Produktbild: Burgund

Burgund Das verschwundene Reich

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.03.2020

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

656 (Printausgabe)

Dateigröße

8847 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Andreas Ecke

Sprache

Deutsch

EAN

9783406749285

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

16.03.2020

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

656 (Printausgabe)

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8847 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Andreas Ecke

Sprache

Deutsch

EAN

9783406749285

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  • Bewertung

    5/5

    30.06.2020

    eBook (ePUB)

    Aultre naray

    Bart van Loo beleuchtet die hochkulturelle Zeit des burgundischen Reiches mit Schwerpunkt des jüngeren Hauses Valois. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise in den Glanz, die Pracht und das Scheitern der Burgunder am Vorabend der Renaissance. Bis heute können wir die Spuren in Kunst, Schriftstellerei, Theologie/Philosophie und Staatstheorie und -praxis bestaunen, die es ohne Philipp dem Kühnen und Philipp dem Guten so nicht geben würde. Grandios von van Loo erzählt!

  • Bewertung

    5/5

    24.06.2020

    eBook (ePUB)

    Burgund - Wo liegt das eigentlich?

    Das sollte eine einfach zu beantwortende Frage sein, ist es aber nicht. Das Buch informiert den interessierten Leser nicht nur über das Herrschaftsgebiet, angefangen beim germanischen Volksstamm der Burgunden bis zum letzten Herzog, sondern erfasst auch den kulturellen oft von Protz und Inszenierung geprägten Aspekt. van Loo schreibt flüssig und fesselnd und es ist eine Freude, die Vergangenheit beim lesen wieder aufleben zu lassen. Ein wirklich empfehlenswertes Sachbuch!

  • Florian Berger

    5/5

    24.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Phänomen Burgund lebhaft beschrieben

    Ein sehr gut lesbares Buch, über die Geschichte von Burgund. Meine Augen sind durch die 577 Seiten Volltext geflogen wie bei kaum einem anderen Buch! Die zahlreichen Beigaben wie Bildertafeln, dynastische Diagramme und Karten haben sehr geholfen den Inhalt des Buches besser einzuordnen. Ich kann definitiv eine Empfehlung geben!

  • Juti

    aus HD

    5/5

    05.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Meisterwerk mit falschem…

    Meisterwerk mit falschem Titel 2025 beginne ich mit einem Ziegelstein aus dem Jahr 2019. Es lag noch auf meinem Nachttisch wegen einer ausgefallenen Reise nach Burgund. Doch mit dem heute Frankreich einverleibten Herzogtum um Dijon und Umgebung sowie der Grafschaft um Besancon hat dieses Geschichtswerk wenig zu tun: Es geht um die burgundischen Herrscher Flanderns und der Niederlande. Das Buch beginnt in der Spätantike, als Chlodwig sich taufen ließ und dem Ausspruch: v„Gallien ist ein eiskaltes Bad wert“, was später Heinrich IV. in „Paris ist eine Messe wert“ umtaufte (33f). Chlodwig half der Kirche sehr, den nebeneinander bestanden unterschiedliche christliche Lehren, die die anderen als Irrlehren betrachtete (37). Das alles ist nur Vorbemerkung. Los gehts 1302 als der Löwe von Flandern eine wichtige Schlacht gegen die Franzosen gewann. Auf S.269 beginnt ein Exkurs mit den Einwohnerzahlen der Städte Flanderns. Sie hatte 30 bis 50.000 Einwohner. Auch das Herzogtum Geldern kommt nicht zu kurz: 1388 schrieb er auf Papier, nicht Pergament, dem französischen König Karl VI. und forderte ihm zum Duell heraus. Richard II. bezeichnete er als König von England und Frankreich (166). Warum Karl den Provinzfürsten angriff, ist dennoch nicht klar: „Man lässt getrost einen Adler entkommen, um eine Gans zu fangen.“ (168) Karl der Kühne lebte nach dem Motto: „ Ich werde lieber gehasst als verachtet.“(453) Im Jahr 1472 eroberte er das Herzogtum Geldern, weil Sohn Adolf seinen Vater Arnold von Egmond gefangen nahm und der Papst mit Karl einen Schiedsrichter entsandte, der gleich das ganze Land eroberte. (456) An Neuss ist der Tollkühne dann später gescheitert. Die Nichte Philipp des Guten Elisabeth von Burgund heiratete übrigens ihren Cousin Johann von Kleve. Der Kindermacher soll 6 eheliche und 63 uneheliche Kinder gezeugt haben. (382) Philipp schrieb ein Buch Cent nouvelles nouvelles mit erotischen Kurzgeschichten ähnlich dem Decamerone, das den Schriftseller Jan Doesborch zum Werk „Der Betrug der Frauen“ inspirierte (409). Maler stachelten mit 4 Bilder im Brüsseler Rathaus die alte Hauptstadt Löwen an (424), heute Kopien im historischen Museum Bern. Neben der Geschichte kann das Buch auch als Reiseführer gelesen werden. In Cluny gab es ein prachtvolles Benediktinerkloster, in Citeaux wurde 1098 das erste Zisterzienserkloster gegründet. Im Dorf Leulinghen verlief die Grenze zwischen England und Frankreich mitten durch die Pfarrkirche. Eine Tür war englisch, eine französisch. (181) In Chapmol kann man noch den Mosesbrunnen bestaunen, in Dijon des Musee des Beaux-Arts mit mittelalterlicher Kunst (189), in Lille das Hospice Cióntesse (283), im Anwesen von Hesdin hat Margarete Philipp den Kühnen geheiratet, ein Märchenhochzeit (303), in Mechelen im Stadtpalast wurde auch ein Museum eröffnet, ebenso in der königlichen Bibliothek in Brüssel. Sehenswert ist auch der Marktbrunnen in Olen in der Provinz Antwerpen (572) Historisch wichtig ist Brücke von Monterrau, wo Johann Ohnefurcht in einem Hinterhalt mit dem französischem König ermordet wurde. Im alten Herzogtum Burgund sieht man heute noch das Hotel-Dieu von Beaune, das schönste Krankenhaus Westeuropas. (375) Im Museum der Schönen Künste in Antwerpen hängt das Bild Madonna von Melun für das die Mätresse Agnes Sorel Modell gestanden hat. Ein umfangreiches Buch, das 5 Sterne verdient hat. Zitate: Fruchtbare Mutter, sei gegrüßt! Deine Brüste, voll und glatt, wölben noch ohne Scham dein Kleid; zeigst voller stolzer Heiterkeit dein Leib, der Burgund geboren hat. (Liliane Wouters: Mere Flandre 74) Die Gojim halten es für gut, auf den Märkten und Plätzen der Stadt und in allen Winkeln ihrer Häuser Prostituierte zu platzieren, als wollten sie sich dadurch vor einer schweren Sünde bewahren, nämlich vor einem Verhältnis mit einer verheirateten Frau. (Rabbi Judah Mintz aus Brügge,86) Auf Bitten von Johannes XXII. verfasste der Franziskaner Alvarus Pelagrus 1330 ein Traktat, in dem er die einhundertzwei (!) Unzulänglichkeiten der Frau aufzählte. (281) In allem habe ich Ruhe gesucht und nicht gefunden, außer in einem Winkel mit einem Buch. Thomas von Kempen (378) Vor der Erfindung des Buchdrucks wäre die Reformation eine bloße kleine Spaltung, eine Irrlehre ohne nachhaltige Folgen geblieben; die Buchdruckerei hingegen macht sie zur Revolution. (Victor Hugo 480)

  • Bewertung

    5/5

    11.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr detailliert und informativ

    Eine sehr gute Lektüre mit sehr vielen Details. Die Geschichte Burgunds und ihrer Protagonisten hut in den Zusammenhang gesetzt. Der Erzählstil ist fließend sodass man sich gut in die historischen Zusammenhänge herein versetzen kann. Klare Leseempfehlung.

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Bewertungen (14)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ralf Rother

    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erzählte Geschichte

    Ich möchte mich dem Resümee der Besprechung von Andreas Kilb in der FAZ weitgehend anschließen, der ich dem Hinweis zum Buch verdanke. Bart van Loo hat mit seinem Buch "Burgund. Das verschwundene Reich" ein sehr lesbares, kurzweiliges, spannend geschriebenes und umfangreiches Buch geschrieben. Er kann als Historiker und Wissenschaftsjournalist auf ein fundiertes Wissen und auf ein weites Feld historischer und archäologischer Forschungen zurückgreifen. Allerdings hält sich Bart van Loo nicht mit komplexen und diffizilen Problemen und Fragestellungen der Kunst- und Geschichtswissenschaften auf. Auseinandersetzungen mit Methoden und Theorien der Interpretation von historischen Ereignissen, Konstellationen und Begriffen fehlen weitgehend. So entfaltet er in seinem Buch eine historische Betrachtung des Burgunder Reiches entlang großer Ereignisse, überlieferten Schilderungen, bedeutsamen Vorkommnissen, Episoden und Anekdoten. Einerseits ist die Lektüre recht spannend und faktenreich, andererseits bleibt sie gedankenarm und nicht herausfordernd. Ich schloss meine Burgund-Lektüre nach Mischa Meiers Buch "Geschichte der Völkerwanderung" an, die sich dem wunderbar anschließen ließ. Der Beginn der Burgund-Lektüre setzt mit den "Einfall" der Hunnen Attilas ein, auf den Mischa Meier in seiner komplexen Darstellung der "Völkerwanderung" auch zu sprechen kam.
  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    4/5

    12.04.2020

    eBook (ePUB)

    Eine Region im Herzen Europas

    Zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich lag Burgund. Seine Geschichte reicht von der Antike bis in die Frühe Neuzeit. Seine Herrscher trugen klingende Beinamen wie der Kühne, Ohnefurcht, oder der Gute. Burgund steht für Hochkultur und höfisches Leben, Handel und Rittertum. Es war kurz davor, vom Herzogtum zum Königtum aufzusteigen und sich als drittes kontinentales Reich, neben Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich zu etablieren – doch es sollte nicht sein. Das burgundische Reich ist untergegangen, doch sein Vermächtnis ist noch heute sichtbar. (Siehe auch: Schilling, Karl V.)

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