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64

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2018

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

768

Maße (L/B/H)

21,8/13,9/5,5 cm

Gewicht

910 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Rokuyon (64)

Übersetzt von

Nikolaus Stingl + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85535-017-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2018

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

768

Maße (L/B/H)

21,8/13,9/5,5 cm

Gewicht

910 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Rokuyon (64)

Übersetzt von

  • Nikolaus Stingl
  • Sabine Roth

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85535-017-9

Herstelleradresse

Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
DE

Email: kas-va@kolibri360.de

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  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hierarchien, Macht, Vertuschung und ein ungelöster Entführungsfall - vielschichtig zeichnet Hideo Yokoyama ein Portrait der japanischen Gesellschaft. Dieser Polizeikrimi fesselt nicht durch aufgeladene Action, sondern vielmehr durch seine intensiven Einblicke in die Arbeit des Polizeiapparats und die unerklärlichen Vorgänge im ungelösten Fall 64. Einfach großartig!

  • Bewertung

    5/5

    24.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einen so emotionalen Thriller...

    Einen so emotionalen Thriller habe ich lange nicht mehr gelesen! Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie alles miteinander zusammenhängt und erst auf den letzten Seiten wurde die ganze Tragweite der tragischen Geschehnisse aufgedeckt. Ein außerordentlich beeindruckendes Werk.

  • Bewertung

    5/5

    27.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kein Thriller, aber…

    …ein richtig spannender Roman, der sich in der Erzählart viel Zeit lässt. Das muss er auch, schliesslich tischt uns hier Hideo Yokoyama nicht einfach einen Kriminalroman im üblichen Sinne auf, sondern verknüpft geschickt und intelligent Intrigen und Machtspiele im Polizeiappart Japans mit einem Mordfall, der schon vierzehn Jahre zurück liegt. Fragen nach Moral und Schuld werden nicht platt angegangen sondern klug beleuchtet. Das Buch besticht durch Tiefe und Sinn. Ein toller Roman, der zugleich einen Blick in die japanische Gesellschaft wirft. Wer also einen guten Plot mag, dicke Bücher als Kollegen schätzt, gerne beim Lesen denkt und sich auf ein bisschen Japan einlassen möchte, dem sei dieses Buch von Hideo Yokoyama wärmstens empfohlen.

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    27.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anspruchsvolles Thrillervergnügen

    "Yoshinobu Mikami drückte die Tür auf.....Seine Augen und seine Nase registrierten Lysol. Durch den Stoff seines Mantels gruben sich Minakos Fingerspitzen in den Ellbogen......"Seit ihre Tochter abgängig ist, haben Yoshinobu und Minako die Möglichkeit verdrängt, ihre Tochter unter einem weißen Laken wiederzufinden. Ein Mädchen wurde tot aufgefunden. Von Kollegen verständigt, macht sich das Ehepaar auf den Weg zur Identifizierung. Sie ist es nicht. Die Angst lässt sie aber nicht mehr los. Zur gleichen Zeit wird ein ungeklärter Entführungsfall neu aufgerollt. Im Jänner 1989 wurde ein siebenjähriges Mädchen entführt. Obwohl die Eltern die Lösegeldforderung erfüllt haben, kann der Entführer mit dem Geld entkommen. Das Mädchen wird kurze Zeit später tot aufgefunden.

  • Bewertung

    5/5

    30.04.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    64

    Pressedirektor Mikami, ausgebildeter Kriminalbeamter im KUA und unfreiwillig versetzt in den Verwaltungsapparat, weiß nicht wie ihm geschieht: Seine junge Tochter ist plötzlich verschwunden, von zuhause weggerannt. Sein neuer Posten in der Pressestelle verlangt sensibles Gespür für die Pressevertreter und eine offene und kooperative Kommunikation, an der es bisher sehr gemangelt hat. Und zuletzt schwehlt im Hintergrund auch immernoch der 64-Fall vor 14 Jahren, der plötzlich ein unvorstellbares Ausmass annimmt. Seine Position innerhalb der Hierarchie und sein persönlicher Zwiespalt zwischen KUA und Verwaltung setzten ihm etliche Steine in den Weg, machen es ihm schier unmöglich, an irgendwelche Informationen zu gelangen. Und doch setzt er mit viel Geduld und Durchhaltevermögen ein Puzzleteil nach dem anderen an die richtige Stelle. Das ist die doch recht grosse Zusammenfassung des fast 800 Seiten starken Kriminalromans, der mich völlig vereinnahmt hat. Und von dem ich wirklich sehr begeistert bin. Ich verstehe aber auch die schlechten Bewertungen im Internet. Zuerst etwas träge und weitschweifig, etwas mühsam in die Story reinzukommen. Fast so wie damals bei "Der Name der Rose" ;) Warum? Vielleicht aufgrund des völlig anderen Kulturhintergrunds? Der mir ungewöhnlichen Namen? Des stark in den Vordergrund gerückten gesellschaftlichen und hierarchischen Bezugs? Der "Langsamkeit" der Erzählung, die ich fast nicht mehr gewohnt bin? Nach etwa 250 Seiten dann aber plötzlich: ich bin voll drin. Und kann nicht mehr aufhören. Finde es toll wie Mikami immer nur ein winziges Stück mehr erfährt, wie sich ganz langsam ein Faden mit dem anderen und eine Story mit der anderen verbindet. Fazit: Gigantisch toll. Die Arbeit von 10 Jahren eben. Aber: Unbedingt überlegen ob einem diese (Erzähl)Art liegt und man sich auf einen ungewohnten und fremden Stil einlassen kann. Sonst ist das Buch nacher nach 100 Seiten weggelegt. Es ist kein für uns "typischer" westlicher Krimi, schon gar kein Thriller - wie es leider auf den Buch steht. Und wer rasante und actionreiche Dramatik und Spannung will, sollte die Finger davon lassen. Für mich persönlich aber ein absolutes Highlight 2018!

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Bewertungen (19)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Hagen

    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Machen Sie nicht zweimal den selben Fehler.

    64 Die 10 Jahre Arbeit an diesem Buch merkt man. Jede Figur ist in der Geschichte sehr tief eingebunden, kein Protagonist zu viel und jeder Satz ist perfekt zu recht geschliffen. Tobias Gohlis, ZEIT-Journalist und Herausgeber der KRIMIBESTENLISTE, ruft sogar den Nobelpreis für „64“ aus. Eine Überlegung wäre es wert. Der Pressesprecher und Direktor Mikani kämpft an zwei Fronten einen erbitterten Kampf. Seine Tochter ist seit Wochen abgängig und zu allen sorgen privater Natur hat sich jetzt auch noch hoher Besuch aus Tokio angekündigt. Ein 14 Jahre alter entführungsfall, geführt als „64“, wird alles verschlingen und eine neue Ordnung herstellen. Minako wird zwischen privater Verzweiflung und dienstlicher Aufopferung wechseln bis sich beide Welten vermischen. Der Autor schafft hier auf knapp 800 Seiten ein gesellschaftliches Bild des heutigen Japans zu zeigen daher wäre es zu billig zu sagen „64“ ist ein Krimi. Krimi JA aber viel mehr.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Im Netz der Spinne

    Ein Dilemma: Würde man dieses Buch auf seinen reinen Plot beschränken, erschiene es grenzenlos karg und unaufregend. Daher - lassen Sie sich nicht durch die Inhaltsangabe von diesem außergewöhnlichen Roman fernhalten: Yoshinuba Mikami ist Pressedirektor der Polizei einer Präfektur Japans. Vor 14 Jahren gehörte er allerdings noch zum Ermittlungsteam, das mit der dramatischen Entführung und späteren Ermordung eines jungen Mädchens beschäftigt war. Dieser ungeklärte Fall klebt seit über einem Jahrzehnt wie ein dunkler Fleck am Polizeiapparat und droht nun neues Gewicht zu bekommen: Einer der ranghöchsten Polizeibeamten hat sich zur Inspektion ankündigt und möchte im Zuge dessen den Vater des damals entführten Kindes aufsuchen. Soweit zur Grundlage der Handlung – die jedoch nicht das Wesentliche darstellt. Bis zum finalen Akt besteht dieses Buch aus zahllosen Gesprächen, die Mikami mit unterschiedlichen aktiven wie ehemaligen Mitgliedern der Polizei führt und dabei unvermittelt auf ein von höchster Ebene streng geheim gehaltenes Geheimnis stößt, was scheinbar Macht hätte, die Grundfesten der gesamten Polizei einreißen zu können. Hideo Yokoyama setzt auf den ersten 100 Seiten nach und nach seine Schachfiguren aufs Tableau und entwickelt so sukzessive ein faszinierendes Beziehungsnetz aus Abhängigkeit und Zuneigung, Hilfsbereitschaft und Intrigen. Je näher der drohende Besuch des Inspektors rückt, desto stärker spitzen sich die offen wie versteckt geführten Grabenkämpfe zwischen den verschiedenen Institutionen zu. Zehn Jahre schrieb der Autor an diesem umfangreichen Buch, das gleichermaßen Element des Thrillers, Kriminal- und Gesellschaftsromans vermischt und dabei seine Spannung fast ausschließlich aus den sich verändernden zwischenmenschlichen Beziehung zieht. „64“ entwickelt schon bald einen erzählerischen Sog, der bis zum finalen Akt anhält und dann in einer fulminanten Verfolgungsjagd mündet, bei der man Wendung um Wendung die Kinnlade bewusst zuklappen muss, weil sich plötzlich scheinbar unzusammenhängende Erzähleinheiten wie ein Puzzle zu einem Ganzen ineinander verschränken. Gut möglich, dass dieser Polizeiroman für LeserInnen handelsüblicher Psychothriller zu „langsam“ sein könnte, aber wer Wert legt auf herausragend entworfene Charaktere und sich langsam wie eine Fliege im Spinnennetz eines immer dichter werdenden Spannungsbogens einweben lassen möchte, dem sei „64“ nachhaltig ans Herz gelegt.

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