Produktbild: Werke. Frankfurter Ausgabe
Band 3

Werke. Frankfurter Ausgabe Werke III. Band 3: Gegen Sainte-Beuve

7

33,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.09.1997

Herausgeber

Luzius Keller + weitere

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

18,7/11,1/2,7 cm

Gewicht

350 g

Auflage

1

Originaltitel

Contre Sainte-Beuve

Übersetzt von

Helmut Scheffel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-40929-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.09.1997

Herausgeber

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

18,7/11,1/2,7 cm

Gewicht

350 g

Auflage

1

Originaltitel

Contre Sainte-Beuve

Übersetzt von

Helmut Scheffel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-40929-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Richard Josef Schindler

    5/5

    19.02.2024

    Buch (Set mit diversen Artikeln)

    A la Rercheche du temps perdu

    Ich hatte das Buch in der Gesamt Ausgabe des Insel Buch gelesen. Es ist ein Leuchtturm der Weltliteratur wie präzis Sprache genutzt werden kann. Aber man braucht Zeit und Ruhe, um dies analytisch aufnehmen zu können Satz für Satz ein Genuss. Marcel Proust nutzt eine extrem feinsinnige Ironie. Marcel Proust zeigte was Ludwig Wittgenstein mit seiner Aussage sagt Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt. Und in der Beschreibung der Vielschichtigkeit von Personen mit einer extrem feinsinnigen Ironie ist dies eine der Grenzen meiner Welt. Die Welt ist die Gesamtheit der Tatsachen, nicht der Dinge. ( 1.1 ) Was der Fall ist, die Tatsache, ist das Bestehen von Sachverhalten. (2) Der Sachverhalt ist eine Verbindung von Gegenständen (Sachen, Dingen). (2.01) Logische Abhandlung Ludwig Wittgenstein.

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    22.06.2021

    eBook (PDF)

    zu kleine Schrift, unmöglich zu lesen

    Das Pdf-Format bringt auf dem Torino Reader nichts, da sich die Schrift nicht vergrössern lässt.

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    22.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Belle Époque

    Nur wenige Leser schaffen es, die zehn Bände von Marcel Proust Meisterwerk Auf der Suche nach der verlorenen Zeit wirklich zu lesen. Wer es bis zur Hälfte schafft, nimmt sich vor, die zweite Hälfte irgendwann in Angriff zu nehmen. So kommt es, dass der Band in Swanns Welt unser Bild von Marcel Proust prägt, weil der zumeist wirklich gelesen wird. In ihm wird die Kindheit des Helden, seine Familie, deren Freunde und Bekannte beschrieben. Proust überschüttet uns mit Landschaftsbeschreibungen und Details, als gebe es nur das Jetzt, kein Morgen mehr. Eine Oase, eine Idylle, die einen Korb von kindlichen Beobachtungen ausschüttet, und einem sofort einen behäbigeren Rhythmus beim Lesen als gewohnt auferlegt. Proust schafft es, einem nicht nur die Zeit nahe zu bringen, in der seine Geschichte spielt, es gelingt ihm auch, dem Leser die Frage nach der Zeit selbst zu stellen. Was haben wir verloren? Wie hektisch sind die Zeiten jetzt? Natürlich liest sich dies alles aus einer großbürgerlichen Sicht heraus. Zola hätte Proust Geschichte vollkommen anders dargestellt Trotzdem zieht sie einen in seine Sicht der verlorenen Dinge hinein, in der Umstürze sich höchstens in kleineren oder größeren Skandalen äußert. Es scheint am Vorabend jeden Krieges, Umbruchs so, als könne der eigenen Welt nicht Schlimmeres geschehen, als dass man sich für die falsche Garderobe entscheidet, als nicht kultiviert genug erscheint.

  • Gustl Schmidt

    aus Wien

    5/5

    22.06.2021

    Buch (Set mit diversen Artikeln)

    Das Verlorene in der Zeit

    Diese Ausgabe ist sehr gut redigiert und man hat das gesamte Werk in drei Büchern und in einem kompakten Schuber. Man sollte zumindest einmal versuchen, dieses Werk der Weltliteratur in Angriff zu nehmen. Wer daran scheitert, der soll nicht verzagen, anderen ging es auch so. Aber man hatte zumindest mit einem Autor Kontakt, dessen Sprache und Darstellungskunst von Personen, dessen Tiefe und Klarheit der Reflexion unvergleichbar bleiben.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    30.10.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Vorjahr, 100 Jahre nach…

    Im Vorjahr, 100 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Bandes „Auf dem Weg zu Swann“ von „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ begann der Reclam Verlag mit der Ausgabe einer neuen Übersetzung von Marcel Prousts Meisterwerk. Die Übersetzung von Bernd-Jürgen Fischer ist dabei die erste deutsche Übersetzung komplett aus einer Hand. Als Vorlage nimmt sie den erst in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts edierten endgültigen französischen Text. Nun liegt nach einem Jahr mit „Der Weg nach Guermantes“ bereits der dritte Band des insgesamt siebenbändigen Romanwerks vor. Hier führt der Ich-Erzähler (Marcel), der ein großbürgerliches Leben ohne die geringsten finanziellen Zwänge führt, den Leser in die mondäne Welt des Hochadels ein, genauer in den Alltag der Familie Guermantes, deren Wurzeln bis ins Mittelalter reichen. Da die Dreyfuss-Affäre allabendlicher Gesprächsstoff ist, muss die Handlung also nach 1894 spielen. Ansonsten sind die Gesprächsthemen im Salon meist langweilig und oft nichtssagend. Das gibt Proust die Gelegenheit, die französische Gesellschaft am Ende des 19. Jahrhunderts näher zu beleuchten. Marcel verliebt sich in die deutlich ältere Herzogin von Guermantes (ihr wahres Alter erfährt man allerdings nicht). Sie unternehmen tägliche Spaziergänge, doch die Dame nimmt wenig Notiz von seiner Aufwartung und so erlischt bald wieder seine Zuneigung. Außerdem begegnet er wieder der schönen Mademoiselle Albertine, die sich ihm bisher immer entzogen hat. Darüber hinaus erlebt Marcel die lange Krankheit und schließlich den Tod seiner Großmutter (nach einem letzten Kuss ihres Enkels). „Das entschwundene Leben hatte die Enttäuschungen des Lebens mit sich fort getragen.“ In seiner tiefen Trauer kommt ihn Albertine besuchen. Ein neues Abenteuer zwischen den beiden scheint sich anzubahnen. Bei 1000 Seiten ist der dritte Romanteil natürlich erst einmal ein Lesewagnis, und so erschließt sich das Buch nur langsam und schichtweise. 200 Seiten entfallen dabei auf die äußerst umfangreichen Anmerkungen des Übersetzers, die bei der Lektüre sehr hilfreich sind. Sie verstehen sich nicht als literaturwissenschaftliche Kommentare, sondern verfolgen das bescheidene Ziel, dem Leser von heute Verständnishilfen zu bieten. Mit Neugierde warte ich nun auf die weiteren Bände der Reclam-Ausgabe, die als Hardcover-Version auch sehr ansprechend ist.

Kundinnen und Kunden meinen

5

5

4

2

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Silvio Weitzl

    Silvio Weitzl

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    21.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Viel mehr als der Madeleine Effekt

    Im Auftakt seines siebenbändigen Opus Magnum verliert sich Proust in gewollt kunstvoller Detailverliebtheit und zeichnet erste Konturen eines umfassenden Familienepos. Er beginnt dies Gemälde mit dem Talent hoher Auffassungsgabe seitens des Erzählers und taucht den Beobachter in ein Wechselbad der Gefühle. Das Werk wird durch die blumige Sprache und die genauesten Beschreibungen der inhärenten Personen lebendig und gibt ein authentisches Abbild seiner Zeit. Es ist die besondere Begabung Prousts trotz streckenweiser Handlungsarmut das Interesse des Lesenden jederzeit aufrecht zu erhalten und ihn auf emotionaler Ebene herauszufordern.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Werke. Frankfurter Ausgabe
  • ERSTER TEIL: ENTWÜRFE ZU EINEM KRITISCHEN ESSAY ÜBER SAINTE-BEUVE

    1. Entwürfe zum Vorwort

    2. Die Methode Sainte-Beuves

    Entwürfe

    Notizen und Exzerpte

    ZWEITER TEILAUS DEN »CAHIERS SAINTE-BEUVE«

    1. Entwürfe zur Eingangssituation aus dem 3. Cahier. Im dunklen Zimmer. Wahrnehmungen, Erinnerungen und Gedanken bei Tagesanbruch. Warten auf den »Figaro«

    2. Textfolge aus dem 2. Cahier: Der Artikel im »Figaro«. Tagesanbruch und Reiseträume. Gespräch mit der Mutter über den Artikel im »Figaro«. Sehnsucht nach der Bretagne und nach Venedig. Abschied von der Mutter. Plan eines Artikels über Sainte-Beuve. Gespräch mit der Mutter über Sainte-Beuve

    3. Weitere Entwürfe zur Eingangssituation Wahrnehmungen und Reiseträume bei Tagesanbruch / Das Barometermännchen / Gerüche und Erinnerungen / Benzingeruch und Erinnerungen an sommerliche Spazierfahrten / Verlangen nach jungen Mädchen / Das Milchmädchen / Die Milchkaffeeverkäuferin / Sonnenstrahl als Glücksverheißung / Sonnenstrahl auf dem Balkon / Die Wohnung des geliebten Mädchens / Venedig

    4. Weitere Entwürfe zum Gespräch mit der Mutter / Alleinsein und Gesellschaft / Reynaldo Hahns Chormusik zu »Esther« / »François le Champi« / Baudelaire / Balzac

    DRITTER TEIL: WEITERE KRITISCHE ENTWÜRFE AUS DEN JAHREN 1909-1910

    Musset

    Nerval

    Flaubert

    Notizen zu Literatur und Kritik

    VIERTER TEIL: BAUSTEINE DER »RECHERCHE«

    Entwürfe zur Ouvertüre

    Die Guermantes

    Die Rasse der Tunten

    ANHANG

    Nachwort / Anmerkungen und Kommentar / Editorische Notiz / Bibliographie / Namenregister