Produktbild: Falschgeld
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Matthias Matschke

1. Falschgeld

Falschgeld

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Matthias Matschke

Spieldauer

6 Stunden und 56 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.09.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

22

Verlag

Saga Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788728390535

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Matthias Matschke

Spieldauer

6 Stunden und 56 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.09.2022

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Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

22

Verlag

Saga Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788728390535

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  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    3/5

    12.01.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Kindheit und Jugend in den 70er und 80er Jahren

    Das Hörbuch „Falschgeld“ von Matthias Matschke, wird von ihm selbst gesprochen. Matthias Matschke beschreibt darin die Kindheit und Jugend in einem Dorf in den 70er und 80er Jahren in West-Deutschland. Es ist ein autofiktionaler Roman, jedoch keine zusammenhängende Erzählung, vielmehr einzelne Episoden, die leider nicht immer chronologisch zusammenpassen. So springen die Erlebnisse hin und her und das verlangt eine sehr hohe Aufmerksamkeit beim Zuhören. Mal spricht er über ein Ereignis aus der Kindheit und plötzlich ist er wieder in den Teenagerjahren. Leider haben einige Tracks auch ihre Längen und man fragt sich, was soll ich damit anfangen. Da ich im ähnlichen Alter des Protagonisten bin, kamen mir einige Begebenheiten bekannt vor und ließen mich in Erinnerung schwelgen. Wie zum Beispiel das Telefonieren in einer Telefonzelle oder die Diskussion um Zivildienst und Bundeswehr. Insofern haben mich die Themen schon abgeholt. Ob es jedoch auch andere Altersgruppen anspricht, mag ich nicht zu beurteilen. Ich schätze Matthias Matschke als Schauspieler sehr, ich mag die Art wie er spricht, somit hat mich auch hier seine Stimme begeistern können und es passt zu dem, was er zu erzählten hat. Die ständige Wiederholung seines Namens hätte es nicht gebraucht, auch entsteht somit eher der Eindruck, dass es sich hierbei um eine Autobiografie handelt und das ist „Falschgeld“ ja nicht. Ein bisschen mehr Struktur hätte dem Hörbuch gutgetan, auch passten einige Ereignisse nicht zum bereits Erzählten. Es passiert nichts spektakuläres und plätschert ein wenig so dahin. Der Titel klärt sich ganz zum Schluss auf. Der absolute Funke ist beim Hören leider nicht übergesprungen. Deshalb von mir nur 3,5 Sterne zur Weiterempfehlung.

  • Helga Graf

    aus Herzogenrath

    3/5

    27.12.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Autofiktion in den Achtziger Jahren

    Der Autor erzählt aus seiner Kindheit in einer Neubausiedlung in Hessen während der Achtziger Jahre. In der unverwechselbaren Klangfarbe seiner ausgebildeten Stimme, die wechselnde Emotionen und Situationen unterstreicht, tauche ich ein in sein autofiktionales Leben. Das Gehörte glänzt zunächst durch die Art, wie der Junge mehr oder weniger alltägliche Dinge des Lebens hinterfragt oder als Tatsache begreift. Für mich ist das erste Drittel kurzweilig und unterhaltsam, zumal es gewisse Parallelen zu meiner eigenen Kindheit gibt. Im zweiten Drittel ergeht Herr Matschke sich in mehreren Bereichen in unendlich ausschweifender Schilderung von Ereignissen, deren exponierte Darstellung sich mir nicht erschließt. Ich gehe langsam verloren. Ich kenne und schätze Herrn Matschke als Schauspieler. Als nun die Möglichkeit bestand, seinen ersten Roman als Hörbuch zu erleben, war ich direkt neugierig. Daher finde ich es besonders schade, dass ich heute entschieden habe, das Buch nicht weiter zu hören. Matthias Matschke hat mich nicht erreichen können, der Fortgang des Romans interessiert mich nicht mehr. Wäre es ein gebundenes Buch, würde ich es noch querlesen, um herauszufinden, ob am Ende noch etwas kommt, was mich mit dem Gesamtwerk versöhnt, wozu das Ganze denn nun gut ist. „Falschgeld“ ist ein gutes Buch, auch wenn es eben nicht „mein“ Buch ist. Wahrscheinlich wäre ich mit dem geschriebenen Wort besser zurechtgekommen. Aus Respekt dem Autor gegenüber vergebe ich drei Sterne. Matthias Matschke, Falschgeld, Roman, Hörbuch, Hoffmann und Campe Verlag, 23,99 €, 6 Std. 56 Minuten, 256 Seiten in der Print-Ausgabe, Erscheinungstermin 03.09.2022

  • Bewertung

    3/5

    21.12.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Kinder- und Jugendjahre im Hessischen und wie das Leben so spielt

    'Ich bin Matthias Matschke', so fängt jedes der einzelnen Hörbuchkapitel an und es ist tatsächlich die Stimme des Schauspielers und 'jetzt auch'-Autors selbst, die hier das eigene Erstlingswerk wiedergibt. Ohne vorherige Hintergrundinformationen kommt die Geschichte sehr autobiographisch herüber, die Kindheit und Jugend eben von Matthias Matschke, irgendwo in einem Ort im Hessischen. Der Vater des Protagonisten und Ich-Erzählers ist hier Pfarrer, auf dem zweiten Bildungsweg und vom Katholizismus zum Evangelischen hin konvertiert. Dieser Mann hat schon so seine Eigenarten, aber da ist auch eine sehr enge und liebevolle Beziehung zwischen ihm und seinem Sohn. Matthias hat eine gute Kindheit und auch die Jugend ist eigentlich ziemlich normal. Wir erfahren viel über diese Zeit, über die nicht sehr zahlreiche Verwandtschaft und auch der Großvater wird erwähnt. Doch dann, Matthias steht kurz vor dem Abitur, passiert etwas und alles wird komplett anders. Gerade dieser Teil kommt sehr berührend und authentisch daher. Und auch das Ende, die endgültige Auflösung, der Zerfall der Familie auf der einen Seite und der Aufbruch hin zu etwas Neuem, auf dem Weg dahin, jetzt ein Erwachsener zu sein und eben sein Leben zu leben, das fand ich sehr echt. Diese Geschichte, man nimmt sie erstmal durchaus positiv, auch mit einem kleinen Nachhall, wahr, wobei es da ein nachgelagertes Aber gibt. Ich habe das Werk als persönliche Aufarbeitung von Matthias Matschkes eigenen Kinder- und Jugendjahren verstanden und so fand ich es auch sehr passend und plausibel, wie es vom Autor selbst dargeboten wurde. Das es sich aber 'nur' um eine vom eigenen Erleben inspirierte weitgehend fiktive Geschichte handelt, hat mich dann schon etwas befremdet, denn der 'Ich-Bezug' des Autors war doch sehr ausgeprägt. Und so lässt mich, alles in allem, das Hörbuch bzw. die Geschichte dazu, dann doch mit einem ja, aber-Gefühl zurück, das sich so auch nicht wieder auflösen lässt.

  • Bewertung

    aus Marl

    3/5

    21.12.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Kinder- und Jugendjahre im…

    Kinder- und Jugendjahre im Hessischen und wie das Leben so spielt 'Ich bin Matthias Matschke', so fängt jedes der einzelnen Hörbuchkapitel an und es ist tatsächlich die Stimme des Schauspielers und 'jetzt auch'-Autors selbst, die hier das eigene Erstlingswerk wiedergibt. Ohne vorherige Hintergrundinformationen kommt die Geschichte sehr autobiographisch herüber, die Kindheit und Jugend eben von Matthias Matschke, irgendwo in einem Ort im Hessischen. Der Vater des Protagonisten und Ich-Erzählers ist hier Pfarrer, auf dem zweiten Bildungsweg und vom Katholizismus zum Evangelischen hin konvertiert. Dieser Mann hat schon so seine Eigenarten, aber da ist auch eine sehr enge und liebevolle Beziehung zwischen ihm und seinem Sohn. Matthias hat eine gute Kindheit und auch die Jugend ist eigentlich ziemlich normal. Wir erfahren viel über diese Zeit, über die nicht sehr zahlreiche Verwandtschaft und auch der Großvater wird erwähnt. Doch dann, Matthias steht kurz vor dem Abitur, passiert etwas und alles wird komplett anders. Gerade dieser Teil kommt sehr berührend und authentisch daher. Und auch das Ende, die endgültige Auflösung, der Zerfall der Familie auf der einen Seite und der Aufbruch hin zu etwas Neuem, auf dem Weg dahin, jetzt ein Erwachsener zu sein und eben sein Leben zu leben, das fand ich sehr echt. Diese Geschichte, man nimmt sie erstmal durchaus positiv, auch mit einem kleinen Nachhall, wahr, wobei es da ein nachgelagertes Aber gibt. Ich habe das Werk als persönliche Aufarbeitung von Matthias Matschkes eigenen Kinder- und Jugendjahren verstanden und so fand ich es auch sehr passend und plausibel, wie es vom Autor selbst dargeboten wurde. Das es sich aber 'nur' um eine vom eigenen Erleben inspirierte weitgehend fiktive Geschichte handelt, hat mich dann schon etwas befremdet, denn der 'Ich-Bezug' des Autors war doch sehr ausgeprägt. Und so lässt mich, alles in allem, das Hörbuch bzw. die Geschichte dazu, dann doch mit einem ja, aber-Gefühl zurück, das sich so auch nicht wieder auflösen lässt.

  • Bewertung

    aus Penzberg

    3/5

    10.12.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Eine Geschichte, wie das Leben sie schreibt

    Matthias Matschke erzählt die Geschichte eines Sohnes, von dessen Kindheit und Jugend auf dem Land, seiner ersten Liebe und dem Zerfall der Familie. Eine Geschichte voller Gefühle, Stimmungen und einem Sittenbild der achtziger Jahre. Die Handlung ist sprunghaft, lebt von Rückblicken und dem zunehmend wachsenden Verständnis für das Leben an sich. Berichtet von der Fähigkeit, das Schicksal zu nehmen, wie es kommt, und den eigenen Weg zu finden. Von Liebe und Zusammenhalt, Familie und Selbständigkeit. Eine Geschichte, wie das Leben sie schreibt. Matthias Matschke liest persönlich. Mit Hingabe, ruhig und gelassen. Man hört ihm zu und bleibt zurück mit berührenden, manchmal auch verstörenden Eindrücken und etwas Ratlosigkeit.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rainer Kleinferchner

    Rainer Kleinferchner

    Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kindheit und Jugend in den 1980er Jahren

    Matthias Matschke arbeitet in diesem Roman seine Kindheit und Jugend als Sohn eines Pastors in einem deutschen Dorf der 80er Jahre auf, und nimmt uns dabei mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Ich liebe diese Art von Romanen, in denen rückblickend die Kindheit und Jugend aus der Sicht des mitlerweile Erwachsenen Autors durchleuchtet wird. Und so wurde ich auch bei diesem Werk nicht enttäuscht. Unterhaltsam von der ersten Seite an. Von diesem Matthias Matschke würde ich gerne mehr erfahren. Wie ging es weiter? Vielleicht gibt es ja mal eine Fortsetzung. Tolles Buch, das ich gerne weiterempfehlen werde.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufwachsen in den 80ern

    „Ich bin Matthias Matschke.“ Wieder und wieder ertönt dieser Satz im Verlaufe des Romans aus dem Mund des Protagonisten. Ganz so, als müsse er sich selber auf diese Art und Weise beweisen – oder einreden? –, wer er ist und was ihn ausmacht. Und wenn jemand etwas so vehement betont, stellt sich natürlich schnell die Frage: weiß er denn eigentlich selbst so genau, wer ist und sein möchte? Matthias Matschke, von Brotberuf Schauspieler, erzählt in seinem Debüt eine klassische Adoleszenzgeschichte rund um das Erwachsenwerden, die erste große Liebe, die Auseinandersetzung mit den vorgelebten Werten der Eltern und eben jene große Frage, was man selbst „später“ für ein Mensch sein möchte. Ganz ähnlich wie in Saša Stanišićs „Herkunft“ vermischt er Autobiografie und Fiktion, verpackt Erinnerungen in ein neues Gewand und zeichnet so die Geschichte der Kindheit und Jugend seiner Hauptfigur in den 80er und 90er Jahren mit gleichermaßen viel Humor, Herzschmerz und erleuchtenden Einsichten. Saša Stanišić, Benedict Wells, Joachim Meyerhoff: der deutschsprachige Adolszenzroman erfreut sich in den letzten Jahren auch beim nicht mehr ganz so adoleszenten Lesepublikum größerer Beliebtheit. Und so ist es nicht ganz leicht, aus der Masse heraus zu stechen. Matthias Matschke verwendet eine sehr klare, geradlinige Sprache, die das Geschehen nicht poetisch überhöht, sondern alles in einer sehr schnörkellosen Art und Weise darstellt. Das macht ihn zwar nicht einzigartig, dafür aber seine Geschichte sehr zugänglich und mitfühlbar. Es geht um Liebe, Glück und Tod, den Kalten Krieg, die Zeit der Wende und ein großes Drama, das die Leben aller Familienmitglieder verändern wird. Alltägliche, universelle Geschichten, aber gerade daher so glaubwürdig und eindrucksvoll zu lesen.

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