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Mariana Leky

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Mariana Leky

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Was man von hier aus sehen kann

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

1998

Gesprochen von

Sandra Hüller

Spieldauer

8 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.07.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

115

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864844393

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

1998

Gesprochen von

Sandra Hüller

Spieldauer

8 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.07.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

115

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864844393

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Alte Themen neu erdacht

LiteraTüren am 28.12.2023

Bewertungsnummer: 2096015

Bewertet: Hörbuch-Download

In Mariana Lekys „Was man von hier aus sehen kann“ werden ewige Themen wie Liebe und Tod wieder jung und hüpfen durch den Westerwald. Gesprochen von Sandra Hüller, gehört auf LiteraTüren. Fehlersuche Rezensentinnen und Rezensenten leiden an ihr wie an einer chronischen Erkrankung: der Fehlersuche. Das liest sich negativer als es ist. Denn, wenn es einem Werk gelingt, ganz ohne Fehler auszukommen, gibt es niemand der zufriedener als die Rezensentin oder der Rezensent ist. Insofern kann Mariana Lekys „Was man von hier aus sehen kann“ in der Hörbuchfassung, vorgetragen von Sandra Hüller, jeder Rezensentin und jedem Rezensenten (und im Übrigen auch allen anderen Menschen) nur empfehlen. Dieses Hörbuch wirkt sich mit seiner Perfektion wohltuend auf Gemüt und Befinden aus, als wäre es kein literarisches Werk, sondern ein extrem wirksames Heilmittel. Träume nicht von Okapis Dabei handelt es sich zweifellos um einen Roman und nicht etwa um ein Medikament. Wir finden eine Protagonistin: Luise; einige gerade und schräge Figuren wie Selma, der Optiker, Palm, Elspeth und Marlies, Frederik, Astrid und den Vater, sowie eine Handlung, die damit beginn, das Luises Oma Selma von einem Okapi träumt. Was sich auf der übrigen Welt allenfalls wie ein seltsamer Traum anfühlt, hat in dem kleinen Dorf im Westerwald den Charakter einer bösen, weil zutreffenden, Vorahnung. Wenn Selma von einem Okapi träumt, stirbt jemand. Das ist wie ein mathematischer Beweis: logisch und wahr. Da niemand weiß, wen es trifft bleiben 24 Stunden für alle im Dorf, ihre Angelegenheiten zu regeln. Alte Themen neu erdacht Leky erfindet die Welt nicht neu. Ist das im Westerwald überhaupt möglich? Es geht in ihrem Roman um Themen, die alle berühren: Liebe, Leben und Tod. Allerdings zeigt und beschnuppert die Autorin diese Themen auf neue, originelle und dennoch authentische Art. Vor allem sprachlich kreativ: Gefühle werden körperlich, füllen ganze Räume, Gedanken werden zu Stimmen, die ganze Welt zum Westerwald und umgekehrt. Unkompliziert, leicht, verständlich = gut. Es braucht für ein gutes, nein, ein perfektes weil fehlerloses Buch nicht mehr! Für ein perfektes, weil fehlerloses, Hörbuch braucht es den wunderbar leichten, unaufdringlich und dennoch passend-betonten Vortrag von Sandra Hüller. Und so wird aus einem Hörbuch Medizin für die Welt. Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann Vorgetragen von Sandra Hüller

Alte Themen neu erdacht

LiteraTüren am 28.12.2023
Bewertungsnummer: 2096015
Bewertet: Hörbuch-Download

In Mariana Lekys „Was man von hier aus sehen kann“ werden ewige Themen wie Liebe und Tod wieder jung und hüpfen durch den Westerwald. Gesprochen von Sandra Hüller, gehört auf LiteraTüren. Fehlersuche Rezensentinnen und Rezensenten leiden an ihr wie an einer chronischen Erkrankung: der Fehlersuche. Das liest sich negativer als es ist. Denn, wenn es einem Werk gelingt, ganz ohne Fehler auszukommen, gibt es niemand der zufriedener als die Rezensentin oder der Rezensent ist. Insofern kann Mariana Lekys „Was man von hier aus sehen kann“ in der Hörbuchfassung, vorgetragen von Sandra Hüller, jeder Rezensentin und jedem Rezensenten (und im Übrigen auch allen anderen Menschen) nur empfehlen. Dieses Hörbuch wirkt sich mit seiner Perfektion wohltuend auf Gemüt und Befinden aus, als wäre es kein literarisches Werk, sondern ein extrem wirksames Heilmittel. Träume nicht von Okapis Dabei handelt es sich zweifellos um einen Roman und nicht etwa um ein Medikament. Wir finden eine Protagonistin: Luise; einige gerade und schräge Figuren wie Selma, der Optiker, Palm, Elspeth und Marlies, Frederik, Astrid und den Vater, sowie eine Handlung, die damit beginn, das Luises Oma Selma von einem Okapi träumt. Was sich auf der übrigen Welt allenfalls wie ein seltsamer Traum anfühlt, hat in dem kleinen Dorf im Westerwald den Charakter einer bösen, weil zutreffenden, Vorahnung. Wenn Selma von einem Okapi träumt, stirbt jemand. Das ist wie ein mathematischer Beweis: logisch und wahr. Da niemand weiß, wen es trifft bleiben 24 Stunden für alle im Dorf, ihre Angelegenheiten zu regeln. Alte Themen neu erdacht Leky erfindet die Welt nicht neu. Ist das im Westerwald überhaupt möglich? Es geht in ihrem Roman um Themen, die alle berühren: Liebe, Leben und Tod. Allerdings zeigt und beschnuppert die Autorin diese Themen auf neue, originelle und dennoch authentische Art. Vor allem sprachlich kreativ: Gefühle werden körperlich, füllen ganze Räume, Gedanken werden zu Stimmen, die ganze Welt zum Westerwald und umgekehrt. Unkompliziert, leicht, verständlich = gut. Es braucht für ein gutes, nein, ein perfektes weil fehlerloses Buch nicht mehr! Für ein perfektes, weil fehlerloses, Hörbuch braucht es den wunderbar leichten, unaufdringlich und dennoch passend-betonten Vortrag von Sandra Hüller. Und so wird aus einem Hörbuch Medizin für die Welt. Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann Vorgetragen von Sandra Hüller

Mariana Leky - Was man von hier aus sehen kann

BücherBummler am 03.01.2023

Bewertungsnummer: 1853117

Bewertet: Hörbuch-Download

Immer wenn Luises Großmutter Selma von einem Okapi träumt, stirbt jemand in ihrem Dorf. Ist es wieder soweit, lässt es sich nicht vermeiden, dass sich die Nachricht wie ein Lauffeuer verbreitet, den Alltag lahmlegt und die Bewohner dazu bewegt, mit ihrem Leben aufzuräumen, Geheimnisse zu gestehen und zu wagen, was sie sich vorher nicht getraut hätten (oder es zumindest anzudenken). Doch dann greift der Tod eines Tages dort zu, wo keiner damit gerechnet hätte. Ich habe mich Hals über Kopf in “Was man von hier aus sehen kann” von Mariana Leky verliebt. Zum einen lag das an ihrem wunderbaren Stil. Dem feinen und intelligenten Humor, der charmant und gleichzeitig tiefsinnig ist, und sich vor allem nicht abnutzt, wie es oft passiert, wenn Autoren sich an einem eigenen Ton versuchen. Den frischen Metaphern, die so ungewohnt und trotzdem treffend sind. Der Sprache, die frisch und aufregend ist, und trotzdem vertraut und klar wirkt. Aber auch den wundervollen Protagonisten, die Leky entstehen lässt. Von eigentlich jeder Realitätsnähe widersprechen, und doch so echt und greifbar sind, wie liebgewonnene Bekannte. Figuren von der Art, die man am Ende persönlich zu kennen meint. Und Sandra Hüller als Sprecherin rundet das Gesamtbild wunderbar ab. Eigentlich bin ich der politisch unkorrekten Ansicht, dass Männer die besseren Hörbuchsprecher sind, aber besser als Hüller hätte man es nicht machen können. Ihre Interpretation spiegelt Lekys Sprache, als würde beides von jeher zusammengehören. Würde man mich mit vorgehaltener Waffe zwingen, etwas über diesen Roman zu sagen, dass nicht nach einem leicht angeheiterten Teenager klingt, könnte ich höchstens anmerken, dass “Was man von hier aus sehen kann” kein Buch ist, dass einem im tiefsten trifft und Welten bewegt. Muss es aber auch nicht. Es sind nicht immer nur die umwälzenden Dramen, die wir in uns bewahren. Ganz große Lese-/Hörempfehlung!

Mariana Leky - Was man von hier aus sehen kann

BücherBummler am 03.01.2023
Bewertungsnummer: 1853117
Bewertet: Hörbuch-Download

Immer wenn Luises Großmutter Selma von einem Okapi träumt, stirbt jemand in ihrem Dorf. Ist es wieder soweit, lässt es sich nicht vermeiden, dass sich die Nachricht wie ein Lauffeuer verbreitet, den Alltag lahmlegt und die Bewohner dazu bewegt, mit ihrem Leben aufzuräumen, Geheimnisse zu gestehen und zu wagen, was sie sich vorher nicht getraut hätten (oder es zumindest anzudenken). Doch dann greift der Tod eines Tages dort zu, wo keiner damit gerechnet hätte. Ich habe mich Hals über Kopf in “Was man von hier aus sehen kann” von Mariana Leky verliebt. Zum einen lag das an ihrem wunderbaren Stil. Dem feinen und intelligenten Humor, der charmant und gleichzeitig tiefsinnig ist, und sich vor allem nicht abnutzt, wie es oft passiert, wenn Autoren sich an einem eigenen Ton versuchen. Den frischen Metaphern, die so ungewohnt und trotzdem treffend sind. Der Sprache, die frisch und aufregend ist, und trotzdem vertraut und klar wirkt. Aber auch den wundervollen Protagonisten, die Leky entstehen lässt. Von eigentlich jeder Realitätsnähe widersprechen, und doch so echt und greifbar sind, wie liebgewonnene Bekannte. Figuren von der Art, die man am Ende persönlich zu kennen meint. Und Sandra Hüller als Sprecherin rundet das Gesamtbild wunderbar ab. Eigentlich bin ich der politisch unkorrekten Ansicht, dass Männer die besseren Hörbuchsprecher sind, aber besser als Hüller hätte man es nicht machen können. Ihre Interpretation spiegelt Lekys Sprache, als würde beides von jeher zusammengehören. Würde man mich mit vorgehaltener Waffe zwingen, etwas über diesen Roman zu sagen, dass nicht nach einem leicht angeheiterten Teenager klingt, könnte ich höchstens anmerken, dass “Was man von hier aus sehen kann” kein Buch ist, dass einem im tiefsten trifft und Welten bewegt. Muss es aber auch nicht. Es sind nicht immer nur die umwälzenden Dramen, die wir in uns bewahren. Ganz große Lese-/Hörempfehlung!

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Was man von hier aus sehen kann

von Mariana Leky

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Meinung aus der Buchhandlung

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Lisbeth Koch

Thalia Zentrale

Zum Portrait

5/5

Ein Lesevergnügen der besonderen Art!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte von den schrulligen Bewohnern des Dorfes hat mir unglaublich gut gefallen. Viele Sätze hätte ich gerne mit dem Leuchtstift markiert wie bespielsweise diesen: „Jetzt sind wir ganz allein“, sagte ich. Der Optiker legte seinen Arm um mich und zog mich näher zu sich heran. „Keiner ist alleine, solange er noch wir sagen kann“, flüsterte er.
  • Lisbeth Koch
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Lesevergnügen der besonderen Art!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte von den schrulligen Bewohnern des Dorfes hat mir unglaublich gut gefallen. Viele Sätze hätte ich gerne mit dem Leuchtstift markiert wie bespielsweise diesen: „Jetzt sind wir ganz allein“, sagte ich. Der Optiker legte seinen Arm um mich und zog mich näher zu sich heran. „Keiner ist alleine, solange er noch wir sagen kann“, flüsterte er.

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Pia Lemberger

Thalia Wien – Mitte / W3

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5/5

Was man von hier aus sehen kann

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eines der meiner Ansicht nach ergreifendsten und schönsten Bücher der letzten Jahre hat die Deutsche Mariana Leky geschrieben. Und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da, auch im Feuilleton hat der Roman viel Lob geerntet. Ironischerweise merkt man sich aber offenbar den Titel nur sehr schwer - ich ertappe mich selber oft dabei, wie aus "Was man von hier aus sehen kann" plötzlich "Was kann man hier sehen" oder "Man kann von hier aus was sehen" wird. Deswegen ist es für mich schlichtweg das Okapibuch. Denn wie viele Bücher gibt es, in denen ein Okapi so eine wichtige Rolle spielt? In "Was man von hier aus sehen kann" jedenfalls erscheint der alten Selma immer dann ein Okapi, wenn es für einen Dorfbewohner mal wieder Zeit wird, Abschied von dieser Welt zu nehmen. Das ganze Dorf weiß Bescheid und Selmas Okapi-Träume sind nicht gern gesehen und auch dementsprechend gefürchtet. Manch einer verlässt sein Zuhause gar nicht an solchen Tagen, nicht, weil man dem Tod so entrinnen kann, aber zuhause stirbt sich's einfach ein klein wenig gemütlicher. Und so beginnt es auch - Selma träumt von einem Okapi - und fast scheint es, als ob das Okapi diesmal nur irrtümlich in ihrem Traum aufgetaucht wäre. Berührend, erfrischend, lustig, traurig und schön!
  • Pia Lemberger
  • Buchhändler/-in

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5/5

Was man von hier aus sehen kann

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eines der meiner Ansicht nach ergreifendsten und schönsten Bücher der letzten Jahre hat die Deutsche Mariana Leky geschrieben. Und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da, auch im Feuilleton hat der Roman viel Lob geerntet. Ironischerweise merkt man sich aber offenbar den Titel nur sehr schwer - ich ertappe mich selber oft dabei, wie aus "Was man von hier aus sehen kann" plötzlich "Was kann man hier sehen" oder "Man kann von hier aus was sehen" wird. Deswegen ist es für mich schlichtweg das Okapibuch. Denn wie viele Bücher gibt es, in denen ein Okapi so eine wichtige Rolle spielt? In "Was man von hier aus sehen kann" jedenfalls erscheint der alten Selma immer dann ein Okapi, wenn es für einen Dorfbewohner mal wieder Zeit wird, Abschied von dieser Welt zu nehmen. Das ganze Dorf weiß Bescheid und Selmas Okapi-Träume sind nicht gern gesehen und auch dementsprechend gefürchtet. Manch einer verlässt sein Zuhause gar nicht an solchen Tagen, nicht, weil man dem Tod so entrinnen kann, aber zuhause stirbt sich's einfach ein klein wenig gemütlicher. Und so beginnt es auch - Selma träumt von einem Okapi - und fast scheint es, als ob das Okapi diesmal nur irrtümlich in ihrem Traum aufgetaucht wäre. Berührend, erfrischend, lustig, traurig und schön!

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