Produktbild: Der Wintersoldat

Der Wintersoldat Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.07.2019

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

430 (Printausgabe)

Dateigröße

3305 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sky Nonhoff + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783406739620

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

18.07.2019

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

430 (Printausgabe)

Dateigröße

3305 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Sky Nonhoff
  • Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

EAN

9783406739620

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Zwischen Grausam- und Barmherzigkeit

LizzyCurse am 25.09.2024

Bewertungsnummer: 2300779

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie soll ich ein Buch beschreiben, das mir nahe ging, das so viel Grausamkeit und so viel Nächstenliebe in sich vereint? An das ich nach der letzten Seite nur einen einzigen heftigen Wunsch richte? Ich weiß es nicht - Die folgenden Zeilen werden mein Versuch sein. Lucius, ein hochbegabter Wiener Medizinstudent meldet sich beim Ausbruch des 1. Weltkrieges freiwillig als Sanitätsoffizier und landet in den Karpaten, wo ihm Schnee und Kälte und die Nonne Margarete entgegen wehen. Gemeinsam machen sie sich an die blutige Arbeit, Menschenleben zu retten. Als ein schwer traumatisierter Ungar in das Lazarett eingeliefert wird, begeht Lucius einen folgenschweren Fehler. Nachdem ich Daniel Masons „Oben in den Wäldern“ gefeiert habe, war ich unglaublich gespannt, mich in diesem Buch zu verlieren. Es war anders, keine Frage. Mehr historisch, nicht so episodenhaft und nicht so manisch - dafür wankend auf der Schneide zwischen Grausam- und Barmherzigkeit. Lucius ist ein Charakter, den ich sofort nachvollziehen konnte. Trotz dessen, dass er als Sonderling gilt, sucht er sich zielstrebig seinen Weg. Das, was er will - „Die Gedanken eines anderen Menschen sehen zu können“ - gibt ihm Kraft und Auftrieb, trotz der Gräul des Krieges, die ihm immer wieder begegnen im Verlauf des Buches. Die mir immer wieder begegnen. Wer da keinen starken Magen hat, dem würde ich das Buch nicht empfehlen. Es ist umso spannender zu verfolgen, wie Lucius sein Bücherwissen hinten anstellen muss, um von einer Nonne, die nicht mal die Namen der Muskeln und Sehnen kennt, zu lernen, wie man Amputationen vornimmt und Wunden näht. Besonders zu Beginn entbehrt „Der Wintersoldat“ nicht einer guten Prise Humor - natürlich sarkastisch serviert. Gerade dieser Humor zog mich förmlich in den Roman, der eigentlich so viel mehr ist als ein Kriegsroman. Es geht um die Würdigung des Wissens, ganz gleich auf welche Art es erlernt wurde. Genauso werden grausame Fragen aufgeworfen, die eine Entscheidung sowohl von der Figur als auch vom Leser fordern. Vor allen Dingen Lucius wird dadurch mehr und mehr zur tragischen Figur. Letztendlich schließt sich auf den letzten Seiten ein Kreis, den ich so nicht erwartet hätte und mein Herz seufzen musste. Im Buch geht es genauso um eine zarte Liebe, die alles andere als kitschig ist, wie um die Suche nach Verlorenem und einer tiefen Sehnsucht. Das Buch hat mich schlichtweg fasziniert. Daniel Mason nimmt einen mit auf eine Reise vom trubeligen Wien, seinen Hörsälen und Teestuben hinein in die unwirtlichen Karpaten, in denen man spürt wie die Kugeln durch die Luft schnellen, zurück in ein verändertes Wien. Diese Stimmungen, die er mit seinen Worten hervorruft, sind so differenziert, das sie mich Schauplatzwechsel um Schauplatzwechsel kalt erwischt haben. Wichtig und schön kommt der Roman daher. Ich habe ihn sehr genossen.

Zwischen Grausam- und Barmherzigkeit

LizzyCurse am 25.09.2024
Bewertungsnummer: 2300779
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie soll ich ein Buch beschreiben, das mir nahe ging, das so viel Grausamkeit und so viel Nächstenliebe in sich vereint? An das ich nach der letzten Seite nur einen einzigen heftigen Wunsch richte? Ich weiß es nicht - Die folgenden Zeilen werden mein Versuch sein. Lucius, ein hochbegabter Wiener Medizinstudent meldet sich beim Ausbruch des 1. Weltkrieges freiwillig als Sanitätsoffizier und landet in den Karpaten, wo ihm Schnee und Kälte und die Nonne Margarete entgegen wehen. Gemeinsam machen sie sich an die blutige Arbeit, Menschenleben zu retten. Als ein schwer traumatisierter Ungar in das Lazarett eingeliefert wird, begeht Lucius einen folgenschweren Fehler. Nachdem ich Daniel Masons „Oben in den Wäldern“ gefeiert habe, war ich unglaublich gespannt, mich in diesem Buch zu verlieren. Es war anders, keine Frage. Mehr historisch, nicht so episodenhaft und nicht so manisch - dafür wankend auf der Schneide zwischen Grausam- und Barmherzigkeit. Lucius ist ein Charakter, den ich sofort nachvollziehen konnte. Trotz dessen, dass er als Sonderling gilt, sucht er sich zielstrebig seinen Weg. Das, was er will - „Die Gedanken eines anderen Menschen sehen zu können“ - gibt ihm Kraft und Auftrieb, trotz der Gräul des Krieges, die ihm immer wieder begegnen im Verlauf des Buches. Die mir immer wieder begegnen. Wer da keinen starken Magen hat, dem würde ich das Buch nicht empfehlen. Es ist umso spannender zu verfolgen, wie Lucius sein Bücherwissen hinten anstellen muss, um von einer Nonne, die nicht mal die Namen der Muskeln und Sehnen kennt, zu lernen, wie man Amputationen vornimmt und Wunden näht. Besonders zu Beginn entbehrt „Der Wintersoldat“ nicht einer guten Prise Humor - natürlich sarkastisch serviert. Gerade dieser Humor zog mich förmlich in den Roman, der eigentlich so viel mehr ist als ein Kriegsroman. Es geht um die Würdigung des Wissens, ganz gleich auf welche Art es erlernt wurde. Genauso werden grausame Fragen aufgeworfen, die eine Entscheidung sowohl von der Figur als auch vom Leser fordern. Vor allen Dingen Lucius wird dadurch mehr und mehr zur tragischen Figur. Letztendlich schließt sich auf den letzten Seiten ein Kreis, den ich so nicht erwartet hätte und mein Herz seufzen musste. Im Buch geht es genauso um eine zarte Liebe, die alles andere als kitschig ist, wie um die Suche nach Verlorenem und einer tiefen Sehnsucht. Das Buch hat mich schlichtweg fasziniert. Daniel Mason nimmt einen mit auf eine Reise vom trubeligen Wien, seinen Hörsälen und Teestuben hinein in die unwirtlichen Karpaten, in denen man spürt wie die Kugeln durch die Luft schnellen, zurück in ein verändertes Wien. Diese Stimmungen, die er mit seinen Worten hervorruft, sind so differenziert, das sie mich Schauplatzwechsel um Schauplatzwechsel kalt erwischt haben. Wichtig und schön kommt der Roman daher. Ich habe ihn sehr genossen.

Unbedingte Lese- bzw. Hörempfehlung: spannend, berührend, toller Sprach- und Erzählstil

Rija am 21.01.2024

Bewertungsnummer: 2113566

Bewertet: Hörbuch-Download

Bei manchen Büchern kann ich manchmal schwer nachvollziehen, warum diese sich nicht monatelang auf den diversen Bestsellerlisten wiederfinden, obgleich sie es mehr als verdient hätten. “Der Wintersoldat” von Daniel Mason gehört aus meiner Sicht dazu. Das Buch ist historisch, medizinisch und kriegsgeschichtlich spannend zu lesen, niemals banalisierend oder pathetisch, dafür aber berührend und von tiefer Menschlichkeit geprägt. Der Sprach- und Erzählstil anspruchsvoll und trotzdem sehr gut lesbar. Die Hörbuchversion hervorragend gesprochen von Stefan Kaminsky. Ein Werk, an welches ich mich lange erinnern werde, in das ich sehr gerne eingetaucht bin und ausdrücklich weiterempfehlen kann.

Unbedingte Lese- bzw. Hörempfehlung: spannend, berührend, toller Sprach- und Erzählstil

Rija am 21.01.2024
Bewertungsnummer: 2113566
Bewertet: Hörbuch-Download

Bei manchen Büchern kann ich manchmal schwer nachvollziehen, warum diese sich nicht monatelang auf den diversen Bestsellerlisten wiederfinden, obgleich sie es mehr als verdient hätten. “Der Wintersoldat” von Daniel Mason gehört aus meiner Sicht dazu. Das Buch ist historisch, medizinisch und kriegsgeschichtlich spannend zu lesen, niemals banalisierend oder pathetisch, dafür aber berührend und von tiefer Menschlichkeit geprägt. Der Sprach- und Erzählstil anspruchsvoll und trotzdem sehr gut lesbar. Die Hörbuchversion hervorragend gesprochen von Stefan Kaminsky. Ein Werk, an welches ich mich lange erinnern werde, in das ich sehr gerne eingetaucht bin und ausdrücklich weiterempfehlen kann.

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Der Wintersoldat

von Daniel Mason

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Kerstin Ponleitner

Thalia Pasching – Plus City

Zum Portrait

5/5

Einfach großartig!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein unglaubliches Buch über den Beginn des 1. Weltkriegs und die Geschichte von Lucius. Was als Chance beginnt endet in einer Fehlentscheidung die das Leben von Lucius für immer verändert....nicht nur der Krieg hinterlässt sein Spuren. Ich fühlte mich sehr an "Im Westen nichts neues erinnert"!
  • Kerstin Ponleitner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Einfach großartig!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein unglaubliches Buch über den Beginn des 1. Weltkriegs und die Geschichte von Lucius. Was als Chance beginnt endet in einer Fehlentscheidung die das Leben von Lucius für immer verändert....nicht nur der Krieg hinterlässt sein Spuren. Ich fühlte mich sehr an "Im Westen nichts neues erinnert"!

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

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5/5

Krieg und Lieben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Doktor, Sie wissen, dass es Ihre Pflicht ist, die Männer an die Front zurückzuschicken. Das ist Ihr Eid. Zusammenflicken und retour.“ Wien, Anfang der 1910er Jahre: Der junge Medizinstudent Lucius ist zwar offensichtlich hoch veranlagt, kann jedoch sein Wissen im Rahmen der vorherrschenden grauen Theorie seines Studiums kaum zum Einsatz bringen. Und so führt ihn der hereinbrechende Erste Weltkrieg zur Entscheidung, sich 1914 als Arzt eines Feldlazaretts in den Karpaten zu melden. Doch dort angekommen, ist er mit der erschreckenden Realität konfrontiert, dass ihm sein gesammeltes Expertenwissen über Psychologie und die Feinheiten des menschlichen Organismus wenig nützt, wenn er dem schreienden Soldaten vor ihm den Oberschenkel amputieren muss. Dort trifft der Protagonist auch auf Margarete; eine junge und ebenso selbstbewusste wie rätselhafte Nonne, die ihm bei seinen ersten medizinischen Schritten im Lazarett den Weg weist. Daniel Mason zeichnet das sich entwickelnde Verhältnis der beiden Hauptfiguren behutsam und webt zu Beginn nur sporadisch Szenen ein, in denen Arzt und Krankenschwester sich begegnen und flüchtige Worte und Blicke tauschen. Diese leisen Augenblicke von Wärme und Verständnis wirken umso eindrucksvoller vor dem Hintergrund der kontinuierlichen Schrecken des Kriegens, die in einem schier unaufhörlichen Strom ins Lazarett rauschen: Soldaten sowohl mit zerschossenen Gliedmaßen als auch den sogenannten „Kriegszitterern“, Opfern starker psychologischer Traumata, die jedoch dem immer wieder einkehrenden habsburgischen Offizier als wenig kriegsuntauglich erscheinen wollen. Die zweite Hälfte des Romans beginnt mit einem starken Bruch in der Handlung durch die Rückkehr nach Wien. Doch schon bald treibt ihn die Sehnsucht nach Margarete zurück in die Karpaten und damit die Wirren der Zeit nach dem Friedensvertrag, in der trotzdem bei weitem kaum Ruhe in die umkämpften Gebiete einkehrt. Thematisch und mitunter auch stilistisch vergleichbar mit Anthony Doerrs „All das Licht, das wir nicht sehen“ erzählt „Der Wintersoldat“ das große Portrait einer Zeit anhand der kleinen Geschichte eines Einzelnen: Daniel Mason ist ein Roman gelungen, der als Kriegsroman abwechselnd erschüttert und mit einer der herausragendsten Liebesgeschichten des aktuellen Jahren zart berührt. Als Krönung glückt ihm dazu ein Finale, das sich jenseits gängiger Erzählklischees bewegt und noch lange in Erinnerung bleibt.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

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Krieg und Lieben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Doktor, Sie wissen, dass es Ihre Pflicht ist, die Männer an die Front zurückzuschicken. Das ist Ihr Eid. Zusammenflicken und retour.“ Wien, Anfang der 1910er Jahre: Der junge Medizinstudent Lucius ist zwar offensichtlich hoch veranlagt, kann jedoch sein Wissen im Rahmen der vorherrschenden grauen Theorie seines Studiums kaum zum Einsatz bringen. Und so führt ihn der hereinbrechende Erste Weltkrieg zur Entscheidung, sich 1914 als Arzt eines Feldlazaretts in den Karpaten zu melden. Doch dort angekommen, ist er mit der erschreckenden Realität konfrontiert, dass ihm sein gesammeltes Expertenwissen über Psychologie und die Feinheiten des menschlichen Organismus wenig nützt, wenn er dem schreienden Soldaten vor ihm den Oberschenkel amputieren muss. Dort trifft der Protagonist auch auf Margarete; eine junge und ebenso selbstbewusste wie rätselhafte Nonne, die ihm bei seinen ersten medizinischen Schritten im Lazarett den Weg weist. Daniel Mason zeichnet das sich entwickelnde Verhältnis der beiden Hauptfiguren behutsam und webt zu Beginn nur sporadisch Szenen ein, in denen Arzt und Krankenschwester sich begegnen und flüchtige Worte und Blicke tauschen. Diese leisen Augenblicke von Wärme und Verständnis wirken umso eindrucksvoller vor dem Hintergrund der kontinuierlichen Schrecken des Kriegens, die in einem schier unaufhörlichen Strom ins Lazarett rauschen: Soldaten sowohl mit zerschossenen Gliedmaßen als auch den sogenannten „Kriegszitterern“, Opfern starker psychologischer Traumata, die jedoch dem immer wieder einkehrenden habsburgischen Offizier als wenig kriegsuntauglich erscheinen wollen. Die zweite Hälfte des Romans beginnt mit einem starken Bruch in der Handlung durch die Rückkehr nach Wien. Doch schon bald treibt ihn die Sehnsucht nach Margarete zurück in die Karpaten und damit die Wirren der Zeit nach dem Friedensvertrag, in der trotzdem bei weitem kaum Ruhe in die umkämpften Gebiete einkehrt. Thematisch und mitunter auch stilistisch vergleichbar mit Anthony Doerrs „All das Licht, das wir nicht sehen“ erzählt „Der Wintersoldat“ das große Portrait einer Zeit anhand der kleinen Geschichte eines Einzelnen: Daniel Mason ist ein Roman gelungen, der als Kriegsroman abwechselnd erschüttert und mit einer der herausragendsten Liebesgeschichten des aktuellen Jahren zart berührt. Als Krönung glückt ihm dazu ein Finale, das sich jenseits gängiger Erzählklischees bewegt und noch lange in Erinnerung bleibt.

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