Die Nachricht

Roman

Doris Knecht

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Beschreibung

Eine Frau – eine Nachricht – eine Verunsicherung. In ihrem neuen Roman schreibt Doris Knecht über familiäre Geheimnisse und die fatalen Folgen von Frauenverachtung und digitaler Gewalt

"Die Nachricht" handelt von Frauen, deren Souveränität stets aufs Neue infrage gestellt wird – und von den Lügen, die wir gerade den Menschen erzählen, die uns am nächsten stehen.
Vier Jahre nach dem Tod ihres Mannes lebt Ruth allein in dem Haus auf dem Land, wo die Familie einst glücklich war. Die Kinder haben längst ihr eigenes Leben, während Ruth das Alleinsein zu schätzen lernt. Bis sie eines Tages eine anonyme Messenger-Nachricht bekommt, von einer Person, die mehr über ihre Vergangenheit zu wissen scheint als Ruth selbst.
Doris Knecht schreibt über eine Frau, die plötzlich zur Verfolgten wird, und erweist sich einmal mehr als virtuose Skeptikerin zwischenmenschlicher Beziehungen.

„‘Die Nachricht‘ hat mich gefesselt und begeistert … Dieser Roman sagt so viel über unsere Beziehungskonzepte aus … von Schein und Sein – das zeigt sich sogar in der dichten Atmosphäre … Eins steht fest: Man legt ‚Die Nachricht‘ nicht aus der Hand.“ Sophie von Kessel, Newsletter ‚Freunde der Zeit‘, 04.11.21

"Es gehört zur literarischen Kunst der österreichischen Schriftstellerin, aus einer zunächst einmal überschaubaren Problemlage eine Geschichte zu entwickeln, die einen erstaunlichen Sog entwickelt ... Knecht hat einen Stil zur Vollendung gebracht, der die Atemlosigkeit und Zerbrechlichkeit ihrer Figuren offenlegt … ‚Die Nachricht‘ lässt sich als relevantes Themenbuch oder veritabler Thriller mit deprimierendem Ende lesen." Carsten Otte, Tagesspiegel, 29.10.21

"Doris Knecht lässt Ruth nicht in wütendem, sondern in traurigem Tonfall erzählen. Traurig darüber, dass auch im 21. Jahrhundert und nach #MeToo weibliche Opfer so schwer Gehör finden oder sogar als Täterinnen hingestellt werden." Deutschlanfunk Kultur 'Büchermarkt', 17.09.21

„Knechts präzise Beobachtungsgabe … führt vor Augen, wie es sich in einem Land lebt, in dem jede siebte Frau schon einmal von Stalking betroffen war und in dem die Zahl der Femizide jährlich steigt. Sie beschreibt dieses ganze Spektrum an Ungleichheit, das Belästigungspatchwork, diese Müdigkeit angesichts dessen, dass man als Frau immer aufpassen muss, immer.“ Dominika Meindl, Falter, 20.08.21

„Doris Knecht erzählt von Frauenfeindlichkeit im Netz – leichthändig und raffiniert gearbeitet - … und von subtiler und massiver Gewalt gegen Frauen. Zwar gibt es liebenswerte Männerfiguren in ihrem Buch, es knüpft sich aber ein Netz der Misogynie. Der Roman hinterlässt einen starken Eindruck.“ Cornelia Geißler, Frankfurter Rundschau, 20.08.21

„Doris Knecht leuchtet in ihrem spannend erzählten Roman ‚Die Nachricht‘ in die Zwischenräume menschlicher Beziehungen hinein. Sie beschreibt mit eindringlicher Leichtigkeit, was mit Menschen passiert, die es sich erlauben, ‚aus dem Ruder zu laufen‘. Und ganz beiläufig verhandelt sie auch wichtige literarische Fragen, die über ihr Selbstverständnis als Schriftstellerin Auskunft geben.“ Claudia Cosmo, NDR Kultur, 06.08.21

„Die Verunsicherung, die einher geht mit derartigen anonymen Bedrohungen, ist der eine Strang dieses spannenden und virtuos erzählten Romans. Der andere dreht sich um die Verliebtheit, in die die Frau überraschend hineinschliddert, die sie heimsucht wie eine Krankheit, denn was heiter und vielversprechend beginnt, erweist sich bald als eine seelische Achterbahnfahrt der grausamen Art.“ Manuela Reichart, Deutschlandfunk Kultur, 09.08.21

„Zwar ist Doris Knecht darauf bedacht, mit aktuell brisantem Thema zu unterhalten. Sie ist keine, die mitten hineinschneidet oder hart zuschlägt. Sie kratzt. Kratzt ein wenig die Wunden in der Gesellschaft auf. Aber ‚Die Nachricht‘ hat viele Nuancen, die man nicht überlesen darf.“ Peter Pisa, Kurier, 07.08.21

„Doris Knecht mengt der bedrückenden Thematik eine überraschende sprachliche Leichtigkeit bei und kreiert ihre Protagonistin weder als überzeugende Identifikationsfigur noch als kompetente Erzählerin und schon gar nicht als sympathisches Opfer. Doch gerade diese Widersprüchlichkeit erzeugt große Spannung und Leselust.“ Judith Hoffmann, ORF Ö1 Mittagsjournal, 26.07.21

„Doris Knecht rückt ein brisantes Thema in den Fokus und lotet einmal mehr die menschlichen Abgründe aus.“ Sophie Weilandt, ORF TV ZIB, 24.07.21

"Ein Thema, das kaum einer in der Öffentlichkeit stehenden Frau fremd ist. ... Der Roman liest sich zügig, ist einfallsreich formuliert, wie man es von Knecht kennt, der Spannungsbogen hält ... Das wirklich Bedrückende ist aber, dass nicht das Geringste daran Fiktion ist." Doris Kraus, Die Presse am Wochenende, 25.07.21

"Erschreckend plausibel und mit traurigem Unterton. Auch im 21. Jahrhundert und nach #MeToo ist es für eine Frau nicht immer leicht, Gehör und
Vertrauen zu bekommen, selbst von ihrer engsten Umgebung." Dina Netz, WDR 5 Bücher, 24.07.21

Produktdetails

Verkaufsrang 1086
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 26.07.2021
Verlag Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Seitenzahl 256
Maße (L/B/H) 20,5/13,1/2,9 cm
Gewicht 370 g
Auflage 4. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-27103-6

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Der große Hund

Eine Kundin/ein Kunde am 11.10.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Doris Knecht hat mich mit ihrem Roman erst gegen Mitte der Geschichte erreicht, aber dann intensiv. Vera Teltz liest unaufgeregt und daher angenehm. Ruth ist in meinen Augen eine starke, moderne Frau. Den Tod ihres Mannes hat sie zwar noch nicht ganz verarbeitet, aber ihr Umgang mit dem Schicksalsschlag, lässt sie im Alltag weiterhin "normal" funktionieren. Sie hat eine nette Stieftochter und gute Freunde. Zu Anfang wird noch viel in die Vergangenheit geschaut, doch schon bald entwickelt sich die Hauptprotagonistin zu einer Frau, die im hier und jetzt lebt und weiter an ihrer Karriere feilt. Das scheint nicht jedem zu passen, denn sie bekommt eines Tages eine fiese Nachricht auf ihr Handy. Die Beschimpfungen und Verleumdungen häufen sich und nun wird Ruth sogar öffentlich an den Pranger gestellt, denn auch Geschäftskollegen und Freunde erhalten ominöse Nachrichten in Bezug auf Ruth. Ihr innerer Kampf hat mich total mitfiebern lassen. Am Schluss war ich sehr angespannt und dann vom Ende positiv überrascht. Ich würde für dieses (Hör)buch gerne 6 von 5 Sternen vergeben, weil ich die Grundthematik so wichtig finde.

5/5

Der große Hund

Eine Kundin/ein Kunde am 11.10.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Doris Knecht hat mich mit ihrem Roman erst gegen Mitte der Geschichte erreicht, aber dann intensiv. Vera Teltz liest unaufgeregt und daher angenehm. Ruth ist in meinen Augen eine starke, moderne Frau. Den Tod ihres Mannes hat sie zwar noch nicht ganz verarbeitet, aber ihr Umgang mit dem Schicksalsschlag, lässt sie im Alltag weiterhin "normal" funktionieren. Sie hat eine nette Stieftochter und gute Freunde. Zu Anfang wird noch viel in die Vergangenheit geschaut, doch schon bald entwickelt sich die Hauptprotagonistin zu einer Frau, die im hier und jetzt lebt und weiter an ihrer Karriere feilt. Das scheint nicht jedem zu passen, denn sie bekommt eines Tages eine fiese Nachricht auf ihr Handy. Die Beschimpfungen und Verleumdungen häufen sich und nun wird Ruth sogar öffentlich an den Pranger gestellt, denn auch Geschäftskollegen und Freunde erhalten ominöse Nachrichten in Bezug auf Ruth. Ihr innerer Kampf hat mich total mitfiebern lassen. Am Schluss war ich sehr angespannt und dann vom Ende positiv überrascht. Ich würde für dieses (Hör)buch gerne 6 von 5 Sternen vergeben, weil ich die Grundthematik so wichtig finde.

5/5

Halt Doris Knecht

Eine Kundin/ein Kunde aus Wien am 29.09.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Hätte mir nicht vorstellen können, dass eine zeitgenössische jüngere österreichische Autorin meine Lieblingsautorin wird. So eintauchen kann man/ich selten, in die Sprache, die Gefühlswelt so nah und präzise wie sprachlich möglich, manchmal braucht es dann tatsächlich kreative Wortkreationen. Ich liebe diese Metaphern über die Natur (der Himmel fiel herunter) und das Verwobene. Lese gerne amerikanische Autor/inn/en, und erinnerte ich mich an ein Buch von Fernanda Eberstadt "Liebeswut", deren Präzision in der Schilderung von Gefühlen mich ähnlich berührt hat.

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Halt Doris Knecht

Eine Kundin/ein Kunde aus Wien am 29.09.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Hätte mir nicht vorstellen können, dass eine zeitgenössische jüngere österreichische Autorin meine Lieblingsautorin wird. So eintauchen kann man/ich selten, in die Sprache, die Gefühlswelt so nah und präzise wie sprachlich möglich, manchmal braucht es dann tatsächlich kreative Wortkreationen. Ich liebe diese Metaphern über die Natur (der Himmel fiel herunter) und das Verwobene. Lese gerne amerikanische Autor/inn/en, und erinnerte ich mich an ein Buch von Fernanda Eberstadt "Liebeswut", deren Präzision in der Schilderung von Gefühlen mich ähnlich berührt hat.

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Die Macht der Anonymität.

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Eine Nachricht in den sozialen Netzwerken bringt sie durcheinander. Sie werden immer mehr. Der anonyme Schreiber weiß mehr als ihr lieb ist. Wer Opfer, wer Täter? Toller Schreibstil, schöne Sätze. Ein gutes Buch. Leseempfehlung.
5/5

Die Macht der Anonymität.

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Eine Nachricht in den sozialen Netzwerken bringt sie durcheinander. Sie werden immer mehr. Der anonyme Schreiber weiß mehr als ihr lieb ist. Wer Opfer, wer Täter? Toller Schreibstil, schöne Sätze. Ein gutes Buch. Leseempfehlung.

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Anonyme Nachrichten

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Doris Knechts Roman handelt von einer Frau, die plötzlich – durch anonyme Nachrichten – zur Verfolgten wird. Das Buch veranschaulicht gut, wie hilf- und machtlos die Protagonistin ist und welche Auswirkungen diese Belästigung auf ihr gesamtes Leben hat. Diese Ohnmacht und – teilweise – das Desinteresse aus dem Umfeld der Hauptfigur, erzeugt viel Emotion beim Lesen und macht einen fassungslos. Ein Buch über (verbale) Gewalt und Grenzüberschreitungen Frauen gegenüber und darüber, dass diese oft noch verharmlost und abgetan wird.
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Anonyme Nachrichten

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Doris Knechts Roman handelt von einer Frau, die plötzlich – durch anonyme Nachrichten – zur Verfolgten wird. Das Buch veranschaulicht gut, wie hilf- und machtlos die Protagonistin ist und welche Auswirkungen diese Belästigung auf ihr gesamtes Leben hat. Diese Ohnmacht und – teilweise – das Desinteresse aus dem Umfeld der Hauptfigur, erzeugt viel Emotion beim Lesen und macht einen fassungslos. Ein Buch über (verbale) Gewalt und Grenzüberschreitungen Frauen gegenüber und darüber, dass diese oft noch verharmlost und abgetan wird.

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