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Das Haus der Frauen

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

951

Gesprochen von

Andrea Sawatzki + weitere

Spieldauer

5 Stunden und 41 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.02.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

99

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732417827

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

951

Gesprochen von

Spieldauer

5 Stunden und 41 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.02.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

99

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732417827

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • gst

    aus Pirna

    5/5

    18.12.2020

    Hörbuch-Download

    Starke Frauen

    Solène ist, dem Wunsch der Eltern folgend, Anwältin. Nach einem verlorenen Prozess hat sich ihr Klient das Leben genommen. Ganz schnell - vor ihren Augen - sprang er aus dem Fenster. Das kann sie nicht verwinden und landet in einer tiefen Depression. Ein Psychiater rät ihr, um wieder Boden unter den Füßen zu bekommen, sich nach einem Ehrenamt umzuschauen; sich für andere einzusetzen. Da sie als Kind davon geträumt hat, eines Tages Schriftstellerin zu werden, entscheidet sie sich öffentliche Schreiberin in einem Pariser Frauenhaus zu werden. Dort lernt sie die unterschiedlichsten Schicksale kennen. In einem weiteren Erzählstrang wird Blanche Peyron vorgestellt. Sie war vor knapp 100 Jahren diejenige, die das Haus trotz vieler Schwierigkeiten ins Leben rief. Hier werden zwei Frauen vorgestellt, die unterschiedlicher nicht sein können. Die moderne Solène ist sehr angepasst und tut immer das, was von ihr verlangt wird. Ihr geringes Selbstwertgefühl steht ihr überall im Wege. Blanche dagegen weiß genau, was sie will. Sie mobilisiert alle ihr zur Verfügung stehenden Kräfte und kämpft für ihren Traum. Was die beiden verbindet ist der Wunsch nach einer besseren Welt. Dies ist der zweite Roman von Laetitia Colombani über starke Frauen. Die 1976 in Bordeaux geborene Tochter einer Bibliothekarin arbeitete als Schauspielerin, führte in mehreren Filmen Regie und schrieb Drehbücher, bevor sie 2017 ihren ersten Roman „Der Zopf“ herausbrachte. Dieser wurde in mehrere Sprachen übersetzt und ist preisgekrönt. Ich durfte „Das Haus der Frauen“ als Hörbuch genießen. Andrea Sawatzki und Ruth Reinecke lesen mit ihren angenehmen Stimmen den Roman so mitfühlend, dass ich alles um mich herum vergessen konnte. Selten bin ich mit einem Hörbuch so genussvoll in eine andere Welt abgetaucht.

  • Bewertung

    4/5

    25.07.2021

    Hörbuch-Download

    Zufluchtsort für Frauen

    Laetitia Colombani verknüpft in ihrem Roman "Das Haus der Frauen" das Leben der Blanche Peyron, eine heute vergessene Vorkämpferin für Frauen, die 1926 in Paris mit dem "Palais de la femme" den ersten Zufluchtsort für Frauen aus prekären Verhältnissen geschaffen hat, mit ihrer fiktiven Protagonistin Solène, einer gutsituierten Anwältin aus der Jetztzeit, die nach einem Burnout mit diesem ersten Frauenhaus in Paris in Berührung kommt. Solène, Tochter aus gutem Hause, wurde Anwältin, weil es der Wunsch ihrer Eltern war, die ebenfalls diesen Beruf ausübten. Es scheint , sie hat sich in ihrem Leben immer dem gefügt, was Andere von ihr erwarteten. Als sich ein Mandant nach einem verlorenen Prozess vor ihren Augen das Leben nimmt, ist Solène am Ende und versinkt in einer tiefen Depression. Ihr Psychologe rät ihr zu einem Ehrenamt, und als in dem Pariser Frauenhaus "Palais de la femme" ein/e öffentliche/r Schreiber/in gesucht wird, sagt sie zu. Schreiben aufzusetzen bedeutet keine allzu große Mühe für sie, ganz im Gegenteil, es bereitet ihr Freude. So kommt sie in Kontakt mit den Schicksalen von Frauen, die Armut , Vergewaltigung und Flucht erlebt haben, die sich aber und, das fand ich bemerkenswert, ihre Würde bewahrt haben. Der historische Teil des Buches, das Leben der Blanche Peyron und ihrem Mann Albin gefiel mir beonders. Ich fand ihn hervorragend recherchiert und sehr interessant. Blanche war eine zähe und sehr sture Frau, die ihr ganzes Leben den Ärmsten in ihrer Gesellschaft widmete . Als Offizierin der Heilsarmee gelang es ihr durch Spenden schließlich die immensen Kosten für ein leerstehendes palastähnliches Gebäude zusammenzubekommen ,um dort sagenhafte 700 Zimmer für bedürftige Frauen einzurichten. Solène's Geschichte war leider etwas kitschig und klischeelastig. Trotzdem berrührten mich die Lebensgeschchten der Bewohnerinnen und die Briefe, die sie sich von Solène erbaten. Gelesen wurde das Hörbuch abwechselnd von Andrea Sawatzki und Ruth Reinecke. Beide Sprecherinnen haben mir gut gefallen.

  • Herbstrose

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Ort der Zuflucht für Frauen

    Nach dem Freitod eines Mandanten erlitt die erfolgreiche Pariser Rechtsanwältin Solène einen Zusammenbruch – Burn-out diagnostizierten die Ärzte. Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus riet ihr Psychiater zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit, um anderen Menschen zu helfen und sich dabei wieder nützlich zu fühlen. Über eine Anzeige erhält sie eine Stelle im »Haus der Frauen«, in dem Obdachlose, Gestrandete, Flüchtlinge und misshandelte Frauen Unterschlupf gefunden haben. Dort soll Solène den Bewohnerinnen helfen, Briefe, Anträge oder Gesuche zu schreiben. Nach anfänglichem gegenseitigen Misstrauen wird sie im Kreis der Frauen aufgenommen - ihr Leben bekommt wieder einen Sinn. Sie beginnt sich für die Geschichte des Hauses und ihrer Begründerin, Blanche Peyron, zu interessieren … Laetitia Colombani, geb. 1976 in Bordeaux, ist eine französische Schauspielerin, Regisseurin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin. *„Der Zopf“ (La Tresse,* 2017) war ihr erster Roman, der 2019 im S. Fischer Verlag erschienen ist. Die Autorin erhielt dafür 2017 den Prix Ulysse und 2018 den Globe de cristal in der Kategorie „Bester Roman“. „Das Haus der Frauen“ (Les Victorieuses, 2019) folgte und war ebenso erfolgreich. Laetitia Colombani lebt in Paris. Das „Palais de la femme“ ist ein Gebäude im 11. Arrondissement von Paris. 1926 wurde es von dem Ehepaar Blanche und Albin Peyron erworben und der Heilsarmee überschrieben. Das Haus besteht aus 630 Räumen und beherbergt auch heute noch in Not geratene Mädchen und Frauen. Im Mittelpunkt dieses Romans stehen zwei Frauen aus unterschiedlichen Zeiten. Gekonnt verbindet die Autorin das Leben der historischen Persönlichkeit Blanche Peyron und der fiktiven Anwältin Solène in zwei Handlungssträngen, die ineinander übergreifen und zeigen, dass Frauen, die soziale Ungerechtigkeit und Gewalt erfahren haben, schon früher der Hilfe bedurften. Der Schreibstil ist sehr ansprechend und macht das Buch gut lesbar, wobei ich Solènes Entwicklung leicht vorhersehbar fand, während der historische Teil um Blanche für mich viel emotionaler und authentischer wirkte. Obwohl die persönlichen Schicksale der Frauen oft nur angedeutet werden, berühren sie doch tief und hinterlassen den Leser*in gedrückter Stimmung. Fazit: Ein warmherziges Buch mit historischem Hintergrund, das ich wärmstens empfehlen kann.

  • Alexandra Gruber

    aus Feuchtwangen

    5/5

    17.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das mir in Erinnerung bleiben wird

    Mit “Das Haus der Frauen “ von Laetitia Colombani hab ich ein Buch gelesen, das mir sicher im Gedächtnis bleiben wird. Die erfolgreiche Anwältin Solene kommt nicht damit zurecht, dass sich einer ihrer Mandanten das Leben genommen hat. Sie verfällt in eine Depression und weist sich selbst in eine Klinik ein. Wieder Zuhause weiß sie nichts mit sich anzufangen. Als Anwälte will sie jedenfalls nicht mehr arbeiten. Sie verkriecht sich in ihrer Wohnung, bis sie auf das Haus der Frauen stößt. Ein Frauenhaus, das in Paris von Blanche Peyron gegründet wurde. In diesem Haus wird jemand gesucht, der Briefe für diese Frauen schreiben kann. Mich hat sehr berührt, wie die Autorin in diesem Buch geschafft hat, verschiedene Kulturen, verschiedene Nationen, verschiedene Schichten der Gesellschaft, so viele verschiedene Charaktere zusammenzubringen. Solene lernt, dass man auch kleine Dinge als Erfolg sehen kann und kämpft sich so Schritt für Schritt wieder zurück ins Leben. Neben der Geschichte von Solene erfahren wir auch die Beweggründe von Blanche Peyron, dieses Haus zu gründen und wie viel Kraft und Energie sie da reingesteckt hat. Sehr beeindruckend! Ein Buch, das mich selbst wieder zum Nachdenken gebracht hat über mein Leben und wie zufrieden ich doch sein kann. Ein Buch, das Eindruck bei mir hinterlassen hat, und mir in Erinnerung bleiben wird. Deswegen gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Vorarlberg

    5/5

    25.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Beneidenswerte Frauen...

    Ein unglaublich schönes Buch, über starke Frauen - welche sich durch nichts entmutigen lassen... Manche kämpfen ihr ganzes Leben, und erreichen Unglaubliches! Spannende und berührende Geschichte die zu ♥️en geht...‼️

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (220)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Pia Lemberger

    Pia Lemberger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Das Haus der Frauen - Geschichte in zwei Zeitlinien

    Falls Sie den Namen Blanche Peyron nicht kennen, dann seien Sie versichert, dass Sie den Namen nach der Lektüre dieses Buches auch googeln werden. Nach einem Nervenzusammenbruch versucht die erfolgreiche Anwältin Solène ins Leben zurückzufinden. Ihr Psychiater rät ihr, sich eine gemeinnützige Tätigkeit zu suchen - sie landet als Schreiberin in einem Frauenhaus. In der zweiten Zeitlinie wird beschrieben, wie die Heilsarmee-Angehörige Blanche Peyron darum kämpft, dass es für Frauen, die auf der Straße leben, einen Platz gibt, an dem sie aufgefangen werden. Berührend!
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Raab

    Ursula Raab

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.03.2020

    eBook (ePUB 3)

    Zwei Frauen, zwei Schicksale

    Schon das erste Buch von Laetitia Colombani "Der Zopf" hat mich besgeistert. Auch dieses Buch steht dem ersten in nichts nach. Zwei Frauen in zwei verschiedenen Zeiten nehmen sich armen und benachteiligten Frauen an und helfen ihnen auf unterschiedliche aber dennoch sehr erfolgreiche Art. Die eigenen Probleme treten in den Hintergrund und Nächstenliebe steht im Vordergrund. Sehr bewegend und absolut realitätsnah geschrieben. unbedingt lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Frauen, zwei Geschichten....

    Zwei Frauen, zwei Geschichten. Wie schon im Buch der Zopf, Starke Frauen die ihr Leben in die Hand nehmen. Sich nicht unterkriegen lassen. Leicht zu Lesen. Leseempfehlung. Bitte Lesen.
  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein lesenswerter Roman über zwei...

    Ein lesenswerter Roman über zwei besondere Frauen, in zwei Zeitebenen erzählt, Schauplatz ist der Palais de la Femme. Volle Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Schallmeiner Marianne

    Schallmeiner Marianne

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Leser wird mit Frauenschicksalen...

    Der Leser wird mit Frauenschicksalen der Gegenwart und von vor 100 Jahren konfrontiert, die zum Nachdenken anregen. Die Autorin übermittelt die Botschaft: Schau nicht weg , der Kampf für Sicherheit und Rechte der Frauen ist immer noch aktuell. Gelesen von meiner Kollegin

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Bewertungen (7)

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