Beschreibung

Produktdetails

Einband

Leder

Erscheinungsdatum

19.05.1992

Herausgeber

Luzius Keller

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

664

Maße (L/B/H)

2,6/11,2/18,4 cm

Gewicht

408 g

Auflage

1

Originaltitel

Essais et articles

Übersetzt von

Helmut Scheffel + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-02773-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Leder

Erscheinungsdatum

19.05.1992

Herausgeber

Luzius Keller

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

664

Maße (L/B/H)

2,6/11,2/18,4 cm

Gewicht

408 g

Auflage

1

Originaltitel

Essais et articles

Übersetzt von

  • Helmut Scheffel
  • Henriette Beese
  • Luzius Keller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-02773-8

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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  • Richard Josef Schindler

    5/5

    19.02.2024

    Buch (Set mit diversen Artikeln)

    A la Rercheche du temps perdu

    Ich hatte das Buch in der Gesamt Ausgabe des Insel Buch gelesen. Es ist ein Leuchtturm der Weltliteratur wie präzis Sprache genutzt werden kann. Aber man braucht Zeit und Ruhe, um dies analytisch aufnehmen zu können Satz für Satz ein Genuss. Marcel Proust nutzt eine extrem feinsinnige Ironie. Marcel Proust zeigte was Ludwig Wittgenstein mit seiner Aussage sagt Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt. Und in der Beschreibung der Vielschichtigkeit von Personen mit einer extrem feinsinnigen Ironie ist dies eine der Grenzen meiner Welt. Die Welt ist die Gesamtheit der Tatsachen, nicht der Dinge. ( 1.1 ) Was der Fall ist, die Tatsache, ist das Bestehen von Sachverhalten. (2) Der Sachverhalt ist eine Verbindung von Gegenständen (Sachen, Dingen). (2.01) Logische Abhandlung Ludwig Wittgenstein.

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    22.06.2021

    eBook (PDF)

    zu kleine Schrift, unmöglich zu lesen

    Das Pdf-Format bringt auf dem Torino Reader nichts, da sich die Schrift nicht vergrössern lässt.

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    22.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Belle Époque

    Nur wenige Leser schaffen es, die zehn Bände von Marcel Proust Meisterwerk Auf der Suche nach der verlorenen Zeit wirklich zu lesen. Wer es bis zur Hälfte schafft, nimmt sich vor, die zweite Hälfte irgendwann in Angriff zu nehmen. So kommt es, dass der Band in Swanns Welt unser Bild von Marcel Proust prägt, weil der zumeist wirklich gelesen wird. In ihm wird die Kindheit des Helden, seine Familie, deren Freunde und Bekannte beschrieben. Proust überschüttet uns mit Landschaftsbeschreibungen und Details, als gebe es nur das Jetzt, kein Morgen mehr. Eine Oase, eine Idylle, die einen Korb von kindlichen Beobachtungen ausschüttet, und einem sofort einen behäbigeren Rhythmus beim Lesen als gewohnt auferlegt. Proust schafft es, einem nicht nur die Zeit nahe zu bringen, in der seine Geschichte spielt, es gelingt ihm auch, dem Leser die Frage nach der Zeit selbst zu stellen. Was haben wir verloren? Wie hektisch sind die Zeiten jetzt? Natürlich liest sich dies alles aus einer großbürgerlichen Sicht heraus. Zola hätte Proust Geschichte vollkommen anders dargestellt Trotzdem zieht sie einen in seine Sicht der verlorenen Dinge hinein, in der Umstürze sich höchstens in kleineren oder größeren Skandalen äußert. Es scheint am Vorabend jeden Krieges, Umbruchs so, als könne der eigenen Welt nicht Schlimmeres geschehen, als dass man sich für die falsche Garderobe entscheidet, als nicht kultiviert genug erscheint.

  • Gustl Schmidt

    aus Wien

    5/5

    22.06.2021

    Buch (Set mit diversen Artikeln)

    Das Verlorene in der Zeit

    Diese Ausgabe ist sehr gut redigiert und man hat das gesamte Werk in drei Büchern und in einem kompakten Schuber. Man sollte zumindest einmal versuchen, dieses Werk der Weltliteratur in Angriff zu nehmen. Wer daran scheitert, der soll nicht verzagen, anderen ging es auch so. Aber man hatte zumindest mit einem Autor Kontakt, dessen Sprache und Darstellungskunst von Personen, dessen Tiefe und Klarheit der Reflexion unvergleichbar bleiben.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    30.10.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Vorjahr, 100 Jahre nach…

    Im Vorjahr, 100 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Bandes „Auf dem Weg zu Swann“ von „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ begann der Reclam Verlag mit der Ausgabe einer neuen Übersetzung von Marcel Prousts Meisterwerk. Die Übersetzung von Bernd-Jürgen Fischer ist dabei die erste deutsche Übersetzung komplett aus einer Hand. Als Vorlage nimmt sie den erst in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts edierten endgültigen französischen Text. Nun liegt nach einem Jahr mit „Der Weg nach Guermantes“ bereits der dritte Band des insgesamt siebenbändigen Romanwerks vor. Hier führt der Ich-Erzähler (Marcel), der ein großbürgerliches Leben ohne die geringsten finanziellen Zwänge führt, den Leser in die mondäne Welt des Hochadels ein, genauer in den Alltag der Familie Guermantes, deren Wurzeln bis ins Mittelalter reichen. Da die Dreyfuss-Affäre allabendlicher Gesprächsstoff ist, muss die Handlung also nach 1894 spielen. Ansonsten sind die Gesprächsthemen im Salon meist langweilig und oft nichtssagend. Das gibt Proust die Gelegenheit, die französische Gesellschaft am Ende des 19. Jahrhunderts näher zu beleuchten. Marcel verliebt sich in die deutlich ältere Herzogin von Guermantes (ihr wahres Alter erfährt man allerdings nicht). Sie unternehmen tägliche Spaziergänge, doch die Dame nimmt wenig Notiz von seiner Aufwartung und so erlischt bald wieder seine Zuneigung. Außerdem begegnet er wieder der schönen Mademoiselle Albertine, die sich ihm bisher immer entzogen hat. Darüber hinaus erlebt Marcel die lange Krankheit und schließlich den Tod seiner Großmutter (nach einem letzten Kuss ihres Enkels). „Das entschwundene Leben hatte die Enttäuschungen des Lebens mit sich fort getragen.“ In seiner tiefen Trauer kommt ihn Albertine besuchen. Ein neues Abenteuer zwischen den beiden scheint sich anzubahnen. Bei 1000 Seiten ist der dritte Romanteil natürlich erst einmal ein Lesewagnis, und so erschließt sich das Buch nur langsam und schichtweise. 200 Seiten entfallen dabei auf die äußerst umfangreichen Anmerkungen des Übersetzers, die bei der Lektüre sehr hilfreich sind. Sie verstehen sich nicht als literaturwissenschaftliche Kommentare, sondern verfolgen das bescheidene Ziel, dem Leser von heute Verständnishilfen zu bieten. Mit Neugierde warte ich nun auf die weiteren Bände der Reclam-Ausgabe, die als Hardcover-Version auch sehr ansprechend ist.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Silvio Weitzl

    Silvio Weitzl

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Viel mehr als der Madeleine Effekt

    Im Auftakt seines siebenbändigen Opus Magnum verliert sich Proust in gewollt kunstvoller Detailverliebtheit und zeichnet erste Konturen eines umfassenden Familienepos. Er beginnt dies Gemälde mit dem Talent hoher Auffassungsgabe seitens des Erzählers und taucht den Beobachter in ein Wechselbad der Gefühle. Das Werk wird durch die blumige Sprache und die genauesten Beschreibungen der inhärenten Personen lebendig und gibt ein authentisches Abbild seiner Zeit. Es ist die besondere Begabung Prousts trotz streckenweiser Handlungsarmut das Interesse des Lesenden jederzeit aufrecht zu erhalten und ihn auf emotionaler Ebene herauszufordern.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

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  • Produktbild: Werke. Frankfurter Ausgabe
  • AUS DER SCHULZEIT

    Hausaufsatz / Nacherzählung / Der sterbende Gladiator / Aufsatz / Die Mondfinsternis / Die Wolken / Besinnungsaufsatz / In Anbetracht, daß »La revue verte« / Für die »Revue lilas« / Impressionen aus dem Theater / Fragebogen / Marcel Proust über sich selbst



    AUS DEM UMKREIS VON »FREUDEN UND TAGE«

    Die Satire und der französische Geist / Die wahre Schönheit / Eine Weihnachtserzählung. »Les petits souliers«, von Monsieur Louis Ganderax / Ein Buch gegen die Eleganz. »Sens dessus dessous« / Die staatliche Irreligiosität / Orientalisches. Zu Graf von Cholets »Voyage en Turquie d’Asie« / »Tel qu’en songe«, von Henri de Régnier / Die parlamentarische Konferenz in der Rue Serpente / Ein lesenswerter Roman. »Le nez de Cléopâtre«, von Henri de Saussine / Ein literarisches Fest in Versailles / »Der christliche Geist und die Vaterlandsliebe«, von Tolstoj / Ein Sonntag im Conservatoire / Chardin und Rembrandt / Camille Saint-Saëns als Pianist / Pariser Gestalten. Camille Saint-Saëns



    AUS DEM UMKREIS VON »JEAN SANTEUIL«

    Eros und Venus / Gegen die Dunkelheit / Die gehätschelte Jugend / Jules Renard / Künstler-Silhouette / Alphonse Daudets Person als »Kunstwerk« / Abschied / Robert de Flers / Robert de Montesquiou, »Der Souverän der vergänglichen Dinge« / Robert de Montesquiou in Versailles / Monsieur de Montesquiou, Historiker und Dichter / Die poetische Schöpfung / Die Macht des Romanciers / »Die Osterwoche ist da ...« / Die Poesie oder die geheimnisvollen Gesetze / Der Niedergang der Inspiration / Briefe aus Persien und anderswoher [aus Les Reis-Boisfrisieux) / Briefe aus Persien und anderswoher [aus Amsterdam] / Dialog



    LITERARISCHE UND MONDÄNE CHRONIK - Der Salon der Gräfin Aimery de La Rochefoucauld / John Ruskin / Ruskin-Wallfahrten in Frankreich / »Pays des aromates«, von Graf Robert de Montesquiou / Ein historischer Salon. Der Salon Ihrer Kaiserlichen Hoheit Prinzessin Mathilde / »John Ruskin, sein Lehen und sein Werk«, kritische Studie von Marie von Bunsen / Fliederhof und Rosenatelier. Der Salon von Madame Madeleine Lemaire / Der Salon der Fürstin Edmond de Polignac. Musik von heute, Echos von einst / Dante Gabriel Rossetti und Elizabeth Siddal / Porträt des Fürsten Léon Radziwill / Charlotte Broicher: »John Ruskin« - John Ruskin: »Moderne Maler« / Der Salon der Gräfin von Haussonville / Eine Miniaturmalerin des Zweiten Kaiserreichs: Madame Herbelin / Der Salon der Gräfin Potocka / »L’île et l’Empire de Grande-Bretagne: Angleterre, Égypte, Inde«, von Robert d'Humières / Die Schönen Künste und der Staat / Der Fürst Antoine Bibesco / Kleine Notizen. »Étude sur Victor Hugo«, von Fernand Gregh / Henri de Régnier / Die Gräfin von Guerne / Ein Lehrer des Schönen / John Ruskin: »Les pierres de Venise« / Tolstoj contra Shakespeare / »Gainshorough«, von Gabriel Mourey / Tage des Lesens / »Les Éblouissements«, von der Gräfin von Noailles / Eine Großmutter / Gustave de Borda / »Le chemin mort« / Im Umkreis eines Buches: »Le prince des cravates« / Reynaldo Hahn



    AUS DEM UMKREIS DER RECHERCHE

    Swann, von Proust erläutert / Eröffnungen Prousts über die Fortsetzung seines Romans / Widmung / Vorwort zu »Au royaume du bistouri« / Senancour, das bin ich / Vorwort zu »Propos de peintre« / Über den »Stil« Flauberts / Über die Réjane / Ein Forum französischer Malerei im Louvre? / Unermeßlich an Geist und Genius: Léon Daudet / Wenn Sie gezwungen wären, einen handwerklichen Beruf auszuüben / Über die Leihbüchereien / Vorwort zu»Tendres Stocks« / Klassik und Romantik / Über Baudelaire / Antwort auf eine Frage der »Annales« / Die Brüder Goncourt vor ihren Nachgeborenen: Monsieur Marcel Proust / Dostojewski / Umfrage über die Erneuerung des Stils / »Eine kleine Frage«: Und wenn die Welt unterginge... Was würden Sie tun?



    UNDATIERTE NOTIZEN ZU SCHRIFTSTELLERN UND MALERN

    Goethe / Joubert / Chateaubriand / Notizen zu Stendhal / George Eliot / Tolstoj / Rembrandt / Watteau / Gustave Moreau / Der Maler-Schatten-Monet.



    ANHANG

    Nachwort des Herausgebers / Anmerkungen und Kommentar / Nachträge zum Kommentar von Band I, 1 und I, 2 / Bibliographie / Namenregister