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Produktbild: Die Träume, die wir hatten

Die Träume, die wir hatten Meine Freundin, Russland, die Ukraine und ich

74

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Verkaufsrang

7474

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1809 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783406843808

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

7474

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1809 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783406843808

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend, eindringlich und berührend!

    Eine spannende und eindringliche Geschichtsstunde zum Thema russisch-ukrainisch-deutsche Beziehungen und eine berührende Erzählung über Freundschaft und Verlust In Christiane Hoffmanns „Die Träume, die wir hatten“ geht es um die letzten Jahre und den Zerfall der Sowjetunion, den Versuch der ehemaligen Gegner im Kalten Krieg, die neue internationale Ordnung auszugestalten und zu stabilisieren, und die Entwicklungen, die schließlich im Angriff Russlands auf die Ukraine endeten. Es geht um die persönliche Beziehung der Autorin zu Russland und der Ukraine sowie um ihre Freundschaft zu ihrer namenlosen Freundin, die sich zeitgleich zum russischen Angriff das Leben nimmt. Eindrucksvoll und feinfühlig werden geopolitische und private Ereignisse verknüpft und verwoben und hinsichtlich der Ausgangsfrage analysiert: Hätte die Katastrophe – der Krieg in der Ukraine sowie der Tod der Freundin – vermieden werden können? Verbindende Elemente sind dabei Träume, Wünsche, Hoffnungen und Illusionen. Christiane Hoffmann schreibt verständlich, ruhig und besonnen und gleichzeitig einfühlsam. Die Sprache ist zu keiner Zeit reißerisch oder emotional, eher nüchtern, und doch war die Nähe und Zuneigung der Autorin, ihre Expertise und Leidenschaft für mich stets spürbar. Die lyrischen Einschübe fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, haben mich jedoch nicht weiter gestört und mir nach kurzer Zeit schon gefallen. Die Freundin bleibt das gesamte Buch über namenlos, was auf gewisse Art für Distanz sorgt. Ich kann mir vorstellen, dass die Autorin genau dies beabsichtigt, um ihre Freundin gegenüber den unbekannten Lesenden zu schützen (es wird auch darüber reflektiert, wie die Freundin es wohl fände, dass dieses Buch geschrieben wird). Für mich hat dies der Geschichte und dem Leseerlebnis keinen Abbruch getan, die tiefe Verbundenheit und Nähe der Autorin zur Freundin wurde für mich deutlich und spürbar. Besonders gut gefallen haben mir die Differenziertheit der Autorin bei ihrer Geopolitikanalyse sowie die kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Handlungen in der Vergangenheit, den gemachten Fehlern und Versäumnissen, sowohl im beruflichen und politischen als auch im privaten Kontext. Besonders zum Ende hin war dies schonungslos ehrlich und selbstkritisch, was der Autorin sicherlich einiges abverlangt hat. Ohnehin hat mich der Showdown auf den letzten Seiten mitgerissen, atemlos gemacht, tief bestürzt und sehr berührt. „Die Träume, die wir hatten“ ist anspruchsvoll und zugleich zugänglich, beeindruckend und höchst aufschlussreich – ich kann es nur empfehlen.

  • Bewertung

    aus Sulzbach

    5/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Ebenen

    In dem Buch " Die Träume, die wir hatten" beschäftigt sich Christiane Hoffmann mit zwei miteinander verküpften Themen. Ihre Freundin hat Selbstmord begangen und sie kämpft mit Schuldgefühlen und Trauerarbeit. Für die Bewältigung ihrer Trauer blickt sie auf ihren gemeinsamen Lebensweg zurück, der über Jahre in und auf Russland fokossiert war. Sie versucht die Frage zu beantworten, wie es zum Ukrainekrieg kommen konnte, nach dem der kalte Krieg überwunden schien. Ihr Blick auf vierzig Jahre, in denen Glasnost ,Meinungsfreiheit,wirtschaftlicher Niedergang, Aufstieg der Oligarchen und Rückkehr der alten Machtstrukturen in Russland auf einander folgten, ist aufschlußreich. Auch ihre Gedanken, was der Westen hätte besser machen können, sind interessant, wobei man natürlich in der Rückschau immer bessere Lösungen finden kann.

  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    28.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegende Lebenserinnerungen

    Am 24. Februar 2022 verliert die Autorin Christiane Hoffmann eine ihrer engsten und längsten Freundinnen, ein Suizid am Ende einer langen, psychischen Erkrankung. Am gleichen Tag überfällt Russland die Ukraine. Hätte man diese Ereignisse verhindern können? Emotional noch immer zutiefst betroffen, nähert sich die Autorin Stück für Stück dieser Frage an. Sie seziert die Zeit, sieht Möglichkeiten, hinterfragt eingeschlagene Wege. Erkenntnisse der Vergangenheit, die heute klug und wohlüberlegt, aber nichts mehr wert sind. Bezeichnet und benennt Unumkehrbares. Suizid und Krieg werden zu Parallelen. Mit der Freundin teilt die Autorin die Liebe zu Russland, zur Kultur, zur Sprache und zur Literatur. Ihre Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mit der starken, strahlenden, schönen Freundin sind intensiv und voller herzlicher Momente und Begegnungen. Ihre Worte zeugen von einer tiefen, lebenslangen Verbundenheit, die auch über die Distanz fortbestand. Bis dann die Krankheit einzog und mit ihr auch Melancholie und Trauer, Verzweiflung und Hilflosigkeit Einzug hielten. Als Journalistin war Christiane Hoffmann viele Jahre in Russland, hat die Politik der letzten 30 Jahre intensiv verfolgt. Benennt den Wandel von der UdSSR über Glasnost und Perestrojka, über Mauerfall und Demokratieversuche bis hin zur Annektierung der Krim und dem Angriff der Ukraine in 2022. Was ihr dabei vortrefflich gelingt: Die Geschichte aus den nüchternen Fakten herauszuholen und in eine ehrliche und kritische Auseinandersetzung mit beiden Seiten zu übertragen. Sie benennt die (emotionalen) Fehler der Vergangenheit; anhand des „politischen Tons“, des Bildes, das beide Seiten hinterlassen; anhand der Schatten, die in Beziehungen doch so wichtig sind, und auch vor der großen politischen Bühne nicht Halt machen. Ich persönlich fand dieses Buch einfach grandios. Zum einen hat mich die intensive Freundschaft der beiden Frauen und die herzlichen, verzweifelten, zutiefst menschlichen Worte der Autorin sehr tief berührt. – Zum anderen habe ich viel über Russland und die Ukraine gelernt, das weit über Politik hinausgeht. Ansätze, warum sich diese Konflikte in den letzten Jahren, Jahrzehnten so zugespitzt haben, emotional, gesellschaftlich, menschlich. Wie konnte es soweit kommen? Hier finden sich Möglichkeiten.

  • Bewertung

    5/5

    08.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gut gemacht

    Ich habe mir dieses Buch vor allem wegen meiner persönlichen Situation und Geschichte sehr gewünscht. Und, was soll ich sagen - ich wurde beim Lesen definitiv nicht enttäuscht! Es ist ein faszinierend gut geschriebenes lebensnahes Sujet, welches mich wie erhofft wieder in meine eigene Jugend zurück zu versetzen vermochte. Die Protagonistinnen sind exzellent plastisch beschrieben und die Geschichte ist schlüssig, schlicht und einfach nur ergreifend. Die verwendete Sprache lässt sich locker herunter lesen und ist gerade poetisch genug um nicht vollends ins Klischeehafte hinein zu rutschen. Das Cover gefällt mir ebenfalls ausgesprochen gut - die Farben sind schlicht und dezent und das Motiv ist gerade abstrakt genug um kein völliger Kitsch zu sein. Hervorragend gutes und definitiv empfehlenswertes Buch, vor allem für die Zielgruppe der sogenannten "Spätaussiedler"!

  • Bewertung

    5/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Pflicht und eigenem Leben

    Eigentlich ganz erstaunlich , dieses Buch. Muss es mir daher gefallen? Christiane Hoffmann, renommierte Journalistin berichtet hier zweigleisig. Zum einen erinnert sie sich an ihre eigene Jugend und die ersten bedeutsame Arbeitszeit als Korrespondentin in Russland , zum anderen an eine für sie wichtige Freundschaft. Die politischen Erinnerungen lesen sich durchaus als interessant,auch wenn sie deutlich überholt sind.Eine Auffrischung des Hintergrund des heutigen politischen Geschehens ist es dennoch, und somit eine lohnende Lektüre. Der zweite Strang ist die Trauer um eine wichtige Bezugsperson.Angenehm ist der journalistische Tonfall, es wird nicht emotional, wobei es durchaus einen flüchtigen Einblick auf die Persönlichkeit der Autorin zulässt. Was diesen Text für mich auszeichnet, ist das nicht von" oben herab " mit einer arroganten Haltung geschrieben wird, sondern es nicht zu überlesen ist, dass ein Mensch mit unbeanworteten Fragen an sich selbst hadert.Das bringt eine gewisse Nähe. Als Zusammenfassung der politischen Vergangenheit , weitgehend wertfrei, ist der Text gelungen.Im persönlicherem Anteil ist es eher ein Bericht, ohne ein Ergebnis. Schadet das? Aus meiner Sicht, wie oben schon erwähnt, nicht, da es belegt, das dieser Text von einem Menschen und nicht von einer KI generiert, geschrieben wurde. Ja, es hat mir gefallen

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