Produktbild: Die Ladenhüterin

Die Ladenhüterin Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

15712

Erscheinungsdatum

09.03.2018

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

4845 KB

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Konbini Ningen

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783841214805

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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15712

Erscheinungsdatum

09.03.2018

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144 (Printausgabe)

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Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Konbini Ningen

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783841214805

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  • Wedma

    5/5

    14.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein großartiger Roman aus Japan.

    Diesen Roman der japanischen Schriftstellerin Sayaka Murata habe ich sehr gern gelesen und empfehle diesen auch gern weiter. Klappentext beschreibt den Inhalt sehr gut. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte mit Keiko in Japan der Gegenwart eintauchen. Keiko ist eine tüchtige Frau, die gern und auch recht viel arbeitet, immer pünktlich ist, großen Wert darauflegt, ihre Aufgaben perfekt zu erledigen, just so, wie es von ihr erwartet wird und ihr Leben auch nach dem ausrichtet, wie die Chefs des Ladens es sich wünschen. Man wird ja auch dafür bezahlt, dass man frisch und munter zur Arbeit erscheint. Sie hört und spürt den Laden. Sie verschmilzt schon fast mit ihm. Da denkt man, prima, sie hat ihre Berufung gefunden. Aber! Sie gilt in dieser Gesellschaft, unter ihren Bekannten und Verwandten, als Außenseiterin, als etwas Abnormales, denn sie arbeitet „nur“ als Aushilfe. Sie soll aber, so die Konventionen, entweder voll arbeiten oder heiraten und ein Kind oder zwei bekommen. Erst dann gilt ihre Pflicht an die Gesellschaft erfüllt, was ihr auch oft genug vermittelt wird. Dass sie von dieser erwarteten Norm abweicht, gilt es zu vertuschen, was ihre angepasste Schwester übernimmt, denn sie gibt vor, wie Keiko argumentieren soll, damit alle anderen Normalos sie auch halbwegs verstehen und akzeptieren können. Spannend wird es, als Keiko Shiraha trifft. Er ist auch ein Außenseiter, aber von einer ganz anderen Art. Er ist ein Rebell. Er will sich gar nicht an diese Gesellschaftsnormen anpassen. Er verachtet sie. Sie sind ihm zu primitiv und archaisch. Keiko dagegen will sich weiter dahingehend anpassen, dass sie einen Mann bei sich wohnen hat, den sie evtl. auch heiratet, sie will also einen weiteren Schritt in Richtung der geforderten Normalität wagen. Die beiden liefern sich solch aufschlussreichen Dialoge, dass ich sage, jeder soll diese bitte selbst lesen und sich eigene Überlegungen anstellen, worum es eigentlich in diesem Roman geht. Vllt um die persönliche Freiheit im heutigen Leben? Vllt um die schiere Unmöglichkeit, diese zu haben, denn die eigene Freiheit endet dort, wo die Unfreiheit des anderen beginnt? Was ist eigentlich ein erfülltes Leben? Was ist ein richtiges Leben? usw. Der Roman ist auch deshalb großartig, weil er mit ganz knappen Mitteln auskommt. Mit sparsamen, aber sehr gekonnten Darstellungen der Tatsachen gibt Sayaka Murata so viel Stoff, so viel Raum zum Nachdenken über eine atemberaubende Vielfalt an Themen des heutigen Lebens! Das ist eine große Kunst. Folgenden Satz aus dem Klappentext kann ich auf jeden Fall unterschreiben: „Mit leichter Feder und einem untrüglichen Gespür für die absurden Gesetzmäßigkeiten unseres Alltags zeichnet Sayaka Murata eine scharfsinnige Satire auf unser heutiges Leben.“ Diese distanzierte, fast trockene Feinhumorigkeit hat mich auch sehr beeindruckt. Fazit: Ein großartiger Roman. Ein must read. Erstaunlich, dass nur 145 Seiten so viel schaffen können. Nach einer Pause lese ich „Die Ladenhüterin“ bestimmt nochmals.

  • Bewertung

    aus Essen

    5/5

    14.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Gesellschaftskritik, die zum Nachdenken anregt

    Eine gelungene Gratwanderung zwischen Unterhaltung, Charakterstudie und Gesellschatskritik. "Normalität setzt sich gewaltsam durch" // MEINE MEINUNG Die kurzweilige Geschichte um das Leben der Konbini-Angestellten Keiko Furukawa konnte mich gut unterhalten. Sie ließ sich sehr angenehm lesen, ohne große Ausschmückungen oder Beschreibungen. So nüchtern und schnörkellos wie unsere Protagonistin, die seit achtzehn Jahren in einem Supermarkt arbeitet und ihr gesamtes Leben nach ihrer Arbeit ausrichtet. Die Art wie Keikos Tagesabläufe beschrieben werden, haben mich traurig und nachdenklich gestimmt. Es ist eigentlich immer das Gleiche. Sie passt sich krampfhaft an ihre Umgebung an und versucht nicht aufzufallen, dabei hält sie sich peinlich genau an das Verhaltensskript ihres Unternehmens. Wenn Keiko und die anderen Verkäuferinnen ihre internalisierten Verkaufssätze im Morgenappell vor der Ladenöffnung unisono wiederholen und das perfekte Lächeln und die perfekte Verbeugung akribisch einüben, erinnert mich das Ganze stark an 'die Frauen von Stepford.' Keikos Welt gerät ins Wanken als sie auf den jungen Mann Shiraha trifft, der genau das Gegenteil von dem verkörpert, was Keiko darzustellen versucht. Er ist lustlos, mürrisch, faul und stellt jungen Frauen nach. Obwohl Keiko ihre Umgebung und ihre Mitmenschen stets nüchtern und ohne Gefühlsregung unter die Lupe nimmt, mochte ich sie als Protagonistin dennoch sehr gerne. Ein wenig hat sie mich an die Figur des Sheldon Cooper aus der Sitcom 'Big Bang Theory' erinnert. So wie er, wird auch Keiko oft missverstanden und trifft dadurch, dass sie die gesellschaftlichen Konventionen ausserhalb des Konbini nicht nachvollziehen kann und auch nicht befolgen möchte auf Unverständnis und Ablehnung. Mehr als einmal habe ich mich während des Lesens gefragt, was eigentlich normal ist? Wer bestimmt, was zur gesellschaftlichen Norm wird und wer abweicht? Wie Keiko mit ihrem Alltag und der veränderten Situation mit Shiraha umgeht, hat stellenweise schon etwas komödiantisches und ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, wie ich Keiko im Bezug auf die Gesellschaft in der sie lebt Recht geben musste, auch wenn ich mich sonst als sehr empathischen Menschen sehe. Es gibt viele Zitate, die hier zum Nachdenken und Reflektieren anregen und genau das, macht 'Die Ladenhüterin' für mich zu etwas Besonderem. Einziger Minuspunkt; die Botschaft, die Keikos Geschichte letztendlich vermitteln soll, kommt so subtil daher wie ein literarischer Vorschlaghammer. Dieser Eindruck verstärkt sich noch durch zahlreiche Widerholungen und Verweise auf die gesellschaftlichen Konventionen. // FAZIT Sayaka Muratas Werk 'Die Ladenhüterin' war ein kurzweiliges Portrait der japanischen Gesellschaft, dass mich an manchen Stellen auch zum Nachdenken über meine eigene Umwelt gebracht hat. Denn die Frage, was normal ist und akzeptiert wird, bestimmt einen Großteil des Lebens und Handelns, egal in welchem Land man sich gerade befindet und lebt. Besonders zu empfehlen für Leser, die sich für die japanische Kultur interessieren.

  • Bewertung

    5/5

    13.08.2018

    eBook (ePUB 3)

    Wie es ist, anders zu sein

    "Die Ladenhüterin" ist ein etwas anderer Roman, der mich sofort fasziniert hat. Das Cover ist wunderschön und atmosphärisch gestaltet und vermittelt einem das Gefühl, das Tor zu einer anderen Welt in den Händen zu halten. Sayaka Muratas Schreibstil hat einen tollen und leisen Klang, der sehr zu dem Buch passt. Mit klaren Worten, die fast schon poetisch wirken, beschreibt sie Keikos Leben als Konbini Angestellte. Erschreckend realistisch erlebt man die gesellschaftlichen Zwänge, denen Keiko jeden Tag ausgesetzt ist. Sie versteht diese zwar nicht, versucht sich aber anzupassen. Nur im Konbini fühlt sie sich wohl. Obwohl oder gerade weil Keiko Gefühle fremd sind, habe ich sehr viele unterschiedliche Emotionen empfunden. Ich musste an vielen skurrilen und bizarren Stellen lachen. War schockiert, traurig und wütend. Oder habe kopfschüttelnd das Buch zur Seite gelegt. "Die Ladenhüterin" ist eine Erfahrung, die zum Nachdenken anregt. Ein außergewöhnliches Buch - nicht nur für Japan-Fans.

  • Bewertung

    4/5

    22.07.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein kurzweiliges Buch mit Tiefgang.

    Ein tolles Buch, das mit wenigen Worten ganz viel vermittelt. Keiko war schon immer ein besonderer Mensch und hat in jeder alltäglichen Situation angeeckt. Als sie jedoch einen Job in einem Konbini anfängt, hat sie endlich einen Ort entdeckt, andem sie weiß, wie sich zu verhalten hat. Der Konbini wird irgendwie ihr Wohlfühlort, andem sie vielleicht etwas zuuu sehr verweilt. Denn normalerweise gilt dieser Beruf als Job für Studierende. Jetzt ist Keiko allerdings Mitte 30 und wird von ihren Bekannten mit Fragen durchlöchert, denn schon wieder ist ihr Verhalten "unnormal"... Dieser Roman vermittelt nicht nur eine tolle japanische Atmosphäre, sondern zeigt auch zwischen den Zeilen einiges an Gesellschaftskritik. Ein kurzweiliges Buch mit Tiefgang!

  • NiWa

    4/5

    23.12.2022

    eBook (ePUB 3)

    Im japanischen Supermarkt

    Keiko arbeitet als Aushilfe im Supermarkt und findet darin ihre Bestimmung. Gesellschaftlich wenig akzeptiert, sorgt sie dafür, dass die Kunden freundlich begrüßt, Waren perfekt sortiert und korrekt kassiert werden. Für Keiko ist dieser Job alles, auch wenn sie dadurch ins Abseits gerät. Ich möchte allgemein ein bisschen bunter lesen und greife deshalb gezielt zu Büchern, die mich aus meinem üblichen Schema führen. „Die Ladenhüterin“ habe ich aufgrund einer Empfehlung gelesen, weil ich in japanische Literatur schnuppern will. Dieses Buch zeigt ein Bild von der japanischen Gesellschaft, das ich nur in Teilen verstehe, mich aber ausgezeichnet unterhalten hat und mir Einblicke in diese Kultur gewährt. Hauptfigur Keiko war schon immer anders als andere Kinder in ihrem Alter. Sie ist in ihrer Kindheit durch Fehlverhalten aufgefallen, versteht es nicht, sich an gesellschaftliche Vorstellungen anzupassen, und hat dadurch, einen rumpelten Start ins Leben. Dabei ist sie keine typische Querulantin und legt sich nicht bewusst mit den gesellschaftlichen Normen an. Es ist eher so, dass sie die Vorstellungen und Werte nicht begreift. Als Erwachsene hat sie dennoch ihre Berufung gefunden und arbeitet als Aushilfskraft in einem Konbini. Das Wort Konbini ist die japanische Abkürzung für Convenience Store. Es handelt sich dabei um einen Mini-Supermarkt, der das ganze Jahr über rund um die Uhr offen hat. Damit sieht sich Keiko als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft, was sich darin äußert, dass sie von Familie, Freunden und Bekannten ihre Ruhe hat. Vorläufig drängt sie niemand, einen qualifizierteren Beruf zu ergreifen, zu heiraten oder sich anderweitig der Gesellschaft als würdig zu erweisen. Doch mit zunehmenden Alter steigt der Druck auf Keiko. Was anfangs als Übergangslösung akzeptiert wird, wird nicht als ihre Berufung hingenommen. Sie wird gedrängt, einen ordentlichen Beruf zu ergreifen, einen Mann zu finden und eine Familie zu gründen. Der:die Leser:in erfährt anhand von Keiko den Alltag im Konbini und merkt rasch, wie wichtig diese Anstellung für sie ist. Sie geht förmlich in ihrem Berufsalltag aus Kundenumgang, zügiger Kassiertätigkeit und perfekter Warenanordnung auf und ist sich durchaus ihrer Andersartigkeit bewusst. Um diese zu überspielen, imitiert Keiko ihre Arbeitskolleg:innen im Supermarkt. Sie schaut sich Sprech- und Verhaltensweisen ab, um im Alltag zu bestehen. Da ich mit japanischen Werten und Normen nicht vertraut bin, habe ich diesen Roman bestimmt nicht durchgängig verstanden. Trotzdem hat es mir ausgezeichnet gefallen, einen Blick in diese Kultur zu erhaschen. Anhand von Keiko erfährt der:die Leser:in von dem Druck, der in Japan herrscht, wenn man nicht den Erwartungen entspricht. Wenn ich es richtig verstehe, liegt den Japaner:innen sehr viel daran, Anerkennung zu erhalten und ein tüchtiges Mitglied der Gesellschaft zu sein. Keiko verkörpert mehr oder weniger das Gegenteil. Sie ist unverheiratet und eine Aushilfskraft im Konbini. Demzufolge weist sie keine gesellschaftlichen Erfolge auf. Es ist vielmehr ein Affront, dass sie trotzdem mit ihrem Leben zufrieden ist. Meine Beschreibung liest sich trocken, dabei glänzt Autorin Sayaka Murata durch eine charmante Darstellung und Sinn für seidige Skurrilität. Sie beschreibt den Alltag im Supermarkt und Keikos Herangehensweise, ihre Gedankengänge und was passiert, als sie im Konbini auf einen weiteren Außenseiter trifft. Mir hat mein Ausflug in einen japanischen Konbini an der Seite der Ladenhüterin erstaunlich gut gefallen. Ich bin mir sicher, dass ich mich ein weiteres Mal in die Gefilde japanischer Literatur wage und empfehle dieses Buch an jene, die leise, charmante und gesellschaftskritische Geschichten mögen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (37)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anita Summer

    Anita Summer

    Thalia Eisenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ungewöhnlicher Blick auf Anpassung und Normen

    Die junge Keiko Furukura wirkt auf ihre Mitmenschen sonderbar, denn sie hat Schwierigkeiten, ihre eigene Persönlichkeit zu entfalten. Um „dazuzugehören“, kopiert sie das Verhalten anderer und verbirgt so ihren wahren Charakter. Halt und Struktur findet sie in ihrem Job als Angestellte in einem Konbini, einem japanischen Supermarkt, wo sie mit Akribie darauf achtet, dass alle Vorschriften befolgt werden. Beim Lesen hat man das Gefühl, dass die Autorin mit gesellschaftlichen Erwartungen und Moralvorstellungen abrechnet – und das auf erfrischend humorvolle Weise. Ein amüsanter und zugleich tiefgründiger Roman, der Fragen nach Identität, Anpassung und Individualität aufwirft.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin

    Katrin

    Thalia Graz – Shopping Nord

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut lesenswert!

    Eine extrem lesenswerte Geschichte für zwischendurch. Die Gefühle der Protagonistin sind sehr realistisch dargestellt, ohne überzogen zu wirken. Der Roman lässt einen mit einem zufriedenen Gefühl zurück.
  • Zum Bewerterprofil von Maja Z.

    Maja Z.

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn "anders" falsch ist

    Keiko ist anders. In einer Gesellschaft, in der man entweder eine Familie gründet oder die Karriereleiter erklimmt, erfüllt sie nichts davon. Und hat es auch nicht vor. Keiko arbeitet als Angestellte in einem Konbini und findet dort ihre Bestimmung. Man liest hier von einer Protagonistin, die kein Gespür für das "Normale" hat. Sie versucht sich zwar stets einzufügen, aber scheitert dabei immer wieder. Man liest hier außerdem von einer Protagonistin, die von allen Seiten eingetrichtert bekommt, wie sie zu sein hat, anstatt, dass man sie einfach leben lässt. Sie denkt, fühlt und nimmt die Welt auf ihre ganz eigene Weise wahr, was teilweise zu schönen Momenten, aber auch zu traurigen geführt hat. Im Prinzip begleiten wir hauptsächlich ihren ruhigen, sich immer wiederholenden Alltag. Und auf den ersten Blick scheint nichts zu passieren. Aber unter der Oberfläche brodelt sich eine ganze Menge auf. Murata hat hier eine sehr klare und ruhige Erzählweise, die zur gesamten Atmosphäre der Geschichte passt. Eine klare Empfehlung für eine kurzweilige Lektüre, die zum Nachdenken anregt!
  • Zum Bewerterprofil von Michelle

    Michelle

    Thalia Klagenfurt Südpark

    Buchhändler*in

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    3/5

    23.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    ganz nett für zwischendurch, aber leider auch nicht mehr

    3,5* Das Buch war zwar ganz nett für zwischendurch, jedoch wird es mir vermutlich nicht lange im Gedächtnis bleiben. Für mich war diese Geschichte nur mittelstark und konnte leider nicht mit "dem Seidenraupenzimmer" mithalten. Ich wollte zwar immer wissen wie es weitergeht, trotzdem war hier kein wirklicher Spannungsbogen wahrzunehmen, wodurch das Buch etwas langsam vorangeht. Ich bin trotzdem froh das Buch gelesen zu haben, jedoch muss ich schon sagen, dass man nichts verpasst, wenn man "Die Ladenhüterin" nicht gelesen hat.
  • Zum Bewerterprofil von S. Naderer

    S. Naderer

    Thalia Amstetten

    Buchhändler*in

    5/5

    23.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Empfehlung

    Beneidenswert ist sie eigentlich, Keiko, die im simplen Tun in ihrem Supermarkt ihre Bestimmung gefunden hat. Dieses Buch erzählt ihre Geschichte; unaufgeregt, schlicht und teilweise komisch und witzig. Ich hab es in einem Zug durchgelesen und wollte nicht, dass es aufhört.

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