Produktbild: Beton

Beton

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45276

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.02.1988

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

213

Maße (L/B/H)

17,6/11,1/1,5 cm

Gewicht

139 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

16

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-37988-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45276

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.02.1988

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

213

Maße (L/B/H)

17,6/11,1/1,5 cm

Gewicht

139 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

16

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-37988-2

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Patrick Nagl

    aus Wien

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Angst

    Rudolf schreibt an einer wissenschaftlichen Abhandlung über seinen Lieblingskomponisten Medelssohn-Bartholdy. Unterbrochen wird er durch den spontanen Besuch seiner Schwester, die ihn jedoch bald wieder verlässt. Die Angst des Alleinseins macht dem Hauptprotagonisten Angst, solche Angst, das er beschließt sofort abzureisen um anderorts sein Werk zu vollenden....

  • Zitronenblau

    4/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Monolog eines Kranken

    Die Erzählung "Beton" handelt von einem Ich-Erzähler, der an Morbus Boeck leidet und seit zehn Jahren versucht, eine Studie über den Komponisten Mendelssohn Bartholdy zu schreiben. Jedoch scheitert er bereits am Anfangssatz. Erst macht er seine Schwester, die ihn für einen Versager hält, der an seiner eigenen Vergeistigung scheitert, verantwortlich, dann, nachdem sie aus seinem einsamen Ort wieder abgereist ist, gelingt es noch immer nicht - somit beschließt er, Palma de Mallorca zu besuchen, wo er einst eine Frau kennengelernt hatte, die früh verwitwet wurde aufgrund eines Unfalls (?) ihres Mannes. Als er dann endlich dort ankam und neben dem im Betongrab eingravierten Namen des toten Mannes auch noch den ihrigen sah und konstatierte, dass sie Suizid begangen hatte, wird ihm gewahr, dass es immer noch Menschen auf dieser Welt gibt, denen es weit schlechter erging/ergeht als ihm. Damit endet das Buch. Zurück bleibt die Angst... Während des Monologs greift er nicht nur (bernhard-typisch) Land und Leute an, sondern stellt sich gleichermaßen ins Abseits, in eine nahezu nihilistische Position, die die Werte als wertlos demaskieren will. Dieser Roman ist aus der Perspektive eines Zerfallenden geschrieben, der abrechnet und Angst, keinen Halt findet, sich nicht angekommen fühlt in der Welt. Es ist ein trauriges Buch, ein dunkles, welches die Schatten des Lebens aufzeigt und eine depressive Stimmung verbreitet. Es ist eine Erzählung der Suche und des Sturzes. Schon sehr lesenswert, aber für Menschen des Glücks bzw. die auf der Sonnenseite stehen, eher eine Provokation und auch eine Warnung.

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    5/5

    06.12.2022

    eBook (ePUB)

    eine Tirade voller ästhetischer Wucht

    Das Buch ist eine Tirade gegen alte Meister der Malerei, der Literatur, der Philosophie und auch gegen die (österreichische) Kultur, den Staat, die Nation und vieles mehr. Wunderbar geschrieben, eine geschickt aufgemachte Dreieckskonstellation (Reger, Atzbacher, Irrsigler) erlaubt es dem Autor, quasi in dritter Person (sagte Reger, sagte Atzbacher) auf die Zustände in Österreich und darüber hinaus zu wüten und alles zu beschimpfen, was es zu beschimpfen gibt. Nun, die Tirade an und für sich hat kein starkes Fundament; sie ist getragen von einem Zorn, der blind macht und Nuancierungen vermissen lässt. Dadurch kommt das Profil von Reger (und wohl auch von Atzenbacher) schärfer zum Ausdruck. Und es macht aus diesem literarischen Werk ein grosses Werk, das zu lesen ein wahres Vergnügen ist.

  • Patrick Nagl

    aus Wien

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Museumsbesuche

    Für mich ist "Alte Meister" eines der allerbesten Werke Bernhards. Und wie immer kommt keiner gut weg. Ein Buch das köstlich amüsiert....

  • Patrick Nagl

    aus Wien

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wahrhafte Komödie

    Thomas Bernhards nimmt in "Alte Meister" wie immer gerne österreichische Schicksale aufs Korn. Mit dieser Komödie gelingt ihm ein Geniestreich; zugleich zeichnet er mehrere Portraits heimischer Originale wie es sie nur allzuviele in unserem Lande gibt....noch immer und immer wieder. Ein zeitloser Lachschlager. Lustig,bitter,gnadenlos,grandios,Bernhard.

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