Produktbild: Frost

Frost Ausgezeichnet mit dem Bremer Literaturpreis 1965

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19920

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.05.1972

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18/11,2/1,8 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

26

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-36547-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19920

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.05.1972

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18/11,2/1,8 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

26

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-36547-2

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Patrick Nagl

    aus Wien

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Frost-Frühwerk

    "Frost" entstand bereits in den frühen Sechzigerjahren, und gilt als Debutroman Bernhards. Bereits damals ging er mit seiner Umwelt und der österreichischen Seele hart ins Gericht. Der Roman hält was man aus Bernhards späteren Werken kennt. Grosse Literatur!

  • C. Welser

    aus Salzburg

    5/5

    06.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    "Expedition in die Urwälder des Alleinseins."

    Mit dem misanthropen Maler dieses Romans muss man meiner Meinung nach erst ein wenig warm werden (-Wortzwitz-), ehe man sich seiner Gedanken annehmen kann. Sie sind immerhin voll weltlicher Abgründe, düsterer Selbstreflexionen und hypochondrischer Nörgeleien. Letztlich erweist sich das Buch aber als ebenso düster wie interessant. Sicherlich kein Werk für "Zwischendurch", aber die investierte Konzentration des Lesers macht sich bezahlt.

  • Zitronenblau

    4/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein frostiger Roman, ein finsterer

    Der Famulant des Dr. Strauch soll in die Provinz, um dessen Bruder, den Maler Strauch, zu beobachten. Sofort gerät er in die abgründige Welt(-anschauung) des Künstlers, wie sie depressiver, destruktiver und resignativer kaum sein kann. Zurück bleibt eine Verstörung. Eine Nichtaufgabe des Einsamen bei gleichzeitiger Verunsicherung. Die Wortwahl bzw. Wortkreationen Bernhards sind m. E. nicht nur praktisch, sondern auch noch sehr gelungen. Was soll uns dieses Buch der Wort- und Gedankenfetzen sagen? Vielleicht nichts. Vielleicht soll es die Innenwelt eines Menschen zeigen, wie sie möglich ist, wie sie hässlich sein kann - eben frostig und finster. Beim Lesen kommt einem ein Schauer über den Rücken. Kein schönes Buch, einfach nur Roman über einen verlorenen Maler in einer unmalerischen Provinz mit unmalerischen Gedanken.

  • Bewertung

    4/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    genial

    das buch als dokument deshässliches innenlebens eines menschen zu umschreiben ist schon sehr gewagt - was ist hässlich was schön? ein buch das in mir mehr eine stimmung evozierte als ein verstehen.sehr viele monologe des besagten malers sind mir unverständlich.und dennoch:sie haben teil am erzeugen einer eigenen atmosphäre: düster,einsam,auch unverständlich und fremd. gilt nicht als eines von bernhards grossen werken,dennoch hat mich das buch gefesselt.

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    5/5

    06.12.2022

    eBook (ePUB)

    eine Tirade voller ästhetischer Wucht

    Das Buch ist eine Tirade gegen alte Meister der Malerei, der Literatur, der Philosophie und auch gegen die (österreichische) Kultur, den Staat, die Nation und vieles mehr. Wunderbar geschrieben, eine geschickt aufgemachte Dreieckskonstellation (Reger, Atzbacher, Irrsigler) erlaubt es dem Autor, quasi in dritter Person (sagte Reger, sagte Atzbacher) auf die Zustände in Österreich und darüber hinaus zu wüten und alles zu beschimpfen, was es zu beschimpfen gibt. Nun, die Tirade an und für sich hat kein starkes Fundament; sie ist getragen von einem Zorn, der blind macht und Nuancierungen vermissen lässt. Dadurch kommt das Profil von Reger (und wohl auch von Atzenbacher) schärfer zum Ausdruck. Und es macht aus diesem literarischen Werk ein grosses Werk, das zu lesen ein wahres Vergnügen ist.

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