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Der Wassertänzer Roman

12

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.08.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

18,6/12,4/3,7 cm

Gewicht

484 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Water Dancer

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42549-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.08.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

18,6/12,4/3,7 cm

Gewicht

484 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Water Dancer

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42549-1

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Großartige, überzeugende Story

G. G. am 05.10.2021

Bewertungsnummer: 1579856

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Wassertänzer war eines der Highlights in diesem Jahr und ich war begeistert von Ta-Nehisi Coates Schreibstil, der einbisschen gewöhnungsbedürftig ist (es werden viele Beschreibungen hintereinander aufgezählt, sodass eine Intensivierung der Gefühlslage entsteht, was wirklich genial ist). Die tragische Geschichte von Hiram wird aus seiner Sicht erzählt. Es beginnt mit der Kindheit des Sklaven Hiram und dessen darauffolgende Entwicklung zu einem Erwachsenen. Hiram hat die Fähigkeit sich vieles zu merken und ist klug, umso mehr will er aus der Sklaverei entkommen und schafft es auch; er landet im Underground. Fazit: Bedrückende und ergreifende Story, toller Charakter, den ich sehr sympathisch fand. Ich habe viel über die damalige Sklaverei in Amerika gelernt und den Rassenhass. Trotz der geschichtlichen Vergangenheit ein hochaktuelles Thema und absolut lesenswert. Sanft, ergreifend, poetisch geschrieben.

Großartige, überzeugende Story

G. G. am 05.10.2021
Bewertungsnummer: 1579856
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Wassertänzer war eines der Highlights in diesem Jahr und ich war begeistert von Ta-Nehisi Coates Schreibstil, der einbisschen gewöhnungsbedürftig ist (es werden viele Beschreibungen hintereinander aufgezählt, sodass eine Intensivierung der Gefühlslage entsteht, was wirklich genial ist). Die tragische Geschichte von Hiram wird aus seiner Sicht erzählt. Es beginnt mit der Kindheit des Sklaven Hiram und dessen darauffolgende Entwicklung zu einem Erwachsenen. Hiram hat die Fähigkeit sich vieles zu merken und ist klug, umso mehr will er aus der Sklaverei entkommen und schafft es auch; er landet im Underground. Fazit: Bedrückende und ergreifende Story, toller Charakter, den ich sehr sympathisch fand. Ich habe viel über die damalige Sklaverei in Amerika gelernt und den Rassenhass. Trotz der geschichtlichen Vergangenheit ein hochaktuelles Thema und absolut lesenswert. Sanft, ergreifend, poetisch geschrieben.

Bewertung am 06.10.2021

Bewertungsnummer: 1580808

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hiram wächst in Virginia auf. Seine Mutter, eine Verpflichtete, wurde verkauft. Sein Vater ist der Plantagenbesitzer! Er darf ins Herrenhaus ziehen, bekommt Schulbildung. Doch seine Hoffnung auf Anerkennung zerschlägt sich, als er erkennt, dass er nur als Diener seines weitaus dümmeren, weißen Halbbruders herbestellt wurde. Nach einem Unfall und einem mystischen Erlebnis mit seinen Vorfahren wächst in ihm der Wunsch zur Flucht. Bis er beim Underground Railroad ankommt und dort Agent wird, muss er noch einiges lernen und erleiden!nPhantastisch geschrieben, packend und mit einem ganz eigenen Blick auf die Sklaverei!

Bewertung am 06.10.2021
Bewertungsnummer: 1580808
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hiram wächst in Virginia auf. Seine Mutter, eine Verpflichtete, wurde verkauft. Sein Vater ist der Plantagenbesitzer! Er darf ins Herrenhaus ziehen, bekommt Schulbildung. Doch seine Hoffnung auf Anerkennung zerschlägt sich, als er erkennt, dass er nur als Diener seines weitaus dümmeren, weißen Halbbruders herbestellt wurde. Nach einem Unfall und einem mystischen Erlebnis mit seinen Vorfahren wächst in ihm der Wunsch zur Flucht. Bis er beim Underground Railroad ankommt und dort Agent wird, muss er noch einiges lernen und erleiden!nPhantastisch geschrieben, packend und mit einem ganz eigenen Blick auf die Sklaverei!

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Der Wassertänzer

von Ta-Nehisi Coates

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

Zum Portrait

4/5

Sich erinnern zu vergessen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1966 veröffentlichte Marvel mit Black Panther den ersten US-Comic über einen Superhelden mit afroamerikanischen Wurzeln. Exakt ein halbes Jahrzehnt später übernahm Ta-Nehisi Coates den Job als Autor der Serie. Er gehört zu den angesehensten Journalisten Amerikas und setzt sich in seinem Schaffen mit sozialen und politischen Themen rund um das Verhältnis zwischen Schwarzen und Weißen auseinander. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er seinen ersten Roman zur Zeit der Sklaverei in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts spielen lässt. Hiram Walker wird hineingeboren in ein Leben in Unfreiheit: Sein Mutter eine schwarze Sklavin, sein Vater der Besitzer der Tabakplantage und der Menschen darauf. Bald fällt auf, dass der Junge über das perfekte Gedächtnis zu verfügen scheint und außergewöhnlich intelligent ist. Doch obwohl alle Ereignisse, Begegnungen und Erniedrigungen seines Lebens unvergesslich in ihm eingebrannt sind, kann er sich an Eines nicht erinnern – das Bild seiner Mutter, die früh gestorben ist. Das Sehnen nach dem Aufgehoben- und Behütetsein ist eines der Leitmotive und Schlüsselelemente des Buches, das viele der Figuren antreibt oder gar am Leben hält. Hirams Weg führt ihn als jungen Erwachsenen nach einer immer wieder harsch zurückgeworfenen Flucht zum „Underground“. Einem geheimen Netzwerk aus Schwarzen wie Weißen, die in gefährlichen Missionen Sklaven aus ihrer Gefangenschaft zu befreien versuchten. An dieser Stelle sei als passende Ergänzungslektüre der mit dem Pulitzer Preis ausgestattete Roman „Underground Railroad“ von Colson Whitehead empfohlen, der die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die über mehrere Jahre hin weg versucht, in den Norden der USA und damit ihre Freiheit zu flüchten. Ta-Nehisi Coates verwendet eine schwingend melodiöse Sprache, die den Rhythmus der gesungenen Lieder am Feld und die Schmerzen der ausgeteilten Schläge gleichermaßen spürbar macht und diese Poesie die Schrecken der Geschehnisse noch stärker kontrastiert. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren erzählt er über die Reise seines Protagonisten von Liebe und Hoffnung, Ängsten und Qual und dem allumfassenden Suchen aller Menschen nach Zusammengehörigkeit, Angenommenwerden und Familie. Ein besonderer Roman mit nachhaltig im Gedächtnis bleibenden Figuren und einem gesellschaftspolitischen Thema, das auch nach knapp zwei Jahrhunderten nur wenig seines Schreckens verloren hat.
  • Lukas Bärwald
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4/5

Sich erinnern zu vergessen

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1966 veröffentlichte Marvel mit Black Panther den ersten US-Comic über einen Superhelden mit afroamerikanischen Wurzeln. Exakt ein halbes Jahrzehnt später übernahm Ta-Nehisi Coates den Job als Autor der Serie. Er gehört zu den angesehensten Journalisten Amerikas und setzt sich in seinem Schaffen mit sozialen und politischen Themen rund um das Verhältnis zwischen Schwarzen und Weißen auseinander. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er seinen ersten Roman zur Zeit der Sklaverei in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts spielen lässt. Hiram Walker wird hineingeboren in ein Leben in Unfreiheit: Sein Mutter eine schwarze Sklavin, sein Vater der Besitzer der Tabakplantage und der Menschen darauf. Bald fällt auf, dass der Junge über das perfekte Gedächtnis zu verfügen scheint und außergewöhnlich intelligent ist. Doch obwohl alle Ereignisse, Begegnungen und Erniedrigungen seines Lebens unvergesslich in ihm eingebrannt sind, kann er sich an Eines nicht erinnern – das Bild seiner Mutter, die früh gestorben ist. Das Sehnen nach dem Aufgehoben- und Behütetsein ist eines der Leitmotive und Schlüsselelemente des Buches, das viele der Figuren antreibt oder gar am Leben hält. Hirams Weg führt ihn als jungen Erwachsenen nach einer immer wieder harsch zurückgeworfenen Flucht zum „Underground“. Einem geheimen Netzwerk aus Schwarzen wie Weißen, die in gefährlichen Missionen Sklaven aus ihrer Gefangenschaft zu befreien versuchten. An dieser Stelle sei als passende Ergänzungslektüre der mit dem Pulitzer Preis ausgestattete Roman „Underground Railroad“ von Colson Whitehead empfohlen, der die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die über mehrere Jahre hin weg versucht, in den Norden der USA und damit ihre Freiheit zu flüchten. Ta-Nehisi Coates verwendet eine schwingend melodiöse Sprache, die den Rhythmus der gesungenen Lieder am Feld und die Schmerzen der ausgeteilten Schläge gleichermaßen spürbar macht und diese Poesie die Schrecken der Geschehnisse noch stärker kontrastiert. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren erzählt er über die Reise seines Protagonisten von Liebe und Hoffnung, Ängsten und Qual und dem allumfassenden Suchen aller Menschen nach Zusammengehörigkeit, Angenommenwerden und Familie. Ein besonderer Roman mit nachhaltig im Gedächtnis bleibenden Figuren und einem gesellschaftspolitischen Thema, das auch nach knapp zwei Jahrhunderten nur wenig seines Schreckens verloren hat.

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