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Der Abstinent Roman | »Dickens für das 21. Jahrhundert.« The New York Times

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.12.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,8/11,5/2,6 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Karotte / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Abstainer

Übersetzt von

Jan Schönherr

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14844-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ian McGuire lässt seinen Thriller im Manchester des 19. Jahrhunderts spielen. Trotzdem ist kein historischer Roman, sondern eine hoch aktuelle, spannende Geschichte daraus geworden. ("WDR 3")
Wie einem Zeichner gelingt es McGuire, mit wenigen Strichen eine Situation, einen Ort so plastisch darzustellen, dass man sich hineinversetzt fühlt. ("Berliner Zeitung")
›Der Abstinent‹ zielt genau ins Herz der Finsternis. ("Hamburger Abendblatt")
Dunkles Duell, literarisch brillant, randvoll mit Bier und Whiskey. ("Playboy")
Mit breitem Strich trägt er Dunkelheit, trägt Schmerz, Blut, Grausamkeit auf, und für seine Figuren gibt es keine Erlösung. ("Frankfurter Rundschau")
›Der Abstinent‹ erzählt eindringlich von menschlichen Dramen, von Schuld, Verfehlungen, Schwächen und Verrat. ("APA - Austria Presse Agentur")
Einfach nur beeindruckend grandios! ("literaturmarkt.info")
Der historische Roman noir liest sich packend wie ein Krimi und erzeugt atemberaubende Spannung. Fazit: spannnend, milieudicht, außergewöhnlich. ("literaturzeitschrift.de")
Hart, schmutzig, düster – ein Kriminalroman wie das Leben damals. ("denglers-buchkritik.de")
Großes Kino zwischen zwei Buchdeckeln! ("Rheinische Post")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.12.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,8/11,5/2,6 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Karotte / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Abstainer

Übersetzt von

Jan Schönherr

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14844-3

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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1 Sterne

Dunkel

Bewertung am 31.03.2025

Bewertungsnummer: 2454106

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Manchester 1867. Die Irischen Fenians und die englische Polizei befinden sich im Kampf. James o Connor wird aus Dublin nach England versetzt um die Polizei gegen die Aufständigen zu unterstützen. Frühzeitig hat er Kind und Frau verloren und sich dem Alkohol hingegeben. Nun bekommt er eine neue Chance. Aber auch die Irren bekommen Unterstützung aus Amerika. Es wird fleißig spioniert, gemordet, bestochen und bedroht. Es gelingt dem Autor eine düstere, dunkle, typisch nasse England- Stimmung hervorzurufen, jedoch mir als Leser ist es nicht gelungen eine Beziehung zu den Figuren aufzubauen. Sie werden nur oberflächlich gestreift. Ihre Wünsche und den Antrieb konnte ich nicht herausfinden. Sie blieben mir fremd. Mir fehlte die Emotion, die Vergangenheit und die Motivation der Protagonisten. Wer jedoch Krimis, Thriller mit geschichtlichen Hintergrund gern hat, ist hier an der richtigen Stelle.

Dunkel

Bewertung am 31.03.2025
Bewertungsnummer: 2454106
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Manchester 1867. Die Irischen Fenians und die englische Polizei befinden sich im Kampf. James o Connor wird aus Dublin nach England versetzt um die Polizei gegen die Aufständigen zu unterstützen. Frühzeitig hat er Kind und Frau verloren und sich dem Alkohol hingegeben. Nun bekommt er eine neue Chance. Aber auch die Irren bekommen Unterstützung aus Amerika. Es wird fleißig spioniert, gemordet, bestochen und bedroht. Es gelingt dem Autor eine düstere, dunkle, typisch nasse England- Stimmung hervorzurufen, jedoch mir als Leser ist es nicht gelungen eine Beziehung zu den Figuren aufzubauen. Sie werden nur oberflächlich gestreift. Ihre Wünsche und den Antrieb konnte ich nicht herausfinden. Sie blieben mir fremd. Mir fehlte die Emotion, die Vergangenheit und die Motivation der Protagonisten. Wer jedoch Krimis, Thriller mit geschichtlichen Hintergrund gern hat, ist hier an der richtigen Stelle.

Gutes buch

Bewertung aus St.Margarethen/Knittelfeld am 16.07.2025

Bewertungsnummer: 2540927

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Cover selbst kann ich sagen dass es sehr gut gestaltet ist, deshalb habe ich mich auch wirklich sehr gefreut dieses Buch zu lesen. Doch als ich angefangen habe fiel es mir sehr schwer weiter zu lesen da ich das Buch wirklich sehr langweilig gefunden habe, ob das nun am Schreibstiel oder an der Geschichte selbst liegt kann ich beantworten. Ich denke wäre die Geschichte etwas Aktion geschrieben worden oder einfach nicht so lange gezogen worden, denke ich wäre das Buch unglaublich gut geworden. Denn das Buch selbst ist wirklich nicht dick, also es waren wirklich nicht viele Seiten, trotzdem hat sich dieses Buch unglaublich gezogen und fand es wirklich nicht überragend. Och denke dass es trotzdem einige Leute geben wird denen dieses Buch sehr gefallen wird, vor allem wenn man etwas mehr an Geschichtlichen Themen interessiert ist.

Gutes buch

Bewertung aus St.Margarethen/Knittelfeld am 16.07.2025
Bewertungsnummer: 2540927
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Cover selbst kann ich sagen dass es sehr gut gestaltet ist, deshalb habe ich mich auch wirklich sehr gefreut dieses Buch zu lesen. Doch als ich angefangen habe fiel es mir sehr schwer weiter zu lesen da ich das Buch wirklich sehr langweilig gefunden habe, ob das nun am Schreibstiel oder an der Geschichte selbst liegt kann ich beantworten. Ich denke wäre die Geschichte etwas Aktion geschrieben worden oder einfach nicht so lange gezogen worden, denke ich wäre das Buch unglaublich gut geworden. Denn das Buch selbst ist wirklich nicht dick, also es waren wirklich nicht viele Seiten, trotzdem hat sich dieses Buch unglaublich gezogen und fand es wirklich nicht überragend. Och denke dass es trotzdem einige Leute geben wird denen dieses Buch sehr gefallen wird, vor allem wenn man etwas mehr an Geschichtlichen Themen interessiert ist.

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Der Abstinent

von Ian McGuire

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

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4/5

Freiheit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schaut man sich geläufige Definitionen des Western an, findet man den Zweikampf zwischen einem wehrhaften Sheriff und einem skrupellosen Bösewicht, das Duell um die Liebe einer Frau oder die Vorherrschaft über einen Ort sowie den abschließenden Showdown um die (Wieder-) Herstellung der gesellschaftlichen Ordnung. Nun spielt „Der Abstinent“ zwar auch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, jedoch tauscht er Cowboys und Indianer, Saloons und Tipis des Wilden Westens gegen die verregnet-düsteren Straßen und Pubs Nordenglands. Sheriff und Widersacher sind beides Iren, jedoch mit stark unterschiedlichen Überzeugungen: Polizist James O’Connor wurde nach dem Tod seiner Frau von Dublin nach Manchester versetzt, während Stephen Doyle von den Fenians, den irischen Unabhängigkeitskämpfern, aus den USA in die Stadt geholt wurde, um sich für die Erhängung dreier ihrer Brüder spürbar und nachhaltig zu rächen. Beide haben ihre ureigenen Ansichten von politischem Recht und Unrecht, das ihnen momentan widerfährt und sind bereit für eine neue Ordnung bis zum Letzten zu gehen. Ähnlich wie Niklas Natt och Dags „1793“ verknüpft Ian McGuire mit seinem 1867 angesiedelten Buch Elemente aus dem historischen und politischen Roman, Noir und eben klassischen Versatzstücken des Western. Obwohl der erzählerische Fokus überwiegend beim tragischen Helden O’Connor liegt, wechselt die Perspektive auch immer wieder zu Doyle, beleuchtet seine Vergangenheit und ideologischen Hintergründe und macht dadurch mehr aus ihm, als einen einseitig „böse“ gezeichneten Terroristen. So wie der scheinbar nie endende wollende Regen durchzieht den Roman eine konstante Stimmung von Melancholie und fast allumfassender Machtlosigkeit. Alle Figuren fühlen sich ihrem Schicksal ergeben, ihre Lebensumstände scheinen von höheren Gewalten unverrückbar bestimmt. Diejenigen, die versuchen dagegen aufzubegehren, scheitern oftmals tragisch und werden zu unbesungenen Opfern, denen schon bald das nächste folgen wird. Trotz der großen Anzahl an Todesopfern schlachtet der englische Autor diese Sequenzen narrativ nicht aus, sondern blendet ab und überlässt die Schrecken der Fantasie des Publikums. Ähnlich wie Robert Seethaler erzählt er mit einer stillen Poesie, die weder das geschehen sprachlich überhöht, noch zu unbeteiligt nüchtern daherkommt. Im großen Finale wartet jedoch nicht der klassische Shootout auf der staubigen Hauptstraße, sondern auch hier bleibt sich das Buch treu und zeichnet einen Ausgang ohne klaren Sieger und Verlierer, ohne moralische Wertung. Ein bis zuletzt packender Roman vor der faszinierenden Kulisse historischer Ereignisse.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

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Freiheit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schaut man sich geläufige Definitionen des Western an, findet man den Zweikampf zwischen einem wehrhaften Sheriff und einem skrupellosen Bösewicht, das Duell um die Liebe einer Frau oder die Vorherrschaft über einen Ort sowie den abschließenden Showdown um die (Wieder-) Herstellung der gesellschaftlichen Ordnung. Nun spielt „Der Abstinent“ zwar auch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, jedoch tauscht er Cowboys und Indianer, Saloons und Tipis des Wilden Westens gegen die verregnet-düsteren Straßen und Pubs Nordenglands. Sheriff und Widersacher sind beides Iren, jedoch mit stark unterschiedlichen Überzeugungen: Polizist James O’Connor wurde nach dem Tod seiner Frau von Dublin nach Manchester versetzt, während Stephen Doyle von den Fenians, den irischen Unabhängigkeitskämpfern, aus den USA in die Stadt geholt wurde, um sich für die Erhängung dreier ihrer Brüder spürbar und nachhaltig zu rächen. Beide haben ihre ureigenen Ansichten von politischem Recht und Unrecht, das ihnen momentan widerfährt und sind bereit für eine neue Ordnung bis zum Letzten zu gehen. Ähnlich wie Niklas Natt och Dags „1793“ verknüpft Ian McGuire mit seinem 1867 angesiedelten Buch Elemente aus dem historischen und politischen Roman, Noir und eben klassischen Versatzstücken des Western. Obwohl der erzählerische Fokus überwiegend beim tragischen Helden O’Connor liegt, wechselt die Perspektive auch immer wieder zu Doyle, beleuchtet seine Vergangenheit und ideologischen Hintergründe und macht dadurch mehr aus ihm, als einen einseitig „böse“ gezeichneten Terroristen. So wie der scheinbar nie endende wollende Regen durchzieht den Roman eine konstante Stimmung von Melancholie und fast allumfassender Machtlosigkeit. Alle Figuren fühlen sich ihrem Schicksal ergeben, ihre Lebensumstände scheinen von höheren Gewalten unverrückbar bestimmt. Diejenigen, die versuchen dagegen aufzubegehren, scheitern oftmals tragisch und werden zu unbesungenen Opfern, denen schon bald das nächste folgen wird. Trotz der großen Anzahl an Todesopfern schlachtet der englische Autor diese Sequenzen narrativ nicht aus, sondern blendet ab und überlässt die Schrecken der Fantasie des Publikums. Ähnlich wie Robert Seethaler erzählt er mit einer stillen Poesie, die weder das geschehen sprachlich überhöht, noch zu unbeteiligt nüchtern daherkommt. Im großen Finale wartet jedoch nicht der klassische Shootout auf der staubigen Hauptstraße, sondern auch hier bleibt sich das Buch treu und zeichnet einen Ausgang ohne klaren Sieger und Verlierer, ohne moralische Wertung. Ein bis zuletzt packender Roman vor der faszinierenden Kulisse historischer Ereignisse.

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