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Kein Aufwand

Schrecklich wahre Geschichten aus meinem Leben mit der Tuba

Buch (Paperback)

€ 15,50 inkl. gesetzl. MwSt.
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Beschreibung

»Tubist wird man nicht aus hehren Gründen. Tubist wird man, weil man für ein anspruchsvolles Instrument keinen Ehrgeiz hat. Oder weil man nicht üben will, aber trotzdem auf die Biermarkern beim Volksfest spechtet. Wir Tubisten sind quasi die Mitläufer der Musikszene. Wobei wir ja lieber sitzen, denn jede unnötige Bewegung ist Aufwand. Und das schätzen wir nicht!«

Andreas Martin Hofmeir erzählt von seiner Tuba Fanny auf Flugzeugsitzen, furzenden Köchinnen auf Opernbühnen, benachbarten Einbrechern, streng geführten Übeheften und berechnet das Pro-Ton-Einkommen in Dvoraks neunter Sinfonie. Pointiert, selbstironisch, mit umwerfend trockenem Humor. Und das schöne daran: Alles ist wahr!

Ausstattung: 34 farbige Illustrationen

Andreas Martin Hofmeir, geboren 1978 in München, ist Gründungsmitglied der bayerischen Kultband LaBrassBanda, Professor am Mozarteum Salzburg, gefragter Solist und Kammermusiker. Seine Solo-Konzerte werden regelmäßig von den großen Rundfunkstationen übertragen. 2013 erhielt er den ECHO Klassik als bester Instrumentalist. Daneben steht Hofmeir auch seit vielen Jahren erfolgreich als Kabarettist auf der Bühne.

Details

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

15.02.2016

Illustrator

Carl-Heinz Daxl

Verlag

btb

Seitenzahl

224

Beschreibung

Details

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

15.02.2016

Illustrator

Carl-Heinz Daxl

Verlag

btb

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/13,7/2,2 cm

Gewicht

408 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-75677-3

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Philipp Brandstötter

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4/5

Herr der Tubist im Himmel

Bewertet: Buch (Paperback)

Musikern als solches sagt man ja einen gewissen Hang zu Eigenheiten nach. Sie seien etwas verschrobene Persönlichkeiten denen es fast immer nur um sich und ihr Instrument gehe. Die ganze restliche Welt sei ihnen egal, so die allgemeine Meinung. Das (Berufs-)Musiker und natürlich auch Hobby-Musiker jedoch durchaus eine wirklich Herzerwärmende Art für Ihre Mitmenschen zeigen beweißt einmal mehr das hier vorliegende Buch des Tuba Spiers Andreas Martin „Hofi“ Hofmeier. Hofmeir entdeckt seine Liebe zum Instrument und hat mit dem hier vorliegenden Buch ein Werk verfasst welches sicher nicht nur für Musiker interessant zu lesen ist. Viele der von ihm beschriebenen Szenen sind so ganz sicher in der realen Welt passiert und kein Einfall eines etwas übermütigen Menschen der mal wieder um drei Uhr früh in irgendeiner namenlosen bayrischen Bar eine Idee hatte seine Erlebnisse zu Papier zu bringen. In Erinnerung bleiben mir hier eine Handvoll erlebter Szenen welche hier kurz umschreiben möchte, falls sie ihnen gefallen können so kann ich Ihnen berichten das es eine ganze Menge mehr davon im Buch gibt. Das ganze ist immer schon auf kleine zahlenarme Kapitel mit je fünf bis acht Seiten Inhalt zusammengefasst. Sehr schöne und vor allem wirklich passende Illustrationen runden das Buch dann immer wieder gekonnt habt. Wenn „Hofi“, wie er sich übrigens immer wieder gerne auch selbst nennt, seine Erlebnisse als angehender Profi-Tubist beschreibt so kann ich vieles davon als Hobby-Musiker nur allzu gut nachvollziehen. Im Rahmen einer beruflichen Musikreise etwa folg er mit einem Berufsorchester nach Japan. Da die japanischen Behörden jedoch eine ganz andere Einreisebestimmung haben als zu Hause in Deutschland stieß er hier auf ein unerwartetes Problem. Seine Tuba ist zu groß für ein Gepäckstück! Was sich im ersten Moment nur sehr wenig lustig und vor allem eher lästig anhört, wurde von ihm bravourös gelöst. Er hat einfach im Flugzeug einen Sitzplatz für seine Tuba gebucht! Was mir auch wirklich sehr gut gefallen hat ist folgende wirklich lustige Geschichte. Im Rahmen seines Auslandsstipendiums ging er für knapp ein halbes Jahr nach Schweden. Das ist nicht weiter aufregend, zumal eigentlich jeder Musikstudent das tut. In Schweden als angehender Berufsmusiker jedoch stieß er auf einige Eigenheiten der örtlichen Musiker welche ihm dann doch etwas seltsam vorkamen. So gibt es ein eigenes Tuba Festival bei welchem es einige sehr seltsame Traditionen gibt. Das reicht von Tuba-Weitwurf (kein Scherz) bis hin zu einer Art skandinavischen Sauna bei welcher der Feuerbottich ebenfalls eine alt Tuba ist! Sehr verrückt, solche Dinge zu erleben. Auch wenn es literarisch nicht immer der große Wurf ist so sind es dennoch diese wirklich lustig zu lesenden Erlebnisse des Mitgliedes der Band „LaBrassBanda“ die einen witzigen Einblick in einen wirklich nicht humorlosen Beruf gewähren. Liebhaber der Blasmusik muss man nicht unbedingt sein, auch die verschiedenen Bandnamen oder musikalischen Einrichtungen wie Musikschulen oder Universitäten zu kennen ist nicht Notwendig. Wenn Sie mal was lustiges zu lesen wollen, gerade in einer Zeit wo viele von uns nicht viel zu lachen haben, kann ich Ihnen dieses Buch durchaus ans Herz legen.
4/5

Herr der Tubist im Himmel

Bewertet: Buch (Paperback)

Musikern als solches sagt man ja einen gewissen Hang zu Eigenheiten nach. Sie seien etwas verschrobene Persönlichkeiten denen es fast immer nur um sich und ihr Instrument gehe. Die ganze restliche Welt sei ihnen egal, so die allgemeine Meinung. Das (Berufs-)Musiker und natürlich auch Hobby-Musiker jedoch durchaus eine wirklich Herzerwärmende Art für Ihre Mitmenschen zeigen beweißt einmal mehr das hier vorliegende Buch des Tuba Spiers Andreas Martin „Hofi“ Hofmeier. Hofmeir entdeckt seine Liebe zum Instrument und hat mit dem hier vorliegenden Buch ein Werk verfasst welches sicher nicht nur für Musiker interessant zu lesen ist. Viele der von ihm beschriebenen Szenen sind so ganz sicher in der realen Welt passiert und kein Einfall eines etwas übermütigen Menschen der mal wieder um drei Uhr früh in irgendeiner namenlosen bayrischen Bar eine Idee hatte seine Erlebnisse zu Papier zu bringen. In Erinnerung bleiben mir hier eine Handvoll erlebter Szenen welche hier kurz umschreiben möchte, falls sie ihnen gefallen können so kann ich Ihnen berichten das es eine ganze Menge mehr davon im Buch gibt. Das ganze ist immer schon auf kleine zahlenarme Kapitel mit je fünf bis acht Seiten Inhalt zusammengefasst. Sehr schöne und vor allem wirklich passende Illustrationen runden das Buch dann immer wieder gekonnt habt. Wenn „Hofi“, wie er sich übrigens immer wieder gerne auch selbst nennt, seine Erlebnisse als angehender Profi-Tubist beschreibt so kann ich vieles davon als Hobby-Musiker nur allzu gut nachvollziehen. Im Rahmen einer beruflichen Musikreise etwa folg er mit einem Berufsorchester nach Japan. Da die japanischen Behörden jedoch eine ganz andere Einreisebestimmung haben als zu Hause in Deutschland stieß er hier auf ein unerwartetes Problem. Seine Tuba ist zu groß für ein Gepäckstück! Was sich im ersten Moment nur sehr wenig lustig und vor allem eher lästig anhört, wurde von ihm bravourös gelöst. Er hat einfach im Flugzeug einen Sitzplatz für seine Tuba gebucht! Was mir auch wirklich sehr gut gefallen hat ist folgende wirklich lustige Geschichte. Im Rahmen seines Auslandsstipendiums ging er für knapp ein halbes Jahr nach Schweden. Das ist nicht weiter aufregend, zumal eigentlich jeder Musikstudent das tut. In Schweden als angehender Berufsmusiker jedoch stieß er auf einige Eigenheiten der örtlichen Musiker welche ihm dann doch etwas seltsam vorkamen. So gibt es ein eigenes Tuba Festival bei welchem es einige sehr seltsame Traditionen gibt. Das reicht von Tuba-Weitwurf (kein Scherz) bis hin zu einer Art skandinavischen Sauna bei welcher der Feuerbottich ebenfalls eine alt Tuba ist! Sehr verrückt, solche Dinge zu erleben. Auch wenn es literarisch nicht immer der große Wurf ist so sind es dennoch diese wirklich lustig zu lesenden Erlebnisse des Mitgliedes der Band „LaBrassBanda“ die einen witzigen Einblick in einen wirklich nicht humorlosen Beruf gewähren. Liebhaber der Blasmusik muss man nicht unbedingt sein, auch die verschiedenen Bandnamen oder musikalischen Einrichtungen wie Musikschulen oder Universitäten zu kennen ist nicht Notwendig. Wenn Sie mal was lustiges zu lesen wollen, gerade in einer Zeit wo viele von uns nicht viel zu lachen haben, kann ich Ihnen dieses Buch durchaus ans Herz legen.

Philipp Brandstötter
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von Andreas Martin Hofmeir

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