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Castle Freeman

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Christian Brückner

Spieldauer

5 Stunden und 47 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.03.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

86

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732471065

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Christian Brückner

Spieldauer

5 Stunden und 47 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.03.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

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Anzahl Dateien

86

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

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9783732471065

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Was geht denn hier ab???

Bewertung am 31.03.2020

Bewertungsnummer: 394443

Bewertet: eBook (ePUB)

Endlich ein Wiedersehen mit Lucian Wing, dem sympathischen und gemütlichen Sheriff des kleinen Kaffs in Vermont, das wir schon aus den ersten zwei Romanen kennen. Die Uhren laufen hier ein wenig langsamer als im Rest der Welt und doch macht das Verbrechen auch vor dem beschaulichen Örtchen nicht Halt. Es zeigt sich in Form von kuriosen Unfällen, die der Sheriff zunächst erstaunlich ruhig und gelassen hinnimmt. Ganz im Gegenteil zum "Vorsitzenden", der auf rasche Aufklärung pocht, da offenbar kriminelle Kräfte am Werk sind. Drei in die Jahre gekommene Herren nehmen das Gesetz selbst in die Hand, was unseren Sheriff dazu zwingt, einzugreifen, aber - ganz anders, als ich es erwartet hätte... Großartige Unterhaltung, sprachlich ausgezeichnet, humorvoll und spannend!

Was geht denn hier ab???

Bewertung am 31.03.2020
Bewertungsnummer: 394443
Bewertet: eBook (ePUB)

Endlich ein Wiedersehen mit Lucian Wing, dem sympathischen und gemütlichen Sheriff des kleinen Kaffs in Vermont, das wir schon aus den ersten zwei Romanen kennen. Die Uhren laufen hier ein wenig langsamer als im Rest der Welt und doch macht das Verbrechen auch vor dem beschaulichen Örtchen nicht Halt. Es zeigt sich in Form von kuriosen Unfällen, die der Sheriff zunächst erstaunlich ruhig und gelassen hinnimmt. Ganz im Gegenteil zum "Vorsitzenden", der auf rasche Aufklärung pocht, da offenbar kriminelle Kräfte am Werk sind. Drei in die Jahre gekommene Herren nehmen das Gesetz selbst in die Hand, was unseren Sheriff dazu zwingt, einzugreifen, aber - ganz anders, als ich es erwartet hätte... Großartige Unterhaltung, sprachlich ausgezeichnet, humorvoll und spannend!

Probier's mal mit Gemütlichkeit!

Bewertung am 04.05.2018

Bewertungsnummer: 344828

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sheriff Wing hätte wirklich alle Hände voll zu tun, wenn er es denn wollen würde, allerdings lässt er sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Doch nun ist es eigentlich an der Zeit zu handeln, denn nicht nur seine Frau hat ihn rausgeworfen und er nächtigt auf der Couch im Büro, im Ort werden auch junge Rowdys überfallen und ihnen wird deutlich gemacht, dass man sich so wie sie nicht verhalten sollte. Doch auch Selbstjustiz ist strafbar und Sheriff Wing muss handeln, denn der neue Gemeinderatsvorsitzende sitzt ihm im Nacken und der hält wenig von der geduldigen Tour... Castle Freeman ist ein grandioser Autor, der bereits mit den beiden Vorgängern "Männer mit Erfahrung" und "Auf die sanfte Tour" ordentlich gepunktet hat und auch in seinem dritten Roman legt er nochmal gekonnt nach. Wieder einmal lässt er seine in die Jahre gekommenen Hinterwäldler von der Leine und zusammen mit seiner lakonischen Erzählweise und seinem knochentrockenen Humor, entsteht erneut ein wundervolles und sehr unterhaltsames Buch. Hier wird das Motto von Balu dem Bären "Probier's mal mit Gemütlichkeit" groß geschrieben, aber trotzdem schlummert unter der ruhigen Oberfläche etwas und die Protagonisten sind zumeist wesentlich intelligenter unterwegs, als es nach außen den Anschein hat. Freeman versteht es, sehr einzigartige Charaktere zu erschaffen und auch das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Personen ist hervorragend von ihm umgesetzt. Wie auch seine Protagonisten, ist Freeman ein Mann weniger Worte, aber die sitzen dafür umso besser! Lassen sie sich also von der geringen Seitenzahl nicht täuschen, denn was Freeman hier mal wieder an Lebensweisheiten auf den Leser abfeuert ist wirklich großes Kino und trotz seiner sehr ruhigen Erzählweise, kommt die Spannung keinesfalls zu kurz, obwohl sie den Leser nicht direkt mit sich reißt, sondern still und heimlich im Hintergrund arbeitet. Hervorzuheben sind bei Freeman neben den großartigen Figuren und der hervorragenden Erzählweise aber auch die herrlich trockenen Dialoge, die sich wunderbar in das Gesamtbild seiner Geschichten einfügen. Da hat man absolut nichts zu meckern, denn alles in allem ist das wirklich sehr sehr schön gemacht! Wer also gerne mal Bücher lesen möchte, bei denen das Gaspedal nicht immer auf Anschlag ist, dem seien die Romane von Castle Freeman wirklich sehr ans Herz gelegt. Und am Ende, wenn man das Buch durch hat, ist man auch immer etwas klüger! Weiter so!

Probier's mal mit Gemütlichkeit!

Bewertung am 04.05.2018
Bewertungsnummer: 344828
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sheriff Wing hätte wirklich alle Hände voll zu tun, wenn er es denn wollen würde, allerdings lässt er sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Doch nun ist es eigentlich an der Zeit zu handeln, denn nicht nur seine Frau hat ihn rausgeworfen und er nächtigt auf der Couch im Büro, im Ort werden auch junge Rowdys überfallen und ihnen wird deutlich gemacht, dass man sich so wie sie nicht verhalten sollte. Doch auch Selbstjustiz ist strafbar und Sheriff Wing muss handeln, denn der neue Gemeinderatsvorsitzende sitzt ihm im Nacken und der hält wenig von der geduldigen Tour... Castle Freeman ist ein grandioser Autor, der bereits mit den beiden Vorgängern "Männer mit Erfahrung" und "Auf die sanfte Tour" ordentlich gepunktet hat und auch in seinem dritten Roman legt er nochmal gekonnt nach. Wieder einmal lässt er seine in die Jahre gekommenen Hinterwäldler von der Leine und zusammen mit seiner lakonischen Erzählweise und seinem knochentrockenen Humor, entsteht erneut ein wundervolles und sehr unterhaltsames Buch. Hier wird das Motto von Balu dem Bären "Probier's mal mit Gemütlichkeit" groß geschrieben, aber trotzdem schlummert unter der ruhigen Oberfläche etwas und die Protagonisten sind zumeist wesentlich intelligenter unterwegs, als es nach außen den Anschein hat. Freeman versteht es, sehr einzigartige Charaktere zu erschaffen und auch das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Personen ist hervorragend von ihm umgesetzt. Wie auch seine Protagonisten, ist Freeman ein Mann weniger Worte, aber die sitzen dafür umso besser! Lassen sie sich also von der geringen Seitenzahl nicht täuschen, denn was Freeman hier mal wieder an Lebensweisheiten auf den Leser abfeuert ist wirklich großes Kino und trotz seiner sehr ruhigen Erzählweise, kommt die Spannung keinesfalls zu kurz, obwohl sie den Leser nicht direkt mit sich reißt, sondern still und heimlich im Hintergrund arbeitet. Hervorzuheben sind bei Freeman neben den großartigen Figuren und der hervorragenden Erzählweise aber auch die herrlich trockenen Dialoge, die sich wunderbar in das Gesamtbild seiner Geschichten einfügen. Da hat man absolut nichts zu meckern, denn alles in allem ist das wirklich sehr sehr schön gemacht! Wer also gerne mal Bücher lesen möchte, bei denen das Gaspedal nicht immer auf Anschlag ist, dem seien die Romane von Castle Freeman wirklich sehr ans Herz gelegt. Und am Ende, wenn man das Buch durch hat, ist man auch immer etwas klüger! Weiter so!

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Der Klügere lädt nach

von Castle Freeman

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Meinung aus der Buchhandlung

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Hans Wilhelm Schmölzer

Thalia Villach – Atrio

Zum Portrait

5/5

Witzig, super-cool, beste Unterhaltung für Zwischendurch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Witzig, super-cool, beste Unterhaltung für Zwischendurch. Sheriff Wing und seine Leute kümmern sich in der amerikanischen Provinz um die Aufrechterhaltung der Ordnung. Dabei bewegen sie sich nach Möglichkeit im Rahmen der Gesetze. Wenn aber bestimmte „Situationen“ direkte und drastische Maßnahmen erfordern, fackeln die im Grunde gutmütigen Ordnungshüter nicht lange. Sie tun, was - ihrer Meinung nach - eben getan werden muss. „Soll ich dir sagen, was das war, diese ganze Roark-Sache? Eine Mischung aus guten und schlechten Nachrichten, wie alles andere auch.“ „Wie meinst du das?“ „Also“, sagte Wingate, „die schlechte Nachricht ist, das wir etwas Böses getan haben. Es war böse, kein Zweifel. Es war Mord. Die gute Nachricht ist, dass es nicht rausgekommen ist. Und das wir die Situation geregelt haben.“
  • Hans Wilhelm Schmölzer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Witzig, super-cool, beste Unterhaltung für Zwischendurch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Witzig, super-cool, beste Unterhaltung für Zwischendurch. Sheriff Wing und seine Leute kümmern sich in der amerikanischen Provinz um die Aufrechterhaltung der Ordnung. Dabei bewegen sie sich nach Möglichkeit im Rahmen der Gesetze. Wenn aber bestimmte „Situationen“ direkte und drastische Maßnahmen erfordern, fackeln die im Grunde gutmütigen Ordnungshüter nicht lange. Sie tun, was - ihrer Meinung nach - eben getan werden muss. „Soll ich dir sagen, was das war, diese ganze Roark-Sache? Eine Mischung aus guten und schlechten Nachrichten, wie alles andere auch.“ „Wie meinst du das?“ „Also“, sagte Wingate, „die schlechte Nachricht ist, das wir etwas Böses getan haben. Es war böse, kein Zweifel. Es war Mord. Die gute Nachricht ist, dass es nicht rausgekommen ist. Und das wir die Situation geregelt haben.“

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

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4/5

Es könnte alles so einfach sein...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

So läuft das normalerweise: Wir haben eine Hauptfigur, den Helden des Romans, der sich einem Widersacher gegenübersieht und ihn durch seine Intelligenz, Talente und vor allem moralische Überlegenheit letzten Endes zu Fall bringen wird… So kann das laufen, muss es aber nicht. Castle Freeman erzählt in seinem dritten auf Deutsch erschienenen Buch die Geschichte vom in die Jahre gekommenen Kleinstadt-Sheriff Wing, der sich seit langen Jahren über seine Gemeinde, tief in den an sich verschlafenen Wäldern Vermonts wacht. Nun könnte sein Leben angenehm und geruhsam verlaufen, wären da nicht zwei Männer, die seinen Alltag nachhaltig in Aufruhr bringen: Seine Frau hat ihn vor die Tür gesetzt und durch einen Jüngeren ersetzt und der neue Vorsitzende im Gemeinderat hält ihn für unfähig und möchte ihn lieber früher als später von seinen Aufgaben entbinden. „Der Klügere lädt nach“ ist ein moderner Western, randvoll mit launischen, charakterstarken Figuren und außergewöhnlichen, temporeichen Dialogen, die sich auch in Tarantino-Filmen nicht zu verstecken bräuchten. Die Handlung wird zwar angetrieben durch einen Krimiplot, jedoch geht es mehr um das Aufeinanderprallen der verschiedenen Charaktere mit ihren jeweiligen Weltsichten und Auffassungen von Recht, Unrecht, Justiz und Selbstjustiz. Das Ganze ist zu gleichen Teilen schrullig, spannend und amüsant und endet dermaßen unerwartet wie unvermittelt, dass einige moralische Dilemma übrig bleiben, die den LeserInnen auch nach Abschluss des letzten Satzes beschäftigen dürften – und auch das ist eine Stärke Freemans, nämlich den Mut zu haben, traditionellen Erzählklischees zu entgehen und nicht alles sich in eitel Sonnenschein auflösen zu lassen. An sich ist es eine Fortsetzung von „Auf die sanfte Tour“, lässt sich jedoch auch auf sich gestellt gut lesen.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

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4/5

Es könnte alles so einfach sein...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

So läuft das normalerweise: Wir haben eine Hauptfigur, den Helden des Romans, der sich einem Widersacher gegenübersieht und ihn durch seine Intelligenz, Talente und vor allem moralische Überlegenheit letzten Endes zu Fall bringen wird… So kann das laufen, muss es aber nicht. Castle Freeman erzählt in seinem dritten auf Deutsch erschienenen Buch die Geschichte vom in die Jahre gekommenen Kleinstadt-Sheriff Wing, der sich seit langen Jahren über seine Gemeinde, tief in den an sich verschlafenen Wäldern Vermonts wacht. Nun könnte sein Leben angenehm und geruhsam verlaufen, wären da nicht zwei Männer, die seinen Alltag nachhaltig in Aufruhr bringen: Seine Frau hat ihn vor die Tür gesetzt und durch einen Jüngeren ersetzt und der neue Vorsitzende im Gemeinderat hält ihn für unfähig und möchte ihn lieber früher als später von seinen Aufgaben entbinden. „Der Klügere lädt nach“ ist ein moderner Western, randvoll mit launischen, charakterstarken Figuren und außergewöhnlichen, temporeichen Dialogen, die sich auch in Tarantino-Filmen nicht zu verstecken bräuchten. Die Handlung wird zwar angetrieben durch einen Krimiplot, jedoch geht es mehr um das Aufeinanderprallen der verschiedenen Charaktere mit ihren jeweiligen Weltsichten und Auffassungen von Recht, Unrecht, Justiz und Selbstjustiz. Das Ganze ist zu gleichen Teilen schrullig, spannend und amüsant und endet dermaßen unerwartet wie unvermittelt, dass einige moralische Dilemma übrig bleiben, die den LeserInnen auch nach Abschluss des letzten Satzes beschäftigen dürften – und auch das ist eine Stärke Freemans, nämlich den Mut zu haben, traditionellen Erzählklischees zu entgehen und nicht alles sich in eitel Sonnenschein auflösen zu lassen. An sich ist es eine Fortsetzung von „Auf die sanfte Tour“, lässt sich jedoch auch auf sich gestellt gut lesen.

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