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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Ilka Teichmüller

Spieldauer

12 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.04.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

226

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

4251703507969

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Ilka Teichmüller

Spieldauer

12 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.04.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

226

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

4251703507969

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  • Katharina

    aus Sülzetal

    5/5

    27.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es zieht einen in den Bann

    Ich habe es als hörbuch gehört und mich vorher nicht informiert. Ich war auf einem Mal an den Orten meiner Kindheit. Ich habe oft Urlaub im Thüringerwald gemacht. Das erste Mal den rennsteig bin ich im 1999 gegangen. Ich bin fasziniert, ich werde es mir definitiv noch als Buch holen und es noch einmal lesen.

  • Bewertung

    aus Vitzenburg

    5/5

    11.06.2021

    eBook (ePUB)

    Was uns erinnern lässt

    Als Milla auf der Suche nach einen „Lost Place“ mitten im Thüringer Wald einen überwucherten Keller entdeckt, kann sie es kaum glauben. Es mutet ihr wie ein eingefrorenes Bild aus der Vergangenheit an. Geschirr steht neben selbst eingekochter Marmelade im Regal, sogar die Pumpe funktioniert noch. In einem alten Schulheft stößt Milla auf den Namen Christine Dressel. Ihre Neugier ist geweckt und so sucht sie eben jene Christine und nimmt Kontakt zu ihr auf. Was sie dabei erfährt, ist ein Stück DDR-Geschichte, den ich nur im Ansatz so kannte. Mein Opa stammt selbst aus der Nähe von Sonneberg und so waren mir Begriffe wie Sperrzone, Grenzstreifen und Passierschein für diesen Teil der DDR schon geläufig. Dies nun aber anhand der fiktiven Familie Dressel zu lesen, fand ich sehr informativ und spannend. In zwei Zeitsträngen führt Kati Naumann den Leser durch ihre Geschichte. Mir persönlich hat der Strang in der Vergangenheit richtig gut gefallen. Hier lernt man die Familie Dressel kennen, die in eben jener Sperrzone lebt, irgendwo zwischen den Welten, nicht im Westen, aber auch nicht ganz im Osten. Abgeschieden inmitten des Tiefen des Thüringer Waldes ist ihr Leben gekennzeichnet von der Natur, ständigen Kontrollen und Schikanen durch Grenzer und Stasi und ganz entscheidend dem Zusammenhalt innerhalb der Familie. Ist ihr Hotel zunächst Heim für Erholungssuchende und während des Krieges ein Lager für die Kinderlandverschickung hoffen die Dressel nach dem Krieg auf einen Neustart als Hotel. Doch die Lage mitten im Thüringer Wald, direkt am Rennsteig und damit an der Grenze wird ihnen zum Verhängnis. 1977 wird die Familie zwangsumgesiedelt und die Zeit spaltet sich in ein Davor und ein Danach. Im zweiten Erzählstrang steht Milla im Vordergrund. Zunächst ist sie begeistert, dass sie diesen Keller entdeckt hat und will damit ihren Instagram-Account populärer machen. Doch bald ist sie mittendrin in der Geschichte um Familie Dressel und findet so auch ein Stück weit zu sich selbst. Mit Milla bin ich allerdings erst im Laufe der Geschichte warm geworden. Schien sie mir zunächst völlig abgehoben, hat sich dies im Handlungsverlauf zwar geändert, trotzdem hat mich die Familiengeschichte der Dressels sehr viel mehr gepackt. Dazu hat der bildhafte und lebendige Schreibstil der Autorin viel beigetragen und so konnte ich die Geschichte sehr intensiv miterleben. Die Charaktere sind aus meiner Sicht authentisch beschrieben und detailliert ausgearbeitet, so dass man sich mit ihnen identifizieren kann. Gerade die Frauen der Familie Dressel haben mich mit ihrer Stärke beeindruckt. Trotz aller Repressalien haben sie immer Mittel und Wege gefunden, ihren Leben auch gute Seiten abzugewinnen. Sehr gern vergebe ich fünf Sterne und eine Kauf- und Leseempfehlung.

  • Sabrina Schneider

    5/5

    10.05.2021

    eBook (ePUB)

    faszinierende Familiengeschichte um einen geheimnisvollen Lost Place.

    Dies war mein zweiter Titel von Kati Naumann zu dem ich gegriffen habe um meine Ostalgie zu befriedigen. Ich kam durch historisch wertvolle Zeitsprünge von Gegenwart und Vergangenheit ab 1946 - 77 die in den Kapiteln deutlich gekennzeichnet waren voll auf meine Kosten. In der Gegenwart sind Millas Hobby Lost Places und im Thüringer Wald stösst sie auf eine geheimnisvolle Falltür im Grenzgebiet zwischen dem damaligen amerikanischen und sowjetischen Sektor. Dahinter verbirgt sich eine spannende, 40 Jahre alte faszinierende Familientragödie der Dressels. Milla spürt Andreas und Christine Dressel auf und rührt damit alte Wunden auf die uns auf eine Zeitreise in die jungen DDR Jahre führen. Christine lässt sich nach anfänglicher Skepsis auf Milla ein, öffnet sich und nimmt uns mit in ihre Vergangenheit, dabei lässt sie vor unseren Augen eine bunte fast sorglose Welt zwischen Ost und West entstehen. Der Alltag der ganzen Familie Dressel wird warmherzig transportiert und die verschiedenen wichtigen Charaktere haben sympathische Ecken und Kanten was sie authentisch erscheinen lässt. Der gut verständliche Schreibstil und ein Erzählstil der trotz düsterer Zeit ein farbenfrohes, detailliertes Bild entstehen lässt konnte mich absolut überzeugen. Beide Stränge sind gleichermaßen interessant und ergeben zusammen eine homogene Geschichte die nachvollziehbar und mitreissend ist. Das Ende hatte noch eine überraschende Wendung zu bieten und das alles zusammen ließ mich zufrieden mit dem Buch zurück. Von mir gibt es 5 grossartige ostalgische Sterne und ich werde weiterhin Bücher von Kati Naumann lesen.

  • Leseratte-Y

    5/5

    24.03.2021

    eBook (ePUB)

    spannende Familiengeschichte

    Milla ist auf der Suche nach einem „Lost Place“ oder besser gesagt nach ihrem. Endlich glaubt sie ihn gefunden zu haben – tief mitten im Wald, nahe der ehemaligen Grenze - in der ehemaligen Sperrzone der DDR. Doch es fühlt sich nicht an wie ein Lost Place … denn wo ein Keller ist, da müsste doch früher auch ein Haus gewesen sein? Sie wird neugierig und geht auf die Suche nach der Geschichte zu diesem … und wird fündig. In was für eine Geschichte, in was für eine Familie ist sie hier herein geraten …. In „Was uns erinnern lässt“ erzählt Kati Naumann die Geschichte der Familie Dressel und das sehr anschaulich und fesselnd. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig. Sie erzählt in zwei Zeitsträngen – in der Gegenwart und dem Aufarbeiten der Geschichte und in der Vergangenheit - dem Erleben der Geschichte der Familie Dressel … wie ist es ihnen ihm zweiten Weltkrieg ergangen, was haben die Nachkriegsjahre für Erlebnisse gebracht und vor allem was hat es mit den Geschehnissen im Jahr 1977 auf sich. Durch diesen Wechsel wird die Spannung hoch gehalten. Mir fiel es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Ich finde das Thema sehr gut umgesetzt. Wer ein bisschen mehr zu den Geschehnissen im Grenzgebiet der ehemaligen DDR erfahren möchte ist hier gut aufgehoben. Definitiv eine Empfehlung von mir.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    06.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Stück deutsche Geschichte

    Wer einmal ein Stück deutsche Geschichte erleben möchte ist hier genau richtig. Ein alter Keller voller Vorräte ( Marmelade und eingemachtes Obst aus den 70 er Jahren,...),aber ohne das dazugehörige Haus macht Milla stutzig. Hat sie endlich ihren Löst Place gefunden? Der Keller lässt sie nicht mehr los. Wo ist das Haus darüber? Und wer hat darin gelebt? In einem zweiten Erzählstrang wird die Geschichte der Familie Dressel erzählt, die das Hotel Waldeshöh im Thüringer Wald betreiben. Es beginnt im letzten Kriegsjahr, als im Hotel Kinder aus der Kinderland Verschickung untergebracht werden und erzählt danach wie es sich in der DDR weiterentwickelte. Das Hotel hätte nämlich einen besonderen Standort, es lag im Sperrbezirk, da es nahe der Grenze war. Im Roman wechseln sich die Zeiten immer wieder ab und so erfahren wir die Geschichte sowohl aus Rückblenden, als auch durch die Erinnerungen der Charaktere. Mir gefällt die Abwechslung sehr gut, die Rückblenden fand ich persönlich etwas besser, ich könnte mich sehr gut in die Familie hineinversetzen. Was uns erinnern lässt hat mir ein Stück unserer Vergangenheit auf sehr unterhaltsame Art näher gebracht.

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