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Miakro Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2019

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,8/11,5/3 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-26710-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Stets subtil bricht Miakro die Kruste unserer sicheren Realität auf (...) Mit den Ingredienzen eines Abenteuerromans, des Science-Fiction-Genres und des Öko-Thrillers sprengt der 1953 in Augsburg geborene Autor wieder einmal gängige Erzähl- und Gattungskonventionen (...) Keine Prosa zum nächtlichen Einschlafen, allerdings eine Einladung für all jene, die, wie ein weiterer Begriff des Romans so treffend festhält, Schädelknirschen nicht scheuen. ("Spiegel Online")
Spannend, intelligent, verstörend, sprachlich glänzend. ("Die Welt")
Ein meisterliches Werk (...) in einer Beschreibungsgenauigkeit geschildert, die einzigartig ist in der Gegenwartsliteratur. ("Der Tagesspiegel")
Der Schriftsteller Georg Klein lockt seine Leser in fantastische Zwischenwelten voller Zeitschleifen, Kippmomente und übersensibler Körper. Die Wirklichkeit wird dabei virtuos infrage gestellt. ("Philosophie Magazin")
Es gibt nur wenige Schriftsteller, die mit einer ähnlichen Kunstfertigkeit Verweisnetze zwischen dem Realen und dem Imaginären aufspannen können, ohne dabei berechenbar zu werden. ("Neue Zürcher Zeitung")
Georg Klein betreibt hingebungsvoll Materialkunde in Prosa. Seine Sätze betasten förmlich Glas und Tuch, Gewächse, Mauern und Geräte und bekommen so selbst etwas Stoffliches. Das ist ein erstaunlicher Effekt, eine besondere Leseerfahrung. Dieses Buch führt vor, was Literatur eigentlich ausmacht, ob sie nun realistisch oder surrealistisch oder keines von beiden ist, nämlich eine Welt zu schaffen im Werkstoff der Sprache. Es ist die Sprache, die alles zusammenhält. Sie ist ungemein anschmiegsam, ist artifiziell, genau und erfinderisch. Nicht der irrwitzige Plot trägt die Lektüre voran, sondern diese virtuos feinnervige Weise ihn zu erzählen. ("BR")
Jedes Wort wird eingelöst und bleibt doch schamlos unerklärt. Miakro ist die prächtigste, bei aller Poesie und Sanftheit schaurigste Kopfgeburt des Frühjahrs. ("Frankfurter Rundschau")
Das Büro, die Alienmutter: Wenn der Arbeitsalltag das Leben übernimmt, wird das Büro zum Zuhause. Georg Klein inszeniert diese Vorstellung als Fantasy-Roman. In Miakro verlebendigen sich die Räume. Und ein Ausbruch wird für vier Männer zum Abenteuer. ("dpa")
Ein mitreißendes Abenteuer. ("NDR Kultur")
Eines der tollsten Bücher in diesem Frühjahr. ("Deutschlandfunk Kultur")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2019

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,8/11,5/3 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-26710-9

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE
produktsicherheit@rowohlt.de

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Klein legt mit seinen Sätzen kleine...

Bewertung am 12.09.2018

Bewertungsnummer: 308947

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klein legt mit seinen Sätzen kleine Zeitbomben in Ihr Hirn. Die dystopische Szenerie wirkt oberflächlich vertraut, darunter lauert Fremde. Tick Tack.

Klein legt mit seinen Sätzen kleine...

Bewertung am 12.09.2018
Bewertungsnummer: 308947
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klein legt mit seinen Sätzen kleine Zeitbomben in Ihr Hirn. Die dystopische Szenerie wirkt oberflächlich vertraut, darunter lauert Fremde. Tick Tack.

Surreal, rätselhaft, unwirklich:...

Bewertung am 28.05.2018

Bewertungsnummer: 394361

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Surreal, rätselhaft, unwirklich: Georg Klein, der mit seinem neuen Roman auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse stand, ist ein Glücksfall für die deutsche Literatur.

Surreal, rätselhaft, unwirklich:...

Bewertung am 28.05.2018
Bewertungsnummer: 394361
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Surreal, rätselhaft, unwirklich: Georg Klein, der mit seinem neuen Roman auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse stand, ist ein Glücksfall für die deutsche Literatur.

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Miakro

von Georg Klein

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Ein Roman: Wunderbar wuchernd.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Georg Kleins neuer Roman heißt „Miakro“. Nahe liegt, dass der Titel die zwei Wörter „mikro“ und „makro“ zu einem Wort zusammenzieht. In dem Roman bleibt es aber nicht bei dieser einen neuen Wortschöpfung. Der ganze Roman gleich diesem Verfahren, der die Sprache umstellt, neu zusammensetzt und wuchern lässt. Als Autor ist Georg Klein mit seiner Schreibweise recht singulär. Kurzzeitig erinnerte mich Georg Kleins Schreibweise an jene von Julian Gracq oder an die des jungen Ernst Jüngers. Der Roman lässt sich schwer nacherzählen. Georg Kleins Erzählweise erzeugt jedoch allemal einen Sog, der die Leserin mitreißen kann. Der Erzählfluss ist spannend geschrieben. Dennoch entzieht sich alles, was im Erzählen berichtet wird, der Leserin. Eigentlich kann man sich kaum eine Vorstellung von dem machen, was geschildert wird. Bei weitem liegt es nicht an der Präzision der Erzählung. Georg Klein ist sprachlich sehr genau. Kein Wort scheint zu viel oder zu wenig zu sein. Aber von dem Geschilderten kann man sich keine Vorstellung machen: weder von den Gegenständen, den Handlungen, den Personen, noch von den groben Abläufen der Geschichte, die den Roman strukturieren. Auch wenn es heißt, dass Georg Klein in seinen Romanen phantastische bzw. Sciencefiction-fiction-artige Welten entwirft, so trifft diese Bestimmung nicht die Vorgangsweise seiner Sprache in den Romanen. Georg Klein erzählt keinen Roman, um den Werdegang einer Person oder den Ablauf einer Handlung zu schildern. In seiner Sprache kann sich kein Leser behaglich einrichten. Hierzu fällt mir der Begriff der „transzendentalen Obdachlosigkeit“ ein, von der Georg Lukács im Zusammenhang mit dem Roman sprach. Vielleicht muss man Georg Kleins letzten Absatz in seinen Roman ernst nehmen. Dort heißt es: „Windstill. Dieselbe klamme Angst krampft beiden Wachposten die Kehle. Aber sie fürchten umsonst. Noch wirkt das Wesen vor sich hin. Es bildet, es bildet sich, indem es anderes bildet. Es bildet nach und bildet um und um. Es spricht zu sich und spricht darin zu uns. Ein weiterer Befehl sammelt brav Silben, formt stockend und stotternd Wörter, kombiniert sie zu kurzen, komisch ungelenken Reihen, forscht rührend unermüdlich nach jedem einen Satz, mit dem es sich eröffnen und sporensprühend sein Innen wie ein Geschenk in unsere Welt, in unser aller Welt entäußern wird.“
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Roman: Wunderbar wuchernd.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Georg Kleins neuer Roman heißt „Miakro“. Nahe liegt, dass der Titel die zwei Wörter „mikro“ und „makro“ zu einem Wort zusammenzieht. In dem Roman bleibt es aber nicht bei dieser einen neuen Wortschöpfung. Der ganze Roman gleich diesem Verfahren, der die Sprache umstellt, neu zusammensetzt und wuchern lässt. Als Autor ist Georg Klein mit seiner Schreibweise recht singulär. Kurzzeitig erinnerte mich Georg Kleins Schreibweise an jene von Julian Gracq oder an die des jungen Ernst Jüngers. Der Roman lässt sich schwer nacherzählen. Georg Kleins Erzählweise erzeugt jedoch allemal einen Sog, der die Leserin mitreißen kann. Der Erzählfluss ist spannend geschrieben. Dennoch entzieht sich alles, was im Erzählen berichtet wird, der Leserin. Eigentlich kann man sich kaum eine Vorstellung von dem machen, was geschildert wird. Bei weitem liegt es nicht an der Präzision der Erzählung. Georg Klein ist sprachlich sehr genau. Kein Wort scheint zu viel oder zu wenig zu sein. Aber von dem Geschilderten kann man sich keine Vorstellung machen: weder von den Gegenständen, den Handlungen, den Personen, noch von den groben Abläufen der Geschichte, die den Roman strukturieren. Auch wenn es heißt, dass Georg Klein in seinen Romanen phantastische bzw. Sciencefiction-fiction-artige Welten entwirft, so trifft diese Bestimmung nicht die Vorgangsweise seiner Sprache in den Romanen. Georg Klein erzählt keinen Roman, um den Werdegang einer Person oder den Ablauf einer Handlung zu schildern. In seiner Sprache kann sich kein Leser behaglich einrichten. Hierzu fällt mir der Begriff der „transzendentalen Obdachlosigkeit“ ein, von der Georg Lukács im Zusammenhang mit dem Roman sprach. Vielleicht muss man Georg Kleins letzten Absatz in seinen Roman ernst nehmen. Dort heißt es: „Windstill. Dieselbe klamme Angst krampft beiden Wachposten die Kehle. Aber sie fürchten umsonst. Noch wirkt das Wesen vor sich hin. Es bildet, es bildet sich, indem es anderes bildet. Es bildet nach und bildet um und um. Es spricht zu sich und spricht darin zu uns. Ein weiterer Befehl sammelt brav Silben, formt stockend und stotternd Wörter, kombiniert sie zu kurzen, komisch ungelenken Reihen, forscht rührend unermüdlich nach jedem einen Satz, mit dem es sich eröffnen und sporensprühend sein Innen wie ein Geschenk in unsere Welt, in unser aller Welt entäußern wird.“

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