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Der Klügere lädt nach Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2018

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,1 cm

Gewicht

321 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Old Number Five

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01058-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2018

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,1 cm

Gewicht

321 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Old Number Five

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01058-5

Herstelleradresse

Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE
info@harpercollins.de

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Probier's mal mit Gemütlichkeit!

Bewertung am 04.05.2018

Bewertungsnummer: 344828

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sheriff Wing hätte wirklich alle Hände voll zu tun, wenn er es denn wollen würde, allerdings lässt er sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Doch nun ist es eigentlich an der Zeit zu handeln, denn nicht nur seine Frau hat ihn rausgeworfen und er nächtigt auf der Couch im Büro, im Ort werden auch junge Rowdys überfallen und ihnen wird deutlich gemacht, dass man sich so wie sie nicht verhalten sollte. Doch auch Selbstjustiz ist strafbar und Sheriff Wing muss handeln, denn der neue Gemeinderatsvorsitzende sitzt ihm im Nacken und der hält wenig von der geduldigen Tour... Castle Freeman ist ein grandioser Autor, der bereits mit den beiden Vorgängern "Männer mit Erfahrung" und "Auf die sanfte Tour" ordentlich gepunktet hat und auch in seinem dritten Roman legt er nochmal gekonnt nach. Wieder einmal lässt er seine in die Jahre gekommenen Hinterwäldler von der Leine und zusammen mit seiner lakonischen Erzählweise und seinem knochentrockenen Humor, entsteht erneut ein wundervolles und sehr unterhaltsames Buch. Hier wird das Motto von Balu dem Bären "Probier's mal mit Gemütlichkeit" groß geschrieben, aber trotzdem schlummert unter der ruhigen Oberfläche etwas und die Protagonisten sind zumeist wesentlich intelligenter unterwegs, als es nach außen den Anschein hat. Freeman versteht es, sehr einzigartige Charaktere zu erschaffen und auch das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Personen ist hervorragend von ihm umgesetzt. Wie auch seine Protagonisten, ist Freeman ein Mann weniger Worte, aber die sitzen dafür umso besser! Lassen sie sich also von der geringen Seitenzahl nicht täuschen, denn was Freeman hier mal wieder an Lebensweisheiten auf den Leser abfeuert ist wirklich großes Kino und trotz seiner sehr ruhigen Erzählweise, kommt die Spannung keinesfalls zu kurz, obwohl sie den Leser nicht direkt mit sich reißt, sondern still und heimlich im Hintergrund arbeitet. Hervorzuheben sind bei Freeman neben den großartigen Figuren und der hervorragenden Erzählweise aber auch die herrlich trockenen Dialoge, die sich wunderbar in das Gesamtbild seiner Geschichten einfügen. Da hat man absolut nichts zu meckern, denn alles in allem ist das wirklich sehr sehr schön gemacht! Wer also gerne mal Bücher lesen möchte, bei denen das Gaspedal nicht immer auf Anschlag ist, dem seien die Romane von Castle Freeman wirklich sehr ans Herz gelegt. Und am Ende, wenn man das Buch durch hat, ist man auch immer etwas klüger! Weiter so!

Probier's mal mit Gemütlichkeit!

Bewertung am 04.05.2018
Bewertungsnummer: 344828
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sheriff Wing hätte wirklich alle Hände voll zu tun, wenn er es denn wollen würde, allerdings lässt er sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Doch nun ist es eigentlich an der Zeit zu handeln, denn nicht nur seine Frau hat ihn rausgeworfen und er nächtigt auf der Couch im Büro, im Ort werden auch junge Rowdys überfallen und ihnen wird deutlich gemacht, dass man sich so wie sie nicht verhalten sollte. Doch auch Selbstjustiz ist strafbar und Sheriff Wing muss handeln, denn der neue Gemeinderatsvorsitzende sitzt ihm im Nacken und der hält wenig von der geduldigen Tour... Castle Freeman ist ein grandioser Autor, der bereits mit den beiden Vorgängern "Männer mit Erfahrung" und "Auf die sanfte Tour" ordentlich gepunktet hat und auch in seinem dritten Roman legt er nochmal gekonnt nach. Wieder einmal lässt er seine in die Jahre gekommenen Hinterwäldler von der Leine und zusammen mit seiner lakonischen Erzählweise und seinem knochentrockenen Humor, entsteht erneut ein wundervolles und sehr unterhaltsames Buch. Hier wird das Motto von Balu dem Bären "Probier's mal mit Gemütlichkeit" groß geschrieben, aber trotzdem schlummert unter der ruhigen Oberfläche etwas und die Protagonisten sind zumeist wesentlich intelligenter unterwegs, als es nach außen den Anschein hat. Freeman versteht es, sehr einzigartige Charaktere zu erschaffen und auch das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Personen ist hervorragend von ihm umgesetzt. Wie auch seine Protagonisten, ist Freeman ein Mann weniger Worte, aber die sitzen dafür umso besser! Lassen sie sich also von der geringen Seitenzahl nicht täuschen, denn was Freeman hier mal wieder an Lebensweisheiten auf den Leser abfeuert ist wirklich großes Kino und trotz seiner sehr ruhigen Erzählweise, kommt die Spannung keinesfalls zu kurz, obwohl sie den Leser nicht direkt mit sich reißt, sondern still und heimlich im Hintergrund arbeitet. Hervorzuheben sind bei Freeman neben den großartigen Figuren und der hervorragenden Erzählweise aber auch die herrlich trockenen Dialoge, die sich wunderbar in das Gesamtbild seiner Geschichten einfügen. Da hat man absolut nichts zu meckern, denn alles in allem ist das wirklich sehr sehr schön gemacht! Wer also gerne mal Bücher lesen möchte, bei denen das Gaspedal nicht immer auf Anschlag ist, dem seien die Romane von Castle Freeman wirklich sehr ans Herz gelegt. Und am Ende, wenn man das Buch durch hat, ist man auch immer etwas klüger! Weiter so!

Komische Charaktere, eine schräge...

Bewertung am 05.03.2018

Bewertungsnummer: 486753

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Komische Charaktere, eine schräge Story und unerwartete Wendungen. Freeman überzeugt mit einer Menge trockenem Humor und außergewöhnlichen Schauplätzen.

Komische Charaktere, eine schräge...

Bewertung am 05.03.2018
Bewertungsnummer: 486753
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Komische Charaktere, eine schräge Story und unerwartete Wendungen. Freeman überzeugt mit einer Menge trockenem Humor und außergewöhnlichen Schauplätzen.

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Der Klügere lädt nach

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Hans Wilhelm Schmölzer

Thalia Villach – Atrio

Zum Portrait

5/5

Witzig, super-cool, beste Unterhaltung für Zwischendurch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Witzig, super-cool, beste Unterhaltung für Zwischendurch. Sheriff Wing und seine Leute kümmern sich in der amerikanischen Provinz um die Aufrechterhaltung der Ordnung. Dabei bewegen sie sich nach Möglichkeit im Rahmen der Gesetze. Wenn aber bestimmte „Situationen“ direkte und drastische Maßnahmen erfordern, fackeln die im Grunde gutmütigen Ordnungshüter nicht lange. Sie tun, was - ihrer Meinung nach - eben getan werden muss. „Soll ich dir sagen, was das war, diese ganze Roark-Sache? Eine Mischung aus guten und schlechten Nachrichten, wie alles andere auch.“ „Wie meinst du das?“ „Also“, sagte Wingate, „die schlechte Nachricht ist, das wir etwas Böses getan haben. Es war böse, kein Zweifel. Es war Mord. Die gute Nachricht ist, dass es nicht rausgekommen ist. Und das wir die Situation geregelt haben.“
  • Hans Wilhelm Schmölzer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Witzig, super-cool, beste Unterhaltung für Zwischendurch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Witzig, super-cool, beste Unterhaltung für Zwischendurch. Sheriff Wing und seine Leute kümmern sich in der amerikanischen Provinz um die Aufrechterhaltung der Ordnung. Dabei bewegen sie sich nach Möglichkeit im Rahmen der Gesetze. Wenn aber bestimmte „Situationen“ direkte und drastische Maßnahmen erfordern, fackeln die im Grunde gutmütigen Ordnungshüter nicht lange. Sie tun, was - ihrer Meinung nach - eben getan werden muss. „Soll ich dir sagen, was das war, diese ganze Roark-Sache? Eine Mischung aus guten und schlechten Nachrichten, wie alles andere auch.“ „Wie meinst du das?“ „Also“, sagte Wingate, „die schlechte Nachricht ist, das wir etwas Böses getan haben. Es war böse, kein Zweifel. Es war Mord. Die gute Nachricht ist, dass es nicht rausgekommen ist. Und das wir die Situation geregelt haben.“

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

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4/5

Es könnte alles so einfach sein...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

So läuft das normalerweise: Wir haben eine Hauptfigur, den Helden des Romans, der sich einem Widersacher gegenübersieht und ihn durch seine Intelligenz, Talente und vor allem moralische Überlegenheit letzten Endes zu Fall bringen wird… So kann das laufen, muss es aber nicht. Castle Freeman erzählt in seinem dritten auf Deutsch erschienenen Buch die Geschichte vom in die Jahre gekommenen Kleinstadt-Sheriff Wing, der sich seit langen Jahren über seine Gemeinde, tief in den an sich verschlafenen Wäldern Vermonts wacht. Nun könnte sein Leben angenehm und geruhsam verlaufen, wären da nicht zwei Männer, die seinen Alltag nachhaltig in Aufruhr bringen: Seine Frau hat ihn vor die Tür gesetzt und durch einen Jüngeren ersetzt und der neue Vorsitzende im Gemeinderat hält ihn für unfähig und möchte ihn lieber früher als später von seinen Aufgaben entbinden. „Der Klügere lädt nach“ ist ein moderner Western, randvoll mit launischen, charakterstarken Figuren und außergewöhnlichen, temporeichen Dialogen, die sich auch in Tarantino-Filmen nicht zu verstecken bräuchten. Die Handlung wird zwar angetrieben durch einen Krimiplot, jedoch geht es mehr um das Aufeinanderprallen der verschiedenen Charaktere mit ihren jeweiligen Weltsichten und Auffassungen von Recht, Unrecht, Justiz und Selbstjustiz. Das Ganze ist zu gleichen Teilen schrullig, spannend und amüsant und endet dermaßen unerwartet wie unvermittelt, dass einige moralische Dilemma übrig bleiben, die den LeserInnen auch nach Abschluss des letzten Satzes beschäftigen dürften – und auch das ist eine Stärke Freemans, nämlich den Mut zu haben, traditionellen Erzählklischees zu entgehen und nicht alles sich in eitel Sonnenschein auflösen zu lassen. An sich ist es eine Fortsetzung von „Auf die sanfte Tour“, lässt sich jedoch auch auf sich gestellt gut lesen.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

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4/5

Es könnte alles so einfach sein...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

So läuft das normalerweise: Wir haben eine Hauptfigur, den Helden des Romans, der sich einem Widersacher gegenübersieht und ihn durch seine Intelligenz, Talente und vor allem moralische Überlegenheit letzten Endes zu Fall bringen wird… So kann das laufen, muss es aber nicht. Castle Freeman erzählt in seinem dritten auf Deutsch erschienenen Buch die Geschichte vom in die Jahre gekommenen Kleinstadt-Sheriff Wing, der sich seit langen Jahren über seine Gemeinde, tief in den an sich verschlafenen Wäldern Vermonts wacht. Nun könnte sein Leben angenehm und geruhsam verlaufen, wären da nicht zwei Männer, die seinen Alltag nachhaltig in Aufruhr bringen: Seine Frau hat ihn vor die Tür gesetzt und durch einen Jüngeren ersetzt und der neue Vorsitzende im Gemeinderat hält ihn für unfähig und möchte ihn lieber früher als später von seinen Aufgaben entbinden. „Der Klügere lädt nach“ ist ein moderner Western, randvoll mit launischen, charakterstarken Figuren und außergewöhnlichen, temporeichen Dialogen, die sich auch in Tarantino-Filmen nicht zu verstecken bräuchten. Die Handlung wird zwar angetrieben durch einen Krimiplot, jedoch geht es mehr um das Aufeinanderprallen der verschiedenen Charaktere mit ihren jeweiligen Weltsichten und Auffassungen von Recht, Unrecht, Justiz und Selbstjustiz. Das Ganze ist zu gleichen Teilen schrullig, spannend und amüsant und endet dermaßen unerwartet wie unvermittelt, dass einige moralische Dilemma übrig bleiben, die den LeserInnen auch nach Abschluss des letzten Satzes beschäftigen dürften – und auch das ist eine Stärke Freemans, nämlich den Mut zu haben, traditionellen Erzählklischees zu entgehen und nicht alles sich in eitel Sonnenschein auflösen zu lassen. An sich ist es eine Fortsetzung von „Auf die sanfte Tour“, lässt sich jedoch auch auf sich gestellt gut lesen.

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Der Klügere lädt nach

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