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Das schwarze Königreich Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2020

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/4 cm

Gewicht

513 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Królestwo

Übersetzt von

Olaf Kühl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0073-1

Beschreibung

Rezension

Dieser unbedingt zu empfehlende Roman garantiert intensive Lesestunden. ("Die Presse")
Die sehr bewegende Geschichte vom fast aussichtslosen Überlebenskampf der polnischen Juden ... und eine berührende Geschichte starker Frauen, zersetzter Familien und Lieben. Ein großer Wurf. ("Badische Zeitung")
Packed, düster, hinein- und hinunterziehend ("taz")
Eine enorme Sprachkraft. Immer wieder verschlägt es dem Leser den Atem. ("Hamburger Abendblatt")
„Das schwarze Königreich“ ist ein wuchtiger, unter die Haut gehender Geschichtsroman. Vieles darin hat man in dieser Intensität bisher vielleicht nur durch ein Buch vermittelt bekommen: Marcel Reich-Ranickis „Mein Leben“. ("Der Tagesspiegel")
"Das schwarze Königreich" ist ein wuchtiger, unter die Haut gehender Geschichtsroman, wie ihn die deutsche Literatur in diesem Herbst nicht zu bieten hat.  ("Deutschlandfunk "Büchermarkt"")
Ein gewagter Roman, der einem die Geschichte, die er erzählt, dramatisch nahebringt. ("Deutschlandfunk Kultur "Buchkritik"")
Meisterhaft blättert Twardoch seine Figuren auf ... die 400 rasant erzählten Seiten gehen einem an die Nieren und zu Herzen. Hoffnung führen sie keine im Vorrat, Liebe schon. ("Neue Zürcher Zeitung")
Ein Meisterwerk. Szczepan Twardoch hat große Literatur geschaffen, erschütternde, ja radikale Poesie. ("NDR Kultur")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2020

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/4 cm

Gewicht

513 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Królestwo

Übersetzt von

Olaf Kühl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0073-1

Herstelleradresse

Rowohlt Berlin
Neue Promenade 5
10178 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    5/5

    10.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Überwältigend

    Überwältigend, in Sprache und Erzählkunst gleichermassen. Mitgerissen vom Grauen, den Mensch, gnadenlos auf das Wesentliche reduziert beobachtend, muss man sich dabei selbst beobachten.

  • Bewertung

    5/5

    26.10.2020

    eBook (ePUB 3)

    Eine Saga

    Diese Buch ist sozusagen die Folge von "Der Boxer" und ich meine es hilft "Der Boxer" zuerst zu lesen, um die Geschichte besser zu verstehen. Der Stil der zwei Bücher ist verschieden, die Art und Weise meine ich. Im "Das schwarze Königreich" sind die Kapitel jeweils aus der Sicht der Hauptpersonen geschrieben, was sich in ihren Köpfen tut und sie kommen im "Der Boxer" alle vor. "Der Boxer" hat eher eine konventionellere Schreibweise und erzählt die Geschichte der jüdischen Mafia in Warschau vor dem 2. Weltkrieg. Ich finde man hat bei Twardoch eine gutes Einfühlungsgefühl und kann diese traurige Geschichte der Juden in Warschau voll nachempfinden. Der Schluss des Buches bleibt offen, was eine dritte Folge zulassen würde. Wir werden sehen ob es so ist... Ich empfehle dieses Buch trotz Gewalt und Fragwürdigkeit der Menschen während einem Krieg. Merci René

  • Bewertung

    3/5

    25.09.2020

    eBook (ePUB 3)

    Ungewöhnlich ...

    Keine leichte Kost, was der polnische Autor Twardoch da vorlegt. Inhaltlich genau so wenig wie sprachlich. Das Grauen des Lebens und Sterbens im Warschauer Ghetto, beschrieben in einer eigenwilligen Sprache, so hat der Autor das Wort "hiermals" (als Gegenstück zu "damals") nach eigenem Bekunden speziell für den Roman erfunden. Die Sprache verleiht dem Roman etwas unwirkliches, fast traumhaftes. Ich bin zwiegespalten - einerseits ein bemerkenswertes Buch über ein wichtiges Thema. Andererseits irritiert mich die künstlerische Überhöhung des Ganzen durch die sprachliche Gestaltung. Sollte ein Autor, der (natürlich) nicht dabei war, sich auf diese Art äußern dürfen? Ist das nicht irgendwie respektlos? Auch wenn Twardoch viel recherchiert und mit seinem fast 100-jährigen Großvater gesprochen haben mag, bleibt er doch einer, der das, wovon er schreibt, nicht miterlebt hat und nie wird nachempfinden können. (Wie wir alle heute, wofür wir sehr dankbar sein sollten!) Und dann so "allwissend" zu schreiben, das kommt mir merkwürdig vor. Aber lesen Sie ruhig selbst und bilden Sie sich eine eigene Meinung!

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Unsere Meinungen

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    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In Ruinen

    Einst hatte er ein ganzes Reich unter sich: Jakub Shapiro war Boxer, Mörder, gefürchtetes Gesicht der jüdischen Unterwelt. Doch dieses Reich liegt seit dem Angriff der Deutschen in Trümmern; aus dem stets furchtlos nach vorne gewandten Kämpfer wurde ein Flüchtling, der im Chaos des Warschauer Ghettos um sein Leben ringt und sich von einem Versteck ins nächste rettet. Abwechselnd lässt Szczepan Twardoch zwei Stimmen zu Wort kommen: Ryfka, die Geliebte und David, den Sohn des Protagonisten. In ihren Erzählungen setzt sich nach und nach collageartig ein Bild von Schrecken, Angst und Hoffnung, dem Krieg zwischen Armeen im Großen und menschlichen Abgründen im Kleinen zusammen. „‚Jemand muss Warschau verteidigen…’, sagte er schließlich. Das ist meine Stadt.’“ Doch wie weit ist jeder Einzelne von ihnen bereit über seine eigenen körperlichen wie moralischen Grenzen zu gehen, um das zu beschützen, was ihm am meisten am Herzen liegt? Zwischen 1939 und 1945 spannt dieser Roman ein bedrückendes Panorama auf und begleitet seinen zentrale Figuren bis an die Punkte, wo sie für sich ein Ende oder einen neuen Anfang finden. Der polnische Ausnahmeautor kontrastiert dabei die düsteren Abgründe der Geschehnisse die er schildert mit einer poetisch kunstvollen Sprache, in die er sie verpackt. Beides verstärkt einander und wird im späteren Verlauf des Romans immer weiter ins Extrem getrieben, bis alles seinen Höhepunkt im abschließenden, gleichermaßen schockierenden wie berührenden Kapitel des Buches findet. „Das schwarze Königreich“ setzt zwar direkt dort an, wo das zwei Jahre zuvor erschienene „Der Boxer“ endete, jedoch baut Twardoch genügend Rückblenden und zusätzliche Erläuterungen ein, um das neue Buch ohne zwingende Vorkenntnisse lesbar zu halten – allerdings sei literarisch der Vorgänger mehr als empfohlen, ganz gleich, ob vor- oder nachher gelesen. Reiche die untergehen, Menschen, die sich in ihren Ruinen bewegen und alle hoffen, dass es für sie ein besseres Morgen geben wird – düster und eindrucksvoll.
  • Zum Bewerterprofil von Rainer Kleinferchner

    Rainer Kleinferchner

    Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

    Buchhändler*in

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    3/5

    06.06.2021

    eBook (ePUB 3)

    Düster und mitreissend zugleich

    Ein dunkles Kapitel Zeitgeschichte, tiefgründige Charaktere und ein Plot, der in vielen Rückblicken aus verschiedenen Sichtweisen den Überlebenskampf polnischer Juden unter der deutschen Besatzung erzählt. Düster und mitreissend zugleich, wenn auch teilweise etwas zäh zu lesen.

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