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Produktbild: Der Vorleser

Der Vorleser

Aus der Reihe diogenes deluxe
88

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.06.2017

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

14,5/9,3/2 cm

Gewicht

171 g

Farbe

Mokka / Messing

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-26134-9

Beschreibung

Rezension

»Bernhard Schlink gehört zu den größten Begabungen der deutschen Gegenwartsliteratur. Er ist ein einfühlsamer, scharf beobachtender und überaus intelligenter Erzähler. Seine Prosa ist klar, präzise und von schöner Eleganz.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.06.2017

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

14,5/9,3/2 cm

Gewicht

171 g

Farbe

Mokka / Messing

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-26134-9

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    09.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensives Leseerlebnis

    Ein Meisterwerk der Literatur Sehr fesselnder Roman, welcher mich in den Bann zog. Außergewöhnliche Geschichte mit geschichtlichen Hintergrund. Zeigt auf, dass intensive zwischenmenschliche Beziehungen Auswirkungen auf das gesamte Leben haben können. Man hofft für den Protagonisten bis zum Schluss auf ein glückliches Ende. Klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    15.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich habe dieses Buch zu lange...

    Ich habe dieses Buch zu lange vor mir her geschoben, ohne ganz sagen zu können, warum. Und ich bin froh, es jetzt endlich gelesen zu haben! Eine packende Geschichte über Tabus, Verlangen und Konsequenzen.

  • Bewertung

    5/5

    20.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bernhard Schlink: Der Vorleser

    Der Roman hat mich in seinen Bann gezogen. Die Geschichte, wie eine leidenschaftliche Jugendliebe, zu Schuldgefühlen führen kann, welche die Hauptperson fast ein Leben lang begleiten, hat Bernhard Schlink in meiner Beurteilung auf eine literarisch interessante und einfühlsame Weise in seinem Roman verarbeitet. Ich fand den Roman lesenswert. Den Vorwurf, dass Schlink in diesem Roman den Nationalsozialismus verharmlose, kann ich nicht nachvollziehen.

  • Bewertung

    5/5

    23.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebling!

    Seit 2 Jahren einer meiner liebsten Bücher. Ich liebe nicht nur die Geschichte zwischen den Protagonisten, sondern auch die Rahmung such die Geschehnisse während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Sprachstil ist einfach gehalten, aber hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Dass Menschen dieses Buch in irgendeinander Art mit Pädophile in Verbindung setzen, kann ich zwar nachvollziehen, jedoch bin ich der Meinung, dass diejenigen den Kernaspekt dieses Werks verpasst haben. Die Schuld des Einzelnen, verkörpert durch Hanna als Person in der "Grauzone" steht hier im Mittelpunkt und hat mich noch im Nachhinein oft zum Nachdenken gebracht.

  • Bewertung

    5/5

    29.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wahrhaftig wundertoll

    Das Buch das Bernhard Schlink bis 1995 geschrieben hat, habe ich gestern Abend im Jahr 2021 um 3 Uhr 14 beendet. Es ist doch faszinierend. Meiner Beobachtung nach, steht ein Autor in einer besonderen Beziehung zu seinem Leser. Er teilt mir seine Gedanken mit, ohne zu wissen bei wem sie ankommen. Ich erhalte sie, ein Katzenleben später. Und sie berühren mich, obwohl wir uns nie getroffen haben. Insbesondere bei diesem Buch fühlt sie sich sehr intim an: die Verbindung. Ich war ein ungebetener Gast. Eingebrochen in einen Kopf, dessen fremde Welt man plötzlich aus der Ich-Perspektive erfährt. Trotzdem war diese Erfahrung keine unangenehme. Ich habe nur nicht damit gerechnet. Als und weil sie zu Ende war, war ich ein bisschen traurig. Mehr als ein bisschen begeistert, bin ich jetzt. Das was einen einholt, überrollt und mitnimmt, ist sicherlich der Schreibstil des Autors. Er schreibt sehnsuchtsvoll und träumerisch, direkt und kalt. Einfach. Markiert habe ich mir häufig etwas. „Ein Pferd?“ Sie löste sich von mir, richtete sich auf und sah mich an. Sah mich entsetz an. „Magst du das nicht? Ich komme darauf, weil du dich so gut anfühlst, glatt und weich darunter fest und stark. Und weil deine Wade zuckt.“ (…) „Ich denke bei Pferd nicht an Pferdegebiss oder Pferdeschädel oder was immer dir nicht gefällt, sondern an etwas Gutes, Warmes, Weiches, Starkes. Du bist kein Häschen oder Kätzchen, und Tigerin - da ist was drin - was Böses, was du auch nicht bist.“ - S.69 Als auch ich schlecht gelaunt reagierte, wir in Streit gerieten und Hanna mich wie Luft behandelte, kam wieder die Angst, sie zu verlieren, und ich erniedrigte und entschuldigte mich, bis sie mich zu sich nahm. Aber ich war voll Groll. - S.70f „Du kannst jederzeit kommen.“ Mein Vater sah mich an. Ich glaubte ihm nicht und nickte. - S.139 Der Leser fragt sich ganz natürlich bald, warum der Erzähler melancholisch klingt. Was ist passiert? Die Antwort, welche wir am Ende des Buches erhalten, ist eine treffende Erklärung dafür wie „Jungchen“ auf die Begegnung wie Treffen zurück blickt. Sein Charakter ist stimmig, er ist ein geformter Mensch. Mit Ecken und Kanten. Der Leser versteht die Veränderung. Er wird älter und bleibt womöglich dennoch in gleicher Beziehung zur Protagonistin. Obwohl er kaum etwas über sie weiß, kennt er sie. Wahrscheinlich weil er sie liebt und ergründet hat. Ich frage mich was passiert wäre, wenn er anders gehandelt hätte. Dabei hat er der doch garnicht gehandelt und es ist nichts passiert. Ihre Liebe scheint nicht wie Liebe in Büchern. Sie ist wie Liebe im echten Leben. Für mich sind Bücher immer Erlebnisse. Sie sind ein ein Zugang zu Menschen. Obwohl die Beschriebenen nicht echt sind, sind sie doch wirklich. Beim Zuklappen, ein epischer Moment - bei jedem Buch, war ich verwundert. Weil ich den Eindruck hatte, Bernhard Schlink hat über sich selbst geschrieben: Zu gut kennt er den Protagonisten. Jeder der Schreibt, schreibt in gewissem Maße über sich selbst. Über Erfundenes, Erhofftes oder Echtes. Vielleicht ist Bernhard Schlink schlichtweg ein guter Lügner. Ich meine damit nicht, dass er Menschen gut anlügen kann, das mag sein - muss aber nicht. Ich glaube ihm. Das Ich erzählt über Distanz und Nähe und mit Distanz über Nähe, als wäre es selbst stark davon berührt, weil es wahrhaftig fühlt. Der Leser kann nicht anders als es ihm gleich zu tun. Ich weiß den Namen der Hauptfigur nicht und bin nicht sicher, ob er mir verraten wurde. Dass er da stand kann sein, weil ich ihn mir nicht hätte merken müssen. Er wäre wie mein eigener gewesen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (88)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ema H.

    Ema H.

    Thalia M4 Wörgl

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein leiser, aber unglaublich kraftvoller Roman, der einen noch lange nach der letzten Seite beschäftigt.

    Bernhard Schlink erzählt die Geschichte von Liebe, Schuld und Vergangenheit mit einer Tiefe, die lange nachhallt. Besonders gefallen hat mir, wie sensibel und gleichzeitig schonungslos moralische Fragen und menschliche Konflikte dargestellt werden.
  • Zum Bewerterprofil von Nina Oberngruber

    Nina Oberngruber

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.04.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Vergangenheitsbewältigung

    Dieser Roman scheint anfangs eine Liebesgeschichte zwischen dem Protagonisten Michael und der wesentlich älteren Hanna zu sein. Doch die Episoden von Michaels Jugendliebe sind schnell erzählt, die Wege trennen sich und finden sich erst wieder als Hanna wegen ihrer Verbrechen in der NS-Zeit vor Gericht gestellt wird. Hier wird das wahre Thema des Romans deutlich: Wo verläuft die Grenze, ab der sich ein Mensch schuldig macht, ab wann ist er für seine Vergehen zur Verantwortung zu ziehen? Ein wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt.
  • Zum Bewerterprofil von A. Moser

    A. Moser

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    3/5

    08.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Vorleser 2,5/5 *

    Der 15-jähriger Junge Michael erkrankt an Gelbsucht und wird von der 36-jährigen Dame Hanna gepflegt. Zwischen den beiden bildet sich ein seltsames und äußerst fragwürdiges Verhältnis denn Michael besucht sie Regelmäßig und soll Hanna aus Büchern Vorlesen. Danach schlafen sie miteinander. Jahre später trifft er als Jurastudent im Anhöhrungssaal auf Hanna die als Angeklagte anwesend ist. Ehrlich gesagt war mir beim lesen oft sehr übel. Die Beziehung der beiden ist alles andere als harmlos auch wenn es für mich im Buch so rüberkam. Gepaart mit einem erlicherweise etwas langeweiligen und erdrückenden Schreibstil, hat es mich ein bisschen unwohl fühlen lassen. Das Buch ist alles andere als Schlecht jedoch finde ich diese Art von Unterhaltung nicht wirklich angebracht.
  • Zum Bewerterprofil von S. Naderer

    S. Naderer

    Thalia Amstetten

    Buchhändler*in

    5/5

    01.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrucksvoll

    Ein beeindruckender Roman, dem ich zu Beginn mit Skepsis gegenübergetreten bin, der mich allerdings zum Schluss hin restlos überzeugt hat. Selten hat mich ein Buch so lange nach dem Lesen noch beschäftigt und fasziniert.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Ehrnegger

    Sarah Ehrnegger

    Thalia Vöcklabruck – Varena

    Buchhändler*in

    4/5

    10.11.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Der Vorleser

    Das Buch selbst ist mit sehr viel Gefühl und Eleganz geschrieben, die Wörter sind gewollt und verleihen dem Buch das gewisse Etwas. Der Schreibstil von dem Autor ist etwas Besonderes. So einen findet man in nur wenigen Büchern. Literarisch ist das Buch auf sehr hohem Niveau geschrieben, die Hauptcharaktere sind sehr menschlich und authentisch beschrieben. Die Sicht von Michael Berg, aus dem das Buch geschrieben worden ist, gibt viel von ihm preis und man spürt merklich die Verwandlung, die er im Laufe der Geschichte macht. Durch die ständigen Gedankengänge von Michael, kann man sich gut ein Bild von ihm und seinem Umfeld machen. Es erleichtert das Lesen und ruft das alt bewährte „Kopfkino“ auf. Hanna die erstmalige Geliebte von Michael verändert sich doch am stärksten von den Beiden, da sie am Anfang doch sehr abweisend und unpersönlich erscheint und am Ende sich zu einer liebevollen und weisen Frau wandelt. Eine Frau, die ihre Taten bereut und zu ihren Fehlern steht. Das Ende des Buches ist eine Überraschung. Bernhard Schlink hat mit diesem Buch vieles erreicht und wird noch heute hoch gelobt. Zurecht es ist lesenswert und ein Muss in jedem Bücherregal.

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