• Produktbild: Unterleuten

Unterleuten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1969

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2017

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

656

Maße (L/B/H)

13,5/20/4,7 cm

Gewicht

569 g

Farbe

Wollweiß / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71573-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1969

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2017

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

656

Maße (L/B/H)

13,5/20/4,7 cm

Gewicht

569 g

Farbe

Wollweiß / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71573-2

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Renate Vorwerk

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    20.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Dorfgemeinschaft mit vielen Egoismen

    Eigentlich sind viele der Hauptfiguren aus diesem Raum weniger sympathisch. Aber Juli Zeh schafft es, ihre Beweggründe nachvollziehbar zu machen. Es entsteht ein Bild eines Dorfes, in dem vieles völlig schief läuft und die Egoismen einzelner Personen die Gemeinschaft zerstören. Dadurch baut sich eine Spannung auf und man kann das Buch nicht aus der Hand legen.

  • Bewertung

    5/5

    23.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unterhaltung mit Anspruch

    Nicht nur die zahlreichen, toll personifizierten Charaktere, die individuellen Geschichten und die alles verbindende Thematik ist fesselnd. Juli Zeh versteht es auch hervorragend, die Figuren durch die ganzen 600 Seiten mit viel Sinn behaftete Inhalte über Menschbund Welt von sich zu geben. Und obwohl es derart viele Individuen mit unterschiedlichen Interessen sind, schafft sie es trotzdem, dass - egal aus wessen Perspektive gerade erzählt wird - man immer viel Verständnis empfindet. Eine begnadete Erzählerin!

  • Irina B.

    5/5

    05.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Großartig!

    Die Geschichte habe ich in 2 Tagen fertig gelesen, trotz der vielen Charaktere und der immer zunehmenden Informationen über deren familiäre Hintergründe. Wer allerdings Erklärungen von Gefühlen, Absichten etc. überflüssig bzw. anstrengend findet und eher selbst darüber nachdenken und spekulieren möchte, ist bei dem Roman falsch.

  • Das_Leseding

    aus Berlin

    5/5

    04.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zitate: S. 22 […] Ein Mensch…

    Zitate: S. 22 […] Ein Mensch konnte niemals genug Land besitzen – so viel hatte sie ihre neue Existenz im provinziellen Paralleluniversum bereits gelehrt. […] S. 58 […] Sie glauben gar nicht, wie viele Pferdebesitzer keine Ahnung haben, wie man mit diesen Tieren umgeht. Das ist so, als würde jemand, der Kupplung und Bremse nicht unterscheiden kann, einen Formel-1-Wagen kaufen. […] S. 84 […] Schon immer hatte [er] die Auffassung vertreten, dass er lieber zehn Männer zu Feinden hätte, als eine einzige Frau. […] S. 160 […] In Wahrheit war jeder froh, wenn er nichts entscheiden und folglich auch nichts verstehen musste. Auf diese Weise ersparte man sich das anstrengende Nachdenken über komplizierte Sachverhalte und behielt trotzdem das Recht, sich nach Herzenslust zu beschweren. […] S. 481 […] Bäume konnten weder weglaufen noch kämpfen. Sie waren dazu verurteilt, zu wachsen und zu sterben, wie es dem Menschen gefiel. […] Der Holzernte wohnte etwas Unfaires inne. Er tötete Wesen, die älter waren als er selbst [und] [n]ichts von dem, was er heute in seinen Wäldern pflanzte, würde er aufwachsen sehen. S. 568 […] Sie dachte immer nur bis zum nächsten Vorwurf. So überzeugt war sie von der Existenz eines Optimalzustands, dass sie überall nur Defizite sah, sogar dann, wenn sie gewann. […] S. 630 […] Wenn ich in Unterleuten eins gelernt habe, dann dass jeder Mensch ein eigenes Universum bewohnt, in dem er von morgens bis abends recht hat.[…] Inhalt: Unterleuten ist ein kleines Dorf in Brandenburg. Hier wird noch alles unter den Leuten selbst geregelt. Blöd nur, dass sich nun auch zugezogene als Einheimisch fühlen und das Dorfleben damit ganz schön aufmischen … Meine Meinung: Juli Zeh hatte mich bereits mit der ersten Seite in ihren Bann gezogen. Unterleuten ist ein typischen brandenburgisches Dorf (eine Kneipe, eine Kirche und viele kleine Häuser) mit seinen schrulligen Einwohnern. Die Charaktere im Buch sind so natürlich und scheinen vom Dorf direkt ins Buch gewandert zu sein. Auch wenn es hier viele Personen gibt, denen immer ein Kapitel gewidmet ist (um die Sicht desjenigen darzustellen) ist es sehr leicht den Überblick zu behalten. Die Ausdrucksweise ist gut, so wählt Juli Zeh immer die passenden Worte und hat dabei einen guten Stil. Besonders beeindruckt hat mich die Aktualität des Buches. 2016 geschrieben, mit der Handlung von 2010 und dennoch als wäre es gerade erst passiert. Der Mauerfall und die Probleme sind so weitreichend und lebendig geschildert, dass sie auch über 25 Jahre später noch eine Brisanz haben – auf eine Art sehr erschreckend. Die Geschichte in Unterleuten schildert eindrucksvoll, dass […] jeder Mensch ein eigenes Universum bewohnt, in dem er von morgens bis abends recht hat.[…] Zitat S. 630. Fazit: Erschreckend, traurig, witzig, dörflich. So könnte „Unterleuten“ zusammengefasst werden. Mit einer Prise Arroganz und Gewalt abgerundet und nachdenklich im Abgang. Daher ist es nicht leicht eine Leseempfehlung auszusprechen. Ich empfehle dennoch allen Dörflern sowie allen potentiellen Dörflern (die Landflucht beginnt und es stehen immer mehr Häuser zum Verkauf), dieses Buch zu lesen. Schon allein um ggf. Fehler zu vermeiden. Man weiß ja nie mit wem der Nachbar und so weiter

  • das_lese_wesen

    5/5

    20.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch hat mich überwältigt. Es ist für mich der gesellschaftskritische Roman des Jahres 2018, wenn nicht sogar des Jahrzehnts.

    Ein Roman, der mich 2018 sehr bewegt hat. Warum? Weil er auf sehr beeindruckende Art und Weise, im Kleinen die großen Probleme unserer Gesellschaft beschreibt. Da sind zum einen die sich im Stich gelassen fühlenden Ostdeutschen, an denen Globalisierung und Digitalisierung viel zu schnell vorüber geht. Zum anderen sind da profitgierige Männer und Frauen, die bereit sind, für das eigene Fortkommen einen hohen Preis zu bezahlen - auch auf Kosten Anderer. Was bleibt ist der Bruch jahrelanger Freundschaften, Beziehungen und irgendwo auch ein tiefer Riss in der Gesellschaft. Im Buch, wie in der Realität. Das Buch ist für mich ein großer Gesellschaftsroman, der die Probleme und Konflikte unserer Zeit extrem gut darstellt. Und der irgendwie auch als Spiegel fungiert hat, für das eigene Verhalten und für das von Bekannten, Freunden und Familie. Wer ihn noch nicht gelesen hat, sollte dies schleunigst nachholen. [Unbezahlte Werbung, da Verlagsnennung] Schaut doch gerne mal auf unserem Instagram-Blog (das_lese_wesen) vorbei

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.12.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend

    spannend wie ein Krimi ist dieser tolle - abwechslungsreiche - menschliche und fesselnde Geschellschaftsroman. Die unterschiedlichen Charaktere, die einen in diesem Roman begegnen empfand ich als sehr identisch. volle Empfehlung tolles Hörerlebnis!!!!!
  • Zum Bewerterprofil von Anna Brandstätter

    Anna Brandstätter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dorfphilosophie

    Oberflächlich betrachtet ist in Unterleuten alles perfekt. Nette Nachbarn, schöne Landschaft und Gemeinschaftssinn. Doch als in dem kleinen Dorf ein Windpark errichtet werden soll scheiden sich die Gemüter und die Probleme der Leute kommen an die Oberfläche. Ich muss zugeben das ich wohl etwas voreingenommen bin da Juli Zeh zu meinen Lieblingsautorinnen zählt. Und auch der eine oder andere Gesellschaftsroman findet sich in meinen Bücherreihen. Doch trotz der großen Vorfreude hat sie wieder mal meine Erwartungen übertroffen. Nach den meisten Kapiteln musste ich es erst ein mal beiseite legen und alles sacken lassen. In einem Interview sagte Juli Zeh in allen 11(!) Charakteren sei ein Stück Ihrer selbst. Und auch ich fand mich immer wieder selbst. Ob es der verrückte Naturschützer, die berechnende Pferde Närrin oder der immer wütende, alte Kommunist ist, man bleibt nicht verschont. Genau das war es auch was dieses Buch so spannend für mich machte. Wenn mach sich gerade in jemanden hineingefühlt hatte kam der nächste mit der komplett gegenteiligen Meinung. Dieses Buch wird mir wohl noch lange in Erinnerung bleiben und viele Zitate (die sich in fast jedem Kapitel finden lassen) werde ich wohl auch noch länger zum Besten geben. Für mich ein Klassiker den jeder gelesen haben sollte.

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