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Juli Zeh

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Florian Lukas

Spieldauer

5 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.09.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

79

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844530988

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Florian Lukas

Spieldauer

5 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.09.2018

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

79

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844530988

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
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Url: www.penguinrandomhouse.de
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1 Sterne

Sehr spannend und mitreißend

Thomas aus Weisslingen am 29.05.2026

Bewertungsnummer: 3152633

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eins der wohl besten Bücher von Juli Zeh, spannend und bis zum Ende eine Geschichte, die sowohl unsere heutige Zeit (2026) wie auch die 80er Jahre beinhaltet. Ein Meisterwerk der Erzählkunst.

Sehr spannend und mitreißend

Thomas aus Weisslingen am 29.05.2026
Bewertungsnummer: 3152633
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eins der wohl besten Bücher von Juli Zeh, spannend und bis zum Ende eine Geschichte, die sowohl unsere heutige Zeit (2026) wie auch die 80er Jahre beinhaltet. Ein Meisterwerk der Erzählkunst.

spannend!

Bewertung aus Oberursel am 07.03.2026

Bewertungsnummer: 3068877

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses nur 192 Seiten starke Büchlein ist die aktuelle Lektüre in meinem Lesekreis, und ich war gespannt; ich kannte bislang noch nichts von der Autorin. Der Klappentext klang auch gut; und bezogen auf das schmale Werk ist der Klappentext auch ziemlich aussagekräftig: wir sind bei Henning, der auf Lanzarote am Neujahrsmorgen im Urlaub einen „kleinen Fahrradausflug“ macht. Das Buch ist aus einer auktorialen Perspektive erzählt, im Präsenz, und wir sind ganz dicht bei Hennings Gedanken und Gefühlen, ganz nah dran in seinem Leben. Und vor allem ganz nah dran an seinem aktuellem sportiven Leiden, denn sein Leihfahrrad ist für die Aufstiege und Strecken auf Lanzarote viel zu schwer, sein Trainingszustand so gut wie nicht vorhanden, er hat gestern gefeiert und ist ohne Trinkflasche spontan mal losgefahren….und so begleiten wir ihn, wie er langsam dehydriert und durch die Serpentinen der lanzarotischen Landschaft radelt….Henning ist völlig durch, und das nicht nur im hier und jetzt auf dem Radl, sondern auch generell; er leidet seit langem unter Panikattacken, und er ist kurz vor dem kompletten Burnout als Familienvater. Mit seiner Frau Teresa teilt er sich die familiäre Care-Arbeit und sie arbeiten beide Teilzeit, und das ist ihm mit 2 kleinen Kindern langsam alles zu viel (verständlich, aber was soll ich sagen: welcome to the real world, Millionen Frauen leben dieses Modell schon ziemlich lange). Wie auch immer, die Autorin seziert diesen Zustand ziemlich genau, und das ist spannend und gut gemacht. Finde ich. Denn wie gesagt, die meisten arbeitenden Mamas können sich hiermit sicherlich gut identifizieren….und funktionieren trotzdem….ob das gut ist oder schlecht, sei mal dahingestellt – das liefert auf jeden Fall viel Stoff für Diskussionen in meinem Buchklub, würde ich denken :-) So, und jetzt wird es irgendwann wirklich faszinierend mit der Lektüre, denn als Henning oben am Pass ankommt und auf einer abgelegenen Finca jemand findet, der, oder vielmehr die, ihm was zu trinken anbietet, hat er diverse Deja-vues: hier war er schon mal, obwohl er überzeugt war, noch nie auf Lanzarote gewesen zu sein. Viel mehr gibt der Klappentext nicht her, und wer sich jetzt von mir nicht spoilern lassen will, der soll jetzt hier nicht weiterlesen, sondern sich zufrieden geben mit der Angabe: jetzt kommt der Psychothrillerteil der Buches. Für alle anderen: Achtung ich spoilere jetzt. Es stellt sich nämlich heraus, dass Henning hier mal als Kleinkind einen absolut traumatischen Familienurlaub auf eben jener abgelegenen Finca durchlebt hat. Seine Eltern sind damals nach einem Streit mit dem Auto ins Ort gefahren – und Henning und seine damals 2jährige Schwester Luna sind morgens mutterseelenallein aufgewacht und haben sich 2 Tage auch auf sich gestellt durchschlagen müssen. 2 Kleinkinder allein zu Haus, und es lief alles schief, was schief laufen konnte; das war schlimm, das war traumatisch, das hat Henning komplett verdrängt – und das erklärt am Ende vieles, was in seinem Erwachsenenleben schief läuft. PTSD at its best sozusagen. Dieser zweite Teil des Buches hat sich für mich echt gelesen wie ein früher Stephen-King-Roman: das Grauen kommt im helllichten Sonnenschein um die Ecke geschlichen. Wobei ich mich zugegebenermaßen auch ein paarmal gefragt habe, wieso die beiden Kinder sich teils so sehr unbeholfen angestellt haben; aber gut; dichterische Freiheit, für die Story an sich hat es genauso funktioniert. Ich war auf jeden Fall gebannt dabei, und fand, die Autorin kann echt diverse Genres intelligent erzählen und miteinander verbinden. Wir haben hier einen gesellschaftskritischen Part, der sich mit modernen Familienrollen und -belastungen auseinandersetzt; wir haben Themen wie Burnout, Funktionalität (oder eben auch Dysfunktionalität) moderner Partnerschaften, wir haben den Psychothrillerteil, wir haben mental health-Themen, wir haben am Ende eine Katharsis, und eine relativ glaubwürdige Cast. Ach ja – und als ehemalige aktive Ausdauersportlerin konnte ich mich mit Hennings radfahrerischen Qualen sehr gut identifizieren, hahaha, das war ein nettes Plus obendrein. Dieses mentale Kopfkino, wenn die Muskeln langsam aber sicher übersäuern und man eigentlich am A****** ist, aber der Zieleinlauf noch seeeeehr weit weg ist…….ja, so ist das :-) Alles in allem: war gut. Hat mich sehr gut unterhalten, trotz der ernsten Themen, und ich denke, das liefert viel Diskussionsstoff. Und flott geschrieben – Juli Zeh werde ich mir merken!

spannend!

Bewertung aus Oberursel am 07.03.2026
Bewertungsnummer: 3068877
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses nur 192 Seiten starke Büchlein ist die aktuelle Lektüre in meinem Lesekreis, und ich war gespannt; ich kannte bislang noch nichts von der Autorin. Der Klappentext klang auch gut; und bezogen auf das schmale Werk ist der Klappentext auch ziemlich aussagekräftig: wir sind bei Henning, der auf Lanzarote am Neujahrsmorgen im Urlaub einen „kleinen Fahrradausflug“ macht. Das Buch ist aus einer auktorialen Perspektive erzählt, im Präsenz, und wir sind ganz dicht bei Hennings Gedanken und Gefühlen, ganz nah dran in seinem Leben. Und vor allem ganz nah dran an seinem aktuellem sportiven Leiden, denn sein Leihfahrrad ist für die Aufstiege und Strecken auf Lanzarote viel zu schwer, sein Trainingszustand so gut wie nicht vorhanden, er hat gestern gefeiert und ist ohne Trinkflasche spontan mal losgefahren….und so begleiten wir ihn, wie er langsam dehydriert und durch die Serpentinen der lanzarotischen Landschaft radelt….Henning ist völlig durch, und das nicht nur im hier und jetzt auf dem Radl, sondern auch generell; er leidet seit langem unter Panikattacken, und er ist kurz vor dem kompletten Burnout als Familienvater. Mit seiner Frau Teresa teilt er sich die familiäre Care-Arbeit und sie arbeiten beide Teilzeit, und das ist ihm mit 2 kleinen Kindern langsam alles zu viel (verständlich, aber was soll ich sagen: welcome to the real world, Millionen Frauen leben dieses Modell schon ziemlich lange). Wie auch immer, die Autorin seziert diesen Zustand ziemlich genau, und das ist spannend und gut gemacht. Finde ich. Denn wie gesagt, die meisten arbeitenden Mamas können sich hiermit sicherlich gut identifizieren….und funktionieren trotzdem….ob das gut ist oder schlecht, sei mal dahingestellt – das liefert auf jeden Fall viel Stoff für Diskussionen in meinem Buchklub, würde ich denken :-) So, und jetzt wird es irgendwann wirklich faszinierend mit der Lektüre, denn als Henning oben am Pass ankommt und auf einer abgelegenen Finca jemand findet, der, oder vielmehr die, ihm was zu trinken anbietet, hat er diverse Deja-vues: hier war er schon mal, obwohl er überzeugt war, noch nie auf Lanzarote gewesen zu sein. Viel mehr gibt der Klappentext nicht her, und wer sich jetzt von mir nicht spoilern lassen will, der soll jetzt hier nicht weiterlesen, sondern sich zufrieden geben mit der Angabe: jetzt kommt der Psychothrillerteil der Buches. Für alle anderen: Achtung ich spoilere jetzt. Es stellt sich nämlich heraus, dass Henning hier mal als Kleinkind einen absolut traumatischen Familienurlaub auf eben jener abgelegenen Finca durchlebt hat. Seine Eltern sind damals nach einem Streit mit dem Auto ins Ort gefahren – und Henning und seine damals 2jährige Schwester Luna sind morgens mutterseelenallein aufgewacht und haben sich 2 Tage auch auf sich gestellt durchschlagen müssen. 2 Kleinkinder allein zu Haus, und es lief alles schief, was schief laufen konnte; das war schlimm, das war traumatisch, das hat Henning komplett verdrängt – und das erklärt am Ende vieles, was in seinem Erwachsenenleben schief läuft. PTSD at its best sozusagen. Dieser zweite Teil des Buches hat sich für mich echt gelesen wie ein früher Stephen-King-Roman: das Grauen kommt im helllichten Sonnenschein um die Ecke geschlichen. Wobei ich mich zugegebenermaßen auch ein paarmal gefragt habe, wieso die beiden Kinder sich teils so sehr unbeholfen angestellt haben; aber gut; dichterische Freiheit, für die Story an sich hat es genauso funktioniert. Ich war auf jeden Fall gebannt dabei, und fand, die Autorin kann echt diverse Genres intelligent erzählen und miteinander verbinden. Wir haben hier einen gesellschaftskritischen Part, der sich mit modernen Familienrollen und -belastungen auseinandersetzt; wir haben Themen wie Burnout, Funktionalität (oder eben auch Dysfunktionalität) moderner Partnerschaften, wir haben den Psychothrillerteil, wir haben mental health-Themen, wir haben am Ende eine Katharsis, und eine relativ glaubwürdige Cast. Ach ja – und als ehemalige aktive Ausdauersportlerin konnte ich mich mit Hennings radfahrerischen Qualen sehr gut identifizieren, hahaha, das war ein nettes Plus obendrein. Dieses mentale Kopfkino, wenn die Muskeln langsam aber sicher übersäuern und man eigentlich am A****** ist, aber der Zieleinlauf noch seeeeehr weit weg ist…….ja, so ist das :-) Alles in allem: war gut. Hat mich sehr gut unterhalten, trotz der ernsten Themen, und ich denke, das liefert viel Diskussionsstoff. Und flott geschrieben – Juli Zeh werde ich mir merken!

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Neujahr

von Juli Zeh

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Anneliese Weiß

Thalia Bad Ischl

Zum Portrait

4/5

Panik auf der Insel

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman beginnt ganz langsam, fast unspektakulär und nimmt rasant an Spannung zu. Juli Zeh versteht es Emotionen zu wecken. Wir begleiten die Protagonisten durch gute Tage, genauso wie durch traurige, zornige und verzweifelte. Momente in denen die Panik Besitz von Henning ergreift sind für den Leser fast körperlich spürbar. Was bleibt ist die Bestätigung dass Fami liengeheimnisse früher oder später immer ans Licht kommen.
  • Anneliese Weiß
  • Buchhändler/-in

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4/5

Panik auf der Insel

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman beginnt ganz langsam, fast unspektakulär und nimmt rasant an Spannung zu. Juli Zeh versteht es Emotionen zu wecken. Wir begleiten die Protagonisten durch gute Tage, genauso wie durch traurige, zornige und verzweifelte. Momente in denen die Panik Besitz von Henning ergreift sind für den Leser fast körperlich spürbar. Was bleibt ist die Bestätigung dass Fami liengeheimnisse früher oder später immer ans Licht kommen.

Anne K.

Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

Zum Portrait

5/5

Was für eine Geschichte!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Henning ist Vater, Ehemann, berufstätig - eigentlich geht es ihm gut. Doch immer öfter fühlt er sich zwischen den alltäglichen Verpflichtungen hin und her gerissen, fühlt sich um die notwendige Zeit für sich selbst beraubt. Nachts plagen ihn des Öfteren Panikattacken. Über Neujahr ist Henning mit seiner Familie auf Lanzarote - und die weitere Handlung lässt der Leserin/ dem Leser wahrlich den Atem stocken. Unvorhersehbar, spannend, aufwühlend... Was Juli Zeh hier auf wenigen Seiten vorgelegt hat, ist wahre Erzählkunst. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen.
  • Anne K.
  • Buchhändler/-in

5/5

Was für eine Geschichte!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Henning ist Vater, Ehemann, berufstätig - eigentlich geht es ihm gut. Doch immer öfter fühlt er sich zwischen den alltäglichen Verpflichtungen hin und her gerissen, fühlt sich um die notwendige Zeit für sich selbst beraubt. Nachts plagen ihn des Öfteren Panikattacken. Über Neujahr ist Henning mit seiner Familie auf Lanzarote - und die weitere Handlung lässt der Leserin/ dem Leser wahrlich den Atem stocken. Unvorhersehbar, spannend, aufwühlend... Was Juli Zeh hier auf wenigen Seiten vorgelegt hat, ist wahre Erzählkunst. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen.

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