Produktbild: 6 Uhr 41

6 Uhr 41 Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.07.2014

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,4/12,1/2,4 cm

Gewicht

244 g

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

06H41

Übersetzt von

Anne Braun

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-06255-9

Beschreibung

Rezension

"Besonders beeindruckt die Leichtigkeit, mit der er tiefe Einsichten in das Leben an sich und in seine handelnden Personen liefert, die einem ab Seite zehn schon so vertraut sind, als wäre man seit Jahren mit ihnen befreundet." Doris Kraus, Die Presse, 05.02.17
"Der Autor setzt nicht auf ein spektakuläres Sujet, er ist vielmehr an Alltagsszenarien interessiert. Wer damit Langeweile assoziiert, liegt falsch. Blondel weiß durchaus zu fesseln." Gabi Rüth, WDR 5, 09.08.14
"Eine sehr intensive Spannung hängt über der ganzen Geschichte. Sie trägt einen locker bis zur letzten Seite.“ Christine Westermann, WDR 2, 10.08.14
„Ein feines Buch, in wunderbar präziser und einfühlsamer Sprache, unprätentiös und voller kleiner Wahrheiten.“ Doris Kraus, Die Presse, 17.08.14
"Blondel hat über das peinliche Treffen eine Komödie geschrieben, die man unbedingt lesen sollte. Lustig, weise und versöhnlich." Kerstin Herrnkind, stern, 21.08.14
"Ein Buch fürs Herz, das man vom ersten bis zum letzten Satz nicht mehr aus der Hand legen mag." Thomas Biniossek, Westfälische Nachrichten, 02.09.14
"Charmant, intelligent und unterhaltsam. Ein fesselndes Kammerspiel." Elke Schröder, Neue Osnabrücker Zeitung, 06.09.14
„'6 Uhr 41' ist eine wunderbar zwischen Einst und Jetzt mäandernde doppelbödige Lebensgeschichte. Blondels einfühlsames Erzählen kommt mit minimalen Dialogen aus und beschert uns trotzdem eine der kurzweiligsten Zugfahrten der letzten Jahre.“ Heinz Gorr, BR2-Favoriten, 21.10.14

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.07.2014

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,4/12,1/2,4 cm

Gewicht

244 g

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

06H41

Übersetzt von

Anne Braun

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-06255-9

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE
info@hanser.de

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  • eskimo81

    Book Circle Community

    5/5

    29.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wäre gewesen wenn...

    “Manchmal trägt uns das Leben in eine ganz andere Richtung als geplant. Und das ist manchmal auch ganz gut so” - Zitat vom Rückentext Cécile sitzt im Zug, neben ihr ist der Platz noch frei, bis Philippe Leduc fragt, ob der Platz noch frei sei. Philippe Leduc, ihr Exfreund - vor über 27 Jahren waren sie zusammen und er hat sie… Die Geschichte führt uns zurück, zurück zur Liaison von Cécile und Philippe. Aber nicht etwa so, wie man das erwarten würde, nein, man erfährt die Geschichte von beiden Seiten, aber zusammen darüber reden, dass schaffen die beiden nicht… Was wäre gewesen wenn. Was wäre passiert, wenn vor 27 Jahren die Liebe nicht auseinandergebrochen wäre? Wo wären sie heute? Fragen über Fragen - lest selber, in welchen Gedanken sich die zwei sich wälzen. Jean-Philippe Blondel ist ein Französischer Autor und das merkt man. Es ist kein Buch im “normalen” Sinn sondern ein Philosophisches sehr komplexes Werk. Ich würde einfach mal die Behauptung in den Raum stellen, dass jemand, der Lelord liebt, auch Blondel lieben wird. Ein sehr spezieller Schreibstil, zuerst fragt man sich, was lese ich da? Dann geht man langsam auf und merkt, ich liebe es (oder leider nicht) - ich bin definitiv die Leserin, die französische spezielle Philosophische Bücher liebt. Es gibt doch nichts interessanteres als über das eigene Leben nachzudenken, nach zu philosophieren. Was wäre gewesen, wenn ich diese oder jene Entscheidung getroffen hätte? Man muss offen sein, offen für was spezielles - sich einnehmen lassen… Fazit: Ein besonderes Werk für Leser, die auch Lelords gerne lesen. Leser, die gerne philosophieren, über das eigene Lesen nachdenken und einfach von etwas ausgefallenem fasziniert werden können. Für mich ein hochstehendes, wortgewaltiges Buch.

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Cécile und Philippe treffen sich...

    Cécile und Philippe treffen sich nach 30 Jahren im Zug. Sie verband eine Leidenschaft, die unbeschreiblich war, dann trennten sich ihre Wege. Werden sie sich wieder trennen?

  • Jenny Vogler

    5/5

    19.06.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf den Gleisen in Richtung Vergangenheit

    Cécile, eine selbstbewusste Frau, die ihr Leben im Griff hat und gerade von einem Besuch in ihrem Elternhaus zurückkehrt, trifft im Zug auf Philippe, ihren Ex-Freund. Beide erkennen einander, hängen aber schweigend ihren persönlichen Erinnerungen nach: einer Jugendliebe in London, einer kurzen aber einprägsamen Liaison. Damals mit Anfang 20 war Philippe der schillernde, dominante Part mit dem unbeugsamen Selbstvertrauen, heute ist er in die Jahre gekommen und philosophiert über seine Charakterschwächen. Sie haben sich nicht mehr viel zu sagen und sind doch neugierig, wieso sich der andere in den letzten zwei Jahrzehnten so offensichtlich verändern konnte … Auf dieses Buch bin ich durch bloßen Zufall gestoßen und habe dadurch wieder ein Kleinod wirklich guter, ansprechender Prosa entdeckt. Die wechselnden Monologe zwischen Cécile und Philippe schaffen eine hervorragende Grundlage, um sich in das Gefühlsleben beider Individuen hineinzuversetzen. Der kraftstrotzende, junge Mann der zum enttäuschten Mittvierziger avanciert und die kleine, graue Maus, die ihre Außenseiterrolle mühelos abstreifen konnte – beide wirken sympathisch und äußerst authentisch. Zwanzig Jahre sind eine lange Zeit und unterschiedliche Lebenswege, prägen den Menschen … Fazit: Ein ehrlicher, sehr realistischer Roman mit einem Hang zur Nostalgie. Optimale Lektüre für alle, die sich ebenfalls schon einmal gefragt haben, was aus ihrer Jugendliebe geworden ist und ob man auch in der Gegenwart noch Gefallen aneinander finden würde. Es ist die Frage nach dem Konjunktiv, die diesem Roman zu Grunde liegt: „Was wäre gewesen, wenn die Dinge anders verlaufen wären?“

  • Bewertung

    5/5

    19.12.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gedankenverloren auf französisch...

    Zunächst griff ich nach diesem Buch, da mich sowohl das Cover als auch der Titel ansprachen - und ich wurde nicht enttäuscht! Blondel nimmt uns mit in einen Frühzug nach Paris. Wir tauchen in Céciles und Philippes Gedankenwelt ein. Beide kennen einander und wagen es dennoch nicht den anderen anzusprechen. Zu sehr hat er sie damals in jungen Jahren verletzt... Während dieser Zugfahrt, die das ganze Buch umspannt, fragt man sich die ganze Zeit: wer wird es wagen und sich dem anderen zu erkennen geben - wagt es überhaupt einer der beiden oder gehen sie wie Fremde wieder auseinander... Ein schöner, zum Nachdenken anregender Roman über Liebe, Wut, Schicksal und vieles mehr. Lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    09.08.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Perfekte Zuglektüre!

    Ein eigensinniger Schreibstil, den ich persönlich sehr mochte - und die passende Grösse und Länge für eine (etwa dreistündige) Zugfahrt. (: Was würden Sie tun, wenn im Zug plötzlich Ihr ehemaliger fester Freund, der Sie vor 30 Jahren eiskalt abserviert hat, im Abteil gegenüber Platz nimmt? Cécile und Philippe denken jeder für sich, dass der andere den anderen sowieso nicht mehr erkennt - und lassen so jeder für sich die Gedanken der Vergangenheit Revue passieren ... und genau diese Idee ist es, die dieses Buch auszeichnet! Klasse!

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Bewertungen (27)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maria Brandstetter

    Maria Brandstetter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.11.2017

    Buch (Taschenbuch)

    So klein und doch so gewaltig!

    So ein kleines Buch und doch so gewaltig! Wer macht den ersten Schritt und "begrüßt" den anderen Sitznachbar im Zug? Beide kennen sich von früher,........ einfach tolle Umsetzung der Geschichte
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Perhalt

    Daniela Perhalt

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.10.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr schön!!

    Uns geht es allen mal so: soll man etwas sagen, was sollte man sagen, so tun als würde man sein Gegenüber gar nicht mehr erkennen... - sehr schöne Schilderungen wie Mann und Frau "ticken". Die Protagonisten erzählen abwechselnd ihre Geschichten und ihre Gedanken! Sehr zu empfehlen!!
  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.10.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    voll schön! Empfehlung!

    Erinnerungen zweier Menschen auf der Fahrt mit dem Zug zum Gare de l`Est (Paris), die sich in einem Zug sehen, erkennen und schweigen. Jeder erinnert sich für sich an eine gemeinsame Zeit, die viele Jahre zurückliegt. Schön zu lesen - ein empfehlenswertes Buch!!
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.08.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Zugfahrt....so schön französisch...

    Ein wunderschönes Buch das hier entstanden ist. Für alle Leser von Glattauer, Barreau, Freund...während der Zugfahrt erinnern sie die beiden Protagonisten zurück, warum ihre Beziehung damals gescheiter ist. Ein toller Schluss. Bitte lesen!!
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.07.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zug um Zug

    Es ist 6 Uhr 41 und der Zug setzt sich langsam in Bewegung mit Ziel Gare de l’Est, Paris. Jeder hat hier einen Sitznachbarn, nur sie wurde aus unerfindlichen gründen scheinbar verschmäht, denkt sich Cécile. Als schließlich doch noch jemand sich neben ihr niederlässt, wäre sie lieber mutterseelenallein im ganzen Zug geblieben – denn das Schicksal schickt ihr Philippe, der sie vor fast drei Jahrzehnten unter höchst unmoralischen Umständen verlie߅ Die Kapitel bis zur Ankunft am Bahnhof in Paris werden als innere Monologe jeweils abwechselnd von den beiden unfreiwilligen Reisegefährten erzählt. Dabei blicken Philippe und Cécile auf die vergangenen Jahrzehnte zurück, reflektieren ihre gescheiterte Beziehung, die damaligen Vorstellungen vom Leben und wie sich so vieles ganz anders entwickelte als damals zu erwarten gewesen wäre. Und immer wieder dazwischen die Frage: Hat sie/er mich erkannt? Soll ich sie/ihn ansprechen? Was wäre wenn… ? Jean-Philippe Blondels zweiter ins Deutsche übersetzte Roman lebt von der vergnüglichen Lust am erzählerischen Wechselspiel der beide ProtagonistInnen. Nach und nach werden die Geschehnisse der Vergangenheit aus beider Perspektiven enthüllt und dabei auch das zentrale Ereignis der Trennung aufgedeckt, das beide auf jeweils unterschiedliche Arten für den Rest ihres Lebens prägen sollte. „6 Uhr 41“ ist eine facettenreiche Beziehungsgeschichte, die von ihrer besonderen Erzählweise lebt und speziell auch LeserInnen von David Foenkinos („Nathalie küsst“) zu empfehlen sei.

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