Produktbild: Der Zirkus von Girifalco

Der Zirkus von Girifalco Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

04.03.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

3868 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Appunti di meccanica celeste

Übersetzt von

Anja Mehrmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783462321487

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

04.03.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

3868 KB

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1. Auflage

Originaltitel

Appunti di meccanica celeste

Übersetzt von

Anja Mehrmann

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Deutsch

EAN

9783462321487

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  • Bewertung

    5/5

    04.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Märchenhaft

    Der Roman von Domenico Dara " Der Zirkus von Girifalco " ist etwas ganz Besonderes. In einem poetisch und märchenhaft geschriebenen Schreibstil erzählt der italienische Autor die Geschichte der Menschen einens kleinen italienischen Dorfes mit all ihren kleinen und großen Sorgen . Jeder lebt in diesem Dorf sein eigenes Leben, beobachtet aber nebenbei genau, was die anderen Dorfbewohner machen und wie sie ihr Leben gestalten. Im Mittelpunkt des Romanes stehen mehrere unterschedliche Charaktere, wie z.B. Cuncettina, die ungewollt kinderlos ist oder Angeliaddu ,ein uneheliches Kind von Talian, der nicht nur wegen seiner Unehelichkeit, sondern auch wegen einer auffälligen weißen Haarsträhne von den Dorfbewohnern schikaniert wird. Das alles ändert sich, als ein Zirkus in die Stadt kommt, zu dem jeder der Protagonisten eine bestimmte Beziehung hat und dessen Leben sich daraufhin ändert. Ein wunderschöner Roman, der mir sehr gut gefallen hat.

  • Bewertung

    aus Wermelskirchen

    2/5

    04.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein schwieriger Roman - so ganz anders als gedacht

    Im Roman "Der Zirkus von Girifalco" wird die Geschichte der Dorfbewohner dieses kleinen Dorfes erzählt, die sich auf die jährliche Kirmes freuen. Doch anstatt der Karussells verirrt sich ein Zirkus in das kleine Dorf und mischt dieses für eine Weile auf. So weit so gut - der Autor gibt dem Leser jedoch Einblicke in das Leben einiger Bewohner, deren Namen so unaussprechlich und sich dabei so ähnlich sind, dass ich zwischenzeitlich nachlesen musste, um zu wissen, um wen es sich denn nun handelt. Das Buch ist unterteilt in einzelne Kapitel und diese in Unterkapitel. Der Autor beschreibt die handelnden Personen nur oberflächlich, richtige Charaktere bilden sich nicht heraus. Allerdings gibt er einen Rückblick auf die Vergangenheit der Personen, so dass der Leser verstehen kann, warum sich die Person so verhält wie sie es tut. Er überspitzt die "Fehler" der Personen - wie er eine Frau als "Vertrocknete" betitelt, da sie nicht schwanger wird. Eine richtige Geschichte entwickelt sich nicht. Zeitlich ist der Roman nicht einzuordnen - er scheint zeitlos zu sein. Der Schreibstil ist ähnlich schwierig wie der ganze Roman. Wie bei jedem Roman wird auch dieser sicherlich Leser finden, die begeistert sind, ich gehöre allerdings nicht dazu.

  • Bewertung

    aus Schleswig

    5/5

    26.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine unterhaltsame Dorfgeschichte

    Mit dem Roman "Der Zirkus von Girifalco" entführt uns der Autor Domenico Dara in die Welt eines süditalienischen Dorfes. Zum Inhalt: Girifalco, ein beschaulicher Ort, feiert im Hochsommer das Fest des Dorfheiligen San Rocco. Das ist der Höhepunkt des Jahres und ein großartiges Familienfest. Dieses Jahr nun verirrt sich ein Zirkus hierher und nimmt einen mysteriösen Einfluss auf die Dorfbewohner. Alle sind in Unruhe und Erregung, geheim gehaltene Hoffnungen der Dorfgemeinschaft scheinen sich erfüllen zu können. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Zu Beginn dieses Romans werden die Dorfbewohner vorgestellt, Archidemu, ein Menschen- und Sternenbeobachter, die verbitterte Mararosa,die allen nur das schlechteste wünscht oder auch Don Venanziu, der geheime Liebhaber der Dorffrauen. In einer wunderbaren Sprache werden die Protagonisten, der Zirkus und die Verhältnisse zueinander dargestellt. Mal komisch, dann wieder tragisch aber immer liebevoll, eine fast märchenhafte Lektüre. Mir hat es sehr gefallen, hier über die Hoffnungen und Träume zu lesen, ohne das es in Richtung Kitsch abdriftet. Eine unterhaltsame Geschichte, die ich gerne weiter empfehlen möchte.

  • Bewertung

    5/5

    12.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach nur schön!

    Der Autor Domenico Dara entführt seine Leser wieder nach Italien, in den kleinen verschlafenen Ort Girifalco. Mitten im August, kurz vor den Feierlichkeiten des Dorfheiligen San Rocco. Die Bewohner sind völlig aus dem Häuschen, als ein großer Zirkus dort ein Gastspiel gibt. Auf den ersten einhundert Seiten lernt man jede Menge Bewohner kennen, genau siebenundzwanzig. Das ist eine stattliche Anzahl an Protagonisten, die man erstmal auseinanderhalten muss. Aber sie zeigen die Vielfalt der Bewohner von Girifalco. Jeder hat seine Hoffnungen, Träume und Sehnsüchte. Und wer weiß, vielleicht gehen einige davon ja in Erfüllung... Der Autor, selber in Girifalco aufgewachsen, möchte seinen Heimatort der Welt öffnen und verfällt deshalb vielleicht auch in diese detaillierten Darlegungen von Bewohnern und ihrem Drumherum. Ich fand es sehr interessant und man bekommt einen authentischen Einblick in das italienische Leben dieser Zeit. Das italienische Feeling hat er auf jeden Fall eingefangen und mit seinen Worten auf wunderbare Weise wiedergegeben. Das Personenregister am Ende des Buches ist sehr hilfreich, um den Überblick zu behalten.

  • Bewertung

    aus Hirschberg

    5/5

    12.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Traumhafte Geschichte

    "Der Zirkus von Girifalco" ist ein Buch, das mich sehr bezaubert hat - ein wunderbares Leseerlebnis! Ich habe mir so viele Stellen angestrichen, dass ich gar nicht alle Lieblingszitate hier auflisten kann! In Girifalco steht das Fest von San Rocco an, aber dieses Jahr kommt ungeplant ein Zirkus in das Dorf, wodurch sich die Leben der Bewohner verändern. Als würde man ein altes Getriebe neu in Gang setzen, drehen sich jetzt die Zahnrädchen des Schicksals &wirbeln die gewohnten Abläufe der Protagonisten durcheinander. Zu Beginn werden die zahlreichen Figuren vorgestellt, die bestimmte Momente eines Tages unterschiedlich wahrnehmen. Sich die Namen zu merken, fiel mir anfangs relativ schwer, weil sie recht ungewöhnlich waren, z.B. Cuncettina, Carantulu oder Varvaruzza. Als der Zirkus ankommt, nach etwa 100 Seiten, beginnt die Handlung dann richtig. Die Tagesabläufe der Menschen im Dorf werden jetzt von den abendlichen Vorstellungen &den abenteuerlichen Schaustellern bestimmt. Wünsche erfüllen sich, Sehnsüchte werden ausgesprochen, aber auch Streit, Bitterkeit &Traurigkeit bestimmen die Figuren. Jeder einzelne hat eine besondere Geschichte &wird von Dara stark &vielschichtig dargestellt. Besonders gefiel mir, dass bestimmte Schlüsselmomente aus der Sicht von mehreren Personen gezeigt wurden. Eine bildgewaltige, präzise &märchenhafte Sprache führt uns durch diesen erhitzten Sommer in Girifalco. Domenico Dara schreibt poetisch &sanft, aber auch sehr eloquent &ungewöhnlich. Er zeigt tiefgreifende Gedanken über das Leben, die Existenz oder das Universum, die die Protagonisten beschäftigen. "Der Zirkus von Girifalco" war für mich ein bisschen wie "Die fabelhafte Welt der Amélie", nur eben in Italien. Eine große Leseempfehlung, wenn man - vor allem im Sommer - in eine außergewöhnliche, bittersüße Geschichte eintauchen möchte!

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    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

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    4/5

    08.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Worte der Hoffnung

    „Er streichelte ihren Arm, als hätte sie eine Wunde, die versorgt werden musste, und la mala konnte nicht glauben, dass ihr all das tatsächlich widerfuhr. Als der Walzer zu Ende ging, zog Sarvatùra die Hand und zurück und wandte den Blick ab, aber nicht das Herz, sein Herz blieb bei ihr, bei Mararosas Wunde, um sie zu heilen.“ Vor zwei Jahren verzauberte Domenico Dara die Welt mit seinem Roman über ein kleines kalabrisches Bergdorf und die bewegenden Schicksale seiner charismatischen Bewohner*innen. Mit seinem zweiten Buch kehrt er erneut zurück nach Girifalco, den Ort seiner eigenen Kindheit. In einer der schönsten Romaneröffnungen der vergangenen Jahre stellt er nacheinander die knapp zehn verschiedenen Hauptfiguren vor, wirft den Blick in ihrer Seelen und schildert, was ihre ureigenen Sehnsüchte und Ängste sind: Angeliaddu, der gehänselte Jungen, der sich nach einem Vater sehnt; Caracantulu, der zwei Finger verlor und unter der ständigen Angst lebt, jemand könnte es mitbekommen; oder Mararosa, die sich von der Welt um die Liebe ihres Lebens betrogen fühlt und nun wenig mehr als Missgunst in sich trägt. Nachdem die Figuren aufs Tableau gesetzt wurden, gerät Bewegung in ihren Alltag, als durch einen Zufall der Zirkus seine Zelte bei ihnen aufschlägt. Der besondere Zauber der Darbietungen und Artist*innen legt sich alsbald über das Dorf und plötzlich erscheinen lang gehegte Hoffnungen als nicht mehr unmöglich. Wie auch schon beim „Postboten von Girifalco“ erzählt der italienische Autor mit seiner lyrischen Sprache von den philosophischen Werten und Fragen im Leben, auf die es eben nicht nur die eine Antwort oder Lösung gibt. Was ist Glück, Hoffnung, Liebe, Geborgenheit – ein „gut“ gelebtes Leben? Sie alle haben eine große Leerstelle in ihrem Leben, die sie zu füllen hoffen. Manche wissen genau womit, kommen aber nicht daran, Andere irren mit diesem unbestimmten Sehnen durch ihren Alltag. Das Buch ist unterteilt in zahlreiche kürzere Kapitel, die gemeinsam mit dem übersichtlichen Personenregister im Anhang dafür sorgen, dass es sehr lesefreundlich ist und problemlos auch mal einige Woche zur Seite gelegt werden kann, ohne mit größeren Problemen wieder einzusteigen. Obwohl der Schauplatz derselbe ist, baut der „Zirkus“ nicht auf dem Vorgänger auf und kann vollkommen separat gelesen werden. Wer jedoch den „Postboten“ bereits kennt und ihn mit Genuss gelesen hat, dem sei Daras neues Buch gleichermaßen empfohlen. Es besticht durch eine wunderschöne und dabei niemals verkopfte Sprache und wenn im Finale des Romans die verschiedenen Handlungsstränge und Schicksale der Protagonist*innen sich verweben und auflösen, berührt das nachhaltig und bleibt im Gedächtnis. „Diese Worte der Hoffnung schwebten noch im Zimmer, nachdem die Tür bereits geschlossen war, und sie ähnelten dem Schweif einer Sternschnuppe, bei dessen Anblick man Lust bekommt, sich etwas zu wünschen.“

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