Produktbild: Die Träume, die wir hatten

Die Träume, die wir hatten Meine Freundin, Russland, die Ukraine und ich

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30921

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/2,9 cm

Gewicht

468 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84378-5

Beschreibung

Rezension

"beschreibt den Weg der Freundschaft und den Weg Russlands seit 1989 ... Hoffmann verknüpft die beiden Erzählstränge auf elegante Art und nimmt den Leser mit auf eine Reise, die Raum lässt für Ambivalenz und Trauer und dennoch präzise analysiert."




ZDF Mittagsmagazin, Anja Heyde






"Man kann es als Plädoyer lesen, Russland als Zivilgesellschaft trotz Krieg und Putin nicht einfach abzuschreiben."




Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste von Welt, NZZ, RBB Kultur, Ö1 im August 2026






"Die geplatzten Träume werden zum leitenden Motiv dieses persönlich-politischen Erinnerungsbuches ... atmosphärisch dichte, nachdenkliche Schilderungen ... kenntnisreich."




Neue Zürcher Zeitung, Bücher am Sonntag, Martina Läubli






"Ein wahnsinnig intelligentes und zutiefst berührendes Buch ... mit scharf-analytischem Blick das europäische, insbesondere das deutsche Verhältnis zu Russland, der Ukraine, den baltischen Staaten und den weiteren ehemaligen Sowjetrepubliken kritisch zu beleuchten."




Frankfurter Rundschau, Jana Fuchs






"Schreibt mit unbändiger seelischer Kraft. ... Das Buch bringt uns ihre Welt nahe, als wären wir ein Teil von ihr."




Welt am Sonntag, Hannah Bethke






"Historische Ereignisse verbunden mit sehr Persönlichem"




RBB radio 3, Susanne Papawassiliu






"Das Buch verbindet ein persönliches Schicksal mit weltpolitischen Umbrüchen."




RBB radio 3






"Verbindet ihre persönliche Trauer mit der weltpolitischen Tragik. Intensiv, sehr literarisch"




Hörzu, Gong






"Präzise, sehr feinfühlig ... Der Blick der Autorin ... ist persönlich, darüber hinaus jedoch der einer exzellenten Journalistin."




Der Kultur-Blog, Ingrid Mosblech-Kaltwasser






"Es geht um die verpassten Chancen, den Krieg in der Ukraine doch verhindert zu haben."




Podcast Table Today, Michael Bröcker



Produktdetails

Verkaufsrang

30921

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/2,9 cm

Gewicht

468 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84378-5

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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    5/5

    08.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gut gemacht

    Ich habe mir dieses Buch vor allem wegen meiner persönlichen Situation und Geschichte sehr gewünscht. Und, was soll ich sagen - ich wurde beim Lesen definitiv nicht enttäuscht! Es ist ein faszinierend gut geschriebenes lebensnahes Sujet, welches mich wie erhofft wieder in meine eigene Jugend zurück zu versetzen vermochte. Die Protagonistinnen sind exzellent plastisch beschrieben und die Geschichte ist schlüssig, schlicht und einfach nur ergreifend. Die verwendete Sprache lässt sich locker herunter lesen und ist gerade poetisch genug um nicht vollends ins Klischeehafte hinein zu rutschen. Das Cover gefällt mir ebenfalls ausgesprochen gut - die Farben sind schlicht und dezent und das Motiv ist gerade abstrakt genug um kein völliger Kitsch zu sein. Hervorragend gutes und definitiv empfehlenswertes Buch, vor allem für die Zielgruppe der sogenannten "Spätaussiedler"!

  • Bewertung

    5/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Pflicht und eigenem Leben

    Eigentlich ganz erstaunlich , dieses Buch. Muss es mir daher gefallen? Christiane Hoffmann, renommierte Journalistin berichtet hier zweigleisig. Zum einen erinnert sie sich an ihre eigene Jugend und die ersten bedeutsame Arbeitszeit als Korrespondentin in Russland , zum anderen an eine für sie wichtige Freundschaft. Die politischen Erinnerungen lesen sich durchaus als interessant,auch wenn sie deutlich überholt sind.Eine Auffrischung des Hintergrund des heutigen politischen Geschehens ist es dennoch, und somit eine lohnende Lektüre. Der zweite Strang ist die Trauer um eine wichtige Bezugsperson.Angenehm ist der journalistische Tonfall, es wird nicht emotional, wobei es durchaus einen flüchtigen Einblick auf die Persönlichkeit der Autorin zulässt. Was diesen Text für mich auszeichnet, ist das nicht von" oben herab " mit einer arroganten Haltung geschrieben wird, sondern es nicht zu überlesen ist, dass ein Mensch mit unbeanworteten Fragen an sich selbst hadert.Das bringt eine gewisse Nähe. Als Zusammenfassung der politischen Vergangenheit , weitgehend wertfrei, ist der Text gelungen.Im persönlicherem Anteil ist es eher ein Bericht, ohne ein Ergebnis. Schadet das? Aus meiner Sicht, wie oben schon erwähnt, nicht, da es belegt, das dieser Text von einem Menschen und nicht von einer KI generiert, geschrieben wurde. Ja, es hat mir gefallen

  • Bewertung

    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte privat

    Als ich den Titel " Die Träume, die wir hatten" las, stellte ich mich auf ein rein persönliches Buch ein. Es hat aber einen Untertitel - Meine Freundin. Russland, die Ukraine und ich-, und dieser Titel passt perfekt. Die Geschichte Russlands und der Ukraine werden sehr detailliert, sachlich, aber auch emotional dargestellt. Wenn man sich dafür interessiert, ist es ein sehr empfehlenswertes Buch. Möchte man aber nur unterhalten werden, weniger! Ich konnte mich gut darin finden ,besuchte ich doch vor ca. 40 Jahren mit einer Touristengruppe Russland. Schon damals war ich beeindruckt von der uns gezeigten Lebensweise. Nun aus Sicht von Ch. Hoffmann Hintergrundwissen , und das sehr fachlich fundiert, zu bekommen, machte das Buch für mich lesenswert. Die traurige Geschichte ihrer Freundin lockert den doch ernsten Inhalt etwas auf.

  • Bewertung

    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitgeschichte und das eigene Leben

    Der Roman "Die Träume, die wir hatten" von Christiane Hoffmann verbindet Vergangenheit und Gegenwart, Weltpolitik und persönliches Schicksal. Der Leser kann der Erzählerin auf dem Weg in die Vergangenheit folgen, in die Hoffnung die sie zu Zeiten ihres Studiums gespürt hat und die sie zu vielen Kontakten in der Ukraine, in Russland und auch in anderen ehemaligen Sowjetstaaten geschlossen hat. Gleichzeitig überlagert die Gegenwart die Ernüchterung der älteren Frau, deren sehr gute, langjährige Freundin sich das Leben genommen hat, mit der Gleichzeitigkeit des Angriffskriegs von Russland auf die Ukraine. Allein die Themenauswahl macht das Buch sehr dicht und vielschichtig und der persönliche Bezug lässt die Autorin vorsichtig nach Worten tasten. Gleichzeitig verwebt sie den Text mit vielen Zitaten hauptsächlich der Dichterin Anna Achmatowa, die ihre Freundin studiert und die ihre Freundschaft begleitet hat. Alles zusammen macht den Text gut lesbar, aber emotional sehr dicht und auch wenn die Freundin dem Leser unbekannt war, als er das Buch aufgeschlagen hat, so legt ihm das Buch diese Person nicht nur mit Fakten, sondern viel mehr auf emotionaler Ebene ans Herz. Des diskontinuierliche Schreibstil passt zur Aussage des Textes, aber im letzten Drittel fühlte sich das Lesen für mich etwas langatmig an, da durch viel Voraussicht bereits vieles vorher angedeutet war, was dann noch mal auserzählt wurde.

  • Bewertung

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Christiane Hoffmanns Buch Die Träume, die wir hatten ist ein außergewöhnlich intimes und zugleich politisches Leseerlebnis. Das Buch verbindet den schmerzhaften Verlust einer engen Jugendfreundin mit dem Erschüttern über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Dieser doppelte Abschied – von einem geliebten Menschen und den Hoffnungen auf ein friedliches, demokratisches Osteuropa – verleiht dem Werk eine enorme Dichte und emotionale Tiefe. Das vermittelte Gefühl ist geprägt von einer tiefen, wehmütigen Melancholie, aber auch von sehr reflektierter Klarheit seitens der Protagonistin. Man spürt auf jeder Seite die Trauer über zerbrochene Träume, die Sehnsucht nach einer vergangenen Aufbruchsstimmung und die ohnmächtige Suche nach Antworten. Ein leises und feinfühliges Buch, das noch lange nachhallt.

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