Was man von hier aus sehen kann
Das Lieblingsbuch jetzt als hochwertige Schmuckausgabe — Schmuckausgabe | Der SPIEGEL-Bestseller als exklusive Sonderausgabe im Schuber
Das Lieblingsbuch jetzt als hochwertige Schmuckausgabe im Schuber. Wunderschön ausgestattet: Das perfekte Geschenk für alle Buchliebhaber*innen. Irgendwo im Westerwald – Mariana Lekys weiser und warmherziger Bestsellerroman über ein Dorf in der Provinz und seine skurrilen Bewohner: Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman. ›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele Tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan.Halbleinen im Schmuckschuber. Das Gesamtkunstwerk ist in Türkis, Schwarz und Gold gehalten, mit beigefarbenen Akzenten. Die gebundene Ausgabe ist ein sogenanntes „umgekehrtes Halbleinen“, bei dem das Leinen nicht am Rücken des Buches, sondern auf dessen Vorder- und Rückseite zu finden ist. Das naturfarbene Umschlagmaterial ist vorne mit einem Bild und hinten mit Text schwarz bedruckt. Am Buchrücken findet sich die türkis-goldgestreifte Fläche, die sich dann auch auf dem Schuber fortsetzt. Die Goldprägung ist glänzend und leuchtet schön. Ein ganz besonderer Hingucker ist das Vorsatzpapier: Es ist ebenfalls golden.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Sarah
5/5
01.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Hallt lange nach
Die Geschichte um Selma hat mich tief berührt und bis zur letzten Seite gefesselt. Ich denke noch immer über einzelne Sätze nach - definitiv eine Geschichte die man nicht so schnell vergisst. Nicht nur einmal lesenswert!
Bewertung
5/5
13.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Einfach herzallerliebst!
Es ist zwar schon eine Weile her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber es hat trotzdem eine Rezension verdient! "Was man von hier aus sehen kann" zählt immer noch zu einen meiner liebsten Büchern, denn wie sollte man diese Geschichte auch nicht in sein Herz schließen? Fast schon ein modernes Märchen - mit ganz zauberhaften und teilweise sonderbaren Charakteren, die dieses Buch erst zu dem machen, was es ist. Also falls ihr noch nicht die Gelegenheit hattet, dieses Buch zu lesen, dann holt das gerne ganz bald nach!! :)
Bewertung
Book Circle Community
5/5
25.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Im Rhythmus von Selmas Herzschlag
Zum Verlieben. Wir befinden uns tief im Westerwald, dort, wo die Nächte still und dunkel sind, so wie es sich für Nächte gehört. Louise erzählt uns von ihrem dörflichen Leben mit ihrer Großmutter Selma. Sie berichtet von Martin, der am gleichen Tag geboren wurde wie sie, dem Optiker, der in Selma verliebt ist, und der missmutigen Marlies. Elsbeth, die alle mit Aberglauben und Schutzritualen versorgt, Palm, der säuft und später die Bibel erläutert, und natürlich Alaska, dem irischen Wolfhund mit 90 cm Schulterhöhe. Die Geschichte wird aus Louises Perspektive erzählt, wobei sie manchmal eine persönliche, eingeschränkte Sichtweise einnimmt und manchmal eine allwissende Erzählerinnensicht. Das unterstreicht, dass in diesem Dorf nichts geheim bleibt und alles Verborgene irgendwann ans Tageslicht findet. Spätestens dann, wenn Selma von einem Okapi träumt, was einen nahenden Todesfall andeuten soll, und das ganze Dorf das Ungesagte noch vor dem Ende platzieren möchte. So viel Humor ist in diesem Teil, vor allem, wenn der Spuk vorbei ist und man nicht betroffen war. Wunderbar lakonisch und liebevoll gleichzeitig. Aber auch berührend und traurig, denn gestorben wird auch in diesem Dorf. Das Buch ist in drei Teile aufgebaut: Louise als 10-Jährige, etwas über zwanzig und etwas über dreißig – jedoch geschickt verwoben mit Rückblenden und Einsichten. Der Moment, zum Beispiel, als Louise feststellt, dass sie noch nie eine Entscheidung gefällt hat, dass „Ja“ nicht dasselbe ist wie „Nicht-Nein“, verlangsamt den Handlungsstrang plötzlich in eine Zeitlupensequenz; über eine Seite lang wird Louises innerer Gedankengang in Worte gefasst, bevor sie Sekunden später den Fuß in die sich schließende Tür stellt und ihrem Leben selbstbestimmt die entscheidende Wendung gibt. Oder wenn sie die inneren Stimmen des Optikers beschreibt, die ihn an der Liebeserklärung an Selma hindern wollen, und was mit ihm und der Welt um ihn herum passiert, wenn er sich schließlich geschlagen gibt. Was mich auch beeindruckte, ist, dass das innere Erleben der Figuren im Äußeren (etwas magisch) Folgen hat. Manchmal unmittelbar, manchmal unscheinbar, manchmal zeitversetzt. Dies stellt Leky sprachlich ausgezeichnet dar, ohne dass es kitschig wirkt. Diese Bilderwelt fand ich einfach wunderbar.
Beat (also schnon Ü55)
aus Meilen
5/5
30.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Wenn man Lekys Humor mag, ein super Buch!
Es stimmt, es passiert nicht sehr viel, doch ich musste immer wieder laut lachen und wurde bestens unterhalten. Die Autorin sprüht von Ideen und die ganze Geschichte ist aufwendig gesponnen und die Details kommen unaufdringlich zu späteren Zeitpunkten wieder hervor. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber zwischendurch war ich gar nicht einverstanden mit der Geschichte, weil ich mich so wohl gefühlt hatte in diesem Dorf mit seinen Bewohnern. Aber sonst wäre es dann vielleicht auch etwas kitschig geworden...
Der Schluss ist nicht mein Lieblingsteil dieses Buches, aber das war mir gar nicht so wichtig, da ich davor so viel Freude hatte beim Lesen!
Bewertung
5/5
02.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Sehr ergreifend
Ich bin ja nicht so der emotionale Typ, aber dieses Buch hat mich knallhart und völlig unerwartet auf dem Rückflug aus dem Urlaub mitgerissen. Mit Atemübungen aus dem Geburtsvorbereitungskurs konnte ich nur noch an die Decke schauen während die Tränen liefen.
Kurz gesagt, es ist ein wundervolles, sehr ergreifendes, mitreißendes Buch. Ich konnte die einzelnen Charakteren fühlen, hatte ich schon sehr lange nicht mehr beim lesen.
Ein Dank an die Thalia Mitarbeiterin im Löhr Center Koblenz für die Buchempfehlung!
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5/5
02.11.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein Lesevergnügen der besonderen Art!
Die Geschichte von den schrulligen Bewohnern des Dorfes hat mir unglaublich gut gefallen. Viele Sätze hätte ich gerne mit dem Leuchtstift markiert wie bespielsweise diesen:
„Jetzt sind wir ganz allein“, sagte ich. Der Optiker legte seinen Arm um mich und zog mich näher zu sich heran. „Keiner ist alleine, solange er noch wir sagen kann“, flüsterte er.
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5/5
02.02.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Was man von hier aus sehen kann
Eines der meiner Ansicht nach ergreifendsten und schönsten Bücher der letzten Jahre hat die Deutsche Mariana Leky geschrieben. Und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da, auch im Feuilleton hat der Roman viel Lob geerntet. Ironischerweise merkt man sich aber offenbar den Titel nur sehr schwer - ich ertappe mich selber oft dabei, wie aus "Was man von hier aus sehen kann" plötzlich "Was kann man hier sehen" oder "Man kann von hier aus was sehen" wird. Deswegen ist es für mich schlichtweg das Okapibuch. Denn wie viele Bücher gibt es, in denen ein Okapi so eine wichtige Rolle spielt?
In "Was man von hier aus sehen kann" jedenfalls erscheint der alten Selma immer dann ein Okapi, wenn es für einen Dorfbewohner mal wieder Zeit wird, Abschied von dieser Welt zu nehmen. Das ganze Dorf weiß Bescheid und Selmas Okapi-Träume sind nicht gern gesehen und auch dementsprechend gefürchtet. Manch einer verlässt sein Zuhause gar nicht an solchen Tagen, nicht, weil man dem Tod so entrinnen kann, aber zuhause stirbt sich's einfach ein klein wenig gemütlicher. Und so beginnt es auch - Selma träumt von einem Okapi - und fast scheint es, als ob das Okapi diesmal nur irrtümlich in ihrem Traum aufgetaucht wäre.
Berührend, erfrischend, lustig, traurig und schön!
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5/5
08.12.2018
eBook (ePUB)
Eine berührende Geschichte, in deren Zentrum viele verschrobene und liebenswerte Charaktere stehen.
Mariana Lekys Roman über eine kleine Dorfgemeinschaft im Westerwald hat mich nach wenigen Seiten gepackt und erst am Ende wieder losgelassen. Das hat in erster Linie an den eigenwilligen, aber meist liebenswerten Charakteren gelegen. Mal hatte das Ganze ein bisschen was von einem Heimatroman, mal habe ich mich nach Stars Hollow, der Heimat der Gilmore Girls, versetzt gefühlt. Ein bisschen verwirrend finde ich im Nachhinein den Klappentext. Zwar spielt der Tod auch eine Rolle, aber in meinen Augen eher eine untergeordnete. Die Dorfgemeinschaft, das Erwachsenwerden, die Charaktere, die lernen müssen, über ihre Schatten zu springen, und natürlich die Liebe waren für mich viel zentralere Themen.
"Was man von hier aus sehen kann" ist eine hinreißende, berührende, witzige und melancholische Geschichte, deren Protagonisten man ins Herz schließt. Traumwandlerisch nimmt die Geschichte ihre Leser ein. Wer "Die fabelhafte Welt der der Amelie" mochte, wird dieses Buch lieben. Eine Empfehlung für alle, die sich von außergewöhnlicher Sprachkunst und einer herzerwärmenden Geschichte bezaubern lassen wollen.
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