Produktbild: Die Welt geht unter, und ich muss trotzdem arbeiten?

Die Welt geht unter, und ich muss trotzdem arbeiten?

145

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.01.2023

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

3405 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462311228

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Erscheinungsdatum

12.01.2023

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

3405 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462311228

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  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    28.02.2023

    eBook (ePUB 3)

    Tolle Zusammenfassung, die zum Nachdenken anregt.

    Meine Meinung: Tolle Zusammenfassung, die zum Nachdenken anregt. Die Welt geht unter, und ich muss trotzdem arbeiten? Da gibt es doch tatsächlich ein Buch dessen Titel eine Frage enthält, die ich mir in letzter Zeit öfter gestellt habe. Arbeitsstress und immer höhere Anforderungen. Da bleibt oft gar keine Zeit darüber nachzudenken, in welchem Hamsterrad man sich befindet. Zugegeben, alles was die Autorin schreibt, wissen wir längst. Aus dem Hamsterrad herausbringen und andere Wege einschlagen, ist für den Otto Normalverbraucher fast unmöglich. Dieses Buch ist überwiegend für die jüngere Generation interessant. Es enthält jedoch Denkanstöße, die auch für die ältere Generation, die noch im Arbeitsleben steht, durchaus interessant sein dürfte. Umwelt und Arbeitsleben sollten Hand in Hand gehen. Da haben unsere Politiker gänzlich versagt. Aktionäre und andere Großverdiener sorgen dafür, dass die Unterschiede der Gehälter immer größer werden. Die Verteilung der finanziellen Ressourcen machen dem normalen Arbeitnehmer das Leben schwer, bis unerträglich. Das wissen wir längst. Bei jedem Wort habe ich mich verstanden gefühlt. Corona ist nicht schuld an unserer Misere. Sie hat nur Schwachstellen noch deutlicher gemacht. Klatschen für das Krankenhauspersonal! Und nun? Da war doch noch was! Aber was? Liebe Politiker, schon wieder vergessen? Altenheime mit extremen Personalmangel arbeiten am Limit. Personalmangel, der von den übrig gebliebenen Arbeitnehmern aufgefangen werden soll/muss. Schuften, damit die Reichen noch reicher werden. Das Rentenalter wird immer höher gesteckt. Ich mag nicht zuviel über dieses wertvolle Buch verraten. Lest selber, warum weniger Arbeitszeit und mehr Freizeit effizienter sind. Es gibt Länder, die eine sehr attraktive Lösung gefunden haben. Bei gleichem Gehalt! Viele Menschen kündigen ihre Arbeit, da sie in keinster Weise konform mit unserer Umwelt ist. Viele haben drei Jobs um Miete zu zahlen und nicht zu verhungern. Aha, ich verstehe. Auch Aktionäre müssen essen! Fazit: Nicht jeder kann sein Leben total verändern. Aber jeder kann sich mal ein paar Stunden verstanden fühlen. Darum lege ich Euch dieses Buch ans Herz. Man muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn einem das Arbeitsleben absolut nicht mehr gefällt. Positives Denken allein bringt gar nichts. Ich bin dankbar dafür, in keinem Kriegsgebiet zu leben. Ich bin dankbar dafür, von größeren Umweltkatastrophen bisher verschont geblieben zu sein. Ich bin dankbar für jeden Tag, an dem ich einigermaßen gesund durchs Leben gehen darf. Jedoch fehlt mir jegliche Dankbarkeit, was das Arbeitsleben betrifft.

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    21.02.2023

    eBook (ePUB 3)

    Menschen, die in „systemreleva…

    Menschen, die in „systemrelevanten“ Berufen arbeiten wurden beklatscht. Homeoffice und Zoom hatten Hochkonjunktur und Kinder durften nicht zur Schule. Das waren nur einige Beispiele für Vorschriften zu Beginn der Zeit mit COVID-19. Aber nicht nur die Pandemie ist ein Thema in dem Buch „Die Welt geht unter und ich muss trotzdem arbeiten“. Arbeitsbelastung und dadurch resultierende Erkrankungen, wie zum Beispiel Burnout, ebenfalls. Was macht der Dauerstress mit uns und müssen wir wirklich immer alles geben, um anerkannt zu werden? Die Autorin ist Journalistin und das fällt beim Lesen sofort auf. Klar strukturierte und abwechslungsreiche Sprache machen hier den feinen Unterschied. Frau Weber beleuchtet ihr eigenes Arbeitsleben und was der Dauerstress mit ihr machte. Sie schaut in dem Buch häufig in die USA, wo der Begriff „Great Resignation“ bei vielen schon angekommen ist. Aber nicht nur die Überforderung von Arbeitnehmern legt Frau Weber dar. Auch das Problem der offenen Stellen. Warum werden diese nicht besetzt? Warum gibt es kaum noch Berufskraftfahrer, Krankenpfleger und Lehrer, die sich für die Allgemeinheit hingeben? Ja, es stehen gerade in diesen Branchen mehr offene als besetzte Stellen zur Verfügung. Viele Betriebe setzen daher auf die „Alten“. Nicht nur der Staat möchte den Menschen im Rentenalter das Weiterarbeiten schmackhaft machen. Dieses Sachbuch zeigt sehr deutlich, welche Probleme der Arbeitsmarkt in Deutschland hat. Und das obwohl, die Autorin oft den Blick in die USA lenkte. Neben den fundierten Ausführungen zum Thema Arbeit gibt Frau Weber am Ende des Buches eine Aufzählung für weiterführender Literatur. Ein wertvolles Sachbuch nicht nur für Arbeitnehmer.

  • Buechervorhersage

    aus Dortmund

    5/5

    24.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Sollte eine Pflichtlektüre sein, um die Veränderung ins Rollen zu bringen

    In dem Buch "Die Welt geht unter und ich muss trotzdem arbeiten?" nimmt die Autorin Sara Weber unsere heutige Arbeitswelt in Zeiten multipler Krisen unter die Lupe und stellt fest, dass vieles falsch läuft und wir uns alle nur noch ausgebrannt fühlen. Sie stellt Studien und Zukunftsszenarien vor, die einerseits den Schiefstand dokumentieren, aber auch Lösungsansätze liefern. Umgesetzt werden müssten diese von den Unternehmen und der Politik, doch diese werden nur dann tätig, wenn viele Menschen ihre Forderungen laut verkünden und dafür kämpfen. Was uns dabei in die Karten spielt ist der Fachkräftemangel. Die Auswahl an freien Stellen steigt und die Arbeitnehmer können nun die Arbeitgeber vergleichen und diejenigen mit ihrer Arbeitskraft unterstützen, die die eigenen Werte und Interessen am meisten widerspiegeln. Außerdem können wir unterbesetzten, schlecht bezahlten und nicht wertgeschätzten Branchen den Rücken kehren und damit früher oder später ein Umdenken und Handeln in diesen Bereichen anstoßen. Der Inhalt des Buches hat vielfach meine eigenen Beobachtungen und Einschätzungen bestätigt und mir dazu außerdem handfestes Wissen geliefert. Es fasst die Misere der heutigen Arbeitswelt sehr gut zusammen und liefert erste Lösungsmöglichkeiten. Jetzt müssen nur noch genug Menschen diese Erkenntnisse haben bzw. das Buch lesen, damit wir unsere Stimme wiederfinden und uns für unsere Zukunft einsetzen, die eine bessere werden soll, und damit den Ball ins Rollen bringen. Im Idealfall wäre dieses Buch eine Pflichtlektüre für Jeden.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    11.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Für eine bessere Arbeitswelt

    Es ist noch nicht lange her, da hat die Pandemie sehr vieles in unserem Leben in Frage gestellt. Und unser Arbeitsleben teilweise unwiederbringlich verändert. Doch auch andere Fragen der Menschheit drängen nach einer Bearbeitung: Klimawandel, Inflation, Krieg. Immer mehr Menschen stellen sich die Frage, ob ihr Leben angesichts dieser Veränderungen weitergehen kann wie bisher. In den USA gibt es bereits das Phänomen der „Great Resignation“, die mit einer Welle der Kündigung einhergeht. Auch die Autorin Sara Weber, Journalistin und Expertin für die Arbeitswelt der Zukunft, war Teil dieser Bewegung. Sara Weber geht den Fragen nach, die die Menschen gerade umtreiben, und zeigt Lösungen auf, die unsere Arbeitswelt besser machen könnten. Dabei legt sie den Fokus ihrer Erörterungen auf Gerechtigkeit, Zukunftsfähigkeit und auf den Menschen selbst mit all seinen Bedürfnissen. Die Autorin beschreibt sehr ausführlich und nachvollziehbar die heutige Arbeitswelt, auch mit dem Fokus auf all jene, die benachteiligt werden. Sie erklärt die Gründe dafür, wie sich unsere Arbeitswelt so entwickeln konnte. Als weiteren Schritt zeigt sie auf, wo Veränderungen Sinn machen und wie diese aussehen können. Wer sich kritisch mit dem Thema Arbeit auseinandersetzt, wird um dieses Buch kaum herumkommen. Dieses Sachbuch ist sehr nachvollziehbar geschrieben, es zeigt auf, welche dringenden Veränderungen in der Arbeitswelt anstehen und wie diese gerecht umgesetzt werden können. Ich empfehle das Buch unbedingt weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    06.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Alle sind müde

    Ich fühle mich mit dem Buch sehr verbunden, denn die Titelfrage stellte ich mir schon mehrmals in meinem Leben. Und insbesondere die ersten Seiten, in denen darauf eingegangen wird wie müde wir einfach sind, haben mich sehr angesprochen - mit diesem Problem beschäftige ich mich innerlich schon so lange. Das Buch bezieht sich bei der Analyse auf sehr aktuelle Themen, wie der Pandemie, Inflation etc. Ein großes Problem ist, dass sich viele Menschen aufgrund von finanziellen Faktoren unter anderem nicht leisten können weniger zu arbeiten. Doch selbst dafür hat Sara Weber Lösungen genannt: Strukturelle Änderungen, in denen Zeiten verkürzt werden, man aber produktiver wird und das Gehalt dadurch nicht verringert wird. Sie nannte mehrere Ansätze, in denen Politik und Unternehmen zusammenarbeiten müssen, und für die ich mich nun auch mehr einsetzen würde. Sehr ansprechend fand ich zudem den Vermerk von Quellen, welches oft in angeblichen "Sachbüchern" fehlt.

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  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wie man wieder Menschen für Arbeit begeistern könnte

    Wir leben in einer Zeit der permanenten Katastrophen. Kaum ist eine davon überstanden und verschwindet aus unserem Alltag, ist schon die nächste am Start. Pandemie, Klimakatastrophe, Krieg in der Ukraine und jetzt auch noch Inflation in bisher nie gekanntem Ausmaß. Ein bisschen muss man sich schon darüber Gedanken machen, wie es so weit kommen konnte. Auch Sara Weber, deutsch-Amerikanerin und die Autorin des hier vorliegenden Buches, hat das gemacht. Im Angesicht von Mehrfachkrisen muss man schon darüber nachdenken, wie viel Sinn es macht, noch immer im Hamsterrad zu bleiben und 40 Stunden in einem langweiligen Job zu verbringen, der einen eigentlich schon länger nicht mehr begeistert. Das hier eine flächendeckende, gesellschaftliche Veränderung vonstatten geht, hat auch die Journalisten und Digitalexpertin bemerkt. Im Gegensatz zu vielen anderen jedoch, die der „Großen Resignation“ einher gefallen sind, versucht sie jedoch Gegenmaßnahmen und Lösungsvorschläge zu machen, um dieser schleichenden Veränderung entgegenzuwirken. Fachkräftemangel, welcher durch die immer weniger werdende Bereitschaft einer 40-stündigen Arbeitstätigkeit nachzugehen ausgelöst wird, ist nur eine der Auswirkungen. Auch unsere Gesellschaft, welche durch vieler Millionen Stunden freiwilliger Arbeit zusammengehalten wird, steht hier vor einem flächendecken Kollaps - ist Frau Weber zu Recht überzeugt. Sie begibt sich auf Spurensuch, quer durch alle Berufsgruppen, die es in Deutschland, und auch in Österreich nebenbei bemerkt, so gibt. Ihre Reise in eine sich völlig neu erfindende Arbeitswelt führt sie zu Arbeitsplätzen wie Bäckereien, Kindergärten, Transportunternehmen, einem deutschen Universitätsklinikum oder auch Mülldeponien. Alle dort tätigen Personen leiden unter der immer stärker werdenden Belastung im Job, die dadurch entsteht, dass immer weniger Menschen bereit sind, Vollzeit zu arbeiten. Im Gegensatz zu anderen Autoren sucht Frau Weber diese direkt an ihrem Arbeitsplatz auf und befragt sie zu ihren Wünschen und Sorgen. Sätze wie „Meine Work-Life-Balance passt nicht mehr“ kann auch ich immer weniger hören und ist gefühlt schon allgegenwärtig. Das zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten, Altersgruppen, religiösen oder politischen Strömungen. Ganz egal wohin man blickt, an diesem Kredo muss sich dringend etwas ändern. Nicht erst seit Ausbruch der Corona Pandemie hat sich ein Wertewandel vollzogen, welcher eine ganze Reihe an Veränderungen in unserer Sicht auf die Arbeitswelt gebracht hat - nicht erst seit viele neue englische Begriffe den Weg in unsere Arbeitswelt gefunden haben. Home Office, Distance Learning oder Contact Tracing sind nämlich Wortneuschöpfungen, die teilweise so im Englischen nicht gebräuchlich sind. Da Frau Weber zweisprachig aufgewachsen ist (ihr Papa ist Amerikaner, ihre Mama Deutsche), ist das auch sehr interessant zu lesen. Das habe ich zwar schon länger vermutet, wurde mir aber hier zum ersten Mal bestätigt. Im ersten Teil ihrer Spurensuche veröffentlich sie eher Tatsachenberichte aus erster Hand, im zweiten Teil kommen dann die Lösungsvorschläge, um die Arbeitswelt wieder zu reparieren. Ein topaktuelles Buch zu einem brandaktuellen Thema! Lediglich die ständig gegenderten Berufsbezeichnungen finde ich sehr anstrengend zu lesen, das hätte man anders lösen können. Ansonsten viele neue Eindrücke.

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