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In Stahlgewittern

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12437

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

Januar 2001

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

324

Maße (L/B/H)

22/13,9/3,4 cm

Gewicht

544 g

Farbe

Mokka / Elfenbein

Auflage

48

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-95208-7

Beschreibung

Rezension

"In 'Stahlgewittern' machte ihn zum Helden einer Generation junger Offiziere, die alles gegeben hatten und am Ende bestenfalls das Eiserne Kreuz davontrugen. Gide pries es als "das schönste Kriegsbuch, das ich je las." Tatsächlich ähnelt es keinem anderen Buch der damaligen Zeit - keine Spur von den pastoralen Meditationen eines Siegfried Sassoon oder Edmund Blunden, kein Anflug von Feigheit wie bei Hemingway, kein Masochismus wie bei T.E. Lawrence und kein Mitleid wie bei Remarque." (Bruce Chatwin)

Produktdetails

Verkaufsrang

12437

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

Januar 2001

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

324

Maße (L/B/H)

22/13,9/3,4 cm

Gewicht

544 g

Farbe

Mokka / Elfenbein

Auflage

48

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-95208-7

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  • verena

    3/5

    03.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beängstigend!?

    Ich stehe diesem Roman zwiegespalten gegenüber.Am Anfang spricht Begeisterung aus dem jungen Soldaten.Das ganze Werk ist durchzogen von Einschüben, die "mal so eben" von den schrecklichsten Verletzungen sprechen.Nur selten taucht eine Reflexion von Seiten des Protagonisten auf.Zum Ende hin schwindet die Begeisterung teils und die Einsicht darüber, dass der Krieg verloren ist, schiebt sich in den Vordergrund.Man sollte es am Besten selbst lesen.

  • Zitronenblau

    3/5

    03.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nur Krieg, Krieg, Krieg!!!

    Was bedeutet Gewitter? Unkontrollierbare Naturgewalt. Wie steht der Protagonist, der tagebuchartig niederschreibt, diesem stählernen Sturm gegenüber? Nüchtern, kaltblütig, das Glück herausfordernd und wenig hinterfragend. Die Stationen des 1. Weltkrieges "durchlebt" dieser und überzeugt weniger mit Pathos als mit schierer Trockenheit, mit der dieser Kampf nur zu ertragen ist. Darin schwingt ein Optimismus mit, der den Kriege zwar nicht verherrlicht, aber diesen durch vor lauter Stolz, Würde und Kaltblütigkeit strotzenden Kerl nahezu ästhetisiert. Daher liest man den Roman mit gemischten Gefühlen. Literaturgeschichtlich sicher ein wichtiges Werk, aber ich empfehle hier Remarques "Im Westen nichts neues" noch eher. Dieses Buch hier lässt einen leer zurück.

  • Johannes Fidanza

    aus München

    3/5

    13.06.2007

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unabhängig davon, ob dieses…

    Unabhängig davon, ob dieses Buch nun kriegsverherrlichend ist oder nicht - die Klasse von 'Im Westen nichts Neues' hat 'In Stahlgewittern' nicht, weil die formale Geschlossenheit fehlt. Die einzelnen Passagen sind schon gut geschrieben (wenn vielleicht auch ästhetisiert), aber im ganzen wirkt das Buch doch wie zusammengebundene Tagebuchschnipsel die lediglich aufgrund der Kriegsbeschreibungen interessant wirken. Eine besondere Sprache jedenfalls hat das Buch nicht wie immer behauptet wird. Genauso wirkt auch der Einschub über die Tagebuchaufzeichnungen seines ebenfalls kämpfenden und schwer verletzten Bruders künstlich eingefügt. CT

  • Bewertung

    5/5

    30.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Verstörend, Berauschend, Bemerkenswert

    Ernst Jünger ist krass - das kann man auf jeden fall sagen! Einer der wenigen Menschen, die lange im Krieg waren und Spaß daran hatten, der trotz seiner Erlebnisse 103 Jahre alt wurde. Seine Erlebnisse aus dem ersten Weltkrieg sind hier zusammengefasst erzählt - zwischen euphorischem Sportsgeist am Krieg als Spiel bis hin zu toten Kindern, die im Abfall nach Essen suchten ist alles dabei. Ein spannendes Zeitzeugnise in umwerfend guter Sprache, dass einen fesselt und in einer nicht euphemistischen, aber auch nicht überemotionalen Art vom (damaligen) Krieg erzählt. Eine ehrliche Leseempfehlung, bei welcher man viel lernen kann, wenn man sie ein wenig kritisch liest.

  • Bewertung

    5/5

    27.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Reflexion

    Ich habe viele Werke von Jünger gelesen und kann ihn und insbesondere dieses Buch sehr empfehlen. Wenn Sie ein Liebhaber „rechter“ Literatur sind und Sie der philosophische Ansatz von Nietzsche beeindruckt hat, wird Ihnen dieses Buch ebenfalls gefallen. Jünger galt als Antipazifist und Antihumanist, und in seinen Werken findet man detaillierte Beschreibungen von Toten und von ihm getöteten Feinden. Wenn Erich Maria Remarque darüber geschrieben hätte, wäre es einfach eine Tragödie. Remarque widmet in seiner „Bibel“ der verlorenen Generation, *Im Westen nichts Neues* von 1929, sein Werk der Geschichte von Menschen, die durch den Krieg zerstört wurden – auch wenn sie von Granaten verschont blieben. Damit meint er Menschen, die durch den Krieg moralisch gebrochen wurden und das Grauen in einem „dekadenten“ Schlüssel erleben. Jünger hingegen schrieb über Frontkämpfer, die wie Salamander durch die stählernen Stürme des Krieges gingen, durch den industriellen Krieg gestählt wurden. Er betrachtete diese Menschen als Vertreter eines neuen Menschentyps: den Soldaten, den Krieger. Dabei begegnet man bei ihm oft einer recht prosaischen Darstellung. Häufig erkennt man sogar eine gewisse Faszination für den Tod in Jüngers Prosa. Dennoch fehlt in seinem Werk jeglicher Makabersinn oder Dekadenz. Sein Verständnis des Krieges trägt sowohl Züge der Berserker als auch eine fast olympische Ruhe – etwas Protokollarisches, das dennoch durch seine Realitätsnähe und Übermenschlichkeit beeindruckt. Eines der Dinge, die mich am meisten beeindruckt haben, war, dass der Autor oft den Respekt gegenüber britischen und französischen Gegnern hervorhob. Er machte deutlich, dass der Erste Weltkrieg für ihn kein Krieg zwischen „Hunnen“ und „Tommys“ war, wie diese beiden Völker in der Propaganda beider Seiten bezeichnet wurden.

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