Produktbild: Shuggie Bain

Shuggie Bain Booker Preis 2020

129

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

8164

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

2026 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783446271791

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

8164

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

2026 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783446271791

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  • Lines Books

    aus Nentershausen

    5/5

    15.09.2021

    eBook (ePUB)

    Emotional und tief bewegend

    Auf dieses Hörbuch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Die Beschreibung klang unglaublich gut und die Tatsache dass Douglas Stuart mit seinem Debüt den Booker Prize 2020 gewonnen hat überzeugte mich schließlich vollends. Dieses Buch hat mir einiges abverlangt. Eindringlich und tiefgründig schildert der Autor das Leben von Shuggie Bain. Shuggie ist anders doch das wird ihm immer wieder zum Verhängnis. Er ist ein Einzelgänger und hat keine Freunde. Zu seiner Mutter Agnes hat er ein inniges Verhältnis. Obwohl Agnes wirklich nicht einfach ist. Sie fühlt sich verraten. Trost sucht sie immer öfter im Alkohol. Das Ganze mitzuerleben war unglaublich hart. Der Zerfall einer einst so stolzen Frau, das war sehr bedrückend. Shuggie macht alles um seiner Mutter zu helfen. Doch was kann ein kleiner Junge schon tun? Der Alkohol ist stärker als er. Mark Wascke hat das Ganze unglaublich gut wiedergegeben. Er schaffte es die Emotionen gut rüber zu bringen außerdem mochte ich seine Stimme sehr. Die Charaktere wurden authentisch und greifbar gezeichnet. Shuggie hat mein Herz sofort erobert. Ein tapferer kleiner Junge den die meisten vergessen oder ignorieren. Er gibt seine Kindheit auf um für seine Mutter da zu sein. Tja und mein Herz brach mit jeder Seite. Dieses Buch ging mir wirklich an die Nieren. Zudem fühlte ich mich hilflos. Gleichzeitig wurde ich unglaublich wütend und kurz darauf war ich einfach nur traurig. Dieses Buch hat mich emotional gesehen sehr bewegt, es berührte meine Seele und ich werde es so schnell nicht vergessen. Auch jetzt kreisen meine Gedanken ständig um Shuggie. Fazit: Mit "Shuggie Bain" gelingt Douglas Stuart ein tiefgründiger, emotionaler und herzzerreißender Roman der völlig überzeugen konnte. Ein Debüt welches zurecht den Booker Prize gewonnen hat. Einfach großartig!

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    17.08.2021

    eBook (ePUB)

    Ergreifende Geschichte

    "Shuggie Bain" ist ein berührender Debütroman, der die Geschichte eines Jungen erzählt, der im Arbeitermilieu im Glasgow der 80er Jahre aufwächst. Shuggies Mutter ist eine Alkoholikerin, gefangen in der Widersprüchkeit, nach Höherem zu streben und sich dann wieder der Alkoholsucht hinzugeben. Shuggie lernt Armut kennen, früh muss er Verantwortung übernehmen, mit dem wenigen Geld haushalten. Es sind traurige und erschütternde Szenen, die der Autor Douglas Stuart authentisch beschreibt. Immer wieder wird der Leser mit dem schweren Schicksal von Shuggie konfrontiert. Er ist ein Kind und doch nie unbeschwert und selten fröhlich. Shuggie ist anders, hat femine Züge, ist feinfühlig, oft wird er zum Opfer im harten Arbeitermilieu. Der Zeitgeist mit all seinen Problemen wie Arbeitslosigkeit, Armut und Gewalt wurde realistisch eingefangen und glaubwürdig geschildert. "Shuggie Bain" ist ein beklemmender Roman, der hervorragend geschrieben ist und zu Recht mit dem Booker Preis ausgezeichnet wurde.

  • Birgit

    aus Wien

    5/5

    17.08.2021

    eBook (ePUB)

    Was muss dieser Junge ertragen?

    Douglas Stuart erzählt in seinem Roman Shuggie Bain hochemotional vom Leben zwischen Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und dem Anderssein und trifft dabei jeden Nerv. Shuggie Bain ist ein kleiner Junge, der ohne Vater, bei seiner alkoholsüchtigen Mutter aufwächst und einfach nur glücklich sein möchte und dafür würde er alles tun. Die Leser:innen sympathisieren sofort mit Shuggie und obwohl sie genau wissen, wie es enden wird (da das erste Kapitel schon die Gegenwart von Shuggie präsentiert), wünschen sie sich für ihn nur das beste, denn irgendwann hat es auch dieser Junge verdient glücklich zu sein. Was Shuggie alles durchmachen muss, bricht einem das Herz und rührt nicht nur einmal zu Tränen. Seine Reaktion auf all dies und sein Durchhaltevermögen, machen ihn zu einem ganz besonderen, literarischen Charakter, in dem vermutlich viel zu viel tatsächliche Lebenserfahrung des Autors steckt. Auch für Agnes können die Leser:innen Sympathien aufbringen, obwohl man sich hier nie sicher ist, wie man über sie denken soll. Der Ton, den Stuart anschlägt, ist gehoben, jedoch nicht anstrengend. Er hebt sich zwar von dem Slang ab, der von den meisten Charakteren gesprochen wird (außer Agnes und ihrer Kinder), ist aber immer noch umgänglich, sodass es nicht fremd und distanziert wirkt. Insgesamt ist das Buch ein gelungenes Fenster in eine Zeit und ein Leben, die nicht allzulang her sind, wie es sie vermutlich heute noch gibt und bei dem man am Ende froh ist, dass man dieses wieder schließen kann und es nicht am eigenen Leib erfahren musste.

  • Karolina

    4/5

    22.08.2021

    eBook (ePUB)

    Glasgower Tristesse

    Shuggie Bain” versetzt uns ins Glasgow der 80er Jahre. Die Wirtschaftskrise hat die schottische Stadt schwer getroffen und Armut, Tristesse und Sorgen liegen über der Stadt. In diesen Umständen lernen wir unseren Titelcharakter Shuggie Bain kennen. Shuggie ist der Sohn von Agnes und Shug Bain. Der Vater ist narzisstisch und gewalttätig. Er zeigt keine Liebe für seine Familie und betrügt Agnes ganz in aller Öffentlichkeit. Agnes versucht sich in den Alkohol zu flüchten - schließlich hängt sie in einem Leben fest, dass sie so nie erleben wollte. Shuggie muss schnell feststellen, dass er so ganz anders ist als sein Umfeld und keine Unterstützung durch die Menschen um ihn finden wird. Er ist zart und fantasievoll; tanzt lieber als Fußball zu spielen oder sich auf der Straße zu raufen. Er passt zwar nicht in sein Umfeld aber er findet seine Lebensbestimmung in der Sorge um seine Mutter. Tagelang bleibt er mit ihr in der Wohnung und lässt sie nicht aus den Augen - aus Angst, dass sie sich im Rausch etwas antut. Diese toxische Beziehung zwischen Mutter und Sohn belastet Shuggie und prägt ihn in Formen, die so nicht sein sollten. Mir hat Shuggie Bain gut gefallen, allerdings fand ich es nicht so berührend, wie einige andere LeserInnen. So verschiedenen Momenten kam es vor, dass ich es aus der Hand gelegt habe und es eingekochte gar nicht nochmal weiterlesen wollte. Douglas Stuart hat mit Shuggie Bain einen gelungenen Einblick in das Leben einer Arbeiterfamilie im Glasgow der 80er Jahre geschrieben und aufgezeigt, wie Alkoholismus und weitere Probleme das Leben einer Familie zerstören können. Eine emotionale Bindung zu Shuggie konnte ich allerdings nicht aufbauen, auch wenn sehen Lebensgeschichte unglaublich schwer war. Da mir diese emotionale Bindung fehlt und somit das Buch keinen besonderen Wiedererkennungswert hat, vergebe ich 3,5 Sterne.

  • Elina Z.

    5/5

    31.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Tiefergreifend

    Der Roman wird uns aus der Perspektive eines Kindes namens Hugh oder nur Shuggie gezeigt. Eines Kindes, das seine Mutter Agnes liebt und alles für sie tut, damit sie glücklich wird. Meistens braucht Agnes dafür nur Alkohol. Für alles andere gibt es kein Geld mehr. Nicht mal fürs Essen. Shuggie ist das jüngste Kind, er beobachtet, wie seine Geschwister Familie verlassen und danach sich nie melden. Es gibt keinen Ausweg, es kommt keine Hilfe. Und das ist das Tragische in diesem Roman, der uns schmerzlich die Wahrheit mancher Familien zeigt. Denn es gibt ja solche Familien. Während Shuggie älter wird, ändert er nie seine Meinung bezüglich Agnes. Er wächst im Glauben auf, dass wenn er brav bleibt, muss seine Mutter nicht mehr trinken. Sein Platz ist immer bei ihr. Er kann sie nicht allein lassen. Und er hofft auf die bessere Zukunft, weil Hoffnung das einzige ist, was er hat. Ohne Hoffnung würde er schon längst aufgeben. Stuart beschreibt in seinem Roman eine besondere Mutter-Sohn-Beziehung, grausame Kindheit und Brutalität der Menschen. Kein Wunder, dass das Buch mit Booker Preis ausgezeichnet wurde. Denn „Shuggie Bain“ ist ein einzigartiger und tiefgreifender Roman über gestörte Familie, der nicht für jeden geeignet ist aufgrund schwerer Thematik.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (129)

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  • Zum Bewerterprofil von Oliver Mertens

    Oliver Mertens

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Working class Glasgow vibe, ein...

    Working class Glasgow vibe, ein bisschen wie bei Trainspotting, allerdings trister. Sozialrealismus der mitunter ins märchenhafte, selten auch ins Kitschige kippt. Übersetzung des Glasgow slangs virtuos, mir aber etwas zu künstlich. Insgesamt anrührend wenn auch etwas overhyped
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Förster

    Susanne Förster

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    3/5

    23.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trostlose Stimmung ohne Langeweile

    Eine schottische Bergarbeitersiedlung Anfang der 80er Jahre. Shuggie lebt dort mit seinem älteren Bruder und seiner alkoholkranken Mutter. Geldnot, Alkohol und schlechte Arbeitsverhältnisse sind an der Tagesordnung, das Leben ist bedrückend und trostlos. Obwohl wir der Geschichte des heranwachsenden Shuggie folgen, fehlt der rote Faden. Die Szenen machen Zeitsprünge, sind oft zusammenhangslos, und trotzdem bleibt die Situation die Gleiche: Die Mutter gibt dem Alkohol nach, die Nachbarinnen zerreissen sich die Mäuler und der sensible Shuggie wird von seinen Mitschülern gehänselt. Während sein älterer Bruder das Problem der Mutter ignoriert, hat er aber weiterhin Hoffnung, dass es ihr besser gehen kann. Die Geschichte ist so grau wie ihr Cover: trostlos und mit wenig Freude. Leider vor allem Anfangs auch anstrengend zu lesen, da der schottische/Glasgower Dialekt auch im Deutschen in Dialektform geschrieben ist. Ich hätte mir mehr Nähe zum Titelhelden gewünscht und den Fokus mehr auf seinem Leben als auf dem seiner Mutter gesehen.

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