Die Erfindung der Sprache

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Beschreibung

"Mit dem Jungen läuft etwas nicht so, wie es soll." Das sagt man, als Adam erst mit zwei Jahren zu sprechen beginnt. Menschliche Beziehungen sind für ihn ein Mysterium, stattdessen schwärmt er für die Zahl Sieben. Beim Heranwachsen auf der ostfriesischen Heimatinsel wird er liebevoll von seiner Familie umsorgt, allen voran von seiner tschechischen Großmutter Leska und seinem Vater Hubert. Dieser richtet seinem Sohn im alten Leuchtturm einen Weltrückzugsort ein, der nur ihm gehört. Doch dann bricht die Katastrophe über den bilderbuchschönen Himmel von Platteoog herein: Kurz nach Adams 13. Geburtstag verschwindet sein Vater spurlos, seine Mutter verstummt unter der Last ihrer Trauer. Eines Tages und viele Jahre später, Adam ist Dozent für Sprachwissenschaften an einer Berliner Universität, fällt ihm ein Buch in die Hände: "Die Erfindung der Sprache". Es enthält Hinweise auf seinen Vater - offenbar ist er auch aus dem Leben einer anderen Familie wortlos verschwunden. Adam begibt sich auf die Suche. Seine abenteuerliche Reise führt ihn quer durch Deutschland, nach Prag, in die Bretagne und bis ans Ende der Welt …

Details

Sprecher

Wolfgang Berger

Spieldauer

12 Stunden und 37 Minuten

Fassung

gekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Sprecher

Wolfgang Berger

Spieldauer

12 Stunden und 37 Minuten

Fassung

gekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Audiobuch

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783958626904

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Gibt es denn keine Lektoren mehr?

Bewertung aus Porta Westfalica am 15.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leider, leider gibt es in diesem Buch kaum eine Seite, bei der sich dem Leser wegen der völlig unzulänglichen Ausdrucksfähigkeit der Autorin nicht die Nackenhaare aufstellen. Abbruch der Lektüre auf Seite 127, weil es unter den gegebenen Umständen völlig unmöglich erscheint, zur inhaltlichen Essenz des Buches vorzudringen, wobei der Rezensent bezweifelt, ob etwas Derartiges überhaupt vorhanden ist. Ein ordentliches Lektorat hätte die bisher schon erlittenen Qualen des Lesers wenigstens so weit abmildern können, dass er nicht mit Blick auf die noch ausstehenden ca. 360 Seiten von bösen Vorängsten gejagt hier endgültig die Segel streicht. Ein abschließendes Urteil zu bilden, bleibt somit verwehrt - doch so viel ist klar geworden: zumindest in sprachlicher Hinsicht kann vor diesem Buch nur gewarnt werden. Es ist kein großer Fauxpas, der auf Seite 127 das Buch zuschlagen lässt, vielmehr sind es kleine vergiftete Tropfen, die das Fass zum Überlaufen bringen. Da wird, ohne dass ein Sinn darin zu erkennen ist, einem hoffnungsgrünen Sessel Leben eingehaucht. Einem Koffer ist es vorher - ebenfalls völlig überflüssig - nicht anders ergangen. Dann kommt Hubert "zwei-, manchmal drei- und einmal sogar viermal täglich" vorbei. Aber der Begriff täglich impliziert eine Wiederholung. Zwar kann man an einem Tag sogar viermal vorbeikommen, aber es ist unmöglich "einmal sogar viermal täglich" vorbeizukommen. Angefangen mit dem allerersten Satz des Buches, als der Bus bereits 183 Sekunden zu spät ist, setzen die Nadelstiche ein. 183 Sekunden sind ziemlich genau 3 Minuten. Warum also 183 Sekunden? Hat der wartende Adam eine neue Uhr mit Sekundenanzeige, die er unablässig anstarrt? Nein! Er hielt die Busankunftsstraßenseite (Was für ein Wort!) im Blick und versuchte nicht zu blinzeln. Es folgt die Beschreibung eines Merkzettels, den Adam in einer Tasche seines Sakkos trägt. Danach beträgt die Verspätung des Busses 184 Sekunden. Dabei ist die Beschreibung des Zettels entweder rein deskriptiv an dieser Stelle eingefügt. Dann spielte dies im Zeitablauf überhaupt keine Rolle, und man fragt sich, warum inzwischen 1 Sekunde vergangen sein soll. Sind es aber bewusst gedachte Gedanken Adams, die hier wiedergegeben sind, versteht sich von selbst, dass sie unmöglich in nur einer Sekunde gedacht worden sein können. Vielleicht ist es ein Kniff aus William Goldings "Felsen des zweiten Todes", der hier eingearbeitet sein soll. Es ist nicht die einzige verunglückt und ohne Zusammenhang eingearbeitete Anlehnung an andere Bücher. Die begriffliche Eigenerfindung "außerplanmäßigkeitsinduzierte Panik" wiederholt die Autorin mehrfach, als würde sie hoffen, dass der Leser ihr irgendwann doch etwas abgewinnen und sie vielleicht sogar witzig finden kann usw. usf. Allein die hohe Wertschätzung, die dem Buch von anderer Seite entgegenschlägt, lässt mich an meinem Urteilsvermögen zweifeln. Wie titelte doch so schön Jon Bon Jovi: "100.000.000 Bon Jovi Fans Can't Be Wrong", womit er Elvis Presley mal eben um glatte 100% übertrumpfte. Na ja. Daran gemessen lassen sich Anja Baumheiers derzeit 52 Fans mit 4- und 5-Sterne-Bewertungen für dieses Buch noch gut verkraften.

Gibt es denn keine Lektoren mehr?

Bewertung aus Porta Westfalica am 15.11.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leider, leider gibt es in diesem Buch kaum eine Seite, bei der sich dem Leser wegen der völlig unzulänglichen Ausdrucksfähigkeit der Autorin nicht die Nackenhaare aufstellen. Abbruch der Lektüre auf Seite 127, weil es unter den gegebenen Umständen völlig unmöglich erscheint, zur inhaltlichen Essenz des Buches vorzudringen, wobei der Rezensent bezweifelt, ob etwas Derartiges überhaupt vorhanden ist. Ein ordentliches Lektorat hätte die bisher schon erlittenen Qualen des Lesers wenigstens so weit abmildern können, dass er nicht mit Blick auf die noch ausstehenden ca. 360 Seiten von bösen Vorängsten gejagt hier endgültig die Segel streicht. Ein abschließendes Urteil zu bilden, bleibt somit verwehrt - doch so viel ist klar geworden: zumindest in sprachlicher Hinsicht kann vor diesem Buch nur gewarnt werden. Es ist kein großer Fauxpas, der auf Seite 127 das Buch zuschlagen lässt, vielmehr sind es kleine vergiftete Tropfen, die das Fass zum Überlaufen bringen. Da wird, ohne dass ein Sinn darin zu erkennen ist, einem hoffnungsgrünen Sessel Leben eingehaucht. Einem Koffer ist es vorher - ebenfalls völlig überflüssig - nicht anders ergangen. Dann kommt Hubert "zwei-, manchmal drei- und einmal sogar viermal täglich" vorbei. Aber der Begriff täglich impliziert eine Wiederholung. Zwar kann man an einem Tag sogar viermal vorbeikommen, aber es ist unmöglich "einmal sogar viermal täglich" vorbeizukommen. Angefangen mit dem allerersten Satz des Buches, als der Bus bereits 183 Sekunden zu spät ist, setzen die Nadelstiche ein. 183 Sekunden sind ziemlich genau 3 Minuten. Warum also 183 Sekunden? Hat der wartende Adam eine neue Uhr mit Sekundenanzeige, die er unablässig anstarrt? Nein! Er hielt die Busankunftsstraßenseite (Was für ein Wort!) im Blick und versuchte nicht zu blinzeln. Es folgt die Beschreibung eines Merkzettels, den Adam in einer Tasche seines Sakkos trägt. Danach beträgt die Verspätung des Busses 184 Sekunden. Dabei ist die Beschreibung des Zettels entweder rein deskriptiv an dieser Stelle eingefügt. Dann spielte dies im Zeitablauf überhaupt keine Rolle, und man fragt sich, warum inzwischen 1 Sekunde vergangen sein soll. Sind es aber bewusst gedachte Gedanken Adams, die hier wiedergegeben sind, versteht sich von selbst, dass sie unmöglich in nur einer Sekunde gedacht worden sein können. Vielleicht ist es ein Kniff aus William Goldings "Felsen des zweiten Todes", der hier eingearbeitet sein soll. Es ist nicht die einzige verunglückt und ohne Zusammenhang eingearbeitete Anlehnung an andere Bücher. Die begriffliche Eigenerfindung "außerplanmäßigkeitsinduzierte Panik" wiederholt die Autorin mehrfach, als würde sie hoffen, dass der Leser ihr irgendwann doch etwas abgewinnen und sie vielleicht sogar witzig finden kann usw. usf. Allein die hohe Wertschätzung, die dem Buch von anderer Seite entgegenschlägt, lässt mich an meinem Urteilsvermögen zweifeln. Wie titelte doch so schön Jon Bon Jovi: "100.000.000 Bon Jovi Fans Can't Be Wrong", womit er Elvis Presley mal eben um glatte 100% übertrumpfte. Na ja. Daran gemessen lassen sich Anja Baumheiers derzeit 52 Fans mit 4- und 5-Sterne-Bewertungen für dieses Buch noch gut verkraften.

Liebevoll erzählte Geschichte (nicht nur) über die Macht der Sprache

Bewertung aus Elsdorf am 21.06.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Anja Baumheiers Roman geht es in der Hauptsache um Adam, der erst mit 2 Jahren zu sprechen beginnt und eine besondere Affinität zu zahlen entwickelt. Liebevoll umgeben wächst er auf, bei seinen Eltern und Großeltern. Bis zu dem Zeitpunkt, als sein Vater verschwindet, die Mutter verstummt... Jahre später fällt Adam ein Buch in die Hände, dass ihn die Suche nach seinem Vater und die Reise durch die Welt beginnen lässt. Wunderschön erzählt Anja Baumheier die Geschichte von Adam, Adams Familie, dem Verschwinden Adams Vater und Adams Suche in der Welt. Dabei schafft sie es. uns Leser:innen ganz in die Geschichte hineinzuziehen - die tollen Charaktere, die Besonderheiten dieser, die Landschaften - alles kommt wunderbar zum Vorschein und begeisterte mich beim Lesen sehr. Ein empfehlenswertes Buch, wenn man es gerne ruhiger, aber liebevoll erzählt mag.

Liebevoll erzählte Geschichte (nicht nur) über die Macht der Sprache

Bewertung aus Elsdorf am 21.06.2021
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von Anja Baumheier

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Ingrid Führer

Thalia Gmunden - SEP

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5/5

phraseologismus

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein großartiges Buch beginnt in Friesland und endet am Ende der Welt. Sprache ist seine Leidenschaft. Adam Rieses Verhalten ist etwas seltsam, Listen sind seine zweite Leidenschaft. Nicht nur eine Leuchttafel und Koffer, sondern auch eine Buchhändlerin mischen sich in sein Leben ein. Er hat nicht nur eine Wasserphobie, sondern auch eine Katzenphobie. Trotzdem wird eine Katze sein Reisebegleiter Sein Vater verschwindet als er 13 ist,  seine Mutter hört ab diesem Zeitpunkt auf zu sprechen. Dann taucht ein Buch über seinen Vater auf, und die Suche beginnt. Lefka seine Großmutter ist eine tolle Figur, ohne sie wäre das Buch nur halb so gut. Ein wunderbares Ende. Ein grandioses Buch, das mit literarische Zitaten aufgelockert wird. Absolute Leseempfehlung.
5/5

phraseologismus

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein großartiges Buch beginnt in Friesland und endet am Ende der Welt. Sprache ist seine Leidenschaft. Adam Rieses Verhalten ist etwas seltsam, Listen sind seine zweite Leidenschaft. Nicht nur eine Leuchttafel und Koffer, sondern auch eine Buchhändlerin mischen sich in sein Leben ein. Er hat nicht nur eine Wasserphobie, sondern auch eine Katzenphobie. Trotzdem wird eine Katze sein Reisebegleiter Sein Vater verschwindet als er 13 ist,  seine Mutter hört ab diesem Zeitpunkt auf zu sprechen. Dann taucht ein Buch über seinen Vater auf, und die Suche beginnt. Lefka seine Großmutter ist eine tolle Figur, ohne sie wäre das Buch nur halb so gut. Ein wunderbares Ende. Ein grandioses Buch, das mit literarische Zitaten aufgelockert wird. Absolute Leseempfehlung.

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Anja Gernandt

Thalia Wien - Mariahilfer Straße

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein wirklich schön geschriebener, herzerwärmender Familienroman, mit wunderbar schrulligen, aber absolut liebenswerten Figuren. Anja Baumeiers dritter Roman ist anders als die Anderen, aber dennoch wirklich fesselnd. Eine tolle Lektüre, die man nicht so schnjell weglegen will.
5/5

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Ein wirklich schön geschriebener, herzerwärmender Familienroman, mit wunderbar schrulligen, aber absolut liebenswerten Figuren. Anja Baumeiers dritter Roman ist anders als die Anderen, aber dennoch wirklich fesselnd. Eine tolle Lektüre, die man nicht so schnjell weglegen will.

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