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Beton

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46223

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.02.1988

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

213

Maße (L/B/H)

17,6/11,1/1,5 cm

Gewicht

139 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

16

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-37988-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46223

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.02.1988

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

213

Maße (L/B/H)

17,6/11,1/1,5 cm

Gewicht

139 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

16

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-37988-2

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Angst

Patrick Nagl aus Wien am 01.06.2021

Bewertungsnummer: 832618

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rudolf schreibt an einer wissenschaftlichen Abhandlung über seinen Lieblingskomponisten Medelssohn-Bartholdy. Unterbrochen wird er durch den spontanen Besuch seiner Schwester, die ihn jedoch bald wieder verlässt. Die Angst des Alleinseins macht dem Hauptprotagonisten Angst, solche Angst, das er beschließt sofort abzureisen um anderorts sein Werk zu vollenden....

Angst

Patrick Nagl aus Wien am 01.06.2021
Bewertungsnummer: 832618
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rudolf schreibt an einer wissenschaftlichen Abhandlung über seinen Lieblingskomponisten Medelssohn-Bartholdy. Unterbrochen wird er durch den spontanen Besuch seiner Schwester, die ihn jedoch bald wieder verlässt. Die Angst des Alleinseins macht dem Hauptprotagonisten Angst, solche Angst, das er beschließt sofort abzureisen um anderorts sein Werk zu vollenden....

Monolog eines Kranken

Zitronenblau am 01.06.2021

Bewertungsnummer: 615944

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Erzählung "Beton" handelt von einem Ich-Erzähler, der an Morbus Boeck leidet und seit zehn Jahren versucht, eine Studie über den Komponisten Mendelssohn Bartholdy zu schreiben. Jedoch scheitert er bereits am Anfangssatz. Erst macht er seine Schwester, die ihn für einen Versager hält, der an seiner eigenen Vergeistigung scheitert, verantwortlich, dann, nachdem sie aus seinem einsamen Ort wieder abgereist ist, gelingt es noch immer nicht - somit beschließt er, Palma de Mallorca zu besuchen, wo er einst eine Frau kennengelernt hatte, die früh verwitwet wurde aufgrund eines Unfalls (?) ihres Mannes. Als er dann endlich dort ankam und neben dem im Betongrab eingravierten Namen des toten Mannes auch noch den ihrigen sah und konstatierte, dass sie Suizid begangen hatte, wird ihm gewahr, dass es immer noch Menschen auf dieser Welt gibt, denen es weit schlechter erging/ergeht als ihm. Damit endet das Buch. Zurück bleibt die Angst... Während des Monologs greift er nicht nur (bernhard-typisch) Land und Leute an, sondern stellt sich gleichermaßen ins Abseits, in eine nahezu nihilistische Position, die die Werte als wertlos demaskieren will. Dieser Roman ist aus der Perspektive eines Zerfallenden geschrieben, der abrechnet und Angst, keinen Halt findet, sich nicht angekommen fühlt in der Welt. Es ist ein trauriges Buch, ein dunkles, welches die Schatten des Lebens aufzeigt und eine depressive Stimmung verbreitet. Es ist eine Erzählung der Suche und des Sturzes. Schon sehr lesenswert, aber für Menschen des Glücks bzw. die auf der Sonnenseite stehen, eher eine Provokation und auch eine Warnung.

Monolog eines Kranken

Zitronenblau am 01.06.2021
Bewertungsnummer: 615944
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Erzählung "Beton" handelt von einem Ich-Erzähler, der an Morbus Boeck leidet und seit zehn Jahren versucht, eine Studie über den Komponisten Mendelssohn Bartholdy zu schreiben. Jedoch scheitert er bereits am Anfangssatz. Erst macht er seine Schwester, die ihn für einen Versager hält, der an seiner eigenen Vergeistigung scheitert, verantwortlich, dann, nachdem sie aus seinem einsamen Ort wieder abgereist ist, gelingt es noch immer nicht - somit beschließt er, Palma de Mallorca zu besuchen, wo er einst eine Frau kennengelernt hatte, die früh verwitwet wurde aufgrund eines Unfalls (?) ihres Mannes. Als er dann endlich dort ankam und neben dem im Betongrab eingravierten Namen des toten Mannes auch noch den ihrigen sah und konstatierte, dass sie Suizid begangen hatte, wird ihm gewahr, dass es immer noch Menschen auf dieser Welt gibt, denen es weit schlechter erging/ergeht als ihm. Damit endet das Buch. Zurück bleibt die Angst... Während des Monologs greift er nicht nur (bernhard-typisch) Land und Leute an, sondern stellt sich gleichermaßen ins Abseits, in eine nahezu nihilistische Position, die die Werte als wertlos demaskieren will. Dieser Roman ist aus der Perspektive eines Zerfallenden geschrieben, der abrechnet und Angst, keinen Halt findet, sich nicht angekommen fühlt in der Welt. Es ist ein trauriges Buch, ein dunkles, welches die Schatten des Lebens aufzeigt und eine depressive Stimmung verbreitet. Es ist eine Erzählung der Suche und des Sturzes. Schon sehr lesenswert, aber für Menschen des Glücks bzw. die auf der Sonnenseite stehen, eher eine Provokation und auch eine Warnung.

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Beton

von Thomas Bernhard

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