeht dieser beachtlichen Fallhöhe, indem er seinen zentralen Themen zwar treu bleibt, ihnen aber einen gänzlichen neuen Stil und Sound verpasst: Ray Carney betreibt einen ganz ordentlich laufenden Möbelladen, mitten im Harlem der 1960er Jahre. Sein Leben verläuft in verhältnismäßig geregelten Bahnen, vor allem wenn er es mit dem seines Vaters vergleicht, der als Schläger und Geldeintreiber zu den berüchtigsten Kriminellen New Yorks zählte. Doch diese familiäre Prägung scheint ihn einzuholen, als sein Cousin ihn ungefragt als Hehler für einen großangelegten Hoteldiebstahl mit ins Boot holt. In „Underground Railroad“ und „Die Nickel Boys“ stand Rassismus in seinen verschiedenen Ausprägungen im Mittelpunkt von Whiteheads prämierten Romanen. Dieses Mal sind die Unruhen und Aufstände der 60er, ausgelöst von nicht geahndeten Polizistenmorden an schwarzen Jugendlichen mehr der zeithistorische Rahmen, in dem er seine Geschichte ansiedelt. Im Zentrum steht Rays Suche nach einem Weg, aus dem scheinbar vorgezeichneten Weg eines Lebens in Armut und Abhängigkeit auszubrechen – für sich und seine Familie. Dabei wandelt er schon bald gefährlich lang auf der Schneide zwischen der Legalität seines immer stärker florierenden Möbelhandels und dem scheinbar so viel einfacher zu erzielendem Gewinn aus Hehlergeschäften und damit der verbrecherischen Vergangenheit seines Vaters. Der Ton, den der in Manhattan aufgewachsene Autor anschlägt, ist um einiges leichter und heller als bei den Vorgängern, erinnert mitunter auch vom Erzählfluss an Michael Chabon. Teils Familien-, teils Ganovengeschichte erschafft Whitehead bestes Kopfkino von Harlem und seinen zahlreichen schillernden Persönlichkeiten, vermischt individuelles Schicksal mit sozialpolitischen Umbrüchen eines ganzen Jahrzehnts. Temporeich, intelligent und sehr unterhaltsam – Erwartungshaltung umgangen und eine neue Facette hinterlassen.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Harlem Shuffle
  • Produktbild: Harlem Shuffle
  • Produktbild: Harlem Shuffle
  • Produktbild: Harlem Shuffle
  • Produktbild: Harlem Shuffle
  • Produktbild: Harlem Shuffle