In einer Welt voller Koboldkriege, hirschgroßer Kampfraben und Meuchelmördern, die mit gefährlichen Tätowierungen töten, beginnt Christopher Buehlmans »Der schwarzzüngige Dieb«. Ein schillerndes Fantasy-Abenteuer, wie es kein zweites gibt. Kinch Na Shannack schuldet der Diebesgilde ein kleines Vermögen für seine Ausbildung, die unter anderem das Knacken von Schlössern, den Kampf mit Messern, das Erklettern von Mauern, das Weben von Lügen, das Fallenstellen sowie ein paar kleinere Zaubereien umfasst. Seiner Schulden wegen liegt er an der alten Waldstraße auf der Lauer, um den nächsten Reisenden, der seinen Weg kreuzt, auszurauben. Doch an diesem Tag hat Kinch sich das falsche Ziel ausgesucht. Galva ist Ritterin, eine Überlebende der brutalen Koboldkriege, und Dienerin der Todesgöttin. Sie ist auf der Suche nach ihrer Königin, die vermisst wird, seit eine weit entfernte Stadt im Norden von Riesen erobert wurde. Kinch hat Glück, mit dem Leben davongekommen zu sein. Er findet sein Schicksal mit dem von Galva verwoben. Gemeinsame Feinde und ungewöhnliche Gefahren zwingen den Dieb und die Ritterin auf eine epische Reise, auf der Kobolde nach Menschenfleisch hungern, Kraken in dunklen Gewässern jagen, und Ehre ein Luxus ist, den sich nur wenige leisten können. Das rasante Fantasy-Abenteuer wird spannungsvoll und mit viel Witz gelesen von Robert Frank.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Husky
5/5
23.10.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Vom blinden Kater und der Riesenkrähe
Kinsch Na Shannacks Schulden werden irgendwie nicht weniger. Auch seine Ausbeute lässt zu wünschen übrig. Der Tag hat nicht gut gestartet. Na ja immerhin hat er die Begegnung mit einem Kriegsraben überlebt und die
Spanthierin hat ihn netterweise das Leben geschenkt und nicht genommen. Als der Auftrag jedoch lautet, eben genau dieses Duo zu begleiten, weiss er noch nicht, was genau ihn erwarten sollte. Aber um ehrlich zu sein: Niemand konnte ihn auf das vorbereiten, was kommen sollte....
Ein absoluter Favorit. Das Cover ist sehr ansprechend und sieht wundervoll aus. Wer dieses Buch liest, muss einen dreckigen, schmutzigen und trockenen Humor mögen. Denn Kinschs Mund wurde wahrscheinlich nie mit Seife gewaschen. Seine Witze sind dreckig auf alle Arten und doch mochte ich diese Seite besonders an ihm. Es ist kein Dieb, der edel werden möchte. Er ist kein Dieb, der Rache möchte oder insgeheim adlig war. Er ist ein Dieb aus der tiefsten schmutzigen Gasse und redet auch so. Ich persönlich mochte diese Abwechslung. Auch die gesamte Welt, die Buehlman geschaffen hat, klingt wundervoll. Doch leider hat mich das Buch mit vielen offenen Fragen hinterlassen. Die Koboldkriege sind zum Beispiel ein noch grosses Rätsel und ich hoffe schon bald mehr darüber lesen zu können. Denn es soll ein brutaler und blutiger Krieg gewesen sein und doch redet kaum jemand darüber. Doch auch aus seiner Reise widerfahren Kinsch die mysteriösen Sachen und es begegnen ihm allerlei komische und mächtige Gestalten und Wesen. Und ein blinder Kater, aber der scheint ganz normal zu sein. Oder eben doch nicht?
Ich freue mich riesig, wen Buehlman sein nächstes Buch veröffentlicht. Auch wenn das noch ein Weilchen dauern wird. Dennoch möchte ich bis dahin, dass möglichst viele Fantasyliebhaber diesem Buch eine Chance geben und die Reise mit Kinsch Na Shannacks geniessen. Soweit dies möglich ist, natürlich.
Dani12143
aus Oldenburg
5/5
13.03.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der schwarzzüngige Dieb…
Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1) Von: Christopher Buehlman Titel: Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1) Autor: Christopher Buehlman Übersetzung: Michael Pfingstl VÖ: 20. August 2022 Einband: gebunden Verlag: Klett-Cotta Hobbit Presse Seitenzahl: 528 Seiten Sprache: Deutsch Auflage: 1. Preis: 26,00€ Abmessungen: 14.6 x 4.3 x 22.1 cm Genre: Fantasy Fantasyroman Hobbit Presse ISBN: 978-3608986419 Klapptext des Buches In einer Welt voller Koboldkriege, hirschgroßer Kampfraben und Meuchelmördern, die mit gefährlichen Tätowierungen töten, beginnt Christopher Buehlmans »Der schwarzzüngige Dieb«. Ein schillerndes Fantasy-Abenteuer, wie es kein zweites gibt. Kinsch Na Shannack schuldet der Diebesgilde ein kleines Vermögen für seine Ausbildung, die unter anderem das Knacken von Schlössern, den Kampf mit Messern, das Erklettern von Mauern, das Weben von Lügen, das Fallenstellen sowie ein paar kleinere Zaubereien umfasst. Seiner Schulden wegen liegt er an der alten Waldstraße auf der Lauer, um den nächsten Reisenden, der seinen Weg kreuzt, auszurauben. Doch an diesem Tag hat Kinsch sich das falsche Ziel ausgesucht. Galva ist Ritterin, eine Überlebende der brutalen Koboldkriege, und Dienerin der Todesgöttin. Sie ist auf der Suche nach ihrer Königin, die vermisst wird, seit eine weit entfernte Stadt im Norden von Riesen erobert wurde. Kinsch hat Glück, mit dem Leben davongekommen zu sein. Er findet sein Schicksal mit dem von Galva verwoben. Gemeinsame Feinde und ungewöhnliche Gefahren zwingen den Dieb und die Ritterin auf eine epische Reise, auf der Kobolde nach Menschenfleisch hungern, Kraken in dunklen Gewässern jagen, und Ehre ein Luxus ist, den sich nur wenige leisten können. Der Roman "Der schwarzzüngige Dieb" ist der erste Band der "Schwarzzunge" -Reihe von Christopher Buehlman und ein wahrhaft fesselndes Buch. Mit seiner meisterhaften Erzählkunst entführt uns der Autor in eine düstere, mittelalterliche Welt, die von Räubern, Dieben und finsteren Kreaturen bevölkert wird. Die Handlung des Romans folgt dem Schicksal von Kinsch Na Shannack, einem jungen Mann, der der Diebesgilde für seine Lehre sehr viel Schuldet. Die Geschichte beginnt flüssig fließend und nimmt rasant an Tempo und Einfallsreichtum zu. Was diesen Roman so faszinierend macht, ist die Fähigkeit des Autors, eine lebendige, authentische Welt zu schaffen, die von einer reichen Geschichte und Kultur durchdrungen ist. Die Charaktere sind vielschichtig und realistisch, jeder mit seinen eigenen Motivationen und Hintergründen. Kinsch Na Shannack und Galva ist Ritterin sind einzigartige und unvergessliche Helden, deren Abenteuer den Leser/innen in ihren Bann ziehen. Die Handlung ist spannend und überraschend, mit Wendungen und Schicksalen, die den/die Leser/innen bis zur letzten Seite fesseln. Der Schreibstil von Buehlman ist reich an Details und Atmosphäre, so schafft er eine düstere und bedrohliche Stimmung, die den Leser in die Welt des Buches hineinzieht. Insgesamt ist "Der schwarzzüngige Dieb" ein wunderbarer Roman, der sowohl Fans von Fantasy- als auch von Krimiromanen ansprechen wird. Die Welt, die Buehlman geschaffen hat, ist so reich und lebendig, dass man sich leicht in ihr verlieren kann. Die Charaktere sind unvergesslich, die Handlung ist spannend, und der Schreibstil des Autors ist einfach brillant. Dieses Buch kann man nur voll und ganz allen empfehlen, die auf der Suche nach einem fesselnden und mitreißenden Fantasyroman sind. Rezension von: Die Magie der Bücher
Bewertung
5/5
19.11.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Juwel
Was für ein geniales Hörbuch! 'Der schwarzzüngige Dieb' ist High Fantasy vom feinsten. Wahrlich ein kleines Juwel, absolut kinoreif und von Sprecher Robert Frank perfekt in Szene gesetzt.
Ich hatte unglaublich unterhaltsame Stunden mit Meisterdieb Kinsch Na Shannack, welcher zusammen mit Ritterin Galva, Überlebende der Koboldkriege und Dienerin der Todesgöttin, eine ungewöhnliche Reisegemeinschaft bildet. Ganz besonders die Dialoge waren ein Genuss. Die Sprache ist derb, sehr speziell und geht auch mal unter die Gürtellinie. Ich hab alles davon gefeiert!
Und auch das Worldbuilding ist genial. Die Welt und ihre Strukturen sind detailliert ausgearbeitet und wahnsinnig bildhaft beschrieben. Gemeinsam mit Kinsch und Galva bin ich an die unterschiedlichsten Orte gereist, habe wilde und fantastische Kreaturen getroffen, zahlreiche Abenteuer erlebt und war mittendrin im Geschehen. Brillant und meisterhaft!
Ich kann das (Hör)Buch allen Fans von humorvoller und ausschweifender High Fantasy empfehlen.
Lisa
5/5
19.11.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Besticht durch viel Witz, schwarzen Humor und einer detaillierten fantastischen Welt
„Der schwarzzüngige Dieb“ von Christopher Buehlman ist High Fantasy vom Feinsten. Detailliert und doch auch abwechslungsreich entfaltet sich nach und nach eine ganz eigene Welt, voller Besonderheiten. Über die Fantasie des Autor kann man hier wirklich nur staunen und gerade deshalb machte mir die Geschichte auch großen Spaß. Neben dem grandiosen Worldbuilding ist ihm aber auch sein Hauptcharakter super gelungen. Durch die besondere Erzählperspektive versteht er zu fesseln, denn Kinsch durchbricht regelmäßig die vierte Wand und spricht uns Leser:innen direkt an. So erzählt er regelrecht seine eigene Geschichte, wobei die Erzählung ehrlich gesagt näher an einer Gauner-Komödie, als an einem Heldenepos ist. Gerade dadurch wird das Ganze aber erst richtig amüsant. Voller Witz, schwarzem Humor und einer Brise Selbsterkenntnis, gefiel mir die Erzählung rund um den smarten Dieb Finsch richtig gut. Auch die Nebencharaktere sind ausgereift und bieten einen echten Mehrwert. Die Handlung ist durchgängig abwechslungsreich, teils aber recht brutal und auch an Action mangelt es wirklich nicht. Obwohl der Schreibstil mir eigentlich gut gefiel, konnte nicht jede der geschilderten Szenen mich gleich stark fesseln. Dadurch schwankte mein Lesetempo zwar etwas, dennoch konnte mich das Buch über seine gut 500 Seiten faszinieren und unterhalten. Empfehlen würde ich das Werk nur Fans der High Fantasy, denn auch wenn das Konzept ausgreift und erlebnisreich ist, so muss man doch auch viel mitdenken. Der Autor erschafft wirklich eine völlig eigenständige Welt, inklusive kulturellen Besonderheiten, Religionen, Sprachen, Tierarten und sonstigen Wesen. Um hier den Überblick zu behalten, empfiehlt es sich konzentriert zu lesen. Dann aber macht das Abtauchen in dieses Abenteuer allerdings so viel Spaß, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen mag!
Bewertung
5/5
19.11.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wem das Glück lacht
Endlich wieder mal ein Fantasyroman, der vollständig überzeugt.
Ich war begeistert von dem Weltenentwurf, den Charakteren und dem gewissen Etwas, das eine richtig gute Geschichte ausmacht. Besonders überzeugt hat mich der Magie-Ansatz. Das habe ich so noch nie gelesen. Umso erfrischender ist, dass der Leser sehr nah an das Geschehen herangeführt wird, und die angenehme und teilweise humoristische Erzählweise transportiert diese tolle Energie. Der Protagonist Kinsch hat eine schwierige Aufgabe zu bewältigen, die Hilfe auf dem langen Wege kommt unverhofft und umso mächtiger. Aber auch die Gegner scheinen übermenschlich und übermächtig. So kommt es zum großen Showdown des ersten Bandes, in dem Kinsch mit List, seinem persönlichen Glück und viel Mut das Geschick der Welt lenken muss und dabei eine große Verschwörung aufdeckt, die alles in Frage stellt, was der junge Mann für wahr und richtig hielt.
Fazit: Glück, Magie und Geschick verbinden sich zur Legende des Schwarzzüngigen Diebs – einfach klasse!
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5/5
22.04.2026
eBook (ePUB 3)
Der schwarzzüngige Dieb
Dieser Auftakt zu einer (hoffentlich bald fortgeführten) Fantasy-Reihe hat mich während des Lesens sehr erheitert! der Protagonist Kinsch sticht vor allem durch sein loses Mundwerk und seine absolut furchtbare Neigung zu schlechten Sprüchen und Witzen hervor, die ihn immer wieder in brenzliche Situationen katapultieren.
Die Geschichte geht immer zügig voran und hat mit seiner leichten, lockeren Art ein bisschen frischen Wind in mein Fantasy-Regal gebracht.
Eine absolute Empfehlung!
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5/5
14.11.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Schwarzzungendieb, Teil 1
Dass Kinsch Na Shannack so tief im Tintenfass sitzt, hat er nicht zuletzt seinem losen Mundwerk zu verdanken. Aber er ist ebenso einfallsreich wie flegelhaft, und so verwundert es nur kurz, dass er bald mit der Kriegsveteranin Galva und ihrer überdimensionalen Krähe in einem Boot sitzt – aus vollkommen unterschiedlichen Gründen versteht sich.
Wie man an den vielen Bewertungen erkennen kann: Kinsch polarisiert. Seine Sprache ist derb und ordinär. Andererseits: er ist ein Kind aus der Gosse, ein Mitglied der Diebesgilde, ein Hochstapler, der sich um Kopf und Kragen redet und so unreif, dass er auch im Angesicht des Todes die Bequemlichkeit und den eigenen Vorteil der Vernunft vorzieht. Die Sprache passt zu ihm. Da er auch als Erzähler der Geschichte fungiert, ist man quasi mit seinen frechen Sprüchen dauerkonfrontiert. Man muss diesen leicht infantilen Humor mögen oder ihm gegenüber zumindest nicht abgeneigt sein, damit man den “Schwarzzungendieb” genießen kann.
Jim Butcher Fans werden diese Fantasy-Geschichte, deren zweiter Teil bis dato (Nov. 23) leider immer noch nicht angekündigt ist, lieben, denn Kinsch und Harry Dresden haben einiges gemeinsam!
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