Produktbild: Der letzte Satz

Der letzte Satz

Aus der Reihe Kleine Reihe Hanser
Gesprochen von
175
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Matthias Brandt

Spieldauer

2 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

29.07.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

104

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864846588

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Matthias Brandt

Spieldauer

2 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

29.07.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

104

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864846588

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  • Bewertung

    aus Nettersheim

    5/5

    03.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schönheit in der Musik eingefangen

    „Der letzte Satz“ ist mein erstes Buch von Seethaler und hat mich sehr beeindruckt. Mahler auf seiner letzten Reise, von Amerika nach Europa zurück, Amerika, wo er immer große Erfolge feierte und wo er sich auch gerne aufhielt. Doch nun, erst in den Fünfzigern, ist er krank und im Fieber und sieht er dem Ende des Lebens entgegen, viele Erinnerungen stellen sich ein. Erinnerungen an seine schöpferischen Momente, die ihm Glück bereiteten, weil er in ihnen etwas erkennen konnte über die Welt und die Wahrheiten des Lebens und was er festzuhalten versuchte in der Musik. Erinnerungen an sein Glück mit Alma, die er immer noch liebt, die er aber längst verloren hat, und das Glück mit den Kindern, der Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen glaubt. Stationen seines Lebens, seine Zeit in Wien und in den Bergen, mit Rodin in Paris und immer wieder Amerika, wo er intensiv arbeiten konnte. „ Es ist schön, man müßte es nur zu fassen kriegen“ - das ist es, was er mit seiner Musik zu erreichen versucht, die erlebte Schönheit und die flüchtigen Momente des Erkennens in Musik umsetzen! Es gibt keine Sprache über Musik, sagt er an anderer Stelle, man kann nur die Musik erleben! Das hat der Autor wunderbar poetisch umgesetzt, dieses schöpferische Sein herauszuarbeiten, um vielleicht Eine Ahnung zu bekommen von diesem großen Genie Mahler, ein Mann, der Alma einst faszinierte, den sie aber als Ehemann nicht mehr wirklich mehr anerkennen kann. Interessant auch die Figur des Schiffsjungen an seiner Seite, der ihn umsorgt, dem er zugetan ist, weil er Interesse hat an der Musik und vor allem weil er Sinn hat für Hintergründiges. Mir hat dieser Roman außerordentlich gut gefallen, besonders die Sprache, aber auch die Thematik, wie ein Genie aus dem, was sich ihm bietet und dessen Schönheit er wahrnimmt, etwas Großartiges erschafft.

  • Bewertung

    aus Ahrensburg

    5/5

    25.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abschied eines Titans

    Gustav Mahler sitzt an Deck des Schiffes, das ihn von Amerika zurück nach Europa bringen soll. Er ist bereits schwerkrank; hat fortwährend Schmerzen und seine Lebenserwartung ist nur noch gering. Ein Schiffsjunge passt im Auftrag seiner Frau auf, dass es ihm an nichts fehlt. Im Laufe des schmalen Büchleins reflektiert Gustav Mahler sein Leben und sein Werk. Insbesondere taucht immer wieder seine tote Tochter auf, aber auch seine Frau Alma, die die große Liebe seines Lebens gewesen ist, die sich jedoch längst einem anderen zugewandt hat. Robert Seethaler gelingt es in hervorragender Weise, profunde musikalische Kenntnisse mit biographischen Elementen zu verbinden und das Wirken und das Leben des Komponisten auf diese Weise lebendig werden zu lassen. Die Reduzierung des Materials auf einen relativ überschaubaren Inhalt trägt dazu bei, dass man das Buch, die Novelle oder den Roman - je nach Lesart - schnell durchgelesen hat und sich danach erfüllt fühlt.

  • Hägar

    aus Vorderpfalz

    5/5

    10.03.2021

    Hörbuch (CD)

    kurzweiliger Genuss

    Ein berührendes Buch, das sprachlich ganz zauberhaft ist. Nach dem "Trafikanten" ein weiteres starkes Buch. So möchte ich auch schreiben können. Ein frommer Wunsch.

  • eckelmann

    aus Bremen

    5/5

    25.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über-setzen

    Robert Seethalers kurzer Roman ist für mich wie eine Überfahrt. Ein mehrfaches Übersetzen. Ich begleite einige Erinnerungen und Gedanken eines als Genie bezeichneten musikalischen Meisters, Direktors, Dirigenten und Komponisten. Gustav Mahler erscheint mir als einer, der sich "nie gesund gefühlt" hatte, mit seinen 50 Jahren dem Sterben nahe. Ein gebrochener Mann in für heutige Zeit bestem Alter. Einsam und allein auf seinem Deck des Atlantikschiffes "Amerika" von New York hin zur alten Heimat in Europa. G. Mahler, der stets gern auf Wanderungen und Reisen unterwegs war, sportlich trotz allem sehr exzessiv aktiv gewesen sein soll und mit vielen Menschen künstlerisch und organisatorisch tätig war, bleibt auf sich allein geworfen. Das Cover des Buches trifft diese Grundstimmung: Wehmut und Abschied. Einzig die Dialoge mit dem ihn eigens betreuenden Schiffsjungen halten ihn noch im Hier und Jetzt, auch zu Frau und Tochter auf dem Schiff hat er keinerlei direkten Kontakt. Es ist ein Hinübersetzen - fast so wie im Adagio des 4. Satzes seiner Neunten Sinfonie, leise, ruhig, abklingend, ersterbend... Der Autor webt Begegnungen und Erlebnisse des Mahlerischen Lebens in die Atlantikpassage mit ein und bringt mir die Gedankenwelt des Menschen Mahler näher. Es sind kurze Momente. Das Geheimnis, das Zauberhafte und Magische von Musik beleuchtet Robert Seethaler womöglich aus Mahlers Bekenntnis in der Mitte des Buches heraus nicht. (.."Man kann nicht über Musik reden, es gibt keine Sprache dafür...") Ich berausche mich an manch schönem und auch traurigem Satz über das Abschiednehmen vom Leben, so, wenn Gustav Mahlers letzter Satz " Ich sollte noch ein bisschen bleiben" verklingt , er "wie ein schlafendes Kind" getragen wird und gleichzeitig ein silberner fliegender Fischschwarm das ganze Meer mit seinem Schatten erfüllt Es bleiben für mich schöne und nachdenkliche Momente und eine letztlich leichte und unterhaltsame Lesezeit.

  • Bewertung

    aus Schöppenstedt

    5/5

    18.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Melancholisch und berührend

    Melancholisch und berührend Ich muss zugeben, dass ich so gut wie nichts über Gustav Mahler wusste. Ohne Vorkenntnisse las ich das Buch, das mich letztendlich traurig machte. Ein berühmter Komponist tritt seine letzte Reise von New York nach Wien an. Er weiß, dass er sehr krank und sein Leben zu Ende ist. Der Leser erfährt alles über sein Leben, seine Herkunft, seine Arbeit, seine Liebe und seine Familie. Mahler hat sich nicht geschont und man würde ihn wohl heute einen Workaholic nennen. Krankheiten kuriert er nicht aus, er gönnt sich keine Ruhe und Erholung. Darunter leidet neben seiner Gesundheit auch seine Ehe. Seine Frau lernt einen anderen Mann kennen, bleibt aber bis zu seinem Tode bei ihrem Mann. Mich hat das Buch sehr berührt. Es hat mich auch neugierig gemacht auf den Menschen, so dass ich mir im Internet mehr Wissen aneignete und seinen musikalischen Werdegang näher betrachten werde.

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Bewertungen (175)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Pia Lemberger

    Pia Lemberger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wortgewaltig und einfühlsam

    Die Vermutung liegt nahe, dass es bei einem Buch, das Gustav Mahlers letzte Tage beschreibt, um Musik geht, aber weit gefehlt. Musik spielt nur eine untergeordnete Rolle in diesem Buch, sie wird gerade mal erwähnt. Man muss also kein Mahler-Fan sein, um dieses Buch zu lieben, man darf allerdings einer sein, denn die historischen Eckpunkte aus dem Leben Mahlers stimmen. Seethaler schafft es einmal mehr, das Innerste einer Person einfühlsam auf Papier zu bringen!
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    schön und sprachgewaltig

    Die letzten Tage des Gustav Mahlers. Schöne Sprache, so wie wir es von ihm gewohnt sind. Poetisch geformte Sätze. Ein negativer Punkt, einfach viel zu kurz, ich wollte mehr, mehr von dieser schönen Sprache.
  • Zum Bewerterprofil von Birgit Matthews

    Birgit Matthews

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

    4/5

    03.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig

    Gustav Mahler auf seiner letzten Reise - an Bord eines Ozeanriesens, das ihn und seine Familie von New York nach Europa heimbringt. Der berühmte Passagier ist tot krank. Am Schiffsdeck reflektiert er sein Leben. Den Tod seiner kleinen Tochter, den er nie überwunden hat. Die Strapazen seines Musikerdaseins und Alma, seine untreue Ehefrau, beschäftigen den größten Musiker der Welt in seinen letzten Monaten. Nur ein Schiffsjunge sorgt sich um den kauzigen Kranken.

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Bewertungen (3)

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