Produktbild: Der Abstinent

Der Abstinent Roman | »Dickens für das 21. Jahrhundert.« The New York Times

107

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.04.2021

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1716 KB

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Jan Schönherr

Sprache

Deutsch

EAN

9783423438575

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

23.04.2021

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1716 KB

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Jan Schönherr

Sprache

Deutsch

EAN

9783423438575

Kundinnen und Kunden meinen

107 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Leben und Sterben lassen

Bewertung aus Hoheneich am 06.04.2021

Bewertungsnummer: 1477764

Bewertet: eBook (ePUB 3)

James O`Connor wird von Dublin nach Manchester versetzt. Dort wurden gerade 3 Männer, angebliche Anhänger der "Fenians", gehängt. Er soll die Drahtzieher dieser Bewegung ausfindig machen. O`Connor, seit dem Tod seiner Frau dem Alkohol verfallen, jetzt aber strikter Abstinenzler, nimmt die Fährte von Stephen Doyle, einem Kriegsveteranen, auf, welcher ihn ebenfalls Töten will. Es entspinnt sich zwischen den Beiden ein Kampf auf Leben und Tod. O`Connor muss schwere Rückschläge einstecken, auch in den eigenen Reihen hat er fast keine Freunde. Dramatische werden die Ereignisse im 19. Jahrhundert zwischen Engländern und Iren erzählt. Menschenleben spielen in diesen schicksalsschweren Tagen keine große Rolle. Keiner traut Keinem. Freunde gibt es nicht viele. Düster sind auch die Lebensverhältnisses und gute Arbeitsplätze selten. Der Roman gibt ein naturgetreues Bild von dieser schrecklichen Zeit. Man liest gespannt und gefesselt bis zum doch etwas überraschenden Ende. Hervorragendes Bild einer wirren Epoche.

Leben und Sterben lassen

Bewertung aus Hoheneich am 06.04.2021
Bewertungsnummer: 1477764
Bewertet: eBook (ePUB 3)

James O`Connor wird von Dublin nach Manchester versetzt. Dort wurden gerade 3 Männer, angebliche Anhänger der "Fenians", gehängt. Er soll die Drahtzieher dieser Bewegung ausfindig machen. O`Connor, seit dem Tod seiner Frau dem Alkohol verfallen, jetzt aber strikter Abstinenzler, nimmt die Fährte von Stephen Doyle, einem Kriegsveteranen, auf, welcher ihn ebenfalls Töten will. Es entspinnt sich zwischen den Beiden ein Kampf auf Leben und Tod. O`Connor muss schwere Rückschläge einstecken, auch in den eigenen Reihen hat er fast keine Freunde. Dramatische werden die Ereignisse im 19. Jahrhundert zwischen Engländern und Iren erzählt. Menschenleben spielen in diesen schicksalsschweren Tagen keine große Rolle. Keiner traut Keinem. Freunde gibt es nicht viele. Düster sind auch die Lebensverhältnisses und gute Arbeitsplätze selten. Der Roman gibt ein naturgetreues Bild von dieser schrecklichen Zeit. Man liest gespannt und gefesselt bis zum doch etwas überraschenden Ende. Hervorragendes Bild einer wirren Epoche.

Sehr düster

brauneye29 aus Wachtendonk am 23.04.2021

Bewertungsnummer: 1486485

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Zum Inhalt: Constable O'Connor wurde gerade aus Dublin nach Manchester versetzt. Er galt als einer der cleversten Köpfe, bevor er seine Frau verlor. Dadurch hat er den Boden unter den Füßen verloren und sich nur noch betrunken. Doch mittlerweile ist er trocken. Als die Rebellen jöngrn, sinnen die Fenians auf Rache. Der Kampf beginnt. Meine Meinung: Als erstes möchte ich das Cover kritisieren, denn es ist kein Cover, dass einen anspricht und deshalb wird dieses Buch wahrscheinlich öfter im Regal stehen bleiben als es dem Buch gerecht wäre. Mir hat es zwar nicht hundert Prozent gefallen, weil es am Ende einfach nicht so recht mein Thema war, aber es bietet trotzdem einiges, was mir gut gefallen hat. O'Connor als Typ fand ich total interessant, auch seine Geschichte mit dem herben Verlust fand ich gut dargestellt. Was mir auch gut gefallen hat, ist die düstere Stimmung, die gzt zur Geschichte passt. Auch der Schreibstil hat mir recht gut gefallen. Fazit: Sehr düster

Sehr düster

brauneye29 aus Wachtendonk am 23.04.2021
Bewertungsnummer: 1486485
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Zum Inhalt: Constable O'Connor wurde gerade aus Dublin nach Manchester versetzt. Er galt als einer der cleversten Köpfe, bevor er seine Frau verlor. Dadurch hat er den Boden unter den Füßen verloren und sich nur noch betrunken. Doch mittlerweile ist er trocken. Als die Rebellen jöngrn, sinnen die Fenians auf Rache. Der Kampf beginnt. Meine Meinung: Als erstes möchte ich das Cover kritisieren, denn es ist kein Cover, dass einen anspricht und deshalb wird dieses Buch wahrscheinlich öfter im Regal stehen bleiben als es dem Buch gerecht wäre. Mir hat es zwar nicht hundert Prozent gefallen, weil es am Ende einfach nicht so recht mein Thema war, aber es bietet trotzdem einiges, was mir gut gefallen hat. O'Connor als Typ fand ich total interessant, auch seine Geschichte mit dem herben Verlust fand ich gut dargestellt. Was mir auch gut gefallen hat, ist die düstere Stimmung, die gzt zur Geschichte passt. Auch der Schreibstil hat mir recht gut gefallen. Fazit: Sehr düster

Kundinnen und Kunden meinen

Der Abstinent

von Ian McGuire

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

Zum Portrait

4/5

Freiheit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schaut man sich geläufige Definitionen des Western an, findet man den Zweikampf zwischen einem wehrhaften Sheriff und einem skrupellosen Bösewicht, das Duell um die Liebe einer Frau oder die Vorherrschaft über einen Ort sowie den abschließenden Showdown um die (Wieder-) Herstellung der gesellschaftlichen Ordnung. Nun spielt „Der Abstinent“ zwar auch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, jedoch tauscht er Cowboys und Indianer, Saloons und Tipis des Wilden Westens gegen die verregnet-düsteren Straßen und Pubs Nordenglands. Sheriff und Widersacher sind beides Iren, jedoch mit stark unterschiedlichen Überzeugungen: Polizist James O’Connor wurde nach dem Tod seiner Frau von Dublin nach Manchester versetzt, während Stephen Doyle von den Fenians, den irischen Unabhängigkeitskämpfern, aus den USA in die Stadt geholt wurde, um sich für die Erhängung dreier ihrer Brüder spürbar und nachhaltig zu rächen. Beide haben ihre ureigenen Ansichten von politischem Recht und Unrecht, das ihnen momentan widerfährt und sind bereit für eine neue Ordnung bis zum Letzten zu gehen. Ähnlich wie Niklas Natt och Dags „1793“ verknüpft Ian McGuire mit seinem 1867 angesiedelten Buch Elemente aus dem historischen und politischen Roman, Noir und eben klassischen Versatzstücken des Western. Obwohl der erzählerische Fokus überwiegend beim tragischen Helden O’Connor liegt, wechselt die Perspektive auch immer wieder zu Doyle, beleuchtet seine Vergangenheit und ideologischen Hintergründe und macht dadurch mehr aus ihm, als einen einseitig „böse“ gezeichneten Terroristen. So wie der scheinbar nie endende wollende Regen durchzieht den Roman eine konstante Stimmung von Melancholie und fast allumfassender Machtlosigkeit. Alle Figuren fühlen sich ihrem Schicksal ergeben, ihre Lebensumstände scheinen von höheren Gewalten unverrückbar bestimmt. Diejenigen, die versuchen dagegen aufzubegehren, scheitern oftmals tragisch und werden zu unbesungenen Opfern, denen schon bald das nächste folgen wird. Trotz der großen Anzahl an Todesopfern schlachtet der englische Autor diese Sequenzen narrativ nicht aus, sondern blendet ab und überlässt die Schrecken der Fantasie des Publikums. Ähnlich wie Robert Seethaler erzählt er mit einer stillen Poesie, die weder das geschehen sprachlich überhöht, noch zu unbeteiligt nüchtern daherkommt. Im großen Finale wartet jedoch nicht der klassische Shootout auf der staubigen Hauptstraße, sondern auch hier bleibt sich das Buch treu und zeichnet einen Ausgang ohne klaren Sieger und Verlierer, ohne moralische Wertung. Ein bis zuletzt packender Roman vor der faszinierenden Kulisse historischer Ereignisse.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

4/5

Freiheit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schaut man sich geläufige Definitionen des Western an, findet man den Zweikampf zwischen einem wehrhaften Sheriff und einem skrupellosen Bösewicht, das Duell um die Liebe einer Frau oder die Vorherrschaft über einen Ort sowie den abschließenden Showdown um die (Wieder-) Herstellung der gesellschaftlichen Ordnung. Nun spielt „Der Abstinent“ zwar auch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, jedoch tauscht er Cowboys und Indianer, Saloons und Tipis des Wilden Westens gegen die verregnet-düsteren Straßen und Pubs Nordenglands. Sheriff und Widersacher sind beides Iren, jedoch mit stark unterschiedlichen Überzeugungen: Polizist James O’Connor wurde nach dem Tod seiner Frau von Dublin nach Manchester versetzt, während Stephen Doyle von den Fenians, den irischen Unabhängigkeitskämpfern, aus den USA in die Stadt geholt wurde, um sich für die Erhängung dreier ihrer Brüder spürbar und nachhaltig zu rächen. Beide haben ihre ureigenen Ansichten von politischem Recht und Unrecht, das ihnen momentan widerfährt und sind bereit für eine neue Ordnung bis zum Letzten zu gehen. Ähnlich wie Niklas Natt och Dags „1793“ verknüpft Ian McGuire mit seinem 1867 angesiedelten Buch Elemente aus dem historischen und politischen Roman, Noir und eben klassischen Versatzstücken des Western. Obwohl der erzählerische Fokus überwiegend beim tragischen Helden O’Connor liegt, wechselt die Perspektive auch immer wieder zu Doyle, beleuchtet seine Vergangenheit und ideologischen Hintergründe und macht dadurch mehr aus ihm, als einen einseitig „böse“ gezeichneten Terroristen. So wie der scheinbar nie endende wollende Regen durchzieht den Roman eine konstante Stimmung von Melancholie und fast allumfassender Machtlosigkeit. Alle Figuren fühlen sich ihrem Schicksal ergeben, ihre Lebensumstände scheinen von höheren Gewalten unverrückbar bestimmt. Diejenigen, die versuchen dagegen aufzubegehren, scheitern oftmals tragisch und werden zu unbesungenen Opfern, denen schon bald das nächste folgen wird. Trotz der großen Anzahl an Todesopfern schlachtet der englische Autor diese Sequenzen narrativ nicht aus, sondern blendet ab und überlässt die Schrecken der Fantasie des Publikums. Ähnlich wie Robert Seethaler erzählt er mit einer stillen Poesie, die weder das geschehen sprachlich überhöht, noch zu unbeteiligt nüchtern daherkommt. Im großen Finale wartet jedoch nicht der klassische Shootout auf der staubigen Hauptstraße, sondern auch hier bleibt sich das Buch treu und zeichnet einen Ausgang ohne klaren Sieger und Verlierer, ohne moralische Wertung. Ein bis zuletzt packender Roman vor der faszinierenden Kulisse historischer Ereignisse.

Meinung aus der Buchhandlung

Der Abstinent

von Ian McGuire

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Abstinent