Unerschrocken kämpft Robin Hood für das Recht der Schwachen. Wann immer er gebraucht wird, ist er mit seinen Gefährten Klein John, Bruder Tuck und all den anderen zur Stelle. Dem grausamen Sheriff von Nottingham sind sie damit schon lange ein Dorn im Auge. Doch welche Falle er ihnen auch stellt: Robin Hood ist schlauer!
Kundinnen und Kunden meinen
0.0/5.0
0 Bewertungen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Meinung aus der Buchhandlung
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
Robin Hood ist heute eine der bekanntesten Figuren des Spätmittelalters. Die meisten angesehenen Historiker sehen den „realen“ Robin Hood heute um die Zeit Ende des 14. Jahrhunderts. Zusammen mit seinen Getreuen lebt er versteckt im Sherwood Forrest in der englischen Grafschaft Nottingham. Seine bekanntesten Mitstreiter kommen in diesem Buch auch vor: Little-John, seine rechte Hand. Bruder Tuck, ein Mönch der es vortrefflich versteht den Stab gegen die Schergen des Sheriffs von Nottingham zu führen und Will Shutly (in den meisten Verfilmungen unserer Zeit Will Locksley genannt), einen ebenfalls geächteten Schwertkämpfer.
Zusammen mit knapp 140 Getreuen lebt er nun im Wald und nimmt den Reichen und gibt den Armen. Immer wieder kommt er damit dem Sheriff von Nottingham in die Quere. Die Abenteuer die er dabei erlebt sind höchst unterschiedlich und haben immer wieder einen humoristischen Unterton. Dies ist auch die Ausgangslage für diesen Roman von Howard Pyle, einen britischen Autor, welcher im Original bereits vor 1911 entstanden ist.
Wenn man die kurzen Kapitel liest, erfährt man viel über den Werdegang Robin Hoods. War er zu Beginn seiner glorreichen Zeit ein einfacher Landstreicher, so entwickelte er sich im Laufe der Jahre zu einer Art Vorläufer des modernen Freiheitskämpfers wie wir sie auch in unserer Zeit noch gut kennen und auch immer häufiger brauchen würden. Durch einen Unfall stirbt einer der frühesten Gegner Robin Hoods als dieser gerade einmal 18 Jahre alt ist. Da er nun gegen das Gesetz verstoßen hat, muss er sich im Wald verstecken.
Im Laufe der Zeit erhält er immer größeren Zuspruch seitens der Bewohner seiner Region. Der Sheriff von Nottingham setzt einen immer größeres Kopfgeld auf seinen Kontrahenten aus und folge dessen versuchen verstärkt auch Einzelpersonen Robin Hood habhaft zu werden, aber ihm gelingt es jedesmal wieder aufs neue den langen Arm des Gesetzes zu entkommen. Die Schergen, die der Sheriff von Nottingham aussendet, werden nicht selten auch zu neuen Gefährten Robin Hoods und so steigt auch hier die Zahl seiner Unterstützer kontinuierlich an. Aus allen Gesellschaftsschichten der damaligen Zeit kommen nun seine Anhänger.
Seien es nun Leute aus dem (mittelalterlichen) Berufsständen der Kesselflicker, der Gerber oder der Maler, auch Waffenschmiede und gewöhnliche Wegelagerer schließen sich seiner Sache an. So steigt die Zahl seiner Anhang zur Höchstzeit seines Wirkens auf über 140 Leute an. Unter ihnen sind auch viele freie Bauern, das sind Menschen, die zwar dem Berufsstand der Bauern angehören, allerdings nicht dem König unterstellt sind.
Ein wirklich schön zu lesendes Buch, auch wenn es im Original doch schon über 100 Jahre alt ist. Viele der im beginnenden 20. Jahrhundert entstandenen Klischees des englischen Spätmittelalters wurden hier eingewoben, welche mittlerweile dank neuester Forschung wiederlegt sind. Auch wenn doch schon einige Zeit seit Entstehen dieses Buches vergangen sind zeichnet, es dennoch eine Vielzahl an schönen Bildern im Kopf über das Spätmittelalter und ist ohne Einschränkung für jedes Alter geeignet. Sollten Sie eine alte Form der Robin Hood Sage in Kinderbuchform suchen, sind sie hier genau richtig.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.