Produktbild: Was uns erinnern lässt

Was uns erinnern lässt Roman | Fauenunterhaltung trifft auf historische Fakten | Lost Places und ihre Geheimnisse | Familienroman | deutsch-deutsche Geschichte

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47045

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.01.2021

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/3,5 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95967-570-3

Beschreibung

Rezension

»„Was uns erinner lässt" ist sowohl ein guter Roman als auch gute Historie.«

Produktdetails

Verkaufsrang

47045

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.01.2021

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/3,5 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95967-570-3

Herstelleradresse

HarperCollins
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

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  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    06.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Stück deutsche Geschichte

    Wer einmal ein Stück deutsche Geschichte erleben möchte ist hier genau richtig. Ein alter Keller voller Vorräte ( Marmelade und eingemachtes Obst aus den 70 er Jahren,...),aber ohne das dazugehörige Haus macht Milla stutzig. Hat sie endlich ihren Löst Place gefunden? Der Keller lässt sie nicht mehr los. Wo ist das Haus darüber? Und wer hat darin gelebt? In einem zweiten Erzählstrang wird die Geschichte der Familie Dressel erzählt, die das Hotel Waldeshöh im Thüringer Wald betreiben. Es beginnt im letzten Kriegsjahr, als im Hotel Kinder aus der Kinderland Verschickung untergebracht werden und erzählt danach wie es sich in der DDR weiterentwickelte. Das Hotel hätte nämlich einen besonderen Standort, es lag im Sperrbezirk, da es nahe der Grenze war. Im Roman wechseln sich die Zeiten immer wieder ab und so erfahren wir die Geschichte sowohl aus Rückblenden, als auch durch die Erinnerungen der Charaktere. Mir gefällt die Abwechslung sehr gut, die Rückblenden fand ich persönlich etwas besser, ich könnte mich sehr gut in die Familie hineinversetzen. Was uns erinnern lässt hat mir ein Stück unserer Vergangenheit auf sehr unterhaltsame Art näher gebracht.

  • Jasika

    4/5

    17.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Thüringen in der Gegenwart:…

    Thüringen in der Gegenwart: Milla ist Mitte 30 und immer auf der Suche nach noch unentdeckten "Lost Places". In einem Waldgebiet beim Rennsteig in Thüringen entdeckt sie einen alten Keller. Darin noch völlig unversehrt Schränke mit Hotelgeschirr, Marmeladengläser und alte Schulhefte zweier Kinder, Christine und Andreas. Milla ist fasziniert und möchte heraus finden, was damals geschehen ist und warum das Hotel nicht mehr existiert. Thüringen in der Vergangenheit: Johanna, ihre Schwiegermutter und Arno Dressel wohnen mit ihren Kindern Werner und Elvira in einem schönen Hotel am Rennstall. Einst kamen vornehme Gäste zum Wandern und Erholen, aber seit dem Krieg kommen keine Gäste mehr. Die Kinder genießen trotz der besonderen Umstände eine unbeschwerte Kindheit in den weiten Wäldern, genießen den Duft und das Rauschen des Waldes immer in der Hoffnung, das Hotel bald wieder in Betrieb nehmen zu können. Doch das Regime der DDR erschwert ihnen immer mehr das Leben. So nah an der innerdeutschen Grenze sind sie oft der Willkür der Soldaten ausgesetzt. Nachts hören die das Gebell der Hunde und immer auch Schüsse. Aber sie lieben ihre Heimat mitten im Wald und wollen nicht aufgeben. Bis am 02. Juli 1977 etwas geschah was die Zukunft der Familie für immer verändert! Die Dressels wurden zwangsumgesiedelt und mussten Haus, Grund und Wald abgegeben. Das Leben teilte sich plötzlich in "davor" und "danach". Ein Antrag auf Rückübertragung nach der Wende brachte keinen Erfolg, angeblich hätten die Dresslers eine Entschädigung erhalten. Milla beginnt zu recherchieren und möchte der Familie helfen ihren Grund und Boden wieder zurück zu erhalten. Das prächtige Hotel gehört zur DDR und liegt mitten im 5 km breiten Sperrgebiet bzw. genauer im 500 breiten Schutzstreifen, der nur mit Erlaubnis zu betreten war. In Wanderkarten wurde die Gegend nicht mehr eingezeichnet. Niemand verirrte sich mehr hin. Freunde und weitere Familienmitglieder durfte ausschließlich mit Passierschein in diese einsame Gegend. Doch die Familie Dressel hat die Hoffnung nie aufgegeben, eines Tages das prächtige Hotel wieder betreiben zu können. Der Roman wird abwechselnd aus der Vergangenheit und der Gegenwart erzählt. Vor allem der Erzählstrang der Vergangenheit war stark, berührend und lebendig erzählt. Der Erzählstrang um Milla hatte seine Schwächen und leider teilweise auch Längen. Die Geschichte und das Schicksal der Familie hat mich berührt. "Milla beobachtete Christine, die sich an all diesen Dingen, die einen Geschichte hatten, festhielt. " (Zitat, Kap. 9) "Erinnern geht gut zusammen, aber vergessen kann man wohl nur allein." Fazit: Ein Stück der deutschen Geschichte lebendig und berührend erzählt!

  • Katharina

    aus Sülzetal

    5/5

    27.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es zieht einen in den Bann

    Ich habe es als hörbuch gehört und mich vorher nicht informiert. Ich war auf einem Mal an den Orten meiner Kindheit. Ich habe oft Urlaub im Thüringerwald gemacht. Das erste Mal den rennsteig bin ich im 1999 gegangen. Ich bin fasziniert, ich werde es mir definitiv noch als Buch holen und es noch einmal lesen.

  • Bewertung

    aus Vitzenburg

    5/5

    11.06.2021

    eBook (ePUB)

    Was uns erinnern lässt

    Als Milla auf der Suche nach einen „Lost Place“ mitten im Thüringer Wald einen überwucherten Keller entdeckt, kann sie es kaum glauben. Es mutet ihr wie ein eingefrorenes Bild aus der Vergangenheit an. Geschirr steht neben selbst eingekochter Marmelade im Regal, sogar die Pumpe funktioniert noch. In einem alten Schulheft stößt Milla auf den Namen Christine Dressel. Ihre Neugier ist geweckt und so sucht sie eben jene Christine und nimmt Kontakt zu ihr auf. Was sie dabei erfährt, ist ein Stück DDR-Geschichte, den ich nur im Ansatz so kannte. Mein Opa stammt selbst aus der Nähe von Sonneberg und so waren mir Begriffe wie Sperrzone, Grenzstreifen und Passierschein für diesen Teil der DDR schon geläufig. Dies nun aber anhand der fiktiven Familie Dressel zu lesen, fand ich sehr informativ und spannend. In zwei Zeitsträngen führt Kati Naumann den Leser durch ihre Geschichte. Mir persönlich hat der Strang in der Vergangenheit richtig gut gefallen. Hier lernt man die Familie Dressel kennen, die in eben jener Sperrzone lebt, irgendwo zwischen den Welten, nicht im Westen, aber auch nicht ganz im Osten. Abgeschieden inmitten des Tiefen des Thüringer Waldes ist ihr Leben gekennzeichnet von der Natur, ständigen Kontrollen und Schikanen durch Grenzer und Stasi und ganz entscheidend dem Zusammenhalt innerhalb der Familie. Ist ihr Hotel zunächst Heim für Erholungssuchende und während des Krieges ein Lager für die Kinderlandverschickung hoffen die Dressel nach dem Krieg auf einen Neustart als Hotel. Doch die Lage mitten im Thüringer Wald, direkt am Rennsteig und damit an der Grenze wird ihnen zum Verhängnis. 1977 wird die Familie zwangsumgesiedelt und die Zeit spaltet sich in ein Davor und ein Danach. Im zweiten Erzählstrang steht Milla im Vordergrund. Zunächst ist sie begeistert, dass sie diesen Keller entdeckt hat und will damit ihren Instagram-Account populärer machen. Doch bald ist sie mittendrin in der Geschichte um Familie Dressel und findet so auch ein Stück weit zu sich selbst. Mit Milla bin ich allerdings erst im Laufe der Geschichte warm geworden. Schien sie mir zunächst völlig abgehoben, hat sich dies im Handlungsverlauf zwar geändert, trotzdem hat mich die Familiengeschichte der Dressels sehr viel mehr gepackt. Dazu hat der bildhafte und lebendige Schreibstil der Autorin viel beigetragen und so konnte ich die Geschichte sehr intensiv miterleben. Die Charaktere sind aus meiner Sicht authentisch beschrieben und detailliert ausgearbeitet, so dass man sich mit ihnen identifizieren kann. Gerade die Frauen der Familie Dressel haben mich mit ihrer Stärke beeindruckt. Trotz aller Repressalien haben sie immer Mittel und Wege gefunden, ihren Leben auch gute Seiten abzugewinnen. Sehr gern vergebe ich fünf Sterne und eine Kauf- und Leseempfehlung.

  • Sabrina Schneider

    5/5

    10.05.2021

    eBook (ePUB)

    faszinierende Familiengeschichte um einen geheimnisvollen Lost Place.

    Dies war mein zweiter Titel von Kati Naumann zu dem ich gegriffen habe um meine Ostalgie zu befriedigen. Ich kam durch historisch wertvolle Zeitsprünge von Gegenwart und Vergangenheit ab 1946 - 77 die in den Kapiteln deutlich gekennzeichnet waren voll auf meine Kosten. In der Gegenwart sind Millas Hobby Lost Places und im Thüringer Wald stösst sie auf eine geheimnisvolle Falltür im Grenzgebiet zwischen dem damaligen amerikanischen und sowjetischen Sektor. Dahinter verbirgt sich eine spannende, 40 Jahre alte faszinierende Familientragödie der Dressels. Milla spürt Andreas und Christine Dressel auf und rührt damit alte Wunden auf die uns auf eine Zeitreise in die jungen DDR Jahre führen. Christine lässt sich nach anfänglicher Skepsis auf Milla ein, öffnet sich und nimmt uns mit in ihre Vergangenheit, dabei lässt sie vor unseren Augen eine bunte fast sorglose Welt zwischen Ost und West entstehen. Der Alltag der ganzen Familie Dressel wird warmherzig transportiert und die verschiedenen wichtigen Charaktere haben sympathische Ecken und Kanten was sie authentisch erscheinen lässt. Der gut verständliche Schreibstil und ein Erzählstil der trotz düsterer Zeit ein farbenfrohes, detailliertes Bild entstehen lässt konnte mich absolut überzeugen. Beide Stränge sind gleichermaßen interessant und ergeben zusammen eine homogene Geschichte die nachvollziehbar und mitreissend ist. Das Ende hatte noch eine überraschende Wendung zu bieten und das alles zusammen ließ mich zufrieden mit dem Buch zurück. Von mir gibt es 5 grossartige ostalgische Sterne und ich werde weiterhin Bücher von Kati Naumann lesen.

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