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64

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2019

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

768

Maße (L/B/H)

19/12,6/5,8 cm

Gewicht

659 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

7. Auflage

Originaltitel

Rokuyon (64)

Übersetzt von

Nikolaus Stingl + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03882-108-3

Beschreibung

Rezension

»Der Blockbuster aus Japan!«Time Magazine
»Vielschichtig, raffiniert und packend.«The Washington Post
»Ein Triumph auf mehreren Ebenen: Als Polizeiroman, als messerscharfe Charakterstudie und als geheimnisvolle Geschichte eines ungeklärten Falls.«Booklist
»Überraschend. Einzigartig. Grandios.«The New York Times Book Review
Yokoyama setzt sich mit Fragen der Moral auseinander wie einst Henry James. Dieses völlig unerwartete Buch ist einzigartig in seiner Originalität.«The New Yorker
»Ein gewaltiger Kriminalroman und eine faszinierende Erzählung des modernen Japans.«The Guardian
»Wirklich einzigartig.«hr 1
»Ein Leseabenteuer!«Der Standard
»Moralisch, scharfkantig, geradezu epochal.«NDR
»Schlichtweg ein Ereignis. Weltliteratur. Punktum.«Bayern 2

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2019

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

768

Maße (L/B/H)

19/12,6/5,8 cm

Gewicht

659 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

7. Auflage

Originaltitel

Rokuyon (64)

Übersetzt von

  • Nikolaus Stingl
  • Sabine Roth

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03882-108-3

Herstelleradresse

Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
DE

Email: kas-va@kolibri360.de

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  • Bewertung

    5/5

    23.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Sprachlich genialer Thriller

    der sich ebenfalls als Gesellschaftsroman entpuppt. Pressechef Mikami kämpft im Sumpf der Korruption um seine Integrität als Polizeibeamter. Als ein alter Fall der Verwaltung als Steigbügel im internen Machtkampf der Behörden dienen soll, hängt Mikami zwischen den Fronten.

  • youngranger

    aus Winnenden

    4/5

    14.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Nur 4 von 5 Sternen, da die…

    Nur 4 von 5 Sternen, da die Bezeichnung "Thriller" so leider nicht ganz zutrifft und eher falsche Erwartungen weckt. 64 ist allerdings sachlich und wunderbar geschrieben auf seine eigene Art und Weise unglaublich packend und spannend. Als moderner Polizeiroman, der inhaltlich einige Wendungen und Überraschungen bereithält, thematisiert 64 vor allem auch die schwierige Beziehung zwischen Presse und Polizei im heutigen Japan und die damit einhergehende Pressefreiheit, die selbst in Japan nicht immer so frei ist wie man vielleicht denken mag. Tolles Buch, in das man buchstäblich eintaucht.

  • Stucki

    Orell Füssli Book Circle Community

    3/5

    07.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Für mich kein Thriller, ein etwas anderes Buch,…

    Ich finde es schwierig für dieses Buch eine Rezension zu schreiben. Auf die einen Seite war das Buch sehr komplex, auf die andere Seite auch sehr langweilig. Für mich fehlte eine lange Zeit die Spannung in dem Buch. Man bekommt aber trotz allem einen Einblick in das japanische Leben respektiv wie die Polizei dort funktioniert sowie die Medien. Das war sehr spannend. daher ist es schwierig, dieses Buch weiter zu empfehlen. Ich denke jeder muss selber die Erfahrung machen und herausfinden, ob es jemandem zuspricht

  • Hartmut Gräfe

    aus Henstedt-Ulzburg

    1/5

    02.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    64

    Leider nur 1 Stern, da weder ein Krimi noch Thriller. Ein sehr guter Gesllschaftsroman , aber eben aus meiner Sicht kein Thriller. Ich fand das Buch an keiner Stelle spannend.

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hierarchien, Macht, Vertuschung und ein ungelöster Entführungsfall - vielschichtig zeichnet Hideo Yokoyama ein Portrait der japanischen Gesellschaft. Dieser Polizeikrimi fesselt nicht durch aufgeladene Action, sondern vielmehr durch seine intensiven Einblicke in die Arbeit des Polizeiapparats und die unerklärlichen Vorgänge im ungelösten Fall 64. Einfach großartig!

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Bewertungen (19)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Hagen

    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Machen Sie nicht zweimal den selben Fehler.

    64 Die 10 Jahre Arbeit an diesem Buch merkt man. Jede Figur ist in der Geschichte sehr tief eingebunden, kein Protagonist zu viel und jeder Satz ist perfekt zu recht geschliffen. Tobias Gohlis, ZEIT-Journalist und Herausgeber der KRIMIBESTENLISTE, ruft sogar den Nobelpreis für „64“ aus. Eine Überlegung wäre es wert. Der Pressesprecher und Direktor Mikani kämpft an zwei Fronten einen erbitterten Kampf. Seine Tochter ist seit Wochen abgängig und zu allen sorgen privater Natur hat sich jetzt auch noch hoher Besuch aus Tokio angekündigt. Ein 14 Jahre alter entführungsfall, geführt als „64“, wird alles verschlingen und eine neue Ordnung herstellen. Minako wird zwischen privater Verzweiflung und dienstlicher Aufopferung wechseln bis sich beide Welten vermischen. Der Autor schafft hier auf knapp 800 Seiten ein gesellschaftliches Bild des heutigen Japans zu zeigen daher wäre es zu billig zu sagen „64“ ist ein Krimi. Krimi JA aber viel mehr.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Im Netz der Spinne

    Ein Dilemma: Würde man dieses Buch auf seinen reinen Plot beschränken, erschiene es grenzenlos karg und unaufregend. Daher - lassen Sie sich nicht durch die Inhaltsangabe von diesem außergewöhnlichen Roman fernhalten: Yoshinuba Mikami ist Pressedirektor der Polizei einer Präfektur Japans. Vor 14 Jahren gehörte er allerdings noch zum Ermittlungsteam, das mit der dramatischen Entführung und späteren Ermordung eines jungen Mädchens beschäftigt war. Dieser ungeklärte Fall klebt seit über einem Jahrzehnt wie ein dunkler Fleck am Polizeiapparat und droht nun neues Gewicht zu bekommen: Einer der ranghöchsten Polizeibeamten hat sich zur Inspektion ankündigt und möchte im Zuge dessen den Vater des damals entführten Kindes aufsuchen. Soweit zur Grundlage der Handlung – die jedoch nicht das Wesentliche darstellt. Bis zum finalen Akt besteht dieses Buch aus zahllosen Gesprächen, die Mikami mit unterschiedlichen aktiven wie ehemaligen Mitgliedern der Polizei führt und dabei unvermittelt auf ein von höchster Ebene streng geheim gehaltenes Geheimnis stößt, was scheinbar Macht hätte, die Grundfesten der gesamten Polizei einreißen zu können. Hideo Yokoyama setzt auf den ersten 100 Seiten nach und nach seine Schachfiguren aufs Tableau und entwickelt so sukzessive ein faszinierendes Beziehungsnetz aus Abhängigkeit und Zuneigung, Hilfsbereitschaft und Intrigen. Je näher der drohende Besuch des Inspektors rückt, desto stärker spitzen sich die offen wie versteckt geführten Grabenkämpfe zwischen den verschiedenen Institutionen zu. Zehn Jahre schrieb der Autor an diesem umfangreichen Buch, das gleichermaßen Element des Thrillers, Kriminal- und Gesellschaftsromans vermischt und dabei seine Spannung fast ausschließlich aus den sich verändernden zwischenmenschlichen Beziehung zieht. „64“ entwickelt schon bald einen erzählerischen Sog, der bis zum finalen Akt anhält und dann in einer fulminanten Verfolgungsjagd mündet, bei der man Wendung um Wendung die Kinnlade bewusst zuklappen muss, weil sich plötzlich scheinbar unzusammenhängende Erzähleinheiten wie ein Puzzle zu einem Ganzen ineinander verschränken. Gut möglich, dass dieser Polizeiroman für LeserInnen handelsüblicher Psychothriller zu „langsam“ sein könnte, aber wer Wert legt auf herausragend entworfene Charaktere und sich langsam wie eine Fliege im Spinnennetz eines immer dichter werdenden Spannungsbogens einweben lassen möchte, dem sei „64“ nachhaltig ans Herz gelegt.

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