Rendezvous mit einem Oktopus. Extrem schlau und unglaublich empfindsam

Das erstaunliche Seelenleben der Kraken

detebe Band 24453

Sy Montgomery

(22)
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Beschreibung

Acht Arme, drei Herzen und eine Seele!
Der heimliche Star der Meere: der Oktopus.

Er kann 1600 Küsse auf einmal verteilen, er kann mit seiner Haut schmecken, Farbe und Form ändern und sich trotz eines Körpergewichts von 45 Kilogramm durch eine apfelsinengroße Öffnung zwängen. Und nicht nur seine körperlichen Superkräfte machen den Achtarmigen zu einem Wunderwesen der Meere. Kraken sind vor allem schlau. Sie können schummeln und tricksen, spielen, lernen, sie können Menschen erkennen und Kontakt aufnehmen.

In ihrem preisgekrönten Bestseller erzählt die Naturforscherin Sy Montgomery auf berührende, kenntnisreiche und unterhaltsame Weise von ihren Begegnungen mit diesen außergewöhnlichen Lebewesen.

"Wenn man dieses Buch gelesen hat, versteht man die Seele der Ozeane"
Peter Wohlleben

Die Schauspielerin Sophie von Kessel, selber begeisterte Taucherin, liest diese Geschichten einer Annäherung an das Unbekannte, eine unvergeßliche Reise zu Wesen wie aus einer anderen Welt.

Produktdetails

Sprecher Sophie von Kessel
Spieldauer 615 Minuten
Fassung ungekürzt
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Erscheinungsdatum 11.06.2018
Verlag BONNEVOICE Hörbuchverlag
Hörtyp Lesung
Übersetzer Heide Sommer
Sprache Deutsch
EAN 4057664399113

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Buchhändler-Empfehlungen

Die Vorurteile gegenüber dem Oktopus

Philipp Brandstötter, Thalia-Buchhandlung Linz

Sy Montgomery ist eine amerikanische Meeresbiologin und lebt in Atlanta. Obwohl sie beruflich sehr viel mit Meeresbewohnern zu tun hat, zieht es sie dennoch immer wieder auch in ihrer Freizeit in große „Sea world“ Anlagen. Das ist bei uns in Europa nicht ganz so bekannt, sieht in etwa so aus wie ein übergroßes Aquarium, in das man, durch Gänge verbunden, drüber und drunter hindurchgehen kann. Als Frau Montgomery eines Tages erneut eine dieser Anlagen in der Nähe ihres Hauses besucht, wird ein Tierpfleger auf sie aufmerksam. Nach einem kurzen Gespräch ist diesem klar, daß er es nicht mit einem Durchschnittsbesucher zu tun hat, sondern mit einer Frau, die ebenso aus dem Meeresbiologischen Fachbereich kommt. Er fordert Frau Montgomery dazu auf ihren Jackenärmel hochzustülpen und anschließend die Hand ins Aquarium zu tauchen. Innerhalb kürzester Zeit kommt ein weiblicher Oktopus auf sie zugeschwommen und legt einen seiner acht Fangarme um ihre Hand. Die meisten Menschen würden dies nun als eine unangenehme Erfahrung abtun, für Sy Montgomery ist dies ein absolut einschneidendes Erlebnis. Nicht nur das Oktopoden sehr intelligente Tiere sind, auch im Umgang mit anderen Lebewesen legen sie einen ausgesprochen hohen Grad an Emapthie an den Tag. Oktopoden besitzen, so Montomgery, außerdem ein großes Einfühlungsvermögen durch die schiere Berührung des Körpers durch die Saugnäpfe. Auch wenn das viele Menschen optisch abschrecken würde, so sind sie dennoch in der Lage, das auf sehr angenehme Art und Weise durchzuführen. Durch die schiere Berührung in nur wenigen Augenblicken, ist der Oktopus in der Lage mehr über die Physiologie des Menschen zu erfahren, als jeder menschliche Arzt in mehreren Tagen. Weiters räumt Montgomery mit einer Vielzahl an Vorurteilen auf, die dieses wirklich faszinierende Tier umgeben. Eine ganze Menge an Abenteuerromanen des 19ten und des frühen 20ten Jahrhunderts stellen den Oktopus als ein Wesen dar, das nur Tod und Zerstörung über die Menschen brachte. Denken Sie beispielsweise an Filme wie „20.000 Meilen unter dem Meer“ von Jules Verne. In diesem wird ein Angriff eines Oktopus auf die Nautilus, das U-Boot des legendären Kapitän Nemo, nachempfunden. Erstens ist es gar nicht möglich, da ein Oktopus nicht größer als sieben Meter werden kann. Ein komplettes Schiff damit in die Tiefe zu ziehen, war auch vor 100 Jahren somit noch nicht möglich. Zweitens sind in Freiheit lebende Oktopoden extrem scheu. Nur in Gefangenschaft lebende Tiere gewöhnen sich an den Menschen. Auch aus diesem Grund ist ein Angriff auf eines oder gar mehrere Schiff schlichter Unsinn. Mit diesen und noch einer Handvoll weiteren Vorurteilen räumt die Meeresbiologin in diesem Buch auf. Ein wirklich sehr informatives Werk, das einem für ein völlig missverstandenes Tier die Augen öffnet.

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Stellen Sie sich ein Lebewesen vor, das giftig ist und einen Schnabel hat, seine Form und Farbe verändern sowie über seiner Haut schmecken kann. Es hat acht einzeln agierende Arme, an denen sich jeweils bis zu 1600 Saugnäpfe befinden, und kann sich, obwohl es so schwer wie ein Mensch und so groß wie Auto werden kann, dennoch dur... Stellen Sie sich ein Lebewesen vor, das giftig ist und einen Schnabel hat, seine Form und Farbe verändern sowie über seiner Haut schmecken kann. Es hat acht einzeln agierende Arme, an denen sich jeweils bis zu 1600 Saugnäpfe befinden, und kann sich, obwohl es so schwer wie ein Mensch und so groß wie Auto werden kann, dennoch durch ein wenige Zentimeter großes Loch "quetschen". Haben Sie an einen Oktopus oder an einen Außerirdischen gedacht? Tauchen Sie jedenfalls mit Sy Montgomery in die bizarre und spannende Welt der Oktopoden ein und erfahren Sie mehr über diese hochintelligenten und neugierigen Lebewesen. Acht Daumen hoch!

von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wer glaubt, man könnte nicht ein komplettes Buch über Tintenfische lesen, der irrt sich. Vom ersten Kapitel an fesseln einen die Erzählungen von Sy Montgomery über ihre Begegnungen mit dem pazifischen Riesenkraken und man möchte mehr über dieses hochintelligente und soziale Wesen erfahren. Eine Liebeserklärung an die Oktopoden u... Wer glaubt, man könnte nicht ein komplettes Buch über Tintenfische lesen, der irrt sich. Vom ersten Kapitel an fesseln einen die Erzählungen von Sy Montgomery über ihre Begegnungen mit dem pazifischen Riesenkraken und man möchte mehr über dieses hochintelligente und soziale Wesen erfahren. Eine Liebeserklärung an die Oktopoden und die unbekannten Tiefen unserer Ozeane. Lesenswert!

Poetisches Sachbuch
von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Über mehrere Jahre hinweg besuchte die amerikanische Naturliebhaberin und Autorin Sy Montgomery ein Aquarium in Boston, beobachtete Oktopoden. Auch in freier Natur war sie unterwegs, beobachtete Kraken, sprach mit Forschern und Tierpflegern. Über ihre Erkenntnisse und Erlebnisse, für die sie übrigens auch Tauchen lernte, hat si... Über mehrere Jahre hinweg besuchte die amerikanische Naturliebhaberin und Autorin Sy Montgomery ein Aquarium in Boston, beobachtete Oktopoden. Auch in freier Natur war sie unterwegs, beobachtete Kraken, sprach mit Forschern und Tierpflegern. Über ihre Erkenntnisse und Erlebnisse, für die sie übrigens auch Tauchen lernte, hat sie ein großartiges und poetisches Sachbuch geschrieben. Für uns Laien informativ und lehrreich, vor allem aber unterhaltsam.

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  • Rendezvous mit einem Oktopus. Extrem schlau und unglaublich empfindsam

  • Rendezvous mit einem Oktopus. Extrem schlau und unglaublich empfindsam

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