• Produktbild: Kim Jiyoung, geboren 1982
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Kim Jiyoung, geboren 1982 Roman

242

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23262

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.10.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/1,7 cm

Gewicht

175 g

Farbe

Rost / Karamell

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

Kim Jiyoung, Born 1982

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00356-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23262

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.10.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/1,7 cm

Gewicht

175 g

Farbe

Rost / Karamell

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

Kim Jiyoung, Born 1982

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00356-7

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Jessi

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    30.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Kompromisslos ehrlich

    as Buch behandelt geschlechtsspezifische Missstände. In dem Fall in Südkorea, aber wenn man ehrlich ist erlebt man überall auf der Welt solche Situationen, in denen man als Frau oder auch als Mann benachteiligt wird. Vielleicht nicht so krass, wie es in dem Buch (bzw. in Südkorea) der Fall ist.  Als ich mich, frisch verheiratet, auf eine neue Stelle innerhalb meiner Firma beworben habe, wurde ich z. B. gefragt (mit dem Hinweis, dass ich nicht antworten müsse, da die Frage eigentlich nicht gestellt werden dürfte), ob ich plane, demnächst ein Kind zu bekommen. Aber in diesem Fall ist keine Antwort eben auch eine Antwort.  In dem Buch konnte ich erschreckende Parallelen erkennen. Verpackt sind all diese sozialen Ungerechtigkeiten in der liebenswerten Kim Ji-young. Man leidet mit ihr, man möchte für sie weinen und vielleicht sogar das ein oder andere Mal sie oder jemand anderen schütteln und die Ungerechtigkeit herausschreien. Es ist schwere Kost und liest sich nicht ganz so leicht. Aber es lohnt sich wirklich. Gut möglich, dass ich es mir auch noch mal in Deutsch hole, wenn es im Februar erschienen ist. 

  • Bewertung

    5/5

    10.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Alltagssexismus am Beispiel Südkoreas

    In "Kim Jiyoung, geboren 1982" erzählt Cho Nam-Joo die Geschichte von Kim Jiyoung, einer jungen Frau in Südkorea. Gleich zu Beginn erfährt man, dass die junge Frau, die inzwischen Mutter geworden ist an einer Psychose erkrankt ist, bei der sie sich für Frauen aus ihrem engen Umfeld hält und wie diese agiert. Aus der Perspektive eines Psychologen, der die Lesenden chronologisch durch die verschiedenen Etappen ihres Lebens führt, wird gezeigt, dass ihre Psychose keine individuelle Erkrankung ist, sondern die Folge von Alltagssexismus und Diskriminierung. Beispiele aus Kindheit, Schul-und Berufszeit (allesamt haarsträubend!) sowie Statistiken und Fakten untermauern diese These. Der nüchterne und distanzierte Schreibstil Cho Nam-Joos macht deutlich, dass es nicht um das individuelle Schicksal von Kim Jiyoung geht, sondern sie symbolisch für das Leben aller Frauen in der heutigen Gesellschaft steht. Man würde es sich auch zu einfach machen, diese Thematik nur als ein Problem des asiatischen Raums abzutun, das es so in Europa nicht mehr gibt. Manche Formen des Alltagssexismus mögen vielleicht in Südkorea ausgeprägter sein als im Westen, aber viele der geschilderten Erfahrungen machen Frauen überall auf der Welt. Auch im ach so fortschrittlichen, aufgeklärten Europa werden Frauen immer noch bei der Jobsuche benachteiligt, nach wie vor gibt es den Gender Pay Gap, es sind in der Mehrheit die Mütter, die sich um die Kinder kümmern, etc. etc. Auf echte Gleichstellung müssen Frauen auch in der heutigen Gesellschaft wohl noch lange warten. Mit ganz viel Wut im Bauch habe ich das Büchlein (270) Seiten in einem Rutsch durchgelesen. "Kim Jiyoung, geboren 1982" ist nicht nur Fiktion, sondern ein wichtiger Beitrag zur Debatte über Frauenfeindlichkeit und Missstände in der Gesellschaft – ein wichtiges Buch, nicht nur für Frauen in Südkorea, sondern überall. Und es schadet auch nichts, wenn Männer dieses Buch lesen!

  • lea_liebt_lesen

    aus Dorsten

    5/5

    30.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut lesenswert, erschreckend und traurig

    Besorgniserregender Roman über das Dasein als Frau im Korea der Neuzeit. Leider ohne Happy End, aber eben deshalb sehr bezeichnend. Wir begleiten Jiyoung durch ihr Leben und werden immer wieder Zeugen der Widrigkeiten, die ihr aufgrund ihres Frau-Seins entgegengeschleudert werden. Die Protagonistin versucht, trotz dieser Widrigkeiten ihren Weg zu finden und die ihr entgegengebrachten Erwartungen zu erfüllen, bis sie letztlich durch den Druck zerbricht. Auch in ihrer größten Not wird sie abgewertet, anstatt ihr geholfen wird. Zu unseren westlichen Leben erkenne ich einige Parallelen. Auch wenn Sexismus und Diskrimierungen mir nicht in dem Ausmaß begegnet sind, kommen sie dennoch hier vor. Das Buch sollte als Anlass genommen werden, das eigene Verhalten zu reflektieren und Verhaltensweisen zu verändern.

  • Bewertung

    5/5

    08.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Viele Denkanstöße

    „Manche Menschen schaffen es, andere zu beleidigen, und halten sich dabei vor lauter Gedankenlosigkeit auch noch für rücksichtsvoll.“ (S. 115) Nach Beenden dieses Buches und auch während des Lesens prasselten so viele Eindrücke auf mich ein, die ich bei einem so „dünnen“ Buch nicht erwartet hätte. Cho Nam-Joo hat es geschafft, niederschmetternde Alltagssituationen zu schreiben und Impulse zu geben, die auch nach Beenden der Geschichte im Gedächtnis bleiben. Wahrhaftig ein Buch, welches durch seine harte Realität zu empfehlen ist. Das Cover: Tatsächlich war meine erste Assoziation nach dem Abschließen der Geschichte, dass der Frau hierbei bewusst kein Gesicht gegeben wurde, da die Protagonistin in der Geschichte auch oft das Gefühl hatte, unsichtbar in der Gesellschaft zu sein. Ein kleines Detail, welches aber essenziell für die Geschichte ist. Die Komposition ist ansprechend und aufgrund der Signalfarben greift man direkt nach der Geschichte. Die Handlung: Wie lebt es sich als Frau in Südkorea? Diese Frage wird im Laufe des Buches mit vielen Alltagserlebnissen und Gedanken beantwortet. Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten, da ich sonst zu viel vorwegnehmen würde. Meine Meinung: Dieses kleine Büchlein hat mich überrascht. Es hat mich frustriert beim Lesen, teilweise war ich wütend – richtig wütend. Konnte nicht fassen, was genau mir erzählt wurde und war teilweise einfach nur entsetzt. Es ist ein Buch, welches wachrüttelt, keine Wohlfühlgeschichte beinhaltet und definitiv zum Augenöffnen gedacht ist. In kurzer Zeit beendete ich diese Geschichte und blieb mit vielen offenen Fragen zurück und unendlich vielen Gedanken, die erst noch geordnet werden mussten. Zugegeben: die Kürze merkte man besonders gegen Ende, da hätte ich mir gerne noch etwas mehr Entspannung gewünscht und in meinen Augen hätte die Geschichte noch länger sein können. Doch dies ist mein einziger Kritikpunkt. Fazit: Die Diskussionen, die Cho Nam-Joo mit ihrem Buch ausgelöst hatte, sind einfach nur beeindruckend und allein deswegen ist es diese Geschichte wert, gelesen zu werden. Das Buch ist nicht nur wichtig, sondern fesselnd geschrieben und bekommt von mir 4,5/5 Sternen.

  • Bewertung

    5/5

    05.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Kim Jiyoung geboren 1982

    Sehr gut, sehr gute Beschreibung der koreanischen Frau und ihrer Rolle in der süd Koreanischen Gesellschaft Heute. Wirklich lesenswert. Eine spannende Reise durch den Südkoreanischen Alltag.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (242)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annelie W.

    Annelie W.

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    ein Buch, das einen fasziniert und wütend macht

    Ein Buch, das einem nicht nur die Geschichte einer Frau näher bringt, die mit den Jahren zunächst aus der Rolle des „angepassten Mädchens“ und später Frau bricht, sondern unglaublich nachdenklich macht. Ich habe es bereits vor einigen Jahren das erste Mal gelesen und war zu dem Zeitpunkt zwar bereits begeistert, doch vermutlich irgendwo „zu jung“ um manche Situationen nachvollziehen zu können. Im hier und jetzt ging mir die unglaublich geschriebene Novelle deutlich näher und ich war wieder begeistert. Wer sich mit Feminismus und primär Feminismus in anderen Kulturen und wie damit umgegangen wird auseinandersetzt, sollte „Kim Jiyoung, geboren 1982“ unbedingt lesen. Denn auch wenn dieses Buch einen wütend macht, so sollte es meiner Meinung nach auf der Leseliste jeder Frau stehen.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin

    Katrin

    Thalia Graz – Shopping Nord

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Realitätsnah

    Obwohl es ein fiktiver Roman ist, könnte es genauso gut auch eine wahre Geschichte sein. Erschreckend real und untermauert mit reellen Fakten und Daten. Diskriminierung, Misogynie und Ungerechtigkeit sind nur einige Themen, die sehr realistisch dargestellt werden. Der lockere Schreibstil steht in krassen Gegensatz zur Thematik, funktioniert aber gut. Auch das Ende, absolut kein glückliches, ist bedauerlicherweise passend zur Situation.
  • Zum Bewerterprofil von Bella Himmelbauer

    Bella Himmelbauer

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Loved it

    In diesem Buch verfolgen wir Jiyoung, kurz nachdem ihr Kind auf die Welt gekommen war und sie sich langsam veränderte. Je länger man liest, desto mehr lernt man über die traurigen und erschreckenden Situationen, die FLINTA Personen nur zu gut kennen. Ich brauchte mehrere Anläufe, um das Buch fertig zu lesen, jedoch hat es sich sehr ausgezahlt, es nicht aufzugeben. Ein gutes Einsteigerbuch für feministische Literatur.
  • Zum Bewerterprofil von Rina Salinger

    Rina Salinger

    Thalia Amstetten

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein berührender Einblick in das...

    Ein berührender Einblick in das Leben der Frauen in Südkorea, ergänzt mit zahlreichen Fakten. Der Roman zeigt nicht nur die Ungleichheiten auf , sondern er zeigt auch wie wenig sich oft über Generationen hinweg ändert und was für einen langen Weg die Gleichberechtigung geht.
  • Zum Bewerterprofil von Sandra P.

    Sandra P.

    Thalia Wien – Westbahnhof

    Buchhändler*in

    5/5

    20.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenige Seiten viel Inhalt

    Cho Nam-Joo's Buch ist zugegeben das erste (Süd)Koreanische Buch, das ich gelesen habe (Mangas zählen hier nicht). Es lässt einem beim Lesen (gerade als Frau) immer wieder das Blut in den Andern gefrieren. Man kommt immer wieder an einen Punkt, an dem man denkt "Das kann jetzt einfach nicht wahr sein". Dieses Buch besteht praktisch aus einer Aufzählung von möglichen und tatsächlich stattfindenden Szenarien von Mysogenie, Sexismus und Ungerechtigkeit gegenüber dem weiblichem Geschlecht. Sei es das Arbeitsessen, bei dem man vom Vorgesetzten angebaggert und abgefüllt wird oder heimlichen Videotapes in Umkleidekabinen, bis hin zu Momshaming auf offener Straße. Jede Frau wird sich zumindest in einem Szenario wiederfinden können und das verrät doch sehr viel über unsere Gesellschaft. Man könnte natürlich sagen, "sowas gibt es bei uns nicht. Bei uns ist das seit Jahrzehnten anders", aber leider stimmt das so nicht. Egal ob Europa oder Korea, im Endeffekt kämpfen alle Frauen den gleichen Kampf und das Tag für Tag. Ich hoffe dieses Buch wird noch erfolgreicher, es soll und muss gelesen werden und noch mehr Aufmerksamkeit erlangen.

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Bewertungen (7)

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