Produktbild: Der Wassertänzer

Der Wassertänzer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

2109 KB

Originaltitel

The Water Dancer

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

9783641259365

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

2109 KB

Originaltitel

The Water Dancer

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

9783641259365

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  • Bewertung

    5/5

    03.05.2020

    eBook (ePUB)

    Der Superheld

    Anfangs noch ein normaler historischer Roman, in dem es um eins der dunkelsten Kapitel der amerikanischen Geschichte geht, wird aus der Story ein echter Superheldenroman. Hiram Walker ist ein „Verpflichteter“, der Sohn eines weißen Plantagebesitzers und einer Sklavin, und er ist der Protagonist dieser Geschichte, ja sogar der Held bzw. der Superheld. Hiram ist sehr intelligent, hat ein fotografisches Gedächtnis und kann sich und andere Menschen teleportieren! Hier driftet die Geschichte etwas ins Mystische oder Spirituelle ab, aber gerade das ist außergewöhnlich und hebt den Roman so von anderen Romanen ab. Coates schaffte es, ernste Fragen zu stellen: Ist Hiram im Norden als „Freier“ wirklich frei? Sind die Plantagenbesitzer im Süden wirklich frei? Ist es so, "dass wir letztens Endes alle irgendwie gefangen gehalten werden." Emotional und eindringlich. Ein faszinierendes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hiram wächst in Virginia auf. Seine Mutter, eine Verpflichtete, wurde verkauft. Sein Vater ist der Plantagenbesitzer! Er darf ins Herrenhaus ziehen, bekommt Schulbildung. Doch seine Hoffnung auf Anerkennung zerschlägt sich, als er erkennt, dass er nur als Diener seines weitaus dümmeren, weißen Halbbruders herbestellt wurde. Nach einem Unfall und einem mystischen Erlebnis mit seinen Vorfahren wächst in ihm der Wunsch zur Flucht. Bis er beim Underground Railroad ankommt und dort Agent wird, muss er noch einiges lernen und erleiden!nPhantastisch geschrieben, packend und mit einem ganz eigenen Blick auf die Sklaverei!

  • G. G.

    5/5

    05.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Großartige, überzeugende Story

    Der Wassertänzer war eines der Highlights in diesem Jahr und ich war begeistert von Ta-Nehisi Coates Schreibstil, der einbisschen gewöhnungsbedürftig ist (es werden viele Beschreibungen hintereinander aufgezählt, sodass eine Intensivierung der Gefühlslage entsteht, was wirklich genial ist). Die tragische Geschichte von Hiram wird aus seiner Sicht erzählt. Es beginnt mit der Kindheit des Sklaven Hiram und dessen darauffolgende Entwicklung zu einem Erwachsenen. Hiram hat die Fähigkeit sich vieles zu merken und ist klug, umso mehr will er aus der Sklaverei entkommen und schafft es auch; er landet im Underground. Fazit: Bedrückende und ergreifende Story, toller Charakter, den ich sehr sympathisch fand. Ich habe viel über die damalige Sklaverei in Amerika gelernt und den Rassenhass. Trotz der geschichtlichen Vergangenheit ein hochaktuelles Thema und absolut lesenswert. Sanft, ergreifend, poetisch geschrieben.

  • Roman

    5/5

    25.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sklaverei trifft auf Phantastik!

    Meine Meinung: Der afroamerikanische Schriftsteller Ta-Nehisi Coates präsentiert mit „Der Wassertänzer“ einen Roman, der sich auf eine ganz eigene/besondere Weise mit dem Thema der Sklaverei bzw. der damit im höchsten Maße verbundenen Ausbeutung auseinandersetzt und mit dessen schonungslos ehrlicher Darstellung auch den heute noch anhaltenden/aktuellen Rassismus ins Gedächtnis ruft. Coates bedient sich sprachlich an einem geläufigen afrikanisch-amerikanischen Dialekt/Slang, dessen melodischer Klang durch den Übersetzer Bernhard Robben authentisch umgesetzt wurde und in den ich nach leichten Startschwierigkeiten gut hineingefunden habe. Beeindruckt und gleichermaßen berührt, hat mich neben den brutalen Beschreibungen des Sklavenalltags und einer hervorragenden vielschichtigen Skizzierung des damaligen Gesellschaftsbildes ganz besonders die gedankliche Auseinandersetzung Hirams mit seiner Rolle als Leibeigener bzw. dem in ihm wachsenden Bruch seiner Ketten und der damit startenden Reise, die der Autor durch eine begleitende spirituelle Ebene bzw. Fähigkeit begleiten lässt. Diese hat sich für mich im Geschehen anfangs noch befremdlich angefühlt, wurde jedoch im Verlauf zu einem sehr stimmigen festen Bestandteil seines Weges und hat mich emotional stark fesseln können. Fazit: Sprachlich herausfordernd mit berührendem Inhalt, dessen spirituelle Ebene die Leserschaft spalten könnte. Mir hat diese sehr gefallen!

  • Bewertung

    5/5

    23.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine grandiose Sprache, welche...

    Eine grandiose Sprache, welche die moralische Aufarbeitung der Sklaverei in Amerika wirksam unterstreicht. So hart das Thema ist, so wundervoll atmosphärisch und fesselnd ist das Buch geschrieben.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    14.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sich erinnern zu vergessen

    1966 veröffentlichte Marvel mit Black Panther den ersten US-Comic über einen Superhelden mit afroamerikanischen Wurzeln. Exakt ein halbes Jahrzehnt später übernahm Ta-Nehisi Coates den Job als Autor der Serie. Er gehört zu den angesehensten Journalisten Amerikas und setzt sich in seinem Schaffen mit sozialen und politischen Themen rund um das Verhältnis zwischen Schwarzen und Weißen auseinander. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er seinen ersten Roman zur Zeit der Sklaverei in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts spielen lässt. Hiram Walker wird hineingeboren in ein Leben in Unfreiheit: Sein Mutter eine schwarze Sklavin, sein Vater der Besitzer der Tabakplantage und der Menschen darauf. Bald fällt auf, dass der Junge über das perfekte Gedächtnis zu verfügen scheint und außergewöhnlich intelligent ist. Doch obwohl alle Ereignisse, Begegnungen und Erniedrigungen seines Lebens unvergesslich in ihm eingebrannt sind, kann er sich an Eines nicht erinnern – das Bild seiner Mutter, die früh gestorben ist. Das Sehnen nach dem Aufgehoben- und Behütetsein ist eines der Leitmotive und Schlüsselelemente des Buches, das viele der Figuren antreibt oder gar am Leben hält. Hirams Weg führt ihn als jungen Erwachsenen nach einer immer wieder harsch zurückgeworfenen Flucht zum „Underground“. Einem geheimen Netzwerk aus Schwarzen wie Weißen, die in gefährlichen Missionen Sklaven aus ihrer Gefangenschaft zu befreien versuchten. An dieser Stelle sei als passende Ergänzungslektüre der mit dem Pulitzer Preis ausgestattete Roman „Underground Railroad“ von Colson Whitehead empfohlen, der die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die über mehrere Jahre hin weg versucht, in den Norden der USA und damit ihre Freiheit zu flüchten. Ta-Nehisi Coates verwendet eine schwingend melodiöse Sprache, die den Rhythmus der gesungenen Lieder am Feld und die Schmerzen der ausgeteilten Schläge gleichermaßen spürbar macht und diese Poesie die Schrecken der Geschehnisse noch stärker kontrastiert. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren erzählt er über die Reise seines Protagonisten von Liebe und Hoffnung, Ängsten und Qual und dem allumfassenden Suchen aller Menschen nach Zusammengehörigkeit, Angenommenwerden und Familie. Ein besonderer Roman mit nachhaltig im Gedächtnis bleibenden Figuren und einem gesellschaftspolitischen Thema, das auch nach knapp zwei Jahrhunderten nur wenig seines Schreckens verloren hat.

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