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Der Zirkus von Girifalco Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3,1 cm

Gewicht

392 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Appunti di meccanica celeste

Übersetzt von

Anja Mehrmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00363-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3,1 cm

Gewicht

392 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Appunti di meccanica celeste

Übersetzt von

Anja Mehrmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00363-5

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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1 Sterne

schwere Kost

kunterbunt79 aus Neunkirchen am 15.08.2023

Bewertungsnummer: 2001302

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schnell wurde mir nach den ersten Zeilen klar, dass es ein ganz anderes Buch ist, als ich ehrlicherweise erwartet hatte. Zu Beginn gibt es sieben kleine, kurze Kapitel und dort kann man jedes Mal etwas über einen der Dorfbewohner erfahren. Sehr schicksalhaft und hier und da schon traurig, wie dieser Personen so vor sich hin leben und ihr Schicksal hinnehmen. Sehr schwierig war für mich dieser doch sprunghafte Einblick in diese Leben der einzelnen Personen, da sie sich immer nur auf 10 bis maximal 15 Seiten erstreckt. Dazu diese ellen langen italienischen Vor- und Nachnamen, die für mich das ganze erschweren, denn man kann sie dann irgendwann nicht mehr auseinander halten, da ich die Namen mir in dieser Länge und Kompliziertheit nicht merken kann. So hab ich mich echt durch die ersten 50 Seiten gequält und musste es dann zur Seite legen. So las ich ein anderes Buch – stelle ich euch noch hier vor – und wagte mich wieder an dieses. Cuncinetta zum Beispiel wünscht sich vergeblich ein Kind, Archidemu sucht nach wie vor nach seinem Bruder, der spurlos verschwunden ist. Lulù liebt die Musik und Venanziu ist ein wahrer Frauenheld, wobei man bei ihm dachte er sei eher den Männern zugeneigt. Schon beim Tippen dieser Namen musste ich mehrmals schauen, ob ich sie denn richtig geschrieben habe. Vielleicht versteht ihr mich nun ein wenig… Im 8. Kapitle beginnt dann im Grunde die eigentliche gesamte Geschichte dieses Buches, denn am 15. August soll wie immer die Prozession zu Ehren der Muttergottes stattfinden. Doch dieser findet – warum auch immer – nicht statt und stattdessen kommt ein Zirkus ins Dorf. Dieser verwebt nun alle einzelnen Geschichten dieser Personen zu einem Ganzen. Wer nun denkt, dass die Geschichte dann leichter zu lesen ist, der irrt. Ist mal meine Meinung dazu und ich habe von Seite zu Seite gemerkt, wie sehr ich mich zu diesem Buch durchringen musste. Dieses Buch ist in einer sehr eigenen Art geschrieben, die einem gefallen und auch zum Lesen liegen muss. Mir hat dieses Buch auf italienische Weise nicht gefallen und ich kann es daher leider nicht weiter empfehlen. Vielleicht aber liegt einem dieser Schreibstil und man findet schneller wie ich in dieses Buch. Ich gebe ehrlich zu, ich war enttäuscht, denn die Zusammenfassung hat auf mich einen ganz anderen Eindruck gemacht. Die Geschichte an sich ist gut, aber der Schreibstil und eben der Aufbau dieser Geschichte liegt mir persönlich absolut nicht.

schwere Kost

kunterbunt79 aus Neunkirchen am 15.08.2023
Bewertungsnummer: 2001302
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schnell wurde mir nach den ersten Zeilen klar, dass es ein ganz anderes Buch ist, als ich ehrlicherweise erwartet hatte. Zu Beginn gibt es sieben kleine, kurze Kapitel und dort kann man jedes Mal etwas über einen der Dorfbewohner erfahren. Sehr schicksalhaft und hier und da schon traurig, wie dieser Personen so vor sich hin leben und ihr Schicksal hinnehmen. Sehr schwierig war für mich dieser doch sprunghafte Einblick in diese Leben der einzelnen Personen, da sie sich immer nur auf 10 bis maximal 15 Seiten erstreckt. Dazu diese ellen langen italienischen Vor- und Nachnamen, die für mich das ganze erschweren, denn man kann sie dann irgendwann nicht mehr auseinander halten, da ich die Namen mir in dieser Länge und Kompliziertheit nicht merken kann. So hab ich mich echt durch die ersten 50 Seiten gequält und musste es dann zur Seite legen. So las ich ein anderes Buch – stelle ich euch noch hier vor – und wagte mich wieder an dieses. Cuncinetta zum Beispiel wünscht sich vergeblich ein Kind, Archidemu sucht nach wie vor nach seinem Bruder, der spurlos verschwunden ist. Lulù liebt die Musik und Venanziu ist ein wahrer Frauenheld, wobei man bei ihm dachte er sei eher den Männern zugeneigt. Schon beim Tippen dieser Namen musste ich mehrmals schauen, ob ich sie denn richtig geschrieben habe. Vielleicht versteht ihr mich nun ein wenig… Im 8. Kapitle beginnt dann im Grunde die eigentliche gesamte Geschichte dieses Buches, denn am 15. August soll wie immer die Prozession zu Ehren der Muttergottes stattfinden. Doch dieser findet – warum auch immer – nicht statt und stattdessen kommt ein Zirkus ins Dorf. Dieser verwebt nun alle einzelnen Geschichten dieser Personen zu einem Ganzen. Wer nun denkt, dass die Geschichte dann leichter zu lesen ist, der irrt. Ist mal meine Meinung dazu und ich habe von Seite zu Seite gemerkt, wie sehr ich mich zu diesem Buch durchringen musste. Dieses Buch ist in einer sehr eigenen Art geschrieben, die einem gefallen und auch zum Lesen liegen muss. Mir hat dieses Buch auf italienische Weise nicht gefallen und ich kann es daher leider nicht weiter empfehlen. Vielleicht aber liegt einem dieser Schreibstil und man findet schneller wie ich in dieses Buch. Ich gebe ehrlich zu, ich war enttäuscht, denn die Zusammenfassung hat auf mich einen ganz anderen Eindruck gemacht. Die Geschichte an sich ist gut, aber der Schreibstil und eben der Aufbau dieser Geschichte liegt mir persönlich absolut nicht.

auf der Suche nach Zirkusmagie

Barbara Zaillenthal am 23.09.2025

Bewertungsnummer: 2605149

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser Roman war leider eine Enttäuschung für mich. Erwartet hatte ich magischen Zirkusflair gepaart mit italienischem Kleinstadt Charme. Bekommen habe ich einen dicken Wälzer, der mir wirklich sehr viel Mühe gekostet hat. Anfangs gibt es kurze Kapitel in denen die Stadtbewohner vorgestellt werden. Stadtbewohner mit unendlich langen und komplizierten italienischen Namen, die ich mir ehrlich gesagt nicht einmal versuchen wollte zu merken. Doch dem nicht genug, beginnt jedes Kapitel nicht nur mit den elends langen Namen der Protagonisten des aktuellen Kapitels, sondern man bekommt auch noch die genauso langen und komplizierten Namen deren Eltern um die Ohren gehauen. Ich wollte mich wirklich gerne verzaubern lassen, wie ich es von Geschichten in denen ein Zirkus eine Rolle spielt, gewöhnt bin. Und so nahm ich das Buch immer wieder her und wollte mich darauf einlassen, doch leider wollte der Funke einfach nicht überspringen und als der Zirkus dann doch endlich in die Stadt kam, hatte mich der Autor schon längst am Weg verloren.

auf der Suche nach Zirkusmagie

Barbara Zaillenthal am 23.09.2025
Bewertungsnummer: 2605149
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser Roman war leider eine Enttäuschung für mich. Erwartet hatte ich magischen Zirkusflair gepaart mit italienischem Kleinstadt Charme. Bekommen habe ich einen dicken Wälzer, der mir wirklich sehr viel Mühe gekostet hat. Anfangs gibt es kurze Kapitel in denen die Stadtbewohner vorgestellt werden. Stadtbewohner mit unendlich langen und komplizierten italienischen Namen, die ich mir ehrlich gesagt nicht einmal versuchen wollte zu merken. Doch dem nicht genug, beginnt jedes Kapitel nicht nur mit den elends langen Namen der Protagonisten des aktuellen Kapitels, sondern man bekommt auch noch die genauso langen und komplizierten Namen deren Eltern um die Ohren gehauen. Ich wollte mich wirklich gerne verzaubern lassen, wie ich es von Geschichten in denen ein Zirkus eine Rolle spielt, gewöhnt bin. Und so nahm ich das Buch immer wieder her und wollte mich darauf einlassen, doch leider wollte der Funke einfach nicht überspringen und als der Zirkus dann doch endlich in die Stadt kam, hatte mich der Autor schon längst am Weg verloren.

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Der Zirkus von Girifalco

von Domenico Dara

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

Zum Portrait

4/5

Worte der Hoffnung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Er streichelte ihren Arm, als hätte sie eine Wunde, die versorgt werden musste, und la mala konnte nicht glauben, dass ihr all das tatsächlich widerfuhr. Als der Walzer zu Ende ging, zog Sarvatùra die Hand und zurück und wandte den Blick ab, aber nicht das Herz, sein Herz blieb bei ihr, bei Mararosas Wunde, um sie zu heilen.“ Vor zwei Jahren verzauberte Domenico Dara die Welt mit seinem Roman über ein kleines kalabrisches Bergdorf und die bewegenden Schicksale seiner charismatischen Bewohner*innen. Mit seinem zweiten Buch kehrt er erneut zurück nach Girifalco, den Ort seiner eigenen Kindheit. In einer der schönsten Romaneröffnungen der vergangenen Jahre stellt er nacheinander die knapp zehn verschiedenen Hauptfiguren vor, wirft den Blick in ihrer Seelen und schildert, was ihre ureigenen Sehnsüchte und Ängste sind: Angeliaddu, der gehänselte Jungen, der sich nach einem Vater sehnt; Caracantulu, der zwei Finger verlor und unter der ständigen Angst lebt, jemand könnte es mitbekommen; oder Mararosa, die sich von der Welt um die Liebe ihres Lebens betrogen fühlt und nun wenig mehr als Missgunst in sich trägt. Nachdem die Figuren aufs Tableau gesetzt wurden, gerät Bewegung in ihren Alltag, als durch einen Zufall der Zirkus seine Zelte bei ihnen aufschlägt. Der besondere Zauber der Darbietungen und Artist*innen legt sich alsbald über das Dorf und plötzlich erscheinen lang gehegte Hoffnungen als nicht mehr unmöglich. Wie auch schon beim „Postboten von Girifalco“ erzählt der italienische Autor mit seiner lyrischen Sprache von den philosophischen Werten und Fragen im Leben, auf die es eben nicht nur die eine Antwort oder Lösung gibt. Was ist Glück, Hoffnung, Liebe, Geborgenheit – ein „gut“ gelebtes Leben? Sie alle haben eine große Leerstelle in ihrem Leben, die sie zu füllen hoffen. Manche wissen genau womit, kommen aber nicht daran, Andere irren mit diesem unbestimmten Sehnen durch ihren Alltag. Das Buch ist unterteilt in zahlreiche kürzere Kapitel, die gemeinsam mit dem übersichtlichen Personenregister im Anhang dafür sorgen, dass es sehr lesefreundlich ist und problemlos auch mal einige Woche zur Seite gelegt werden kann, ohne mit größeren Problemen wieder einzusteigen. Obwohl der Schauplatz derselbe ist, baut der „Zirkus“ nicht auf dem Vorgänger auf und kann vollkommen separat gelesen werden. Wer jedoch den „Postboten“ bereits kennt und ihn mit Genuss gelesen hat, dem sei Daras neues Buch gleichermaßen empfohlen. Es besticht durch eine wunderschöne und dabei niemals verkopfte Sprache und wenn im Finale des Romans die verschiedenen Handlungsstränge und Schicksale der Protagonist*innen sich verweben und auflösen, berührt das nachhaltig und bleibt im Gedächtnis. „Diese Worte der Hoffnung schwebten noch im Zimmer, nachdem die Tür bereits geschlossen war, und sie ähnelten dem Schweif einer Sternschnuppe, bei dessen Anblick man Lust bekommt, sich etwas zu wünschen.“
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

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Worte der Hoffnung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Er streichelte ihren Arm, als hätte sie eine Wunde, die versorgt werden musste, und la mala konnte nicht glauben, dass ihr all das tatsächlich widerfuhr. Als der Walzer zu Ende ging, zog Sarvatùra die Hand und zurück und wandte den Blick ab, aber nicht das Herz, sein Herz blieb bei ihr, bei Mararosas Wunde, um sie zu heilen.“ Vor zwei Jahren verzauberte Domenico Dara die Welt mit seinem Roman über ein kleines kalabrisches Bergdorf und die bewegenden Schicksale seiner charismatischen Bewohner*innen. Mit seinem zweiten Buch kehrt er erneut zurück nach Girifalco, den Ort seiner eigenen Kindheit. In einer der schönsten Romaneröffnungen der vergangenen Jahre stellt er nacheinander die knapp zehn verschiedenen Hauptfiguren vor, wirft den Blick in ihrer Seelen und schildert, was ihre ureigenen Sehnsüchte und Ängste sind: Angeliaddu, der gehänselte Jungen, der sich nach einem Vater sehnt; Caracantulu, der zwei Finger verlor und unter der ständigen Angst lebt, jemand könnte es mitbekommen; oder Mararosa, die sich von der Welt um die Liebe ihres Lebens betrogen fühlt und nun wenig mehr als Missgunst in sich trägt. Nachdem die Figuren aufs Tableau gesetzt wurden, gerät Bewegung in ihren Alltag, als durch einen Zufall der Zirkus seine Zelte bei ihnen aufschlägt. Der besondere Zauber der Darbietungen und Artist*innen legt sich alsbald über das Dorf und plötzlich erscheinen lang gehegte Hoffnungen als nicht mehr unmöglich. Wie auch schon beim „Postboten von Girifalco“ erzählt der italienische Autor mit seiner lyrischen Sprache von den philosophischen Werten und Fragen im Leben, auf die es eben nicht nur die eine Antwort oder Lösung gibt. Was ist Glück, Hoffnung, Liebe, Geborgenheit – ein „gut“ gelebtes Leben? Sie alle haben eine große Leerstelle in ihrem Leben, die sie zu füllen hoffen. Manche wissen genau womit, kommen aber nicht daran, Andere irren mit diesem unbestimmten Sehnen durch ihren Alltag. Das Buch ist unterteilt in zahlreiche kürzere Kapitel, die gemeinsam mit dem übersichtlichen Personenregister im Anhang dafür sorgen, dass es sehr lesefreundlich ist und problemlos auch mal einige Woche zur Seite gelegt werden kann, ohne mit größeren Problemen wieder einzusteigen. Obwohl der Schauplatz derselbe ist, baut der „Zirkus“ nicht auf dem Vorgänger auf und kann vollkommen separat gelesen werden. Wer jedoch den „Postboten“ bereits kennt und ihn mit Genuss gelesen hat, dem sei Daras neues Buch gleichermaßen empfohlen. Es besticht durch eine wunderschöne und dabei niemals verkopfte Sprache und wenn im Finale des Romans die verschiedenen Handlungsstränge und Schicksale der Protagonist*innen sich verweben und auflösen, berührt das nachhaltig und bleibt im Gedächtnis. „Diese Worte der Hoffnung schwebten noch im Zimmer, nachdem die Tür bereits geschlossen war, und sie ähnelten dem Schweif einer Sternschnuppe, bei dessen Anblick man Lust bekommt, sich etwas zu wünschen.“

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Der Zirkus von Girifalco

von Domenico Dara

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