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Miakro

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.02.2018

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3003 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644044517

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

22.02.2018

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3003 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644044517

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Klein legt mit seinen Sätzen kleine...

Bewertung am 12.09.2018

Bewertungsnummer: 308947

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klein legt mit seinen Sätzen kleine Zeitbomben in Ihr Hirn. Die dystopische Szenerie wirkt oberflächlich vertraut, darunter lauert Fremde. Tick Tack.

Klein legt mit seinen Sätzen kleine...

Bewertung am 12.09.2018
Bewertungsnummer: 308947
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klein legt mit seinen Sätzen kleine Zeitbomben in Ihr Hirn. Die dystopische Szenerie wirkt oberflächlich vertraut, darunter lauert Fremde. Tick Tack.

Surreal, rätselhaft, unwirklich:...

Bewertung am 28.05.2018

Bewertungsnummer: 394361

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Surreal, rätselhaft, unwirklich: Georg Klein, der mit seinem neuen Roman auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse stand, ist ein Glücksfall für die deutsche Literatur.

Surreal, rätselhaft, unwirklich:...

Bewertung am 28.05.2018
Bewertungsnummer: 394361
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Surreal, rätselhaft, unwirklich: Georg Klein, der mit seinem neuen Roman auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse stand, ist ein Glücksfall für die deutsche Literatur.

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Miakro

von Georg Klein

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Ein Roman: Wunderbar wuchernd.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Georg Kleins neuer Roman heißt „Miakro“. Nahe liegt, dass der Titel die zwei Wörter „mikro“ und „makro“ zu einem Wort zusammenzieht. In dem Roman bleibt es aber nicht bei dieser einen neuen Wortschöpfung. Der ganze Roman gleich diesem Verfahren, der die Sprache umstellt, neu zusammensetzt und wuchern lässt. Als Autor ist Georg Klein mit seiner Schreibweise recht singulär. Kurzzeitig erinnerte mich Georg Kleins Schreibweise an jene von Julian Gracq oder an die des jungen Ernst Jüngers. Der Roman lässt sich schwer nacherzählen. Georg Kleins Erzählweise erzeugt jedoch allemal einen Sog, der die Leserin mitreißen kann. Der Erzählfluss ist spannend geschrieben. Dennoch entzieht sich alles, was im Erzählen berichtet wird, der Leserin. Eigentlich kann man sich kaum eine Vorstellung von dem machen, was geschildert wird. Bei weitem liegt es nicht an der Präzision der Erzählung. Georg Klein ist sprachlich sehr genau. Kein Wort scheint zu viel oder zu wenig zu sein. Aber von dem Geschilderten kann man sich keine Vorstellung machen: weder von den Gegenständen, den Handlungen, den Personen, noch von den groben Abläufen der Geschichte, die den Roman strukturieren. Auch wenn es heißt, dass Georg Klein in seinen Romanen phantastische bzw. Sciencefiction-fiction-artige Welten entwirft, so trifft diese Bestimmung nicht die Vorgangsweise seiner Sprache in den Romanen. Georg Klein erzählt keinen Roman, um den Werdegang einer Person oder den Ablauf einer Handlung zu schildern. In seiner Sprache kann sich kein Leser behaglich einrichten. Hierzu fällt mir der Begriff der „transzendentalen Obdachlosigkeit“ ein, von der Georg Lukács im Zusammenhang mit dem Roman sprach. Vielleicht muss man Georg Kleins letzten Absatz in seinen Roman ernst nehmen. Dort heißt es: „Windstill. Dieselbe klamme Angst krampft beiden Wachposten die Kehle. Aber sie fürchten umsonst. Noch wirkt das Wesen vor sich hin. Es bildet, es bildet sich, indem es anderes bildet. Es bildet nach und bildet um und um. Es spricht zu sich und spricht darin zu uns. Ein weiterer Befehl sammelt brav Silben, formt stockend und stotternd Wörter, kombiniert sie zu kurzen, komisch ungelenken Reihen, forscht rührend unermüdlich nach jedem einen Satz, mit dem es sich eröffnen und sporensprühend sein Innen wie ein Geschenk in unsere Welt, in unser aller Welt entäußern wird.“
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Roman: Wunderbar wuchernd.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Georg Kleins neuer Roman heißt „Miakro“. Nahe liegt, dass der Titel die zwei Wörter „mikro“ und „makro“ zu einem Wort zusammenzieht. In dem Roman bleibt es aber nicht bei dieser einen neuen Wortschöpfung. Der ganze Roman gleich diesem Verfahren, der die Sprache umstellt, neu zusammensetzt und wuchern lässt. Als Autor ist Georg Klein mit seiner Schreibweise recht singulär. Kurzzeitig erinnerte mich Georg Kleins Schreibweise an jene von Julian Gracq oder an die des jungen Ernst Jüngers. Der Roman lässt sich schwer nacherzählen. Georg Kleins Erzählweise erzeugt jedoch allemal einen Sog, der die Leserin mitreißen kann. Der Erzählfluss ist spannend geschrieben. Dennoch entzieht sich alles, was im Erzählen berichtet wird, der Leserin. Eigentlich kann man sich kaum eine Vorstellung von dem machen, was geschildert wird. Bei weitem liegt es nicht an der Präzision der Erzählung. Georg Klein ist sprachlich sehr genau. Kein Wort scheint zu viel oder zu wenig zu sein. Aber von dem Geschilderten kann man sich keine Vorstellung machen: weder von den Gegenständen, den Handlungen, den Personen, noch von den groben Abläufen der Geschichte, die den Roman strukturieren. Auch wenn es heißt, dass Georg Klein in seinen Romanen phantastische bzw. Sciencefiction-fiction-artige Welten entwirft, so trifft diese Bestimmung nicht die Vorgangsweise seiner Sprache in den Romanen. Georg Klein erzählt keinen Roman, um den Werdegang einer Person oder den Ablauf einer Handlung zu schildern. In seiner Sprache kann sich kein Leser behaglich einrichten. Hierzu fällt mir der Begriff der „transzendentalen Obdachlosigkeit“ ein, von der Georg Lukács im Zusammenhang mit dem Roman sprach. Vielleicht muss man Georg Kleins letzten Absatz in seinen Roman ernst nehmen. Dort heißt es: „Windstill. Dieselbe klamme Angst krampft beiden Wachposten die Kehle. Aber sie fürchten umsonst. Noch wirkt das Wesen vor sich hin. Es bildet, es bildet sich, indem es anderes bildet. Es bildet nach und bildet um und um. Es spricht zu sich und spricht darin zu uns. Ein weiterer Befehl sammelt brav Silben, formt stockend und stotternd Wörter, kombiniert sie zu kurzen, komisch ungelenken Reihen, forscht rührend unermüdlich nach jedem einen Satz, mit dem es sich eröffnen und sporensprühend sein Innen wie ein Geschenk in unsere Welt, in unser aller Welt entäußern wird.“

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Miakro

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