Produktbild: Freiheitsgeld

Freiheitsgeld Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.08.2022

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21,7/14,7/4,3 cm

Gewicht

703 g

Farbe

Wollweiß / Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7857-2812-3

Beschreibung

Rezension

"Mit dem neuesten Werk, das sich mit einer gegenwärtig sehr kontrovers diskutierten Thematik auseinandersetzt und für das Andreas Eschbach wie immer gründlich recherchiert hat, überzeugt er die Leserschaft mit profunder Fachkenntnis, verpackt in einen durchwegs packenden Roman." Geek!, 01.2023 "Politisch aktuell und mit seinem stimmigen Zusammenspiel von Fakten und Fiktion spannend und flüssig zu lesen, regt der Roman auch zu kontroverser Diskussion an." Michael Freitag, Eliport, 03.2023

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.08.2022

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21,7/14,7/4,3 cm

Gewicht

703 g

Farbe

Wollweiß / Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7857-2812-3

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
Deutschland
Email: kundenservice@luebbe.de
Url: www.luebbe.de
Telephone: +49 221 82002150

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  • Bewertung

    5/5

    16.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie man den Klimawandel (nicht) bekämpft

    Diese Bewertung bezieht sich auf das gebundene Buch "Freiheitsgeld" von Andreas Eschbach. Das Buch ist äußerlich passend gestaltet: Unter dem etwas verwirrenden Schutzumschlag findet sich ein schwarzer Buchdeckel mit schwarzem Buchschnitt und einem roten Lesezeichen. Das Innere der Buchdeckel ist ebenfalls rot. Düsterer kann man ein Buch kaum gestalten. Mittelgroße Schrift auf fast weißem Papier macht das Lesen auch bei künstlichem Licht angenehm.- -Inhaltlich: Im Jahr 2064 wird fast alle Arbeit von Robotern verrichtet. Für die wenige noch übrige Arbeit wird aufgrund der hohen Steuern netto ein eher symbolisches Entgelt gezahlt. Der Zusammenbruch des Klimas konnte durch drastische Maßnahmen gerade noch abgewendet werden. Die Menschen sind durch das sogenannte Freiheitsgeld, eine Art etwas höheres bedingungsloses Grundeinkommen, abgesichert. Sie erhalten Wohnungen, medizinische Versorgung etc. Der öffentliche Personennahverkehr ist kostenlos. Drogen sind legalisiert. Schulpflicht ist abgeschafft. Nur wenige Menschen dürfen in stark gesicherten sehr luxuriösen Wohnanlagen leben. Es werden drei Familien begleitet. Eine Familie wurde aus einer solchen Wohnanlage gegen ihren Willen rausgekantet, eine andere hat selbst gekündigt und eine wird zukünfig in einer solchen Wohnanlage leben. Nach und nach wird die Kehrseite dieser anscheinend perfekten Welt aufgezeigt. Dieses Buch ist praktisch die Fortsetzung von "1984" von George Orwell (1949) und "Die Türme von Utopia" von Mack Reynolds (1975).

  • mesu

    5/5

    25.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Schrecken der Zukunft Der…

    Der Schrecken der Zukunft Der Autor beschreibt ein nicht all zu fernes Zukunftsszenario und es ist erschreckend. Fast alles ist KI gesteuert. Die Menschen erhalten das sogenannte "Freiheitsgeld" müssen sich um Nichts mehr kümmern, leiden keine Not. Aber sie werden permanent überwacht und in vorgegebene Bahnen gelenkt, doch sie bemerken es nicht mehr. Doch dann wird der Mann, der das Freiheitsgeld in die Wege geleitet hat, tot aufgefunden. Es scheint ein Selbstmord zu sein. Doch kurze Zeit später ist auch ein Journalist- sein größter Kritiker tot. Dies scheint kein Zufall zu sein, vermutet Ahmed Müller, ein Polizist, der sich auf gefährliche Spurensuche begibt. Er ahnt nicht wie mächtig und bedrohlich seine Gegner sein können. Eindringlich, facettenreich und sehr intensiv erzählt Andreas Eschbach mit erhobenem Zeigefinger eine Geschichte, die in eine unglaubliche und beängstigende nahe Zukunft führen könnte. Ein Buch, dem man sich kaum entziehen kann.

  • mesu

    5/5

    25.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Schrecken der Zukunft

    Der Autor beschreibt ein nicht all zu fernes Zukunftsszenario und es ist erschreckend. Fast alles ist KI gesteuert. Die Menschen erhalten das sogenannte "Freiheitsgeld" müssen sich um Nichts mehr kümmern, leiden keine Not. Aber sie werden permanent überwacht und in vorgegebene Bahnen gelenkt, doch sie bemerken es nicht mehr. Doch dann wird der Mann, der das Freiheitsgeld in die Wege geleitet hat, tot aufgefunden. Es scheint ein Selbstmord zu sein. Doch kurze Zeit später ist auch ein Journalist- sein größter Kritiker tot. Dies scheint kein Zufall zu sein, vermutet Ahmed Müller, ein Polizist, der sich auf gefährliche Spurensuche begibt. Er ahnt nicht wie mächtig und bedrohlich seine Gegner sein können. Eindringlich, facettenreich und sehr intensiv erzählt Andreas Eschbach mit erhobenem Zeigefinger eine Geschichte, die in eine unglaubliche und beängstigende nahe Zukunft führen könnte. Ein Buch, dem man sich kaum entziehen kann.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    06.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Utopie

    Europa im Jahre 2064, Lina und Valentin ziehen in die Oase, eine wunderschöne Wohnanlage. Die beiden bekommen eine tolle Wohnung in einer Umgebung, die sicherer und fortschrittlicher nicht sein könnte. Verdanken tun sie das dem neuen Job von Valentin, der ihnen all den Luxus ermöglicht. Valentin kommt dadurch beruflich dem Politiker Robert Havelock näher, der vor fast dreißig Jahren ein bedingungsloses Grundeinkommen, nämlich das sogenannte Freiheitsgeld, eingeführt hat, das Jedem ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Als Havelock tot aufgefunden wird, bekommt die schöne Fassade erste Risse und nicht nur Lina fängt an, das sorglose Luxusleben in der Oase zu hinterfragen. Bereits der Prolog versprach tolle Unterhaltung und der Roman, der an vielen Stellen einem Thriller glich, hat mich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht. Der Autor hat hier ein spannendes Szenario beschrieben, das so weit von der Realität nicht entfernt ist. Es gab interessante Ansätze, aber auch erschreckende Versionen unserer Welt. Die Digitalisierung ist das eine, aber dass der Mensch überwiegend durch Roboter ersetzt wird, ist tatsächlich nicht mehr weit entfernt, denn bereits heute sind bekanntlich viele Arbeitsplätze automatisiert und erfordern lediglich eine Überwachung. Dies wurde im Buch auf die Spitze getrieben und ich bin nicht sicher, ob mir das gefällt. Die Geschichte war vielschichtig, aus verschiedenen Perspektiven und unterschiedliche Lebensentwürfe betreffend hat der Autor ein Buch geschrieben über den Einfluss eines bedingungslosen Grundeinkommens auf die Menschen, er hat viele Fragen aufgeworfen und die meisten davon beantwortet. Zusammen mit den Todesfällen und der Ermittlung ergab dies eine tolle Mischung aus Utopie und Krimi, die mir sehr gefallen hat. Ich war auf das Ende gespannt, denn die Auflösung sollte realistisch und nachvollziehbar sein, was zum Glück der Fall war. Dies war mein erstes, aber sicherlich nicht das letzte Buch von Andreas Eschbach, das ich gelesen habe. Volle Punktzahl gibt es dafür von mir und sehr gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus.

  • Bewertung

    aus Gehren

    5/5

    23.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düstere Zukunftsfiktion mit realen Anfängen in unserer Gegenwart

    Im Jahr 2064 erhält jeder monatlich das feste „Freiheitsgeld“; wer einer Arbeit nachgeht, muss auf den Lohn dieser horrende Steuern abführen; die Menschen sind in 2 Gruppen eingeteilt, die „Besseren“ leben in der „Oase“; es gibt Naturschutzzonen für das klimatische Gleichgewicht; Roboter erledigen die eintönigen Arbeiten; systemkritische Berufe wie Krankenpfleger sind die mit am besten bezahlten Jobs; im Supermarkt kann man „Hosen in Dosen“ kaufen; Häuser werden mit Hilfe von 3D-Druckern errichtet… Andreas Eschbach hat mit „Freiheitsgeld“ eine niederschmetternde Fiktion unserer Zukunft gezeichnet. Selbstverständlich gibt es auch positive Errungenschaften, aber die negativen Folgen aktueller Gegebenheiten und Ansätze überwiegen doch sehr deutlich. Der Roman liest sich, wie vom Autor gewohnt, angenehm leicht und dennoch spannend. Es ist jedoch nicht empfehlenswert, dieses Buch als erstes von Andreas Eschbach zu lesen, da die spezielle Erzählweise verbunden mit den doch sehr realen Verbindungen sehr stark zu irritieren vermag. Wieder einmal ist es ist dem Autor sehr überzeugend gelungen, ein beängstigend reales Szenario zu skizzieren. Durch diese Zukunftsvision machen die bereits existierende Ansätze aus unserer Gegenwart deutlich, wohin die Reise gehen kann, wenn man hier nicht im Voraus denkt und Richtungen teilweise drastisch korrigiert. Und ja, der Autor hat es geschafft, eine immens spannende und diskussionswürdige Variante der Beschreibung unserer Zukunft niederzuschreiben. Das Werk stellt in jedem Fall eine wichtige Basis für Diskussionsstoff der Gesellschaft um unser aller Zukunft dar. Wer, wenn nicht wir alle haben es in der Hand, wie unsere Zukunft aussehen wird? Denn, wir alle sollten uns immer bewusst sein, dass man mit den Wölfen heulen muss, wenn man sie nicht verjagen kann...

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