Produktbild: Korrektur

Korrektur Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.1988

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

17,7/11,1/1,8 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

11

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-38033-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.1988

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

17,7/11,1/1,8 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

11

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-38033-8

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Patrick Nagl

    aus Wien

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Roithamers Kegel

    Bernhards Roman dreht sich um die Geschichte eines gewissen Roithamer und die Konstruktion eines von ihm geplanten perfektionierten kegelartigen Raumes. Die mürbe Entwicklung der weiteren Ereignisse führt letztendlich zu seinem Freitod.

  • Zitronenblau

    2/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Das Ende ist kein Vorgang

    Roithamer baut einen gewaltigen Kegel für seine Schwester, die sich daraufhin umbringt. Der Ich-Erzähler denkt erstteilig in der höllerschen Dachkammer, in der Roithamer, der sich ebenso umbringt wie die Schwester, seinen Kegelbau plant, fertigstellt bzw. vollendet, über diesen nach, erinnert sich. Im zweiten Teil will das Ich die Unterlagen, den Nachlass Roithamers, sichten und ordnen. Er liest Roithamers Aufzeichnungen- über Altemsam (Heimat), Beziehung zu den Eltern (ziemlich abrechnend!), Kindheit u. Geschwister. Um was geht's? Um die Korrektur. Was hätte Roithamer anders machen können? Warum führen seine Korrekturen zum Selbstmord? Mir wirkte es wie eine fast schon pathologische Entwicklung des Kegelbauers, der sich sozusagen zu "verrennen" schien. Übrigens würde man den Unterschied zwischen dem Erinnerten des Ichs und dem Aufgezeichneten Roithamers kaum bemerken, wenn Bernhard dies inhaltlich nicht kenntlich machen würde, was darauf hinweist, dass er die Charaktere nicht scharf genug voneinander trennt und herausarbeitet. Die Technik des Wiederholens und Flusses wird ihm m. E. somit zu einem stilistischen Verhängnis. Scheinbar parallelisiert Bernhard eigene Erfahrungen mit Eltern und aus Kindheit. Für mich eher langweilig, dramaturgisch solala, inhaltlich wenig erfrischend... Würde diesen Bernhard weniger empfehlen im Vergleich zum "Kalkwerk" z.B.

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    5/5

    06.12.2022

    eBook (ePUB)

    eine Tirade voller ästhetischer Wucht

    Das Buch ist eine Tirade gegen alte Meister der Malerei, der Literatur, der Philosophie und auch gegen die (österreichische) Kultur, den Staat, die Nation und vieles mehr. Wunderbar geschrieben, eine geschickt aufgemachte Dreieckskonstellation (Reger, Atzbacher, Irrsigler) erlaubt es dem Autor, quasi in dritter Person (sagte Reger, sagte Atzbacher) auf die Zustände in Österreich und darüber hinaus zu wüten und alles zu beschimpfen, was es zu beschimpfen gibt. Nun, die Tirade an und für sich hat kein starkes Fundament; sie ist getragen von einem Zorn, der blind macht und Nuancierungen vermissen lässt. Dadurch kommt das Profil von Reger (und wohl auch von Atzenbacher) schärfer zum Ausdruck. Und es macht aus diesem literarischen Werk ein grosses Werk, das zu lesen ein wahres Vergnügen ist.

  • Patrick Nagl

    aus Wien

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Museumsbesuche

    Für mich ist "Alte Meister" eines der allerbesten Werke Bernhards. Und wie immer kommt keiner gut weg. Ein Buch das köstlich amüsiert....

  • Patrick Nagl

    aus Wien

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wahrhafte Komödie

    Thomas Bernhards nimmt in "Alte Meister" wie immer gerne österreichische Schicksale aufs Korn. Mit dieser Komödie gelingt ihm ein Geniestreich; zugleich zeichnet er mehrere Portraits heimischer Originale wie es sie nur allzuviele in unserem Lande gibt....noch immer und immer wieder. Ein zeitloser Lachschlager. Lustig,bitter,gnadenlos,grandios,Bernhard.

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