Das Labyrinth der Träumenden Bücher
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Walter Moers

1. Das Labyrinth der Träumenden Bücher

Zamonien Band 6

Das Labyrinth der Träumenden Bücher

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Beschreibung

Hildegunst von Mythenmetz kehrt zurück in die »Stadt der Träumenden Bücher«

Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem »Unsichtbaren Theater«. Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im »Labyrinth der Träumenden Bücher«, das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft.(Laufzeit: 14h 42)

Details

Verkaufsrang

3821

Sprecher

Andreas Fröhlich

Spieldauer

14 Stunden und 42 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Beschreibung

Details

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Ja

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Verkaufsrang

3821

Sprecher

Andreas Fröhlich

Spieldauer

14 Stunden und 42 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

15.11.2011

Verlag

Der Hörverlag

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783844508079

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Was ist Kultur im Fantastischen?

Eliza am 23.01.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem ich bereits die Stadt der Träumenden Bücher lesen durfte, war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil der Buchaim-Saga. Ich bin nicht enttäuscht worden und bin gleichzeitig gespannt wie die Geschichte um den größten Schrifsteller Zamoniens Hildegunst von Mytenmetz weitergehen wird. Das Cover ist bunt gestaltet. Der Leser erkennt viele verschiedene Buchrücken welche wie Kacheln auf dem Cover angeordnet sind. In der Mitte ist ein Lindwurm zu erkennen. Mit etwas Fantasie könnte es sich um Hildegunst von Mytenmetz handeln. In der Story geht es um den Schriftsteller Hildegunst von Mytenmeth, welcher aufgrund eines mysteriösen Briefes zweihundert Jahre nach seinem letzten Besuch in die Stadt der Träumenden Bücher, Buchhaim zurückkehrt. Dabei wird ihm bewusst, dass die Stadt sich sehr verändert hat. Sie ist noch kulturell vielfältiger geworden. Vom ersten Moment an ist er gefesselt von den neuen Trends, welche in der Metropole auf ihn warten und wird bald in ihren Bann gezogen. Der Hauptprotagonist der Geschichte besticht durch seine vielfältigen Charakter-eigenschaften. Aufgrund seines Ruhmes, welchen er in der Vergangenheit erlangt hat, ist er ein wenig narzisstisch und dekadent geworden. Er besticht durch seine Impulsivität und Intellektualität und hat manchmal sehr widersprüchliche Verhaltensweisen, welche er an den Tag legt. Gleichzeitig ist er neuen Trends und Ereignissen nicht abgeneigt und auch sehr abenteuerlustig. Wenn er sich einer Sache verschreibt, wird er eins mit der Thematik und lässt sich anschließend nur noch schwer von seinen Vorhaben abbringen. Aber auch die Nebendarsteller der Geschichte sollten nicht unerwähnt bleiben. Da sind zum einen die Schreckse Inazea Anazazi, der Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer sowie der mysteriöse Theaterdirektor Maestro Corodiak Smeik. Sowohl die Inazea Anazazi als auch Corodiak Smeik bestechen dabei durch ihre sehr eigenwilligen Persönlichkeiten, welche diesem Fantasyroman noch mehr Tiefe verleihen. Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind nur in den späteren Erzählungen Zeitsprünge zur Vorgeschichte vorhanden. Nach meiner Meinung kann dieser Roman trotz des ersten Bandes unabhängig gelesen werden, da viele Hinweise auf den ersten Teil der Bucherzählung erfolgen. Der Schreibstil des Autors ist bildhaft, dialogorientiert sehr lebhaft und mit einer großen Portion Humor behaftet. Als Besonderheit ist anzumerken, dass innerhalb des Romans immer wieder Grafiken eingebaut sind, welche bestimmte Lesepassagen bildlich untermalen und so zu dem weiteren Verständnis bzw. zur Aufheiterung beitragen. Der Roman richtet sich an Anhänger von Walter Moers Geschichte um den fiktiven Kontinent Zamonien als auch an Fans von Fantasy Literatur. Das Fazit ist sehr positiv. Walter Moers ist ein Geschichtenerzähler und es hat mich das Buchhaim Fieber gepackt. Die detailreichen Erzählungen der Metropole, ihre kulturellen Besonderheiten sowie die Faszination Buch als Gegenstand des alltäglichen Lebens machen die Geschichte sehr lebendig. Ich kann dieses Buch allen Freunden von fantastischen Geschichten nur wärmstens empfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung der Buchhaim Saga.

Was ist Kultur im Fantastischen?

Eliza am 23.01.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem ich bereits die Stadt der Träumenden Bücher lesen durfte, war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil der Buchaim-Saga. Ich bin nicht enttäuscht worden und bin gleichzeitig gespannt wie die Geschichte um den größten Schrifsteller Zamoniens Hildegunst von Mytenmetz weitergehen wird. Das Cover ist bunt gestaltet. Der Leser erkennt viele verschiedene Buchrücken welche wie Kacheln auf dem Cover angeordnet sind. In der Mitte ist ein Lindwurm zu erkennen. Mit etwas Fantasie könnte es sich um Hildegunst von Mytenmetz handeln. In der Story geht es um den Schriftsteller Hildegunst von Mytenmeth, welcher aufgrund eines mysteriösen Briefes zweihundert Jahre nach seinem letzten Besuch in die Stadt der Träumenden Bücher, Buchhaim zurückkehrt. Dabei wird ihm bewusst, dass die Stadt sich sehr verändert hat. Sie ist noch kulturell vielfältiger geworden. Vom ersten Moment an ist er gefesselt von den neuen Trends, welche in der Metropole auf ihn warten und wird bald in ihren Bann gezogen. Der Hauptprotagonist der Geschichte besticht durch seine vielfältigen Charakter-eigenschaften. Aufgrund seines Ruhmes, welchen er in der Vergangenheit erlangt hat, ist er ein wenig narzisstisch und dekadent geworden. Er besticht durch seine Impulsivität und Intellektualität und hat manchmal sehr widersprüchliche Verhaltensweisen, welche er an den Tag legt. Gleichzeitig ist er neuen Trends und Ereignissen nicht abgeneigt und auch sehr abenteuerlustig. Wenn er sich einer Sache verschreibt, wird er eins mit der Thematik und lässt sich anschließend nur noch schwer von seinen Vorhaben abbringen. Aber auch die Nebendarsteller der Geschichte sollten nicht unerwähnt bleiben. Da sind zum einen die Schreckse Inazea Anazazi, der Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer sowie der mysteriöse Theaterdirektor Maestro Corodiak Smeik. Sowohl die Inazea Anazazi als auch Corodiak Smeik bestechen dabei durch ihre sehr eigenwilligen Persönlichkeiten, welche diesem Fantasyroman noch mehr Tiefe verleihen. Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind nur in den späteren Erzählungen Zeitsprünge zur Vorgeschichte vorhanden. Nach meiner Meinung kann dieser Roman trotz des ersten Bandes unabhängig gelesen werden, da viele Hinweise auf den ersten Teil der Bucherzählung erfolgen. Der Schreibstil des Autors ist bildhaft, dialogorientiert sehr lebhaft und mit einer großen Portion Humor behaftet. Als Besonderheit ist anzumerken, dass innerhalb des Romans immer wieder Grafiken eingebaut sind, welche bestimmte Lesepassagen bildlich untermalen und so zu dem weiteren Verständnis bzw. zur Aufheiterung beitragen. Der Roman richtet sich an Anhänger von Walter Moers Geschichte um den fiktiven Kontinent Zamonien als auch an Fans von Fantasy Literatur. Das Fazit ist sehr positiv. Walter Moers ist ein Geschichtenerzähler und es hat mich das Buchhaim Fieber gepackt. Die detailreichen Erzählungen der Metropole, ihre kulturellen Besonderheiten sowie die Faszination Buch als Gegenstand des alltäglichen Lebens machen die Geschichte sehr lebendig. Ich kann dieses Buch allen Freunden von fantastischen Geschichten nur wärmstens empfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung der Buchhaim Saga.

Nicht schlecht, aber es hätte nicht sein gemusst

Bewertung aus Hamburg am 26.03.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Stadt der Träumenden Bücher erzählt eigentlich eine recht abgeschlossene Geschichte und wäre auch ohne Fortsetzung ersteinmal ausgekommen. Es wird im ganzen Buch keine wirkliche Handlung vorangetrieben und eigentlich hauptsächlich, aber in allbekannter und charmanter Manier, beschrieben. Wenn man weiß, worauf man sich einlässt ist es kein schlechtes Buch, aber es gehört storytechnisch auf jeden Fall nicht zu Walter Moers besten Büchern.

Nicht schlecht, aber es hätte nicht sein gemusst

Bewertung aus Hamburg am 26.03.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Stadt der Träumenden Bücher erzählt eigentlich eine recht abgeschlossene Geschichte und wäre auch ohne Fortsetzung ersteinmal ausgekommen. Es wird im ganzen Buch keine wirkliche Handlung vorangetrieben und eigentlich hauptsächlich, aber in allbekannter und charmanter Manier, beschrieben. Wenn man weiß, worauf man sich einlässt ist es kein schlechtes Buch, aber es gehört storytechnisch auf jeden Fall nicht zu Walter Moers besten Büchern.

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F. Himmelstorfer

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3/5

Eine große Mythenmetzische Abschweifung!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hildegunst von Mythenmetz, weit über die Zamonischen Grenzen hinaus bekannt und mehr als einfach nur sesshaft, ruht sich inzwischen nicht mahl mehr auf seinem Erfolg, sondern nur noch auf seinem Namen aus. Wie im ersten Teil der Träumenden Bücher beginnt die Geschichte wieder mit einem Skript das unser Lieblingslindwurm studiert. Doch dieses Mal lässt es den großen Literaten erschaudern. Der Autor ist ausschweifend, langatmig, nörgelig, kurz einfach nur schlecht. Mit schrecken stellt er fest das es sich um einen seiner Texte handelt. Wachgerüttelt begibt sich Hildegunst von Mythenmetz nach 200 Jahren wieder nach Buchhaim um den Verfasser des Briefes ausfindig zu machen. Von dem Titel des Buches in die Irre geführt habe ich die ganze Zeit über darauf gewartet wann den das Abenteuer beginnt, wann Mythenmetz wieder in den unterirdischen Labyrinthen landet. Als ich das Ende schließlich gelesen hatte, fühlte ich mich mit dem größten Cliffhanger der mir jemals unter gekommen ist allein gelassen. Zu Anfang doch ziemlich verärgert konnte ich Moers aber nicht lange böse sein. Sein Roman enthält so viel liebe zum Detail, soviel spürbares Herzblut, dass ich seinem Schöpfer diesen Zamonischen Exkurs wohlgesinnt erlauben will. Betrachtet man dieses Buch als die große Mythenmetzische Abschweifung die es offensichtlich ist, kann man mit einem Schmunzeln auf den Lippen auch nicht so schnell enttäuscht werden.
3/5

Eine große Mythenmetzische Abschweifung!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hildegunst von Mythenmetz, weit über die Zamonischen Grenzen hinaus bekannt und mehr als einfach nur sesshaft, ruht sich inzwischen nicht mahl mehr auf seinem Erfolg, sondern nur noch auf seinem Namen aus. Wie im ersten Teil der Träumenden Bücher beginnt die Geschichte wieder mit einem Skript das unser Lieblingslindwurm studiert. Doch dieses Mal lässt es den großen Literaten erschaudern. Der Autor ist ausschweifend, langatmig, nörgelig, kurz einfach nur schlecht. Mit schrecken stellt er fest das es sich um einen seiner Texte handelt. Wachgerüttelt begibt sich Hildegunst von Mythenmetz nach 200 Jahren wieder nach Buchhaim um den Verfasser des Briefes ausfindig zu machen. Von dem Titel des Buches in die Irre geführt habe ich die ganze Zeit über darauf gewartet wann den das Abenteuer beginnt, wann Mythenmetz wieder in den unterirdischen Labyrinthen landet. Als ich das Ende schließlich gelesen hatte, fühlte ich mich mit dem größten Cliffhanger der mir jemals unter gekommen ist allein gelassen. Zu Anfang doch ziemlich verärgert konnte ich Moers aber nicht lange böse sein. Sein Roman enthält so viel liebe zum Detail, soviel spürbares Herzblut, dass ich seinem Schöpfer diesen Zamonischen Exkurs wohlgesinnt erlauben will. Betrachtet man dieses Buch als die große Mythenmetzische Abschweifung die es offensichtlich ist, kann man mit einem Schmunzeln auf den Lippen auch nicht so schnell enttäuscht werden.

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Nina Oberngruber

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3/5

Es bleibt ein wenig Ratlosigkeit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

200 Jahre nach der Handlung von "Die Stadt der Träumenden Bücher" geht die Geschichte nun weiter. Sollte sie zumindest. Denn leider fehlt es diesem Roman ziemlich an Handlung. Eine einzige Mythenmetzsche Abschweifung sozusagen. Das hat zwar seinen eigenen Humor, ist aber trotzdem schade. Allerdings machen die letzten Seiten richtig Lust auf den nächsten Teil.
3/5

Es bleibt ein wenig Ratlosigkeit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

200 Jahre nach der Handlung von "Die Stadt der Träumenden Bücher" geht die Geschichte nun weiter. Sollte sie zumindest. Denn leider fehlt es diesem Roman ziemlich an Handlung. Eine einzige Mythenmetzsche Abschweifung sozusagen. Das hat zwar seinen eigenen Humor, ist aber trotzdem schade. Allerdings machen die letzten Seiten richtig Lust auf den nächsten Teil.

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