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Produktbild: Korrektur

Korrektur Roman

14

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40789

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.1988

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

17,7/11,1/1,8 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

11

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-38033-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40789

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.1988

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

17,7/11,1/1,8 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

11

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-38033-8

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Zitronenblau

    2/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Das Ende ist kein Vorgang

    Roithamer baut einen gewaltigen Kegel für seine Schwester, die sich daraufhin umbringt. Der Ich-Erzähler denkt erstteilig in der höllerschen Dachkammer, in der Roithamer, der sich ebenso umbringt wie die Schwester, seinen Kegelbau plant, fertigstellt bzw. vollendet, über diesen nach, erinnert sich. Im zweiten Teil will das Ich die Unterlagen, den Nachlass Roithamers, sichten und ordnen. Er liest Roithamers Aufzeichnungen- über Altemsam (Heimat), Beziehung zu den Eltern (ziemlich abrechnend!), Kindheit u. Geschwister. Um was geht's? Um die Korrektur. Was hätte Roithamer anders machen können? Warum führen seine Korrekturen zum Selbstmord? Mir wirkte es wie eine fast schon pathologische Entwicklung des Kegelbauers, der sich sozusagen zu "verrennen" schien. Übrigens würde man den Unterschied zwischen dem Erinnerten des Ichs und dem Aufgezeichneten Roithamers kaum bemerken, wenn Bernhard dies inhaltlich nicht kenntlich machen würde, was darauf hinweist, dass er die Charaktere nicht scharf genug voneinander trennt und herausarbeitet. Die Technik des Wiederholens und Flusses wird ihm m. E. somit zu einem stilistischen Verhängnis. Scheinbar parallelisiert Bernhard eigene Erfahrungen mit Eltern und aus Kindheit. Für mich eher langweilig, dramaturgisch solala, inhaltlich wenig erfrischend... Würde diesen Bernhard weniger empfehlen im Vergleich zum "Kalkwerk" z.B.

  • Bewertung

    5/5

    24.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tiefgründig

    Durch die YouTube-Clips bin ich auf Thomas Bernhard aufmerksam geworden und schließlich in den Bann dieses Pessimisten geraten. Immer wieder tun sich darin Abgründe auf, die untrennbar mit jener Landschaft verbunden scheinen, deren Spuren die Menschen dort merklich geprägt haben dürften. Wer sich ohnehin mit depressiven Gedanken herumschlägt, dürfte nach der Lektüre von Holzfällen feststellen, dass Bernhard in dieser Hinsicht noch einmal ganz andere Abgründe bereithält.

  • Patrick Nagl

    aus Wien

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wahrhafte Komödie

    Thomas Bernhards nimmt in "Alte Meister" wie immer gerne österreichische Schicksale aufs Korn. Mit dieser Komödie gelingt ihm ein Geniestreich; zugleich zeichnet er mehrere Portraits heimischer Originale wie es sie nur allzuviele in unserem Lande gibt....noch immer und immer wieder. Ein zeitloser Lachschlager. Lustig,bitter,gnadenlos,grandios,Bernhard.

  • Bewertung

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beschimpfungen auf höchstem Niveau!

    Bei Thomas Bernhard scheiden sich ja bekanntlich die Geister. „Nestbeschmutzer“ und „Jahrhundertschriftsteller“ . Schließt denn das eine das andere aus? In „Holzfällen“ wird die selbstverliebte Wiener Gesellschaft Stück für Stück zerlegt – und das wunderbar erbarmungslos! Auf diesem Niveau kann nur Bernhard lästern!

  • Daniel Buess

    aus Basel

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht ohne Komik

    Thomas Bernhard, ein Fall für sich. Schwergewichtig, widerborstig und schwer verdaulich. Die monologisch langatmige Art des Erzählens und die zum Teil erschöpfenden Wiederholungen und Variationsschlaufen muss man mögen, sonst lässt man besser die Finger von Bernhard. Er ist das Gegenteil von Rosamunde Pilcher. In "Kalkwerk" erzählt Bernhard die Geschichte eines Gelehrten oder Pseudo-Gelehrten, der mit seiner behinderten Frau in einem Kalkwerk lebt und sich mit ausufernden Gehör-Studien befasst. Als Folge der Isolation, in der sich das Paar befindet, verliert er jeden Realitätsbezug und ermordet seine Frau. Die Geschichte als solche erinnert vage an "Shining", ist aber - anders als bei Steven King - nicht auf Spannungseffekte aus. Bernhard berichtet endlos, sozusagen in einer verbalen Zermürbungstaktik, über alltägliche Widrigkeiten, gegen die der geistig höher entwickelte Mensch vergeblich ankämpft. Das ist nicht ohne Komik.

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