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Die Orestie Agamemnon / Die Grabspenderinnen / Die Eumeniden (Band 154, Klassiker in neuer Rechtschreibung)

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.03.2021

Herausgeber

Klara Neuhaus-Richter

Verlag

Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin

Seitenzahl

132

Maße (L/B/H)

22/15,5/1 cm

Gewicht

222 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Johann Gustav Droysen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8478-5176-9

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.03.2021

Herausgeber

Klara Neuhaus-Richter

Verlag

Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin

Seitenzahl

132

Maße (L/B/H)

22/15,5/1 cm

Gewicht

222 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Johann Gustav Droysen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8478-5176-9

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  • Zum Bewerterprofil von Manfred Karnaus

    Manfred Karnaus

    Thalia Graz – Murpark

    Buchhändler*in

    5/5

    19.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Der besondere Beginn des europäischen Dramas

    Tatsächlich handelt es sich bei dieser Tragödie um das älteste uns erhaltene Drama der europäischen Geschichte, erstmals aufgeführt im Jahre 472 v. Chr. in Athen. Trotz der rund 2500 Jahre, die uns vom Zeitpunkt seiner Uraufführung trennen, hat es dennoch seinen Charme nicht eingebüßt. Die Sprache mag für moderne Verhältnisse etwas archaisch und pathetisch wirken, was angesichts einer antiken Tragödie aber durchaus verständlich ist, zumal die Übersetzung auch das Versmaß, ein Merkmal antiker Tragödien, ins Deutsche überträgt. Wenn sich dann eine Unklarheit ergeben sollte, stehen einem die Anmerkungen und das abschließende Nachwort jedoch tatkräftig zur Seite. Die im Titel erwähnte Besonderheit liegt in der Wahl der Handlung: Anders als bei den übrigen uns erhaltenen Tragödien wird hier nicht ein mythischer, sondern ein historischer Stoff verarbeitet: Die Schlacht von Salamis (480 v. Chr.), in der die Griechen (unter Beteiligung des Autors Aischylos) die einfallenden Perser besiegen konnten. Wenig verwunderlich ist daher das überaus positive Bild von Athen, das hier und in den anderen Tragödien vermittelt wird. Was dagegen aber nun außergewöhnlich scheint, sind die handelnden Personen, denn alle beteiligten Figuren sind nicht Athener oder überhaupt Griechen, sondern Perser: Allen voran steht Königin Atossa und die verzweifelte Frage, ob ihr Sohn die Schlacht überlebt hat.

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