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Produktbild: Die Richterin

Die Richterin Roman

7

17,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.06.2020

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

280 (Printausgabe)

Dateigröße

3776 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783709939260

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

16.06.2020

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

280 (Printausgabe)

Dateigröße

3776 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783709939260

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  • AMCL

    aus Wien

    2/5

    06.01.2021

    eBook (ePUB)

    Befremdliches Richterleben

    Hochgelobt und ausgezeichnet rezensiert wurde dieses Buch der österreichischen Schriftstellerin Lydia Mischkulnig. Leider kann ich mich da nicht anschließen. Gabrielle ist Richterin am Asylgerichtshof II. Instanz, die jeden Tag lebensverändernde Entscheidungen zu treffen hat, aber mit ihrem eigenen Leben nicht zu recht kommt, vor allem als sie ihren Mann Joe beim Putzen in ihrem Chanelkleid erwischt, ihn aber nicht wagt danach zu fragen. Somit ist sie gezwungen, sich mit ihren Wurzeln zu beschäftigen, die bis in die Gegenwart reichen. Dabei tauchen Fragen nach Gerechtigkeit ebenso auf, wie verstörende Bilder aus der Vergangenheit. All dies beeinflusst ihre Entscheidungsfindung bei Gericht. Erst zum Schluss werden alle, auch politische Antworten gegeben, die nun das endgültige Bild der Richterin ergeben. Dieser ungeordnete, unstrukturierte Wust an Gedanken und Erinnerungen, die den Alltag der Richterin prägen, war mir persönlich zu viel. Auch die Gleichmütigkeit, mit der die Empfindungen Gabrielle geschildert werden, war befremdend. Die an sich schöne Sprache ging leider unter, da alles in einer "Wurscht" geschrieben wurden. Irgendwo war ich enttäuscht, ich hätte mir mehr erwartet.

  • Bewertung

    aus Schleswig

    2/5

    30.08.2020

    eBook (ePUB)

    Aus dem Leben einer Frau

    Gabriele ist Richterin und somit in einer Machtposition. Sie trifft täglich Entscheidungen, die für Menschen von lebensbedeutender Wichtigkeit sind. Denn Gabriele kann Asyl gewähren. Und das bedeutet für die Asylsuchenden: können sie in dem Land, in dem sie Schutz suchen, bleiben? Das soll hier ein feinsinniger Roman mit unterschwelligem Sog und psychologischem Tiefgang sein. In Lydia Mischkulnigs Roman "Die Richterin" habe ich dies leider vollkommen vermisst. Vielmehr geht es hier um die Geschichte einer Frau, die nun mal vom Beruf Richterin ist. Und hier verliert sich dann auch alles. Es geht hauptsächlich um irgendwelche privaten Dinge, die Ausführungen über ihr Richterdasein gibt es nur am Rande. Und in kurzen, regelmäßigen Abständen kam dann auch schon der nächste Gedankengang. Für mich fehlt in dieser Lektüre einfach der rote Faden. Und das sowie der Schreibstil hat mich auch beim Lesen sehr gelangweilt. Um als anspruchsvolle Literatur zu gelten, dazu gehört für mich mehr. Auch wenn ein wenig zum Nachdenken anregte, hier kann ich keine Empfehlung weiter geben.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    31.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    großes Leseerlebnis

    Gabrielle ist Richterin. „ Rechtsfrieden herzustellen ist eine juristische Angelegenheit und hat wenig mit dem natürlichen Sinn von Gerechtigkeit zu tun“. Sie entscheidet in zweiter Instanz über Beschwerdeführungen. Privat ist sie mit Joe verheiratet. Ihr gemeinsames Unglück, der Verlust ihres ungeborenen Kindes, hat sie in einer beständigen, wertschätzenden Ehe bleiben lassen. Still und heimlich leidet Gabrielle aber an der Unauffindbarkeit ihres drogensüchtigen Bruders.

  • Jürg K.

    4/5

    22.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ergreifende Geschichte

    Gabrielle ist Asylrichterin. Sie entscheidet, ob jemand im Land bleiben darf, oder gehen muss. Sie bestimmt tag täglich über Schicksale. Ein Entscheid kann morgen falsch sein. Rückgängig kann man diesen nicht mehr machen. Es gibt ein Gerücht, dass sich jemand an ihr rächen wolle und damit gerät ihr Leben aus den Fugen. Bei ihren Entscheiden ist sie alleine. Mit ihrem Mann, einem Lehrer, kann sie sich nicht austauschen. Die Geschichte führt dem Leser eindrücklich das Leben einer Asylrichterin vor Augen. Von der ersten Seite an war ich sehr fasziniert von der Erzählung. Man wird sich bewusst, dass jede Entscheidung Tragweite hat. Lydia Mischkulnig versteht es sehr gut diesen Umstand dem Leser in diesem Buch näher zu bringen. Dieses Buch ist spannend, interessant und spiegelt die Gesellschaft wider in der wir leben. Ein Buch das ich gerne empfehlen kann.

  • Hornita

    aus Augsburg

    2/5

    10.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Anstrengende Lektüre und ganz anders als erwartet

    Ich fand dieses Buch in mehrfacher Hinsicht ziemlich anstrengend. Es gibt keine Kapitel und wenig Struktur in der Geschichte, der Text reiht sich einfach aneinander. Der Schreibstil ist umständlich und etwas verworren. Auch inhaltlich konnte der Roman mich nicht überzeugen, obwohl der Klappentext so vielversprechend war. Die Richterin bearbeitet in zweiter Instanz hauptsächlich Asylverfahren und hadert mit ihrer Rolle, der Gerechtigkeit, dem strengen Asylrecht Österreichs, usw., was in ihren Gedanken pausenlos Ausdruck findet. Den größten Teil des Buches nimmt aber ihre Familiengeschichte ein, der frühpensionierte Ehemann mit Putzfimmel und Fetisch, der ehemals drogenabhängige Bruder, der Tod des Vaters, die Augenkrankheit der Mutter und die eigenen gesundheitlichen Probleme. Das ist ziemlich viel und wird nicht kohärent erzählt, was das Verständnis erschwert und einen die Leselust verlieren lässt. Im letzten Viertel geht es dann um konkrete Verfahren im Asylrecht, die Passagen fand ich interessant, gut recherchiert, aber doch getrübt von dem unruhigen Schreibstil. Am Ende kommt dann noch ein neues Thema im Zusammenhang mit dem Vater auf sowie eine Bedrohungslage, das ist alles zu viel und passt nicht zusammen. Leider nicht mein Fall.

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  • Zum Bewerterprofil von Hans Wilhelm Schmölzer

    Hans Wilhelm Schmölzer

    Thalia Villach – Atrio

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über eine Asyl-Richterin, der ihr Beruf, ihr Leben und ihre Familiengeschichte stark zusetzen

    Eine Asyl-Richterin und ein pensionierter Lehrer. Gutsituiertes, kinderloses Bildungsbürgertum. Ein Roman über Recht und Gerechtigkeit, über Flucht und die Sehnsucht nach dem besseren Leben, über Beziehungen und Krisen, über eine Frau, der ihr Beruf, ihr Leben und ihre Familiengeschichte stark zusetzen. Der neue Roman von Lydia Mischkulnig, österreichische Autorin mit Kärntner Wurzeln.
  • Zum Bewerterprofil von Anne K.

    Anne K.

    Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

    Buchhändler*in

    4/5

    10.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die zweifelnde Richterin

    Gabrielle ist Richterin, die sich für oder gegen das Gewähren von Asyl aussprechen muss. Diese Machtposition wird für sie immer mehr zu einer Belastungsprobe, sowohl bei der Rechtsprechung selbst als auch im Privaten, wo es ihr zusehends schwerer fällt abzuschalten. So dicht wie das Textbild des Romans, so dicht sind auch die Handlung bzw. Gedankengänge der Protagonistin gewoben. Es geht um die berufliche Überlastung Gabrielles, das zerrüttete Verhältnis zu ihrem Bruder, dem sie die Schuld für den Tod ihres ungeborenen Kindes gibt, ihre über 40 Jahre andauernde Ehe, die nur oberflächlich betrachtet intakt wirkt. Inhaltlich sehr interessiert, musste ich mich erst an den Schreibstil gewöhnen - sehr kompakter Text; viele Gedankensprünge; Fragen, mit denen man nicht recht etwas anzufangen weiß, wie auf S. 47: "Auf der Straße kroch ein weißer Lieferwagen heran. Was bedeutete es, dass er weiß war?". Es lohnt sich aber dranzubleiben!

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Bewertungen (2)

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