Durch einen isländischen Krater steigen der Geologe Lidenbrock und sein Neffe Axel in die Unterwelt. Sie haben zuvor in einer Chronik ein geheimnisvolles Pergament gefunden, das ihnen, wie sie glauben, den Weg zum Mittelpunkt der Erde zeigt. Dazu haben sie zunächst die verschlüsselte Runenschrift auf dem Pergament zu enträtseln. Die beiden Forscher gehen nicht nur geologisch in die Tiefe; sie reisen durch die Zeitalter der Erdgeschichte und werden nach Irrwegen durch die Unterwelt schließlich durch den Schlot des Vulkanes Stromboli wieder ans Tageslicht zurückbefördert.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
margaret k.
Thalia Book Circle Community
5/5
24.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Abenteuer mit Spannung und Humor
Das Buch lässt sich leicht lesen und man kommt auch sehr schnell in die Geschichte rein. Die Personen werden toll beschrieben, sodass man nicht nur direkt weiß wen man vor sich hat, sondern auch mit ihnen mitfiebern und -fühlen kann. Dabei kommt bei der Reise auch schnell Spannung auf, die in Laufe des Buches noch steigt, weil einem ständig der Zeitdruck vorgehalten wird. Aber auch die unterschiedlichen Etappen der Reise sind super erzählt. Zwar geht die Handlung schnell vorran aber dennoch wird in jedem Land kurz etwas über die Kultur geschrieben, natürlich nach dem damaligen Wissen, und es passiert auch immer etwas interessantes. Dabei erzählt der Autor alles mit einer gewissen Prise britischem Humor, was das ganze Buch noch angenehmer zu lesen macht. Alles in allem habe ich das Buch sehr genossen, weil es einfach Spaß macht es zu lesen. Ich würde es sogar Leuten empfehlen, die sich mit Klassikern vielleicht etwas schwertun, denn das Buch ist super einfach zu lesen und zu verstehen. Bei dieser Ausgabe sind außerdem viele tolle Zusatzinformationen dabei, die auf schöngestalteten Kärtchen und Blättern zwischen den Seiten zu finden sind.
Raumzeitreisender
aus Ahaus
5/5
13.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Der französische Schriftstelle…
Der französische Schriftsteller Jules Verne (1828 – 1905) ist bekannt für seine Abenteuer- und Science-Fiction-Romane. Er gilt als einer der Begründer der Science-Fiction-Literatur. Inspiriert durch Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe und George Francis Trains tatsächlicher Reise um die Erde entstand diese Abenteuergeschichte. Jules Verne gelingt es, mit Gentleman Phileas Fogg, seinem Diener Passepartout und Inspektor Fix, markante Charaktere zu kreieren, die wesentlich dazu beitragen, dass der Roman spannend und unterhaltsam ist. Eine Wette im Londoner Reform Club veranlasst Fogg, sich zusammen mit Passepartout auf die Reise um die Erde zu begeben. Ein Bankraub führt dazu, dass Inspektor Fix sie auf dieser Tour verfolgt. Sie nutzen die Eisenbahn, reisen mit Schiffen, bei verpassten Abfahrtszeiten auch mit Schlitten und in Indien sogar auf Elefanten. Dabei erleben sie zahlreiche gefährliche Situationen, retten eine Frau vor dem Tod, kämpfen gegen Indianer und ständig gegen die Zeit. Fogg ist ein Mann mit strengen Prinzipien, dem der Erfolg der Reise existenziell wichtig, das Leben seiner Begleiter aber noch wichtiger ist. Die Geschichte wurde einige Male, beginnend in der Stummfilmzeit, verfilmt. Die Filme weichen mehr oder weniger vom Buch ab, was bei Verfilmungen nichts ungewöhnliches ist, aber Gründe liefert, den Roman zu lesen, um die ursprüngliche Geschichte kennenzulernen. "In 80 Tagen um die Welt" ist ein zeitloser Abenteuerroman, der auch 150 Jahre nach seiner Veröffentlichung seine Strahlkraft nicht verloren hat.
Bewertung
5/5
18.06.2025
eBook (ePUB)
Und los!
Ein tolles Buch, dass man ohne Pause lesen! Der Schreibstil ist angenehm und man versinkt in der Reise um die Welt.
Tolle Charaktere und Abendteuer die beschrieben werden. Nach dem lesen dachte ich kurz ich wäre selber um die Welt gereist.
Bewertung
5/5
27.01.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Top
Sehr schönes Buch, slles dabei wie beschrieben.......
Kann ich allen Jules-Verne-Fans empfehlen..... Die anderen Bücher hole ich mir auch noch......Für so ein Buch ist der Preis top.
Catrin
5/5
23.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Wettrennen gegen die Zeit
Eben erst hat Jean Passepartout seinen Dienst bei seinem extrentrischen Herrn angetreten, als dieser ihn mit einer waghalsigen Unternehmung überrumpelt.
Im Reform Club hat Phileas Fogg bei einer leidenschaftlichen Partie Whist gewettet, er könne die Welt in 80 oder weniger Tagen umreisen. Der Wetteinsatz: 20.000 Pfund, das halbe Vermögen von Mister Fogg.
Und so bricht der englische Gentleman mit seinem französischer Diener und den restlichen 20.000 Pfund im Gepäck von London aus in östliche Richtung auf in ein Rennen gegen die Zeit.
▶︎Am Anfang läuft alles noch nach Plan für die zwei Reisegefährten, kein Wunder bei einem Mann wie Fogg, der die Pünktlichkeit liebt. Nach und nach aber stolpern die Zwei von einem Abenteuer in das nächste und werden sogar heimlich von Mister Fix, von der englischen Polizei verfolgt.
Die Charaktere sind mir während der abenteuerlichen, temporeichen Geschichte ans Herz gewachsen. Wer vor Klassikern nicht zurückschreckt, sollte zupacken.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
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3/5
21.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Wetten dass...?
Dieser Goldbarren der Weltliteratur im wunderschönen Einband der Reclam-Klassiker-Reihe (auf welche sich diese Rezension bezieht) weckt Reise- und Abenteuerlust. Man zittert unentwegt mit den Helden des Werkes (Mr. Fogg und Passepartou) und diversen kurzen Reisegefährten, ob des Gewinnes einer außergewöhnlichen Wette. Neben diversen Fortbewegungsmitteln, technischen Innovationen, fremden Kulturen und Bräuchen, wird den Lesern ganz nebenbei die stoische Ruhe des Mr. Fogg gelehrt. Natürlich spielt auch die Liebe ihre Rolle in dieser Weltenbummlergeschichte. Wer die Abenteuerromane von Karl May gelesen hat, wird dieses französische Pendant gleichermaßen ins Herz schließen.
Jules Verne - Einer der Urväter der modernen Fantastischen Literatur
Jules Verne gehört wohl zu einem der Urväter der modernen Phantastik und als Vielleser stößt man unweigerlich darauf. Viele zeitgenössische Arbeiten, sind inspiriert von Werken von Edgar Allen Poe, Mary Shelley, H.G. Wells oder eben Jules Verne.
Beim Lesen ist es vom Vorteil, dass man es im Kontext des Erscheinungsjahres macht. Manchmal wirkt der Text ein wenig antiquiert und über die Technologie, die darin benützt wird, kann man tatsächlich ein wenig Schmunzeln. Von der Erde zum Mond ist das erste Mal 1865, also 100 Jahre nach der ersten tatsächlichen Mondlandung erschienen und beschreibt, wie der Titel schon verrät, hauptsächlich die Vorbereitung für die Reise von der Erde zum Mond. Es ist das Jahr indem der Sezessionskrieg zu Ende gegangen ist, und hier ist die Geschichte angesiedelt. Auch wenn der beschriebene Flug, nicht durchführbar gewesen wäre, hat Jules Verne viele Details erkannt, die später für die modernen Raumfahrt unumgänglich geworden sind.
Es gibt viele verschiedene Ausgaben und Übersetzungen von „Von der Erde zum Mond“. Diese Rezension bezieht sich auf die Diogenes Ausgabe mit der Übersetzung von William Matheson und den originalen Illustrationen von De Montaut. Letzterer gilt als einer von dreien Illustratoren Vernes Werken. Wer diesem Werk etwas abgewinnen konnte, sollte die Fortsetzung „Reise um den Mond“, das ebenfalls sehr empfehlenswert ist, lesen.
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